Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Windows XP: Es wird wirklich Zeit loszulassen

Windows XP wird bereits seit geraumer Zeit nicht mehr von Microsoft unterstützt – es gibt nicht einmal mehr Sicherheitsupdates für dieses Betriebssystem, und allein das macht die Sache doch ein bisschen gefährlich. Unsere Programme – insbesondere die Baustatik – unterstützen dieses System allerdings noch: Das kommt aber zu einem Preis: So lange wir Windows XP noch unterstützen können wir keine Wechsel zu neueren Entwicklungswerkzeugen mehr mitmachen, und darunter leidet bei uns nicht nur die Produktivität, es fehlt auch der Zugriff auf verschiedene neuere Techniken, die man für die Herstellung von Windows-Programmen verwenden kann: Darunter leiden alle Kunden, die eben kein Windows XP mehr einsetzen… Im letzten Monat hatten noch 5% der Rechner die die Baustatik verwenden XP im Einsatz – Tendenz zwar fallend, aber langsam fallen. Trotzdem möchte ich das zum Anlass nehmen darauf hinzuweisen, das auch wir unseren Support für Windows XP einstellen werden: Wir haben dafür noch KEINEN Zeitplan, aber nach aktueller Sachlage wird es irgendwann im nächsten Jahr dazu kommen: Natürlich kann man die bisherigen Programmversionen dann noch einsetzen, es wird dann aber keine weiteren Updates mehr für solche Rechner geben. Es ist also wirklich an der Zeit, ein bisschen was moderneres zu installieren.

Bei der Gelegenheit: Mir ist auch aufgefallen, das viele Anwender Windows 8 statt Windows 8.1 einsetzen: Dabei ist 8.1 wirklich viel besser für den Einsatz im Zusammenhang mit Desktop-Software wie unseren Baustatik-Programmen geeignet – und das Update ist außerdem kostenlos. Ich vermute das der Grund für den Fortbestand der Windows 8 Installationen daraus besteht, das Microsoft das Update nicht einfach automatisch installiert. Darum hier eine kurze Anleitung:

So stellt man von Windows8 auf Windows 8.1 um

  • Gehen Sie in den Store. (Dazu auf die Startseite gehen, das ist die mit den Kacheln. Da auf das Store-Icon klicken: Das ist das mit der Einkaufstasche mit Windows-Logo drauf.)
  • Das Update sollte in der Startseite vom Store angezeigt werden. Draufklicken und “herunterladen” auswählen. Das Update wird jetzt installiert.

Es gibt auch eine etwas ausführlichere Beschreibung von Microsoft.

Das Fenster mit den Lastfall-Eigenschaften: Manchmal komisch

Das ursprüngliche Fenster mit den Lastfall-Eigenschaften ist recht übersichtlich: Auf dem ersten Reiter stellt man im wesentlichen die Einwirkungsart ein, und kann festlegen, ob in diesem Lastfall das Eigengewicht berücksichtig werden soll. Diese Form dieses Fensters gibt es seit dem ersten Tag der Baustatik, und so wird es auch bei der Platte, dem Rahmen und dem Faltwerk verwendet.

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Eine zweite Geschmacksrichtung kam mit der Stütze: Hier musste man plötzlich auch noch festlegen, ob der Lastfall charakteristische Einwirkungen enthält oder nicht. Darum rutschte die Option fürs Eigengewicht ein bisschen nach oben, um der zusätzlichen Option Platz zu machen.

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Beim Fundament ist das wieder etwas anders – denn da gibt es noch ein paar Optionen, und außerdem ist es aus programmtechnischen Gründen so, das man dort das Eigengewicht nicht selbst auf Lastfälle verteilen kann. Dadurch entsteht dann ein komisches “Loch” in der Gestaltung des Fensters:

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Nun hätte man natürlich auch drei unterschiedliche Fenster für diese drei Fälle anlegen können – es erschien uns aber sinnvoller, immer das gleiche Fenster zu verwenden, bei dem die jeweils verfügbare Untermenge an Optionen tatsächlich immer an der gleichen Stelle auffindbar ist. Und das ist letztlich der Grund dafür, wieso das Fenster manchmal komisch aussieht, eben mit einem “Loch” …

Mein erstes Telefon-Programm

Der Titel lügt natürlich: Ich habe vor langer Zeit schon mal ein paar kleine Testprogramme für eine Version von Windows Mobile gebaut… Aber: Mein Mobiltelefon ist schon seit über einem halben Jahr ein Windows Phone. Da war es einfach notwendig, auch dort mal auszuprobieren, was man so tun kann – und meine erste (wirklich kleine) Anwendung ist nun offiziell im Windows-Phone Marketplace erhältlich.

Voila: Die Metro Eieruhr. (Schon selbst mit gekocht; der link öffnet die kostenlose Zune Software)