Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Dokumente mit der Baustatik versenden

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Mit der Baustatik konnten Sie das aktuelle Dokument schon immer ganz einfach versenden: Dazu gibt es einen eigenen Befehl im “Datei” Menü. Der Sinn der Sache ist es, das Versenden von Dokumenten für den Support zu vereinfachen.

Nun ist es aber so, dass dieser Versand – so wie die gesamte Telemetrie – im Normalfall anonym versendet wird. Das bedeutet auch, dass wir den Kunden der das Dokument versendet gar nicht kontaktieren können. Nachdem dies aber der Sinn der Sache ist, konnte man an anderer Stelle (Im Hilfe-Menü) Kontaktdaten eingeben: Wurden die eingegeben, dann wussten wir auch, wer das Problem hat – und konnten helfen.

Das wiederum hat an anderer Stelle zu Verwirrung geführt: Einige Kunden waren plötzlich überrascht, das wir wir ihre Kontaktdaten zu einem versendeten Dokument hatten.

Ab dem letzten Update zeigen wir die Kontaktdaten darum auch auf dem Dokument-Versenden-Fenster an: Ich hoffe, dadurch wird die Sache etwas klarer. Smile

So kopiert man Eingabedaten nach Excel

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In der Baustatik konnte man die Eingabedaten (und auch die Ergebnisse) schon immer nach Excel exportieren: Dazu muss man nur die ganze normale Ausgabe ins Spreadsheet exportieren. Will man nur die Eingabedaten haben, dann schränkt man die Ausgabe eben auf die Eingabewerte ein.

Das ist oft hilfreich, hat aber 2 kleine Nachteile:

  • Man muss die Ausgabesteuerung dazu bemühen und
  • Man erhält nur die echten “Eingabedaten”, aber keine berechneten Eigenschaften dieser Daten. Dazu zählt zum Beispiel die Resultierende bei Lasten und auch der Ort dieser Resultierenden

Ab dem nächsten Update geht das einfacher, und man kann dann auch die berechneten Eigenschaften ganz einfach kopieren. Und zwar über die Zwischenablage. Und das geht so:

Zunächst wählt man die Daten aus, die man gerne hätte. Das geht auf alle bekannten Arten, zum Beispiel durch die Auswahl der entsprechenden Tabelle in der Tabellen-Ansicht:

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Die kopiert man dann in die Zwischenablage:

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… und das wars schon: In Excel fügt man das ganze dann einfach wie gewohnt in eine Tabelle ein. (Siehe Bild oben).

Dateien in der Projekt-Ansicht sortieren

Seit dem Update von gestern kann man die Anzeige der Dateien in der Projekt-Ansicht sortieren. Dazu gibt es einen neuen Button in der Werkzeugleiste der Ansicht:

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Dieser öffnet ein Menü, mit dem man eine der angebotenen Sortiermöglichkeiten auswählen kann. Man kann nach Name, Datum, Typ und Größe der Dokumente sortieren. Außerdem kann man die “Reihenfolge umkehren”. Der Befehl tut genau das, was man erwartet: Ist die Anzeige alphabetisch aufsteigend sortiert und drückt man auf den Befehl, wird die Anzeige alphabetisch absteigend sortiert.

In dem Zusammenhang möchte ich auch noch kurz auf einen anderen Befehl der Projekt-Ansicht hinweisen: Zum ‘Projekt hinzufügen’ bzw. ‘entfernen’. Der befindet sich im Objektmenü eines angeklickten Dokumentes – und mit dem Befehl kann man einzelne Dokumente aus dem Projekt entfernen oder hinzufügen. Dabei geht es nicht darum, das beim entfernen das Dokument gelöscht wird (Dazu gibt es den Löschen-Befehl), sondern darum, das man das Dokument an sich beibehält, es aber nicht länger Teil des Projektes ist: Es wird dann zum Beispiel in der Projekt-Archivierung nicht mit gesichert.

Der Befehl zum hinzufügen fügt ein bereits vorhandenes Dokument zum Projekt hinzu: Hat man beispielsweise mit dem Windows-Explorer eine Datei in den Projekt-Ordner kopiert, kann man diese auch ins Projekt an sich aufnehmen.

