Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Thomas Wölfers Baustatik Blog

DevDays in München


Wie gestern angekündigt hier ein Kurzbericht zu den DevDays in München. Allerdings wirklich nur sehr kurz... Es gab zwei parallele Tracks mit Vorträgen, sodass ich nur zu etwa der Hälfte der Vorträge was sagen kann - dazu kann ich allerdings sagen, das sie sehr dünn, sehr untechnisch und nach meinem Empfinden sehr enttäuschend waren.

Teilweise hatte ich den Eindruck in einer Veranstaltung für Anwender, und nicht in einer für Entwickler zu sitzen.

Wer noch nie was von .NET, Webservices, Windows Forms oder Sicherheit beim entwickeln von (Server)Anwendungen gehört hat - der war auf dieser Veranstaltung sicher gut aufgehoben. Wer allerdings einfach nur ein paar gängige Informationsquellen verfolgt - zum Beispiel regelmäßig ein paar Blicke in aktuelle MSDN Artikel wirft - der wird nach meinem dafürhalten nichts dazugelernt haben.

Hatte mir wirklich mehr versprochen. Schade: Ein ganzer Tag verschwendet. 


Neue Longhorn-Version


Es gibt ein neues Build von Longhorn, der nächsten Version von Windows. Longhorn wird erst im Jahre 2006 erwartet, die verfügbare Version ist also noch eine sehr frühe Variante - es kann ja aber trotzdem nicht schaden, sich das mal anzusehen. Was ich auch am Wochenende vor hatte, aber dummerweise scheine ich nicht der einzige zu sein, der die 2.6 GB gerade runterlädt: Mit der aktuellen Download-Geschwindigkeit von etwa 20 KB/s wird es wohl noch bis Montag dauern, bis ich die Sache ausprobieren kann.

Das SDK ist übrigens hier.


Thanks to Robert Scoble


Robert,

incase you stumble over this: thanks for pointing here since april. noticed 10 minute ago you did... :-)

might be good for your german skills, having added this to your 1400 (plus some) blogs... ;-)

oh - and yes, you were right. this blog thing is really working on google. amazing. 

WM_THX
thomas woelfer

Roberts Weblog ist hier (und rechts im Blogroll) - aber morgen ist hier wieder alles vollständig auf deutsch.


Halfen-Deha, Setup und die Dateierweiterung HTA


Von Halfen-Deha gibt es nicht nur Produkte die man anfassen kann, sondern auch Software. Im Wesentlichen sind das Bemessungsprogramme, die auf die einzelnen Produkte von Halfen-Deha spezialisiert sind. Zu den Halfen-Deha Produkten gehören auch die Halfenschienen HTA. Und die zugehörige Software macht ein Probleme.

Das Programm registriert nämlich für sich die Dateierweiterung .hta. Das ist aber die gleiche Erweiterung, wie sie von Windows für Hypertext Applications (Hypertext-Anwendungen) verwendet wird. Eine HTA-Anwendung ist im Wesentlichen ein Programm das sich aus HTML und JavaScript zusammensetzt und ein Web-Browser ähnliches Interface hat. (HTA Anwendungen werden in einem besonderen Browser-Fenster ausgeführt.)

HTA-Anwendungen gibt es eine ganze Menge, eine davon ist der neu CD-Browser der beim installieren von unseren Baustatik-Programmen gestartet wird. Legt man die CD ein oder klickt man auf das Programm 'start' auf der CD, dann sollte eben eigentlich dieser Browser gestartet werden. Damit kann dann der Inhalt der Statik-CD angesehen werden und die Statik-Programme können installiert werden.

Es sei denn, man hat das HTA-Programm von Halfen installiert.

In diesem Fall wird nämlich nicht unser HTA-Programm gestartet, sondern das Bemessungsprogramm von Halfen - denn das hat dann die Dateierweiterung .hta vom System übernommen und denkt, es müsse nun unsere Setup-Datei lesen. Was natürlich nicht klappt.

Wir sind wohl nicht die einzigen die deswegen schon mit Halfen kommuniziert haben und Herr Kickstein - der Programmierer des Programms - sagte man werde dieses Problem möglichst noch in der nächsten Version der HTA-Software beheben.

Bis dahin gibt es folgende Möglichkeiten zum installieren unserer Software:

  • Statt das Programm start.hta von der CD zu verwenden, starten Sie setup.exe von der CD: Das installiert die Programme ebenfalls.
  • Oder, Sie geben die Dateierweiterung für HTA-Dateien wieder dem Programm, das sie eigentlich haben sollte. Das geht so:
  1. Im Explorer klicken Sie im Menü auf 'Extras -> Ordneroptionen'
  2. Im dann angezeigten Dialog gehen Sie auf 'Dateitypen'
  3. In der Liste der Dateitypen suchen Sie HTA (dazu können sie in die Liste klicken und dann einfach 'hta' tippen)
  4. Ist HTA markiert, klicken Sie auf den Button 'Aender'. Der öffnet wieder einen Dialog.
  5. Dort finden Sie eine Liste mit einem Ast der unter anderem auch 'Empfohlene Programme' enthält.
  6. Dort wählen Sie 'Microsoft HTML Application Host' aus, klicken OK, und schließen alle Dialoge wieder.

