Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Wiesn-Eröffnung: Laternenhalter bewegen sich langsam


Alle Jahre wieder: Die Wiesn  ('Oktoberfest') ist eröffnet. Was ich wirklich erstaunlich daran finde ist nicht die Tatsache das es von hier nach dort fast 3.5 Kilometer sind. Was mich aber sehr wohl erstaunt ist die Tatsache das es trotzdem keine Seltenheit ist wenn man bei mir vor der Haustür an Volltrunkenen vorbeikommt die sich ihren Rausch offensichtlich auf der Wiesn geholt haben.

Wie zum Henker schaffen diese Leute es, in diesem Zustand fast 3.5 Kilomenter weit zu gehen? Und vor allem: Sind die schon vor einer Woche losgegangen? Man ist ja nicht besonders schnell, wenn man sich an einem Laternenpfahl festhält....

Fragen über Fragen - nächste Woche geh' ich mal nachsehen was denn dieses Jahr geboten wird... :-)


Schluss mit der Ruhe im Blog


In den letzten drei Wochen war das Blog ein wenig ruhig. Grund: Dauer-Arbeitssitzung 7 Tage die Woche, täglich von 09.00 bis mindestens 23.00 - das liess einfach keine Zeit fürs bloggen. Es ist jetzt aber wieder ein bisschen ruhiger, und das bedeutet, das es auch wieder Blogbeiträge geben wird.


Korrektur: Doch Änderung für SP2


Kleine Korrektur zum Posting von gestern bezüglich des Service Pack2 und unserer Statiksoftware. Heute ( war ja klar das das so kommen musste ...) haben wir dann doch ein Problem entdeckt das beseitigt werden muss. Wir werden uns also nochmals auf die Suche nach weiteren Problemen machen - und dann irgendwann im Laufe der nächsten Tage ein Update für alle Programme veröffentlichen in dem das Problem mit dem SP2 beseitigt sein wird.


Nochmal neues bei 'diestatiker'


Mehr neues bei 'diestatiker.de'. Im Portal rund um die Statik finden sich aktuelle Informationen über neue Produkte im Bereich der Tragwerksplanung, Testberichte von Statiksoftware und Buchkritiken zu interessanten und wichtigen Veröffentlichungen: Die Site will diese Informationen kontinuierlich ausbauen.

Darüber hinaus gibt es - wie bereits erwähnt - auch ein Web-basiertes Diskussionsforum rund um die Baustatik.

Im Rahmen der neuen Designs gibt es außerdem auch ein Gewinnspiel: Wer sich auf der Webseite registrieren läßt, der nimmt an einer Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es diverse Softwarepakete und Bücher rund ums Fach.


Verbindungsprobleme: Keine Webseite, keine Mail, kein Blog


Wir betreiben im wesentlichen zwei öffentliche Server für die Kommunikation. Der eine hat den Namen www.die.de, der andere ist mail.die.de.

www.die.de ist der Server auf dem unter anderem die Webseiten zu unserer Statiksoftware liegen, von dort kommen auch die Blogs bei die.de und dieser Server ist auch für die Verwaltung der per Internet abrufbaren Work&Cash Zeitkonten für die Baustatikprogramme zuständig.

Mail.die.de dient ausschließlich als Mailserver: Dort liegen die Mailboxen aller Mitarbeiter, der Server führt die Antivirentests aller ein- und ausgehenden Mails durch, und von dort werden auch alle eMails der Mailing-Listen verteilt. Der eMail-Support für die kostenlosen Studentenversionen der Statiksoftware findet also über diesen Rechner statt.

