Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Thomas Wölfers Baustatik Blog

Blicke in die Vergangenheit


Mit der WayBackMachine kann man Blicke in die Vergangenheit des Internets machen. Und dabei zum Beispiel herausfinden wie www.die.de 1996 ausgesehen hat.

Übersichtliche Sache, denn die komplette Website bestand damals aus 5 bis 6 Seiten. Heute sind es über 600. :-)


Google-Magie


Heute morgen war der Google Page Rank meines Blogs bei 0. Zero. Nothing. Eigentlich kein Wunder - das Ding ist ja gerade mal einen Monat und ein paar Tage alt.

Heute mittag (etwa um 12:00) sprang er auf drei. 3 von 10 (das Maximum) - gar nicht schlecht, dachte ich mir.

Jetzt (15:00) steht er bereits bei 5. Wow. 

Irgendwann muss ich einmal herausfinden, wie die das eigentlich ausrechnen. Herausfinden welchen Page-Rank man hat, kann man mit dem Google-Toolbar. Wer also fürs eigene Büro auch eine Website betreibt, für den kann das installieren des Toolbars schon interessant sein: Je höher der Page-Rank, um so weiter oben landet man in den Suchergebnissen bei Google - und bei allen Diensten die Google verwenden. Wie zum Beispiel a9.com.

Bei der Gelegenheit: Mir ist aufgefallen das es eine ganze Menge von D.I.E. Anwendern gibt die eine eigene Webseite betreiben - aber im Auszug aus unserer Kundenreferenz nicht auftauchen. Wer dort gern stehen möchte und verlinkt sein will: Einfach melden.


Der Nutzen von Raubkopien


Mit genug Geduld findet man im Internet Raubkopien von allem. Auch von unserer Statiksoftware. Kostet 66 Dollar wenn man sich die Sache selbst von einem FTP-Server runterlädt, ansonsten kommen noch Kosten für den Courier-Dienst dazu.

Ich frage mich für wen so ein Angebot gedacht ist und wer es nutzt.

Für einen Studenten mag es nach einem richtig gutem Deal aussehen: Zugriff auf ein komplettes Paket aus Baustatik-Programmen, alles was man fürs Studium braucht (und noch eine ganze Menge mehr) - und das für nur 66 Dollar. Der Deal sieht aber schon viel schlechter aus wenn man berücksichtigt, das man als Student unsere Vollversionen kostenlos einsetzen kann, und zwar so lange wie man will. Ohne irgend welche Einschränkungen. Die Studentenversion ist einfach der bessere Deal, meiner Ansicht nach. :-)

Wer professionell mit unserern Statikprogrammen arbeitet hat da unter Umstäden schon einen größeren finanziellen Vorteil: Statt eines Work & Cash Vertrages den es ab 450 Euro gibt, nur 66 Dollar (plus Courier-Dienst-Kosten): Das mag verlockend klingen.

Dummerweise gibt es dann natürlich keinen Support. Und vor allem: Auch keine Updates. Davon gab es in diesem Jahr (je nachdem wie man das zählt) schon etwa 40 Stück. Teilweise behoben die Updates Fehler, teilweise fügten sie neue Funktionalität hinzu. Dazu gehört unter anderem auch der zunehmende Support für die neue DIN. Kann ja nicht schaden wenn man sowas hat; spätestens in einigen Monaten ist das Pflicht.

Will man nun beim Raubkopierer seines Vertrauens an die neuen Versionen kommen wird das schnell lästig, denn der will natürlich jedesmal seine 66 Dollar sehen. Mit der Summe die ein kleiner Work&Cash Vertrag kostet schafft man es also auf etwa 7 Updates im Jahr: Das geht also schneller ins Geld als man meinen möchte.