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Lastweiterleitung aus Platte in Platte

Ich habe ja bereits einige Beispiel für die Lastweiterleitung in der Baustatik verfasst. Bisher ging es da um eine Weiterleitung aus dem Dach und dem Durchlaufträger. Hier nun ein Beispiel für die Weiterleitung aus der Platte in eine andere Platte.

Zunächst braucht man die Platte im Obergeschoss, aus der weitergeleitet werden soll:

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(Hier ganz hilfreich: So belegt man Lager mit Eigengewicht)

In der Platte, in die importiert werden soll, erzeugt man dann ein neues Lastweiterleitungs-Objekt:

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Wie von den anderen Beispielen schon bekannt: Man gibt an, welche Auflagerkräfte importiert werden sollen, und wie die Zuordnung der Lastfälle sein soll:

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Fertig Smile (Es war mir nicht bewusst, aber aus einem Forums-Posting entnehme ich, das die graphische Darstellung der weitergeleiteten Lasten etwas besonderes ist, das bei anderen Programmen wohl nicht vorgesehen ist.)

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Wie immer bei der Lastweiterleitung gilt: Der Zusammenhang ist im Fenster “Weiterleitungs-Ansicht” zu sehen, und wenn sich im Bauwerk “Weiter oben” etwas tut, dann kann die Berechnung automatisch auf den neuesten Stand gebracht werden.

Position des Schriftkopfes bei großen Graphiken

Manchmal möchte man bei der Baustatik sehr große Graphiken ausdrucken. So hilft es bei Ergebnissen von Platten oft, das ganze graphisch im A0 Format auszugeben. In einem solchen Fall möchte man den Plan natürlich falten können – und zwar so, das man hinterher im eingehefteten Zustand den zugehörigen Text lesen kann: Also im Prinzip wie bei einem Schriftkopf.

Bisher ging das nicht so recht, da es keine Steuerungsmöglichkeit für die Positionierung der Beschriftung gab. Ab dem nächsten Update ist das anders.

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Man stellt dann in der Ausgabesteuerung den Wert für “Ort der Bildüberschrift” auf “Unter dem Bild”. Als Wert für “Graphik zentrieren” stell man “Ja” ein. Das führt dazu, das die Beschriftung in der rechten unteren Ecke erscheint, wo man sie auch im gefalteten Zustand lesen kann.

Fenster-Layouts und RDP: Ein Workaround

Das Problem beim Kunden: Immer wenn er per RDP mit dem Büro verbunden ist und mit der Baustatik arbeitet, sind die Fenster vom zweiten Monitor nicht sichtbar, weil in der RDP-Session nur ein Monitor verfügbar ist.

Um zu verstehen was da passiert, braucht man ein bisschen Hintergrundwissen.

Windows kümmert sich drum, das Top-Level Windows auf den sichtbaren Bereich geschoben werden, wenn man sich mit einer Session verbindet, und das Bildschirm-Layout ein anders ist, als es zum Zeitpunkt der Session-Eröffnung war.

Wenn die Session einfach neu aufgemacht wird, kümmern sich die Programme selbst drum, wo ihre Fenster landen. Viele nehmen da einfach den Default, und Windows kümmert sich dann wieder drum. Das Ergebnis ist dann zwar etwas unbefriedigend, aber die Fenster sind dann auf jeden Fall im sichtbaren Bereich des Bildschirms.

Die Baustatik macht das aber anders: Sie merkt sich alle Fensterpositionen, auch von den Unterfenstern. Darum kann man z.b. die Meldungs-Ansicht auf einen zweiten Monitor schieben und die erscheint dann beim nächsten Programmstart auch wieder dort. Man kann auch das Fenster für Knoten-Eigenschaften an eine beliebige Position schieben, und auch das kommt dann in Zukunft immer an dieser Stelle hoch.

Die Baustatik kümmert sich auch drum, das das Hauptfenster beim Start in einem sichtbaren Bereich eines vorhandenen Monitors liegt. Wenn der gespeicherte Bereich nicht in einem sichtbaren Bereich liegt, wird das Fenster einfach auf dem vorhandenen Hauptmonitor angezeigt.