Beide Rechner sind über eine Standleitung von Via.Networks angebunden: Dort gab es heute ein kurzfristiges Problem mit den Routern im Frankfurter Netzwerk. Resultat: Beider Rechner und damit auch alle Dienste die darauf laufen waren nicht zu erreichen. Das Problem betraf die Route zwischen Frankfurt und München, der Münchner Endpunkt besteht dabei im Wesentlichen aus den beiden genannten Rechnern - und dem Internetzugang der Münchner Niederlassung. Von dort kam also auch niemand 'raus'. :(

Dankbarerweise hatte Via das Problem relativ schnell im Griff: Nach etwa 60 Minuten war die Verbindung wieder hergestellt - und die Dienste waren dann auch wieder erreichbar. :-)


So kommen die Updates auf den Server


Immer wenn es für unsere Baustatiksoftware neue Updates gibt können Sie sich auf verschiedene Arten darüber informieren lassen:

  • Wenn Sie unsere 'News' Mailing-Liste abonniert haben, dann bekommen Sie beispielsweise ganz automatisch eine Mail - und zwar jedesmal wenn neue Versionen oder Programme verfügbar sind.
  • Wenn Sie lieber auf einer Webseite nachsehen, dann können Sie einfach hin- und wieder das Update-Protokoll besuchen. Dort finden Sie alle Updates nach Datum sortiert aufgelistet.
  • Oder Sie verwenden das Update-Blog meines Bruders: Das können Sie per RSS (also fast so wie eMail) oder per Web-Browser lesen. (Was ist RSS?)

Wie aber kommt die neue Statiksoftware auf den Server?

Grundsätzlich kann man da zwei grobe Schritte unterscheiden - der erste Teil der Update-Produktion fängt nämlich in unserer Niederlassung in Oberhausen an; der zweite Teil findet dann hier in München statt. Über den ersten Teil wird sich mein Bruder bei Gelegenheit äußern, ich schreibe ein wenig etwas über den zweiten Teil.

Was in München ankommt ist bereits die fertige Software: Die geht hier per eMail ein, und zwar in Form von fertig übersetzten .EXE oder .DLL Dateien. Bei der Gelegenheit werden die Dateien direkt noch einmal auf Viren untersucht. Das ist das ganz normale Vorgehen auf unserem Mailserver.

Letztlich landen die Programmdateien dann in einer ganz normalen Inbox auf dem Rechner eines Entwicklers. Das nützt aber nichts: Die Software muss ja hinterher installierbar werden - auf Basis der 'neuen' Dateien muß also erst einmal ein neues Installationsprogramm hergestellt werden.

Dafür haben wir einen separaten Rechner der weitestgehend vom normalen Netzwerk getrennt ist, und der ausschließlich dafür zuständig ist die Installationsprogramme zu bauen: Gebaut werden sowohl die CD-Images, als auch die einzelnen Installationspakete. Der 'Setup' Rechner hat dazu von allen Dateien immer die aktuellsten Versionen.

Die neuen Dateien werden also nun auf den 'Setup' Rechner übertragen, und dort wird dann ein automatisierter Vorgang angestossen, in dessen Zuge alle Installationsprogramme von denen neue Versionen benötigt werden neu erstellt werden. Dazu verwenden wir ein Toolkit von Wise.

Sind die Installer fertig, dann werden Sie vom Setup-Rechner auf den öffentlichen Download-Rechner transportiert. Dabei handelt es sich um den ganz normalen D.I.E. Webserver auf dem auch die sonstigen Informationen über unsere Statikprogramme liegen.

Alle auf dem Webserver vorliegenden Download-Dateien können Sie dann direkt über die Download Seite ansehen. Zu diesem Zeitpunkt sind die neuen Dateien also bereits zu haben: Nur wissen tut das natürlich noch niemand - darum gibt es dann noch einen weiteren Arbeitsschritt. Mit Hilfe eins Web-Interfaces wird nämlich nun der Versand der Hinweis-EMail angestossen - 'Es gibt neue Software auf www.die.de'. Deren Versand dauert nochmal etwa 5 bis 10 Minuten: Das schließt den Update-Vorgang dann ab und die Downloads können beginnen.


Vodafone will offenbar keine UMTS Kunden


Wie ich hier bereits geschrieben habe, bin ich mit meiner Vodafone GPRS Karte eigentlich hoch zufrieden. Nach einigen Stunden Regen beim letzten Kurzurlaubs-Versuch würde ich aber nun doch ganz gern auf die UMTS/GPRS Kombination ausweichen, und Vodafone bietet diese Kombi-Karte ja auch an.

