Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Klasse Tool: Vodafone Mobile Connect Card für GPRS und UMTS


Sowas hatte ich schon lange nicht mehr: Eine Hardware-Erweiterung die absolut gar keinen Aerger gemacht hat. Jetzt war es aber wieder einmal soweit: Ich habe meinem Laptop eine GPRS Mobile Connect Card von Vodafone spendiert.

Dabei handelt es sich um eine GPRS fähige PCMCIA Karte. Man steckt das Ding in einen freien PCMCIA Slot und ist in wenigen Sekunden online. Keinerlei Aerger, keinerlei Treiber-Probleme - einfach alles bestens.

Diesen Blog Beitrag schreibe ich beispielsweise, während ich mit eben dieser Karte online bin. (Sitze gerade im Münchner Flughafen und warte auf den Flug nach Düsseldorf.)

Die Karte gibts in zwei Spielarten: Als reine GPRS Karte und als UMTS/GPRS Karte. Meine kann nur GPRS, aber zum abholen von Mails ist das völlig ausreichend. Man erhält damit eine 56k Verbindung: Das ist etwa so schnell wie man mit gängigen Modems online gehen kann - ein bisschen langsamer als per ISDN.

Dafür geht das überall: Anders als mit WLAN Karten die nur in kleinem Umkreis um das WLAN Emfangsgerät funktionieren, verwendet man bei GPRS das Handy-Netz: Überall wo das Handy funktioniert, funtioniert auch der Internet-Zugang per GPRS.

Bin begeistert. :-)


Das eigene Tragwerk als Bildschirmschoner


Wenn Sie unsere Programme vom CD-Image oder einer echten CD installieren, dann bekommen Sie nicht nur die Baustatik-Software sondern auch ein paar Tools und ein paar Gimmicks. Eines dieser Gimmicks das relativ unbekannt ist, ist der Bildschirmschoner.

Das interessante an diesem Bildschirmschoner ist die Tatsache, das der nicht irgendein D.I.E. Logo am Bildschirm anzeigt, sondern Ihre eigenen Tragwerke in 3D anzeigen kann. Das geht ganz einfach, und zwar so:

Zunächst starten Sie das Programm XRST (das 3D Tragwerksprogramm). Im Programm laden Sie dann einfach eine Ihrer Strukturen, ganz egal welche. Dann gehen Sie ins Menü Ansicht und wählen den Befehl 3D mit Rendering. Das öffnet die 3D-Ansicht mit Ihrer Struktur.

In das 3D-Fenster klicken Sie dann mit der rechten Maustaste und wählen den Befehl 'Daten exportieren'. Das öffnet einen weiteren Dialog, und da klicken Sie auf den Button Datei für den DIE Screensaver erzeugen.

Daraufhin werden Sie nach einem Dateinamen gefragt. Das ist der Name der Datendatei für den Bildschirmschoner. Ist die Datei gespeichert sind Sie im Tragwerksprogramm fertig.

Sie gehen dann in den Windows-Dialog zur Einstellung des Bildschirmschoners. Der D.I.E. Schoner hat den Namen DIEharderSaver. (Der Name kommt daher, das der Bildschirmschoner zu einer Zeit gebaut wurde, als gerade Die Harder mit Bruce Willis im Kino lief. :-) )

Wenn Sie den ausgewählt haben, dann können Sie mit dem Button Einstellungen die zuvor erzeugte Datei auswählen, und auch noch ein paar andere Parameter einstellen.


Ein paar interessante Zahlen zu unserem Webserver


Vor etwa einem Monat habe ich ein paar Zahlen über unseren Mailserver (mail.die.de) veröffentlicht, und vor kurzem hatte ich auch ein kleines Detail über den Webserver genannt. Das erzeugte Nachfragen per Mail, darum heute nun ein paar Zahlen über den Webserver www.die.de - das ist der Server, von dem Sie auch die Statiksoftware herunterladen und auf dem auch die Updates der Programme verfügbar sind.

Betrieben wird www.die.de auf einem Windows 2003 Server mit ASP und ASP.NET. Bei ASP handelt es sich um den Vorgänger von ASP.NET und beides sind im wesentlichen Technologien mit denen man Seiten auf dem Server dynamisch zusammenbauen kann. Das ist ganz praktisch, weil eine Menge der Inhalte aus Datenbanktabellen stammen die eben ausgelesen werden müssen; auch die Zusammenarbeit mit dem Index Server ist relativ einfach: Der liefert die Suchergebnisse auf www.die.de. (Allerdings NICHT die von diesem Blog - das ist in der normalen Suche nicht enthalten und umgekehrt.)