Nachdem man im Normalfall so einen Wechsel des Monitor-Layouts nicht besonders oft hat - sondern eben nur, wenn sich die Auflösung des vorhandenen Monitors oder die Anzahl vorhandener Monitore ändert, ist das auch weiter kein Problem.

Nun macht die Baustatik das auch noch etwas komfortabler: Sie merkt sich das Fenster-Layout nämlich pro Projekt und Computer. Der Effekt davon ist, dass man im Büro mit einem Projekt arbeiten kann und dort ein spezielles Fenster-Layout verwendet. Dann kann man das Projekt mit nach Hause nehmen - und dort ein eigenes Layout haben. Die beiden Varianten (eigentlich beliebig viele) überschreiben sich nicht: Jeder Computer hat also pro Projekt sein eigenes Layout.

Kompliziert wird es, wenn man nun von zu Hause per Remote Desktop auf den Computer im Büro zugreift. Hier tritt dann folgender Fall auf: Im Büro hat man beispielsweise 2 Monitore, zu Hause nur einen. Man würde sich also ein Fenster-Layout wünschen, das für einen Monitor gedacht ist: Das "Zu Hause" Layout. Nun ist man aber per RDP mit dem Rechner im Büro verbunden, und wenn die Baustatik nach dem Namen des aktuellen Rechners fragt, dann bekommt sie auch den Namen des Büro-Computers: Das ist ja auch der, auf dem man arbeitet - der Computer vor dem man sitzt ist ja im Prinzip nur ein Fenster das den anderen anzeigt.

Ergebnis: Man bekommt das Fenster-Layout des Bürocomputers. Alles was dort auf dem 2. Monitor wäre, kann man aber nicht sehen, weil man nur einen Monitor hat.

Der Fall war mir bis gestern noch nicht untergekommen. Jetzt aber eben schon, und in der Baustatik ist ab dem nächsten Update eine Änderung drin: Wenn man sich in einer RDP-Sitzung befindet, verwendet die Baustatik nicht mehr den Rechnernamen zum laden des Fenster-Layouts, sondern einen künstlichen Namen der auf dem Rechnernamen basiert und eine zusätzliche Kennung hat: Man kann dann also ein Fenster-Layout auch speziell für eine Sitzung per RDP auf eine spezielle Maschine haben.

Bis dahin gibt es aber einen Workaround: Im Fenster-Menü gibt es den Befehl "Fenster-Layout" und darin die Befehle "Fenster-Konfiguration laden" und "Fenster-Konfiguration speichern". Damit tut man folgendes: Im Büro die Baustatik starten und dann das Fenster-Layout speichern, zum Beispiel unter dem Namen "Büro". Dann später von zu Hause in der RDP-Sitzung das Fenster-Layout zunächst zurücksetzen, dann die Fenster so hinschieben, wie man sie gerne hätte und schließlich nochmals das Layout speichern - zum Beispiel unter dem Namen "RDP".

Ab jetzt kann man zwischen den beiden gespeicherten Konfigurationen umschalten – je nachdem, ob man im Büro oder in der RDP-Session ist. Ab dem nächsten Update geht das automatisch...

So kopiert man einzelne Einwirkungen in andere Lastfälle

In der Baustatik gibt es eine spezielle Funktion zum kopieren und verschieben von Einwirkungen zwischen Lastfällen: Die Lastfall-Verwaltung. Damit kann man aber immer nur alle Einwirkungen eines Lastfalls manipulieren – einzelne Lasten sind dort nicht ansprechbar.

Nun gibt es aber Fälle, in denen man nur eine bestimmte Anzahl von Einwirkungen aus einem Lastfall in einen anderen kopieren möchte. Was ist da zu tun?

Gut Frage – und es gibt auch eine einfache Antwort: Die Baustatik unterstützt die Windows Zwischenablage (Clipboard), und die ist für genau solche Fälle gedacht: Genauso, wie man zum Beispiel in Word Absätze oder andere Textfragment kopieren kann, kann man in der Baustatik Teile des Dokumentes kopieren und woanders einfügen. Und zwar sowohl in einem anderen Dokument, als auch im Ursprungsdokument. Um also einige Einwirkungen in einen anderen Lastfall zu kopieren ist die Zwischenablage das richtige Werkzeug.

