Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Thomas Wölfers Baustatik Blog

Objekte auswählen und bearbeiten


In der Baustatik gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie man Objekte auswählen und bearbeiten kann. Im einfachsten Fall klickt man einfach drauf – man kann aber auch mehrere Elemente gleichzeitig verändern oder sogar alle, die die gleichen Eigenschaften haben.

Dieses Video zeigt wie das geht.



Beliebige Schnitte durch Ergebnisse legen


In der Baustatik kann man die Ergebnisse auf vielfältige Arten visualisieren. Eine Möglichkeit ist dabei, Schnitte durch Flächenergebnisse zu ziehen. Diese Schnitte können an beliebigen Stellen liegen. Das Video zeigt wie man dafür vorgehen muss.



So ändern Sie die Hintergrundfarbe des Arbeitsfensters


In der Baustatik kann man wirklich viele Dinge einstellen – so auch die Hintergrundfarbe, die für das Arbeitsfenster verwendet wird. Normalerweise ist der Fensterhintergrund weiß, aber man kann auch jede andere Farbe dafür einstellen.


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Natürlich geht auch schwarz.

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Man muss sich natürlich bewusst sein, das dies wie so vieles nicht ganz so einfach ist, wie man vielleicht meinen möchte: Man stellt tatsächlich nur die Hintergrundfarbe auf schwarz – und sonst nichts um. Elemente die also normalerweise in schwarz gemalt werden, sind "nicht mehr ganz so gut" zu erkennen. Bei der abgebildeten Halle sieht man den Effekt bei den linken Stäben ganz gut.

Man muss also Elemente, die normalerweise in schwarz dargestellt werden, auch auf eine andere Farbe stellen. Um man nimmt am besten NICHT weiss – und zwar darum:

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Beim Ausdrucken wird die Hintergrundfarbe nämlich nicht verwendet, ansonsten hätte man sehr plakative Drucke, aber nur sehr wenige davon, bis die Drucker-Kartuschen leer sind. a bleibt der Hintergrund also weiß, ober hat eben die Farbe des verwendeten Papiers. Wenn man da nun in weißer Farne dargestellte Elemente drauf druckt, dann sieht man die auch nicht mehr ganz so gut.

Man nimmt also für die schwarzen Elemente besser eine andere Farbe. Und so stellt man die Hintergrundfarbe ein: Optionen –> Einstellungen –> Allgemeines –> Symbole –> Hintergrundfarbe

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So nutzen Sie die Zwischenablage in der Baustatik


In der Baustatik kann man Daten des statischen Systems über die Zwischenablage in verschiedenste Programme und Formate kopieren. Neben Word, Excel und Paint kann man aber natürlich auch in das Quelldokument der Baustatik kopieren oder aber die Daten in ein neues Dokument transportieren. Dieses Video zeigt eine Möglichkeiten beispielhaft auf.



So löschen Sie unbenutzte Baustatik-Einstellungen


Jedes Mal, wenn eine neue Version der Baustatik zum ersten Mal gestartet wird, werden die Einstellungen für diese Programmversion vorbereitet. Dazu zählen neben diversen gemerkten Zuständen für die Anzeige von Fenstern (wie groß war es beim letzten Mal, wo war es beim letzten Mal….) auch die Vorlagen für die Material, Lasten und Profile-Datenbanken sowie die Benutzerdefinierten Datenbanken.

Die alten Einstellungsdateien bleiben dabei erhalten: Das ist darum so, weil diese Dateien vom Kern her "Benutzerdaten" sind, und wir fassen grundsätzlich keine Benutzerdaten an. Wir löschen die nicht, verändern die nicht, und deinstallieren die auch nicht – egal, ob nun eine neue Version installiert wurde, oder was sonst für ein Vorgang stattfindet.

Realistischerweise ist es in diesem Fall aber so, das es sich hier zwar um Benutzerdaten handelt – diese aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie wieder vom Anwender verwendet werden. Es ist nicht besonders viel, was dabei an Daten anfällt – aber pro Version sind es eben schon so ungefähr 7 MB. 7 MB, die Sie im Normallfall getrost löschen können.

Und hier finden Sie diese Daten: Die liegen im "D.I.E. Baustatik" Ordner, im "AppData" Verzeichnis: Also unter \Benutzer\[IhrBenutzer-Name]\AppDaa\Local\D.I.E. CAD und Statik Software GmbH\D.I.E. Baustatik.

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Für jede Version liegt dort ein Unterordner vor: Alle bis auf den mit der höchsten Nummer können Sie bedenkenlos löschen-.