Der Webserver läuft auf der aktuellen Hardware seit etwas über 300 Tagen und über diesen Zeitraum liegen auch Statistiken vor. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum knapp 280.000 Anfragen an den Server gesenden (und auch beantwortet :-)) - Anfragen an reine Webseiten (also ohne Bilder, JavaScripte, CSS und so weiter) gibt es im Schnitt etwa 500 pro Tag. Tendenz steigend. Im gemessenene Zeitraum wurden etwa 2 GB an Daten per HTTP übertragen - die Downloads nicht mitgerechnet.

In den letzten 300 Tagen hat sich die Anzahl der Anfragen in etwa verdoppelt:

Bei Besuchern die über Search-Engines zu uns gekommen sind, sind die Top-3 der verwendeten Suchworte:

  1. statik
  2. software
  3. berechnung

Praktisch alle Besucher - etwa 80 Prozent - verwenden ein Version des Internet Explorers, vier fünftel davon verwenden den IE6. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, das das am häufigsten benutzte Betriebssystem Windows ist: Unsere Zahlen sehen dabei fast genauso aus wie die von Google:

Achja: Die erste Kurve aus diesem Eintrag und auch alle anderen Zahlen ermitteln wir übrigens mit einem Logfile-Analyse Tool: Mit Analog.


Fehler beim runterladen der Statikprogramme


Wie die Downloads der Baustatik-Software von D.I.E. funktionieren

Wenn Sie einen Work&Cash Vertrag, einen Wartungsvertrag oder eine (kostenlose) (Hoch)-Schulversion unserer Baustatikprogramme haben, dann können Sie die Programme, neue Versionen und Updates ja von unserem Server herunterladen.

Hier ein kurzer Überblick wie das geht, was dabei manchmal schiefgehen kann, und was man dagegen tun kann.

Die Programme liegen auf einem Download-Server in unserem Münchner Büro der über eine 2MBit Standleitung ans Internet angeschlossen ist. Beim Server für die Downloads handelt es sich um den gleichen Server, von dem Sie auch dieses Blog und unsere Webseiten unter www.die.de herunterladen.

Mit anderen Worten: Wenn Sie diesen Server sehen, aber Probleme mit den Downloads haben, dann liegt das zunächst mal nicht an der Anbindung des Servers. :-)

Von Haus aus ist die Sache mit dem Download ganz einfach: Zusammen mit Ihrer Lizenz haben Sie einen Zugangscode erhalten. Den geben Sie auf der Eingangs-Seite für die Downloads ein, und gelangen dann zu einer weiteren Seite. Dort finden Sie die einzelnen Downloads aufgelistet.

Welche Komponenten der Statikprogramme Sie am besten runterladen habe ich an einer anderen Stelle bereits erläutert.

Nun ist es so das der Download manchmal abbricht oder langsam wird. Das kann verschiedene Gründe haben:

Die 2MBit Anbindung ist zwar ganz gut, aber alle Kunden teilen sich diese Anbindung. Im Monat werden momentan etwa 1000 Programme/Pakete heruntergeladen, also etwa 30 am Tag. Nachdem Nachts weniger runtergeladen wird als tagsüber kann man wohl davon ausgehen, das pro Stunde etwa 3-4 mal etwas runtergeladen wird. Treffen nun zwei, drei oder gar vier Anwender zufällig zum gleichen Zeitpunkt die Entscheidung etwas runterzuladen, dann geht die verfügbare Bandbreite pro Download auf 500 MBit runter - und das ist kann dann (in Abhängigkeit von Ihrer Anbindung) als 'langsamer werdend' gespürt werden. Dagegen kann man nicht viel tun ausser eben ein paar Minuten länger zu warten. ;-)

Dann ist es so das auch unser Server einfach nur ein Server im Internet ist und darum allen möglichen Problemen unterliegt denen auch alle anderen Servern im Internet unterliegen. So kann zum Beispiel der von Ihnen benutzte DNS Server kurzfristig Probleme haben - das merkt man beim normalen surfen nicht: Die Sache hakt einfach nur kurz. Bei einem größeren Download kann das 'haken' aber einen Abbruch des Downloads zur Folge haben. Aergerlich - aber nicht zu ändern. Hier gilt: Download nochmal starten, sorry. :(