Und so geht man vor:

  • Gewünschte Einwirkungen auswählen
  • Bearbeiten –> Kopieren: Die ausgewählten Einwirkungen befinden sich nun in der Zwischenablage
  • Jetzt die Auswahl aufheben, damit keine Objekte mehr ausgewählt sind. Dazu klickt man zum Beispiel auf einen beliebigen freien Platz im Arbeitsfenster.
  • Nun Bearbeiten –> Einfügen: Die Einwirkungen werden dann aus der Zwischenablage ins aktuelle Dokument kopiert. Es gibt die also nun zweimal.
  • Jetzt muss man noch den gewünschten Lastfall einstellen. Beim einfügen aus der Zwischenablage werden Objekte aber automatisch ausgewählt. Das bedeutet, man kann nun einfach per Bearbeiten –> Eigenschaften den Eigenschaften-Dialog der Einwirkungen öffnen.Der zeigt dann die Eigenschaften aller aktuell ausgewählten Einwirkungen an, und man kann mit einer einzelnen Änderung alle Einwirkungen in den gewünschten Lastfall verschieben.

Graphiken vom Dach automatisch mit ausdrucken

Im Dach-Designer der Baustatik kann man schon seit geraumer Zeit neben den manuell anzulegenden Graphiken viele der Ergebnisgraphiken auch ohne manuelle Tätigkeit mit ausdrucken. Man muss dazu aber sagen, welche Graphiken gedruckt werden sollen. Das geht natürlich über die Ausgabesteuerung.

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Dort finden sich mehrere Einträge, die prinzipiell den Ausdruck von Graphiken anstoßen können – und zwar jeweils mehrere Graphiken. Die möglichen Graphiken sind dabei genau so sortiert, wie sie das auch auf den Fenstern zum auswählen von Ergebnissen sind. Damit kann man dann die Ausgabe praktisch aller Ergebnisgraphiken direkt in den Ausdruck einbinden – ganz ohne das Anlegen von Navigationspunkten.

DWG und DXF Online-Viewer

Weil wir immer wieder mal unseren DXF-Export überprüfen müssen, bin ich eigentlich immer auf der Suche nach guten Tools für die Anzeige von DXF oder DWG-Dateien. Gestern bin ich über den Online-Viewer von AutoDesk gestolpert. Der ist zwar _sehr_ zäh in der Bedienung, aber dafür immer verfügbar, wenn man eine Internet-Verbindung hat. Und stellt unsere Systeme ganz brauchbar dar:

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Als netter Nebeneffekt werden da dann sogar noch Schatten reingerechnet. Smiley

Zu finden unter: https://a360.autodesk.com/viewer

So schaffen Sie Platz auf der Festplatte

Ich habe schön öfter darauf hingewiesen, das man das Programm CCleaner besser nicht installiert: Es schafft zwar “Platz”, tut das aber, indem es fröhlich irgendwelche Dinge löscht, von denen es gar nichts wissen kann – und das zerstört gerne die Installation von ansonsten prima funktionierenden Programmen. Die dann danach nicht mehr funktionieren. Das trifft auch auf unsere Software zu.

Nun hatte ich vor kurzem ein Gespräch mit einem Kunden, der dieses Programm nur ungern löschen wollte, “weil es die Festplatte so gut aufräumt.”

Das ist zwar ein Argument, nur: Dafür braucht man kein eigenes Programm. Windows kann das von alleine. (Man braucht übrigens auch keines um .ZIP-Dateien anzulegen oder zu öffnen: Das kann Windows auch von alleine, und zwar besser, als die meisten Add-Ons.)

Und so schafft man mit Windows Bordmitteln mehr Platz auf der Festplatte. (Beschreibung fürs aktuelle Windows 10, das geht aber bei praktisch allen Vorgängern genauso, oder zumindest sehr ähnlich.)

1.) Windows Explorer öffnen und auf “Dieser PC” klicken. Das öffnet rechts die Anzeige der vorhandenen Festplatten.