Achso: Support bietet der freundliche Raubkopierer übrigens auch nicht. Auch nicht per eMail. Macht nichts, denn der spricht eh' kein deutsch, sondern nur so eine Art englisch... ;-)


Lasten sind lästig


Ich beschäftige mich nun schon seit geraumer Zeit mit der Art und Weise wie Lasten 'funktionieren' sollen. Frustrierende Sache: Lasten sind wirklich deutlich schwieriger als man das meinen möchte.

Hier mal ein kurzer Abriss der Fälle die so eintreten können, wenn man mit Lasten arbeitet - und zwar nur anhand eines ganz einfachen Beispiels.

Angenommen, man hat einen Knoten der mit einer Last belastet ist.

Jetzt wird der Knoten ausgewählt und verschoben (ohne Kopien). In diesem Fall soll die Last wohl mit verschoben werden - obwohl sie selbst gar nicht ausgewählt wurde!

Im zweiten Fall wird die Last ausgewählt, der Knoten aber nicht. Dann wird verschoben: In diesem Fall verbleibt der Knoten an seiner Stelle - die Last landet als beim verschieben auf einem anderen Knoten. Außerdem: An der Zielstelle ist unter Umständen gar kein Knoten - im Zuge des Verschiebens der Last muss also ein neuer Knoten angelegt werden!

Im dritten Fall wird Knoten und Belastung ausgewählt und verschoben: Dabei soll natürlich die Last hinterher immer noch auf dem Knoten sein - nur ist der eben an einer anderen Stelle. Das funktioniert also im Prinzip genauso wie der erste Fall, obwohl die Auswahl der Objekte völlig anders ist.

Jetzt kommt dann der spaßige Teil: Was passiert, wenn an der Stelle an die verschoben wird bereits ein Knoten ist? Das ist wiederum abhängig von der Auswahl: War nur die Last ausgewählt, verschwindet der ursprüngliche Knoten und der vorhandene wird genommen.

War der Knoten auch ausgewählt - dann gibt es an der Zielstelle nach dem verschiebene einen doppelten Knoten. (Es ist zu überlegen ob sowas dann vor der Berechnung per Warnung angemeckert wird oder nicht. Vielleicht sollte man Knoten auch manuelle verschmelzen können...)

Und die Sache wird noch viel komplizierter - und zwar dann, wenn beim verschieben auch Kopien angelegt werden. Denn dann sind alle Fälle für jede Kopie zu prüfen.

Wenn ich Sie wäre, dann wäre ich froh, das man bei den Statikprogrammen einfach nur eine Last anklicken muss und dann den Befehl zum verschieben auswählen kann. Das ist wirklich deutlich einfacher als die Sache zu programmieren... :-)

 

 


Wer schon immer mal einen Schreibtisch bei D.I.E. sehen wollte...


Hier mal etwas nachdem ich andauernd gefragt werde bisher tasächlich schon einmal gefragt wurde: Wie sieht wohl der Schreibtisch eines Programmieres bei D.I.E. aus?

So:

Mein Hauptrechner ist der Laptop, ein Acer TravelMate 800. Da hängt noch ein bisschen Peripherie dran, so die optische Maus, eine zusätzliche externe Festplatte, der DVD-Brenner ein paar Boxen und ein zweiter Monitor.

Der Laptop läuft mit 1400x1050 Pixeln Auflösung, der externe Monitor mit 1280x1024. Ich versuche mich aber schon seit geraumer Zeit dazu zu überreden einen größeren externen anzuschaffen... :-)

Wer nun selbst keine Software entwickelt dem ist vermutlich nicht klar wofür der ganze Bildschirmplatz benötigt wird. Das ist so:

Auf dem Laptop-Monitor läuft normalerweise die Entwicklungsumgebung - das ist das Programm mit dem der Quellcode für die Statik-Programme geschrieben wird, und mit dessen Hilfe auch die Fehlersuche in den Statikprogrammen stattfindet. Diese Umgebung hat so viele Fenster, Menüs und Toolbars das nicht viel Platz für den Editor bleiben würde wenn alle auf dem einen Monitor wären. Der Editor ist aber das wichtigste Werkzeug: Damit wird der Quelltext angezeigt.