Dann kann natürlich auch auf unserer Seite irgendwas schief gegangen sein: Unser ISP kann Probleme haben, die Server-Hardware kann streiken oder die Putzfrau hat schlicht und ergreifend das Kabel rausgezogen. (Letzteres ist unwahrscheinlich, denn das Ding steckt in einem massivem Stahlschrank und sämtliche Kabel sind gesicht... aber wer weiss,... :-) )

Das passiert zwar selten, aber es passiert. Zum Beispiel wenn der Server im Rahmen der automatischen Windows-Updates gebootet werden muss. Nun wäre es schön wenn er das nicht täte, während Sie gerade ein Download vornehmen: Aber Sie können es sich schon denken - er tuts trotzdem. Auch dann gilt: Sorry, leider nochmal von vorn. (Allerdings: Die Kiste ist in diesem Jahr genau dreimal wg. sowas gebootet worden, und das war immer um 03.00.)

Und dann gibts da noch die Unwägbarkeiten auf Ihrem eigenen Rechner. Die kommt in der Form von Antivirus-Software zum Zuge, denn solche Programme wollen natürlich während der runterladens schon in die runtergeladenen Daten sehen. Bei kleinen Dateien geht das schnell und man merkt es kaum - beim 32 MB großen CD-Image der Baustatiksoftware kann das hingegen ein deutliches Verzögern des Downloads zur Folge haben. Das ist aber kein Grund die Antivirus-Software auszuschalten! Lieber ein bisschen langsamer, aber dafür sicherer!

Letzten Endes...

läuft es immer auf das gleiche hinaus: Sorry wenns nicht ging - aber wir sind wirklich nur extrem selten die Schuldigen dabei. Im Normalfall wirds reichen, wenn Sie den download einfach ein paar Minuten später nochmal starten. :-)

Und wo ich gerade dabei bin: Der Fleissigste Download-Monat der letzten Zeit war der November 2003: Da wurden 1181 Programme bzw. Images runtergeladen. Bei unserer Webseite sieht das ein bisschen anders aus: Da war der April 2004 am stärksten besucht - und zwaqr mit etwas über 20.000 heruntergeladenen Webseiten.


DevDays in München


Wie gestern angekündigt hier ein Kurzbericht zu den DevDays in München. Allerdings wirklich nur sehr kurz... Es gab zwei parallele Tracks mit Vorträgen, sodass ich nur zu etwa der Hälfte der Vorträge was sagen kann - dazu kann ich allerdings sagen, das sie sehr dünn, sehr untechnisch und nach meinem Empfinden sehr enttäuschend waren.

Teilweise hatte ich den Eindruck in einer Veranstaltung für Anwender, und nicht in einer für Entwickler zu sitzen.

Wer noch nie was von .NET, Webservices, Windows Forms oder Sicherheit beim entwickeln von (Server)Anwendungen gehört hat - der war auf dieser Veranstaltung sicher gut aufgehoben. Wer allerdings einfach nur ein paar gängige Informationsquellen verfolgt - zum Beispiel regelmäßig ein paar Blicke in aktuelle MSDN Artikel wirft - der wird nach meinem dafürhalten nichts dazugelernt haben.

Hatte mir wirklich mehr versprochen. Schade: Ein ganzer Tag verschwendet. 


Neue Longhorn-Version


Es gibt ein neues Build von Longhorn, der nächsten Version von Windows. Longhorn wird erst im Jahre 2006 erwartet, die verfügbare Version ist also noch eine sehr frühe Variante - es kann ja aber trotzdem nicht schaden, sich das mal anzusehen. Was ich auch am Wochenende vor hatte, aber dummerweise scheine ich nicht der einzige zu sein, der die 2.6 GB gerade runterlädt: Mit der aktuellen Download-Geschwindigkeit von etwa 20 KB/s wird es wohl noch bis Montag dauern, bis ich die Sache ausprobieren kann.

Das SDK ist übrigens hier.


Thanks to Robert Scoble


Robert,

incase you stumble over this: thanks for pointing here since april. noticed 10 minute ago you did... :-)

might be good for your german skills, having added this to your 1400 (plus some) blogs... ;-)

oh - and yes, you were right. this blog thing is really working on google. amazing. 

WM_THX
thomas woelfer

Roberts Weblog ist hier (und rechts im Blogroll) - aber morgen ist hier wieder alles vollständig auf deutsch.