Danach können Sie auch unsere 'start.hta' zur Installation der Programme, und alle anderen Windows-HTA Anwendungen wieder normale ausführen.


Neue Version von dasBlog


dasBlog Version 1.6 ist da

Wer auch dasBlog einsetzt und den zugehörigen RSS Feed abonniert hat: Der wird das neueste Update verpassen, denn offenbar ist der Feed auf dasblog.net nicht länger aktiv. Zumindest erweckt das den Eindruck, denn seit kurzem ist Version 1.6 draußen - und der Feed meldet sich nicht.

Mehr Infos im GotDotNet Workspace. (Da gibts auch einen Feed mit Releases, und der enthält auch tatsächlich Informationen zur neuen Version.) Eigentlich aber besser: Omar Shanines Log.

Bestes neues Feature: Ein Macro für die Anzeige von vergangenen Monaten mit Logs, zweitbestes neues Feature: Alle Statistiken sind parametrisiert abrufbar - man kann also auch ältere Statistiken abrufen. Liste der neuen Features.


Blicke in die Vergangenheit


Mit der WayBackMachine kann man Blicke in die Vergangenheit des Internets machen. Und dabei zum Beispiel herausfinden wie www.die.de 1996 ausgesehen hat.

Übersichtliche Sache, denn die komplette Website bestand damals aus 5 bis 6 Seiten. Heute sind es über 600. :-)


Google-Magie


Heute morgen war der Google Page Rank meines Blogs bei 0. Zero. Nothing. Eigentlich kein Wunder - das Ding ist ja gerade mal einen Monat und ein paar Tage alt.

Heute mittag (etwa um 12:00) sprang er auf drei. 3 von 10 (das Maximum) - gar nicht schlecht, dachte ich mir.

Jetzt (15:00) steht er bereits bei 5. Wow. 

Irgendwann muss ich einmal herausfinden, wie die das eigentlich ausrechnen. Herausfinden welchen Page-Rank man hat, kann man mit dem Google-Toolbar. Wer also fürs eigene Büro auch eine Website betreibt, für den kann das installieren des Toolbars schon interessant sein: Je höher der Page-Rank, um so weiter oben landet man in den Suchergebnissen bei Google - und bei allen Diensten die Google verwenden. Wie zum Beispiel a9.com.

Bei der Gelegenheit: Mir ist aufgefallen das es eine ganze Menge von D.I.E. Anwendern gibt die eine eigene Webseite betreiben - aber im Auszug aus unserer Kundenreferenz nicht auftauchen. Wer dort gern stehen möchte und verlinkt sein will: Einfach melden.


Der Nutzen von Raubkopien


Mit genug Geduld findet man im Internet Raubkopien von allem. Auch von unserer Statiksoftware. Kostet 66 Dollar wenn man sich die Sache selbst von einem FTP-Server runterlädt, ansonsten kommen noch Kosten für den Courier-Dienst dazu.

Ich frage mich für wen so ein Angebot gedacht ist und wer es nutzt.

Für einen Studenten mag es nach einem richtig gutem Deal aussehen: Zugriff auf ein komplettes Paket aus Baustatik-Programmen, alles was man fürs Studium braucht (und noch eine ganze Menge mehr) - und das für nur 66 Dollar. Der Deal sieht aber schon viel schlechter aus wenn man berücksichtigt, das man als Student unsere Vollversionen kostenlos einsetzen kann, und zwar so lange wie man will. Ohne irgend welche Einschränkungen. Die Studentenversion ist einfach der bessere Deal, meiner Ansicht nach. :-)

Wer professionell mit unserern Statikprogrammen arbeitet hat da unter Umstäden schon einen größeren finanziellen Vorteil: Statt eines Work & Cash Vertrages den es ab 450 Euro gibt, nur 66 Dollar (plus Courier-Dienst-Kosten): Das mag verlockend klingen.

Dummerweise gibt es dann natürlich keinen Support. Und vor allem: Auch keine Updates. Davon gab es in diesem Jahr (je nachdem wie man das zählt) schon etwa 40 Stück. Teilweise behoben die Updates Fehler, teilweise fügten sie neue Funktionalität hinzu. Dazu gehört unter anderem auch der zunehmende Support für die neue DIN. Kann ja nicht schaden wenn man sowas hat; spätestens in einigen Monaten ist das Pflicht.

Will man nun beim Raubkopierer seines Vertrauens an die neuen Versionen kommen wird das schnell lästig, denn der will natürlich jedesmal seine 66 Dollar sehen. Mit der Summe die ein kleiner Work&Cash Vertrag kostet schafft man es also auf etwa 7 Updates im Jahr: Das geht also schneller ins Geld als man meinen möchte.