Darum sind einige Fenster auf dem zweiten Monitor. Dazu gehört zum Beispiel die Projektverwaltung, die schon allein ein recht großes Fenster braucht: Im aktuellen Projekt befinden sich etwas über 6000 Dateien in rund 900 Ordnern - da kann man schon ein bisschen Übersicht gebrauchen :-).

Während der Fehlersuche muss das eigentlichen Programm natürlich auch noch irgendwo laufen - das passiert auch auf dem 2. Monitor. Auf dem Foto erkennt man (was man so erkennen nennt...) den Debugger auf dem Laptop und Xfalt auf dem zweiten Monitor.

Im Glas ist übrigens Apfelsaft...


DVD Brenner


Ich habe gerade einen externen DVD Brenner gekauft um einfacher Backups machen zu können: Die Gesamtmenge an zu sichernden Daten ist eben doch schon mehr als auf eine CD passt. Ich habe den Kauf eines DVD-Brenners aber schon seit Monaten vor mir hergeschoben weil ich dachte die Dinger kosten ein Arm und ein Bein. Stimmt aber gar nicht.

Interne DVD-Brenner gibts schon ab 80 (!) Euro, externe ab 150. Die Medien gibts für unter 1 Euro pro Stück. :-)

Erstaunlich.

Mein Backup-Problem ist damit auf lange Sicht geklärt.

[Update und Zusatz]

Die Art und Weise wie die Hersteller solcher Geräte mit Ihren Kunden umgehen ist aber ebenso erstaunlich. Das Gerät (ein Lite-On) kommt in einem Karton. Darin befindet sich der (unvermeidliche und nervige) Aku, der Brenner, eine Art Stütze für Leute die den Brenner auf der Seite stehend betreiben wollen, eine Betriebsanleitung und ein paar CDs.

Die Betriebsanleitung besteht aus einem Stück Papier auf dem in diversen Sprachen beschrieben ist wo man die einzelnen Kabel reinstecken muss. Das ist zugegebenermassen bei USB relativ einfach.

Damit ist die Betriebsanleitung aber auch beendet. Stellt sich die Frage: Wie brennt man denn nun? Naja - vermutlich ist da Software auf den CDs. Folgende CDs liegen drin - ohne jeden Kommentar oder irgend eine Erläuterung:

- Eine CD mit der Beschriftung: 'PowerDVD' sowie ein paar Erklärungen. Was ein Power-DVD Programm tut steht aber nicht drauf. Soll man wohl ausprobieren.

- Eine CD mit der Beschriftung 'MyDVD'. Ausser dieser Beschriftung steht noch drauf das man irgendwelche Intel-Treiber entfernen soll bevor man die CD installiert. Warum man die CD installieren sollte - bzw. was ein 'MyDVD' überhaupt ist - steht nicht drauf.

- Eine CD mit der Beschriftung 'LiteOn'. Sonst steht nichts drauf. (Weil es auch ein LiteOn Brenner war hielt ich das für die Treiber-CD. Irrtum: Es war nur ein leeres DVD Medium.) :-)

- Eine CD ohne jegliche Beschriftung.

Ich find das unglaublich. Hat dann auch eine Stunde gedauert bis ich herausgefunden hatte was man nun eigentlich installieren muss um DVDs zu brennen. (Auflösung: MyDVD).

Gebrannt habe ich übrigens ein Windows Longhorn Preview. Das werde ich dann am Abend ode übers Wochenende mal installieren...

 


Interessante Bauwerke und Strukturen


Haben Sie mit unseren Statikprogrammen in letzter Zeit interessante Berechnungen angestellt? Eine Diplomarbeit geschrieben? Vielleicht auch einfach nur sehr umfangreiche Platten- oder Rahmentragwerke berechnet? - Ich möchte gern von Ihnen hören! Letztlich würde ich gerne eine kleine Sammlung interessanter Bauwerke aufstellen - mit einem Bild, und ein paar weiteren Angaben: So auch natürlich die des Ingenieurs oder Büros.