Unsere Software ist für Studenten und Schulen kostenlos


Das ist seit knapp 25 Jahren nun der Fall, und darum gewöhnt man sich natürlich dran – und erinnert darum einfach zu selten dran: Wenn Sie unsere Software als Student einsetzen möchten, oder wenn Sie die Software an einer Hochschule oder einer sonstigen nicht kommerziellen Einrichtung nutzen möchten, dann können Sie das kostenlos tun.

baustatik-studentenversion

Unsere Hochschullizenz können jeweils für die Dauer eines Jahres eingesetzt werden, und können nach Ablauf immer wieder neu verlängert werden – so lange, wie die nicht kommerzielle Nutzung eben anhält.

Dabei bekommen Sie die komplette Software, völlig ohne jegliche Einschränkungen. Dazu gehört auch die Möglichkeit unseren Support zu nutzen – sowohl telefonisch als auch über unsere Support-Forum. Sie können an den kostenlosen Einsteigerschulungen in unseren Niederlassungen teilnehmen – und können auch an anderen Veranstaltungen wie unseren Roadshows zu stark vergünstigten Bedingungen teilnehmen.

Also: Jetzt die Hochschulversion bestellen.


Schöne neue Zwischenablage im aktuellen Windows 10


Die aktuelle Version von Windows 10 – eigentlich schon seit dem letzten Herbst aktuell – ist per automatischen Updates jetzt auch endlich auf meinem Arbeitsplatz-PC gelandet. Und die bringt (mindestens) ein schönes neues Feature mit: Die neue Zwischenablage.

Damit auch Sie in den Genuss der neuen Zwischenablage kommen brauchen Sie Version 1809 (1803 ist zu alt) – und welche Version Sie haben können Sie in der Einstellungen nachsehen:

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Wenn Sie diese Version noch nicht haben: Man kann das Update ein bisschen erzwingen, wenn man in den Einstellungen bei den Updates auf "Nach Updates suchen" klickt, auch, wenn "Alles auf neuestem Stand" angezeigt wird…

Sobald man die Version hat, kann man die neue Zwischenablage einschalten. Das geht hier (Einstellungen –>Startseite –> System –> Zwischenablage):

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Wer mag, der kann seine Zwischenablage auch auf seinen anderen Rechnern zur Verfügung haben: Dazu "Auf allen Geräten synchronisieren" einschalten.

Und was tut das nun?

Ganz einfach: Immer, wenn Sie bisher Strg+V gedrückt haben, um einen Inhalt aus der Zwischenablage einzufügen, drücken Sie nun die Windows-Taste und V. Das öffnet ein kleines Fenster, und in dem sind alle Elemente drin, die im Laufe der Arbeit in der Zwischenablage gelandet sind. Davon können Sie dann eins auswählen und es einfügen.

Genau: Die Zwischenablage kann nun mehr als einen Eintrag haben. (STRG+V geht noch wie früher.)


Digital signierte Emails mit Outlook


Man kann Emails digital signieren – das ist an sich nichts besonders neues, abgesehen davon, das nur sehr wenige Personen das auch tun. Die digitale Signatur hat den Zweck, dem Empfänger einer EMail die Möglichkeit zu geben, den Absender zu überprüfen: Der Text der als "Absender" im EMail-Programm angezeigt wird ist einfach nur irgend ein Text. Jeder kann einfach irgendwas angeben, und der Email-Client wird diesen beliebigen Text auch brav anzeigen.

Das geht nicht mit der digitalen Signatur: Die enthält mindestens eine EMail-Adresse (in meinem Fall bei Firmen-Mails: tw@die.de), und diese Signatur kann NICHT einfach so gefälscht werden. Wenn also eine Email mit der tw@die.de Signatur unterzeichnet ist, dann stammt diese Mail auch tatsächlich von mir.

Früher war das einrichten von digitalen Signaturen relativ aufwendig und schwierig – bei Outlook ist das aber seit Version 2013 nicht mehr der Fall. Folgendes ist zu tun:

  • Man braucht ein digitales Zertifikat. Das gibt ez.b. hier.
  • Das Zertifikat kann man in Windows installieren. (per Rechtsklick)
  • Danach kann man aus der Zertifikatstelle von Windows den zum signieren benötigten privaten Schlüssel als Datei speichern. (Das wird dann eine *.pfx-Datei.)
  • Die trägt man in Outlook (Der Desktop-Anwendung) unter "Datei –>Optionen –>Trust-Center –> Einstellungen für das Trust-Center –> Email-Sicherheit –> Importieren/Exportieren" ein. Außerdem schaltet man an der gleichen Stelle die Option "Ausgehenden Nachrichten digitale Signatur hinzufügen" ein.
  • Ab jetzt werden alle ausgehenden Nachrichten digital signiert. Das sieht dann beim Empfänger so aus:
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  • Die Eigenschaften der Signatur kann man sich auch anzeigen lassen:
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Es gibt ein kleines Problem: Verwendet man Outlook mit mehreren Email-Adressen, hat aber nur für eine Untermenge davon digitale Signaturen, dann bemängelt Outlook beim verwenden von Mails über Accounts ohne Zertifikat, das eben keines da ist. Man muss dann vor dem versenden immer einzeln die Option zum digitalen signieren ausschalten.