Achso: Support bietet der freundliche Raubkopierer übrigens auch nicht. Auch nicht per eMail. Macht nichts, denn der spricht eh' kein deutsch, sondern nur so eine Art englisch... ;-)


Lasten sind lästig


Ich beschäftige mich nun schon seit geraumer Zeit mit der Art und Weise wie Lasten 'funktionieren' sollen. Frustrierende Sache: Lasten sind wirklich deutlich schwieriger als man das meinen möchte.

Hier mal ein kurzer Abriss der Fälle die so eintreten können, wenn man mit Lasten arbeitet - und zwar nur anhand eines ganz einfachen Beispiels.

Angenommen, man hat einen Knoten der mit einer Last belastet ist.

Jetzt wird der Knoten ausgewählt und verschoben (ohne Kopien). In diesem Fall soll die Last wohl mit verschoben werden - obwohl sie selbst gar nicht ausgewählt wurde!

Im zweiten Fall wird die Last ausgewählt, der Knoten aber nicht. Dann wird verschoben: In diesem Fall verbleibt der Knoten an seiner Stelle - die Last landet als beim verschieben auf einem anderen Knoten. Außerdem: An der Zielstelle ist unter Umständen gar kein Knoten - im Zuge des Verschiebens der Last muss also ein neuer Knoten angelegt werden!

Im dritten Fall wird Knoten und Belastung ausgewählt und verschoben: Dabei soll natürlich die Last hinterher immer noch auf dem Knoten sein - nur ist der eben an einer anderen Stelle. Das funktioniert also im Prinzip genauso wie der erste Fall, obwohl die Auswahl der Objekte völlig anders ist.

Jetzt kommt dann der spaßige Teil: Was passiert, wenn an der Stelle an die verschoben wird bereits ein Knoten ist? Das ist wiederum abhängig von der Auswahl: War nur die Last ausgewählt, verschwindet der ursprüngliche Knoten und der vorhandene wird genommen.

War der Knoten auch ausgewählt - dann gibt es an der Zielstelle nach dem verschiebene einen doppelten Knoten. (Es ist zu überlegen ob sowas dann vor der Berechnung per Warnung angemeckert wird oder nicht. Vielleicht sollte man Knoten auch manuelle verschmelzen können...)

Und die Sache wird noch viel komplizierter - und zwar dann, wenn beim verschieben auch Kopien angelegt werden. Denn dann sind alle Fälle für jede Kopie zu prüfen.

Wenn ich Sie wäre, dann wäre ich froh, das man bei den Statikprogrammen einfach nur eine Last anklicken muss und dann den Befehl zum verschieben auswählen kann. Das ist wirklich deutlich einfacher als die Sache zu programmieren... :-)

 

 


Wer schon immer mal einen Schreibtisch bei D.I.E. sehen wollte...


Hier mal etwas nachdem ich andauernd gefragt werde bisher tasächlich schon einmal gefragt wurde: Wie sieht wohl der Schreibtisch eines Programmieres bei D.I.E. aus?

So:

Mein Hauptrechner ist der Laptop, ein Acer TravelMate 800. Da hängt noch ein bisschen Peripherie dran, so die optische Maus, eine zusätzliche externe Festplatte, der DVD-Brenner ein paar Boxen und ein zweiter Monitor.

Der Laptop läuft mit 1400x1050 Pixeln Auflösung, der externe Monitor mit 1280x1024. Ich versuche mich aber schon seit geraumer Zeit dazu zu überreden einen größeren externen anzuschaffen... :-)

Wer nun selbst keine Software entwickelt dem ist vermutlich nicht klar wofür der ganze Bildschirmplatz benötigt wird. Das ist so:

Auf dem Laptop-Monitor läuft normalerweise die Entwicklungsumgebung - das ist das Programm mit dem der Quellcode für die Statik-Programme geschrieben wird, und mit dessen Hilfe auch die Fehlersuche in den Statikprogrammen stattfindet. Diese Umgebung hat so viele Fenster, Menüs und Toolbars das nicht viel Platz für den Editor bleiben würde wenn alle auf dem einen Monitor wären. Der Editor ist aber das wichtigste Werkzeug: Damit wird der Quelltext angezeigt.

Darum sind einige Fenster auf dem zweiten Monitor. Dazu gehört zum Beispiel die Projektverwaltung, die schon allein ein recht großes Fenster braucht: Im aktuellen Projekt befinden sich etwas über 6000 Dateien in rund 900 Ordnern - da kann man schon ein bisschen Übersicht gebrauchen :-).

Während der Fehlersuche muss das eigentlichen Programm natürlich auch noch irgendwo laufen - das passiert auch auf dem 2. Monitor. Auf dem Foto erkennt man (was man so erkennen nennt...) den Debugger auf dem Laptop und Xfalt auf dem zweiten Monitor.

Im Glas ist übrigens Apfelsaft...