Bitte melden Sie sich einfach kurz bei mir per Mail oder einfach hier im Log per Kommentar.

Achso - und eh ich das vergesse: Würden Sie gern im Auszug aus unserer Referenz-Liste stehen? Bitte einfach per Mail melden... :-)


Ein paar interessante Zahlen von unserem Mailserver


Anzahl versendeter Mails seit Beginn der Messung: etwas über 4.000.000
Anteil von erkannter und gefilterter Spam bei eingehender Mail: etwa 12 %
Anzahl eingehender und unschädlich gemachter Viren pro Stunde: knapp 5
Anzahl bekannter Viren im Antiviruspaket: knapp 86.000

Sie haben doch hoffentlich einen Mailserver mit Antivirus-Filter? Oder zumindest ein Antivurs-Programm dessen Viren-Informationen regelmäßig erneuert werden?

Kostenlose Antiviren-Programme:


Googles Mail-Service und der Datenschutz


Google will einen Webmail-Dienst anbieten. Der Clou an diesem Dienst: Als Anwender bekommt man 1 GB (!) Festplattenplatz. Das sollte das Problem mit überlaufenen Mailboxen für eine lange Zeit klären.

Natürlich springen in Deutschland sofort die Datenschützer herbei, denn Google will die Mails nach Stichworten untersuchen und kontextbasiert Reklame einblenden.

Laut Andreas Herrmann, Sprecher des Datenschutzbeauftragten des Landes Niedersachsen, ist die Sache so: Es ist unerheblich, ob eine E-Mail von einem anderen Menschen oder einer Maschine mitgelesen wird. Laut Herrmann verstößt die Sache auch dann gegen den Datenschutz wenn der Inhaber der Mailbox Googles Maßnahmen ausdrücklich zustimmt.

Man fragt sich auf welchem Planeten der Mann lebt. Nahezu jede Mail wird nämlich von einer Maschine gelesen - und auch auf Inhalte untersucht. Egal ob bei einem Webmail-Dienst oder bei ganz normalen Mails: Jeder, der einen Mailserver betreibt, in den ein Spam-Filter oder ein Antivirus-Programm eingebaut, ist hat einen Mailserver, der eben alle Mails liest - sie sogar lesen muss.

Würde es keine Antispam-Filter (und Antivirus-Programme) auf Mailservern geben, dann wäre eMail schon längst nicht mehr benutzbar.

Wenn aber Googles Mailservice in Deutschland aus Gründen des Datenschutzes nicht zu haben sein wird - bedeutet das, das auch Antispam und Antivirus Filter in Deutschland abgeschafft werden müssen?

Der Unterschied zwischen einem Mail-Dienst der Antispam-Filter hat und Google besteht als im Wesentlichen darin, das Google ausdrücklich sagt man werden die Mails maschinell lesen lassen, während klassische Maildienste davon ausgehen das diese Tatsache jedermann klar ist.

Warum das ein Grund dafür ist die Sache in Deutschland als unzulässig anzusehen ist mir auch mit viel gutem Willen völlig unklar.


Tutorials online


Weil ich gerade am D.I.E. Webserver herumgeschraubt habe ist mir etwas aufgefallen: Wir haben noch NIE darauf hingewiesen das sich auf der Site eine riesen Menge an Text in Form von Tutorials befindet. Die Tutorials eignene sich ganz gut als erster Einstieg in die Programme. Momentan gibt es Tutorials für XPLA, XRST, XDUR und den Layout-Editor. Außerdem gibts einen Text der die interne Berechnung der Schnittgrößen erläutert.

Sie finden die Tutorials einfach über die Startseite von die.de unter dem Ast 'Tutorials online'.