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2.) Mit der rechten Maustaste auf den Datenträger klicken, um den es geht. Das öffnet ein Menü, und in dem Menü “Eigenschaften” auswählen. Das öffnet dieses Fenster:

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3.) Jetzt auf “Bereinigen” klicken. Dann erscheint für kurze Zeit ein Fortschrittsmelder, und dann die “Datenträgerbereinigung”:

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Ab hier ist die Sache wohl selbsterklärend. (Man kann gefahrlos alles löschen, was die Datenträgerbereinigung anbietet – egal ob von Haus aus ein Haken dran ist, oder nicht.)

Schauen Sie sich Ihre neuen Alben an

Windows 10 Benutzer kennen das: “Schauen Sie sich Ihre neuen Alben an”. Diese Meldung kommt in (mir unklaren) kurzen Abständen immer wieder. Im meinem Fall so ungefähr ein bis zweimal pro Woche. Windows will damit auf die automatisch zusammengestellten Alben aus neuen Photos hinweisen. Das ist sicher gut gemeint, geht mir aber ziemlich auf den Keks. Zum einen kenne ich die Photos um die es geht – die habe ich ja selbst gemacht, zum anderen will ich meine Bilder eigentlich lieber selbst sortieren und ordnen.

Nachdem ich die Meldung gefühlte 1000 mal weggeklickt habe, habe ich mich nun endlich drum gekümmert, wie man die loswerden kann. Und das ist erstaunlicherweise wirklich einfach. Es geht so:

  • Windows-Einstellungen öffnen (z.b. per Rechtsklick auf das Notifizierungs-Symbol rechts unten neben der Uhr
  • “System” anklicken
  • Benachrichtigungen und Aktionen anklicken

Jetzt bekommt man rechts im Fenster mehrere Listen. Eine hat die Überschrift “Benachrichtigungen diese Absender abrufen”. Darin gibt den Eintrag “Fotos”. Den schaltet man aus. Dann ist Ruhe mit den “neuen Alben”.

Nichts zu danken, war mir ein Vergnügen. Smiley

So definiert man eigene Querschnitte

In der Baustatik gibt es extra einen eigenen Dokument-Typen (Stahlprofil-Editor) mit dem beliebige Stahlprofile definiert werden können. Aber nicht jedes Profil mit leicht abweichenden Maßen muss gleiche mit dem Editor hergestellt werden. Die meisten Profiletabellen sind nämlich mit eigenen Daten erweiterbar. Angenommen, man möchte beispielsweise ein Rohr mit ganz speziellem Durchmesser und ebenso spezieller Dicke definieren. In diesem Fall könnte man natürlich den Editor verwenden, Knoten erzeugen und rotieren, die dann mit Blechen der gewünschten Dicke verbinden…. oder man geht einfach in die Tabelle der Rohr-Profile ganz ans Ende, und gibt dort die gewünschten Abmessungen ein.

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Das geht natürlich nicht nur mit den Rohren, sondern auch mit den anderen Querschnitten aus den Querschnitts-Tabellen.

Beschriftung für den Durchstanznachweis

In der Baustatik kann man auch Durchstanznachweise an Wänden und Stützen führen. Die Objekte für die Durchstanznachweise werden dabei genau so erzeugt, wie das auch bei allen anderen Elementen in der Baustatik der Fall ist.

Allerdings: In der Graphik werden diese Elemente nicht visualisiert. Möchte man also eine Graphik haben, aus der Stellen mit durchgeführten Durchstanznachweisen hervorgeht, hat man “von Haus aus” kein Glück.

Es gibt aber einen einfachen Workaround: Einfach im Kommentar des betreffenden Knotens einen Text bzgl. des Nachweises hinterlassen, und dann in der Sichtbarkeits-Ansicht die Darstellung der Knotenkommentare einschalten. Pronto: Graphik mit Informationen über Durchstanznachweise.