Das ist innerhalb kürzester Zeit sehr sehr lästig. Und von Microsoft gibt es KEINEN Work-Around: Die vorgesehenen Einstellmöglichkeiten sind für die Installation von Outlook komplett, und nicht pro Account. Das ist auch seit einigen Jahren bekannt, und trotzdem passiert nichts – ich gehe davon aus, das das nicht als wichtig genug eingestuft wurde und das darum auch nichts passieren wird.

Es gibt aber eine funktionieren Lösung von Dritten. Hier finden Sie das SMimeAccountDefaults-Tool, das man per ClickOnce installieren kann. Sobald das installiert ist, muss man einmalig eine neue EMail anlegen. Im Menüband dieser EMail gib es dann den Befehl "Suspend Account Defaults S/MIME". Da drückt man auf den kleinen Pfeil rechts unten, und das zeigt dann ein Fenster an, in dem man für alle Accounts einzeln einstellen kann, ob ausgehende Mails signiert (und verschlüsselt) werden sollen.


Haben Sie ein vernünftiges Passwort?


Man kann es ja gar nicht oft genug sagen: Ein brauchbares Passwort kann gar nicht lang genug sein. Das ist natürlich lästig, hilft aber gegen Angriffe. Und weil diese "Angriffe" immer so wenig konkret im Raum stehen, hier mal ein kleines Beispiel, wie sowas aussieht.

Das hier läuft gerade auf unserem Mailserver: Seit irgendwann gestern Abend gibt es einen Angriff, bei dem die Zugangsdaten für Mail-Accounts auf unserem Server herausgefunden werden sollen. Der Angreifer macht dabei alles richtig:

  • Unser Server erkennt "zu viele" Fehlversuche beim anmelden in einer gewissen Zeit und würde einen betroffenen Account einfrieren. Darum erfolgt das ganze vorsichtig, mit im Schnitt etwa 80 Versuchen über alle Accounts verteilt pro Stunde.
  • Unser Mailserver erkennt "komische" Verbindungsmuster von komischen Stellen – und der Angreifer verwendet ein weltweit verteiltes Botnetz. Jeder Bot macht nur 1 bis 2 Versuche pro Stunde.
  • Unser Mailserver blockiert IP-Adressen mit zu vielen Fehlerversuchen => Ein weltweit verteiltes Botnetz hilft da.

Und das ganze läuft und läuft und läuft… Dabei werden einfach die "gängigen" und "kurzen" Passworte durchprobiert. Ich gehe davon aus, das der gleiche Vorgang noch bei vielen hundert wenn nicht tausenden von anderen Mailservern abläuft – und die "einfachen" Passworte werden dann dabei schon rauskommen.

Als normaler Mensch bekommt man solche Einbruchsversuche gar nicht mit: Ich weiss davon, weil ich mich um unseren Mailserver kümmere und die Sache so eingerichtet ist, das ich entsprechende Hinweise per Mail erhalte. Das sieht dann z.B. so aus:

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Ich kann also die IP-Adresse und den zugehörigen Ort sehen. Ebenso, wann der Anmeldeversuch fehlgeschlagen ist, und welche Account betroffen war. Damit kann man sich schon eine ganze Menge zusammenreimen.

Also: Stellen Sie sicher, dass Sie ein vernünftiges Passwort verwenden. Je länger desto besser. Am besten so lang, das Sie es sich nicht mehr merken können. Zum merken verwenden Sie dann sowas wie 1Password. Und, wenn es irgend möglich ist und das angeboten wird: Verwenden Sie auch Mehrfaktor-Authentifizierung. Oft gibt es die als 2-Faktor Geschmacksrichtung, bei der Sie zusätzlich  zum wissen über das Passwort auch noch Ihr Handy griffbereit haben müssen. Ihren Microsoft-Account (den Sie bei Windows 10 recht sicher haben) können Sie mit zweistufiger Überprüfung sichern. Ebenso: Jeder Google-Account.

Genau wie Ihr Sicherheitsgurt im Auto ist das ist kein technisches Spielzeug. Verwenden Sie es. Ernsthaft!