Halfen-Deha, Setup und die Dateierweiterung HTA


Von Halfen-Deha gibt es nicht nur Produkte die man anfassen kann, sondern auch Software. Im Wesentlichen sind das Bemessungsprogramme, die auf die einzelnen Produkte von Halfen-Deha spezialisiert sind. Zu den Halfen-Deha Produkten gehören auch die Halfenschienen HTA. Und die zugehörige Software macht ein Probleme.

Das Programm registriert nämlich für sich die Dateierweiterung .hta. Das ist aber die gleiche Erweiterung, wie sie von Windows für Hypertext Applications (Hypertext-Anwendungen) verwendet wird. Eine HTA-Anwendung ist im Wesentlichen ein Programm das sich aus HTML und JavaScript zusammensetzt und ein Web-Browser ähnliches Interface hat. (HTA Anwendungen werden in einem besonderen Browser-Fenster ausgeführt.)

HTA-Anwendungen gibt es eine ganze Menge, eine davon ist der neu CD-Browser der beim installieren von unseren Baustatik-Programmen gestartet wird. Legt man die CD ein oder klickt man auf das Programm 'start' auf der CD, dann sollte eben eigentlich dieser Browser gestartet werden. Damit kann dann der Inhalt der Statik-CD angesehen werden und die Statik-Programme können installiert werden.

Es sei denn, man hat das HTA-Programm von Halfen installiert.

In diesem Fall wird nämlich nicht unser HTA-Programm gestartet, sondern das Bemessungsprogramm von Halfen - denn das hat dann die Dateierweiterung .hta vom System übernommen und denkt, es müsse nun unsere Setup-Datei lesen. Was natürlich nicht klappt.

Wir sind wohl nicht die einzigen die deswegen schon mit Halfen kommuniziert haben und Herr Kickstein - der Programmierer des Programms - sagte man werde dieses Problem möglichst noch in der nächsten Version der HTA-Software beheben.

Bis dahin gibt es folgende Möglichkeiten zum installieren unserer Software:

  • Statt das Programm start.hta von der CD zu verwenden, starten Sie setup.exe von der CD: Das installiert die Programme ebenfalls.
  • Oder, Sie geben die Dateierweiterung für HTA-Dateien wieder dem Programm, das sie eigentlich haben sollte. Das geht so:
  1. Im Explorer klicken Sie im Menü auf 'Extras -> Ordneroptionen'
  2. Im dann angezeigten Dialog gehen Sie auf 'Dateitypen'
  3. In der Liste der Dateitypen suchen Sie HTA (dazu können sie in die Liste klicken und dann einfach 'hta' tippen)
  4. Ist HTA markiert, klicken Sie auf den Button 'Aender'. Der öffnet wieder einen Dialog.
  5. Dort finden Sie eine Liste mit einem Ast der unter anderem auch 'Empfohlene Programme' enthält.
  6. Dort wählen Sie 'Microsoft HTML Application Host' aus, klicken OK, und schließen alle Dialoge wieder.

Danach können Sie auch unsere 'start.hta' zur Installation der Programme, und alle anderen Windows-HTA Anwendungen wieder normale ausführen.


Neue Version von dasBlog


dasBlog Version 1.6 ist da

Wer auch dasBlog einsetzt und den zugehörigen RSS Feed abonniert hat: Der wird das neueste Update verpassen, denn offenbar ist der Feed auf dasblog.net nicht länger aktiv. Zumindest erweckt das den Eindruck, denn seit kurzem ist Version 1.6 draußen - und der Feed meldet sich nicht.

Mehr Infos im GotDotNet Workspace. (Da gibts auch einen Feed mit Releases, und der enthält auch tatsächlich Informationen zur neuen Version.) Eigentlich aber besser: Omar Shanines Log.

Bestes neues Feature: Ein Macro für die Anzeige von vergangenen Monaten mit Logs, zweitbestes neues Feature: Alle Statistiken sind parametrisiert abrufbar - man kann also auch ältere Statistiken abrufen. Liste der neuen Features.


Blicke in die Vergangenheit


Mit der WayBackMachine kann man Blicke in die Vergangenheit des Internets machen. Und dabei zum Beispiel herausfinden wie www.die.de 1996 ausgesehen hat.

Übersichtliche Sache, denn die komplette Website bestand damals aus 5 bis 6 Seiten. Heute sind es über 600. :-)




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