Wir werden die Baustatik aber so erweitern, das es eine einfachere Visualisierung für Durchstanznachweise geben wird. Smiley

So kopiert man Einwirkungen in ein neues Dokument

In  der Baustatik kann man, wie von Windows-Programmen gewohnt, Eingabedaten auswählen, kopieren und woanders einfügen. Damit ist es zum Beispiel relativ einfach möglich, eine vorhandene Platte in ein anderes leeres Dokument zu kopieren, in dem man dann Änderungen vornehmen kann, ohne das Original zu verändern.

Das kopieren und einfügen erfolgt ganz normal über die Zwischenablage (man kann die Daten also auch in anderen Programmen als der Baustatik einfügen.)

Beim kopieren spielt man die Sache dann so durch: Man zieht in der Graphik ein Auswahlfenster auf, in dem sowohl die Platte als auch die Knoten drin sind. Dann drückt man im Bearbeiten-Menü auf “Kopieren”, wechselt in das andere Dokument, und drückt auf “Einfügen”.

Dann passiert etwas, das man vermutlich zunächst nicht erwartet:

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Die eingefügten Lasten haben keinen Lastfall!

Dafür gibt es aber einen guten Grund und auch eine einfache Lösung: Wenn man in der Graphik der Baustatik Elemente auswählt, dann werden auch wirklich nur diese Elemente ausgewählt – und nicht noch irgendwelche die “irgendwie” mit den ausgewählten zusammenhängen.

Wählt man also Lasten aus, dann werden deren Lastfälle nicht automatisch mit ausgewählt. Und das ist auch gut so: Würden die Lastfälle automatisch “mit dabei” sein, dann würde man sich ja ständig Lastfälle löschen, nur weil man eine Einwirkung löscht.

Die Lösung des Problems ist also einfach: Bevor man den “kopieren” Befehl anklickt sicherstellen, das auch die Lastfälle ausgewählt sind, die kopiert werden sollen. Das geht am einfachsten in der Dokumenten-Ansicht: Nachdem in der Graphik die gewünschten Elemente ausgewählt wurden, öffnet man in der Dokumenten-Ansicht den Lastfall-Ordner, hält die “STRG” Taste gedrückt, und wählt dann die Lastfälle aus, die ebenfalls kopiert werden sollen.

Will man einfach nur eine Kopie des Gesamtsystems haben, geht das ganze natürlich auch viel einfacher: Zum einen gibt es dazu den Befehl “Alles auswählen” – der wählt auch die Objekte aus, die eben nicht in der Graphik dargestellt werden, zum anderen – und das ist der einfachste Weg – gibt es den Befehl “Speichern unter”: Mit dem legt man ohnehin einfach eine Kopie des Ursprungssystems unter neuem Namen an.

Programme die man echt nicht braucht

Ich hatte ja schon an anderer Stelle darauf hingewiesen, das man Programm zum “optimieren” oder “reinigen” einer Windows-Installation besser vermeidet: Die machen nach unserer Erfahrung eher Dinge kaputt, als sie zu verbessern.

Seit gestern habe ich noch so einen Kandidaten – aber bei dem ist die Sachlage sogar noch dramatischer: Es handelt sich um das Programm “raptr”. Dabei handelt es sich um ein Programm, das sich in erster Linie an PC-Spieler wendet. Ist es installiert, dann hängt es sich in andere laufende Prozesse rein – so auch in die Baustatik – und der Effekt (bei der Baustatik) ist dann der, das willkürliche Programmabstürze innerhalb einer DLL von Raptr auftreten, wenn man in der Baustatik arbeiten will.

Tolle Sache.

Man könnte nun meinen, das sei ja kein Problem, denn welcher Bauingenieur würde schon so ein Spiele-Teil auf seinem Arbeitsrechner installieren. Und damit hätte man vermutlich recht. Nur leider wird das Programm in einigen Fällen quasi vollautomatisch und ohne zutun des Anwenders installiert. Und zwar deshalb, weil es im Rahmen der Treiberinstallation von ATI Graphikkartentreibern mit installiert wird. Und offenbar auch bei Updates dieser Treiber.

Wir haben das Ding hier zum Beispiel auch auf einem unserer Server gefunden Trauriges Smiley

Wer ebenfalls eine ATI Graphikkarte hat: Einfach mal nach dem Raptr suchen, und gegebenenfalls bei ATI beschweren…