Nachdem die für UMTS ja nun weiss Gott viel Geld ausgegeben haben (naja: eigentlich ja nicht, weil einige Milliarden Abschreibung ja nun auch nicht sooo schlecht für den Laden sind) und dafür auch Reklame wie blöde machen, sollte man eigentlich annehmen das die auch ganz gern Kunden dafür gewinnen wollen. Oder - das ist ja einfacher - vorhandene Kunden auf UMTS upgraden.

Tut Vodafone aber nicht. Meine Rückfrage, was denn ein Upgrade kosten würde (ist mir ja klar das ich die UMTS Karte nicht geschenkt bekomme) wurde ganz einfach beantwortet: Das geht nicht. Ende der Antwort.

Das UMTS-Angebot: Ich soll doch einfach einen neuen (zusätzlichen !) Vertrag abschließen. Ich war nun eigentlich davon ausgegangen das ich halt so eine Karte kaufe und Vodafone den vorhandenen Vertrag auf das (teurere... ) UMTS umstellt. Aber auch die zweite Rückfrage wurde abschlägig beantwortet.

Offensichtlich hat man bei Vodafone einfach kein Interesse an UMTS Kunden, egal wie einfach man die gewinnen könnte.


Kurze Blogpause


Momentan ist etwas Ruhe im Blog. Bin für ein paar Tage hier - ab Montag gibts wieder 'richtige' Inhalte im Blog. Bis dahin ist Pause... :-)


Schwarzer Fensterhintergund: Die Zeiten sind vorbei, und ich habs gar nicht gemerkt


Vor langer Zeit, als es noch MS-DOS Versionen unserer Statiksoftware gab (die Windows Versionen wurden 1995, also fast vor 10 Jahren, eingeführt) war es völlig normal das der Hintergrund der Graphik in der Farbe 'schwarz' gemalt wurde. Mit anderen Worten: Da wurde gar nichts gemalt, der Monitor blieb einfach dunkel.

Der Grund dafür war die unglaublich miese Qualität der damaligen Graphikkarten und Monitore (auch wenn das einem damals gar nicht so vorkam - die hatten schließlich 'Mords'-Auflösungen und mit 16 Farben mehr als man wirklich brauchte.... :-) ): Hellere Farben (als Schwarz) für den Hintergrund ging praktisch nicht, denn sonst hatte man in kürzester Zeit Kopfschmerzen.

Mit der Einführung unserer Windows-Programme hatte sich die Lage offensichtlich ein bisschen verändert, denn die Hintergrundfarbe der Windows-Programme war von vornherein ein Grauton (wie man hier bei den Bildern vom Tragwerksprogramm zum Beispiel sehen kann).

Wie schon bei den MS-DOS Programmen ist und war die Hintergrundfarbe natürlich einstellbar: Aber an Vorgabewert 'Grau' hat sich bei XRST seit 1995 nichts geändert.

Das viel mir heute zufällig auf, weil ich beim Nachdenken mehrere Stunden auf den Zeichenhintergrund vom Faltwerksprogramm gestarrt habe: Denn der ist, zum ersten mal seit wir Software herstellen, von Haus aus ganz in Weiss. Wenn das Programm (und die darauf basierenden) verfügbar werden, dann gibt es von uns tatsächlich Programme mit weißen Fensterhintergrund - und das ist alles andere als störend: Man kann klasse damit arbeiten (viel besser als mit Grau, schon allein weil die Sache dem Ausdruck ähnlicher sieht), und man bekommt auch keine Kopfschmerzen.

An meinem TFT-Monitor kann ich genauso gut lesen, wie in einer Zeitung. Monitore und Graphikkarten haben sich in den letzten 10 Jahren wirklich massiv verbessert.

Und wäre ich nicht zufällig über die Hintergrundfarbe vom Faltwerk gestolpert - ich hätte es vermutlich noch ein paar Jahre lang länger nicht bemerkt. Eigentlich lustig: Man kann die Qualität von Graphikkarten im Laufe der Zeit an der Hintergrundfarbe von Baustatik-Programmen festmachen... :-)




Baustatik Demoversion ausprobieren »