Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Projekt geschlossen ausdrucken

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In der Baustatik 

kann man ganze Projekte geschlossen ausdrucken. Das zugehörige Fenster bot bisher nur die Möglichkeit, einzelne Dokumente zu verschieben, um die Reihenfolge beim Ausdruck festzulegen. Ab dem nächsten Update geht das auch für mehrere Dokumente gleichzeitig.

Bei der Gelegenheit haben wir auch die Auswahlmöglichkeit an sich etwas erweitert: Man kann dann auch alle Dokumente auf einen Schlag auswählen, um sie zum Ausdruck hinzuzufügen oder daraus zu entfernen. Das gibt es ein neues Objektmenü, das Sie durch einen Rechtklick auf die Dokumenten-Liste öffnen können.

Änderungen an den Systemanforderungen

Im Laufe dieses Jahres – der genaue Zeitpunkt ist noch nicht geklärt – werden wir eine Veränderung an den Systemanforderungen für den Einsatz der Baustatik durchführen.

Dafür gibt es einen guten Grund: Von Microsoft gibt es eine neue Version des .NET Frameworks und diese neue Version bringt Funktionen mit sich, die wir sehr gern an unsere Kunden weitergeben möchten. Hauptsächlich geht es dabei um den Support für High-DPI, also hochauflösende Monitore bzw. Graphikkarten.

Man kann die Baustatik zwar mit solchen Geräten einsetzen, allerdings klappt die Skalierung einiger Elemente manchmal nicht richtig und teilweise werden Elemente im Benutzerinterface auch schlicht unscharf. Das hat damit zu tun, dass die Benutzerschnittstelle des kompletten Betriebssystems bei hochauflösenden Monitoren skaliert werden muss: Würde man dies nicht tun, könnte man nichts mehr lesen – die Buchstaben und Icons wären einfach zu klein dafür.

Das neue .NET Framework bietet nun endlich eine verbesserte Unterstützung für hohe Auflösungen: Und die wollen wir nutzen.

Allerdings kann man das neue Framework nur bei einigermaßen aktuellen Betriebssystemen verwenden. Dies sind:

  • Windows 7 mit Service Pack1
  • Windows 8.1
  • Windows 10 ab dem Anniversary Update (RS1)

Bisher unterstützen wir auch noch Windows 8 und Windows Vista mit dem neuesten Service-Pack: Kunden die diese Betriebssysteme verwenden sollten sich nun wirklich daran machen, auf aktuelle Windows-Versionen umzusteigen: Irgendwann im Laufe dieses Jahres werden wir keine Updates für diese Betriebssysteme mehr anbieten. Wenn Sie einen Kollegen kennen, der noch so etwas altes einsetzt: Bitte ein bisschen in die richtige Richtung schubsen Smile

Das monatliche Update der Baustatik ist ab sofort verfügbar

Alle Details zum Update der Baustatik  finden sich wie immer im Update-Protokoll auf unserem Webserver. Hier die wichtigsten Änderungen in der Übersicht:

  • Wenn man die Versionskontrolle zu speichern der verschiedenen Dokumenten-Versionen verwendet, und mehrere alte Dokument-Versionen entfernen wollte, war das zum Teil recht langsam. Die Sache ist nun deutlich schneller.
  • Man kann nun beliebige Objekte über die Zwischenablage nach Excel kopieren.
  • Bei einer eingestellten Display-Vergrößerung wurde die Skalierung beim aktivieren der Echt-Ansicht auf 100% gestellt. Das passiert nicht mehr.
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  • Beim Export nach VCMaster war die Tabelle der Windbelastung (im Dach) etwas zu breit. Jetzt passt sie auch bei dieser Export-Variante.

…. übrigens: Schon ein Baustatik Roadshow-Ticket gesichert?

So kopiert man Eingabedaten nach Excel

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In der Baustatik konnte man die Eingabedaten (und auch die Ergebnisse) schon immer nach Excel exportieren: Dazu muss man nur die ganze normale Ausgabe ins Spreadsheet exportieren. Will man nur die Eingabedaten haben, dann schränkt man die Ausgabe eben auf die Eingabewerte ein.

Das ist oft hilfreich, hat aber 2 kleine Nachteile:

  • Man muss die Ausgabesteuerung dazu bemühen und
  • Man erhält nur die echten “Eingabedaten”, aber keine berechneten Eigenschaften dieser Daten. Dazu zählt zum Beispiel die Resultierende bei Lasten und auch der Ort dieser Resultierenden

Ab dem nächsten Update geht das einfacher, und man kann dann auch die berechneten Eigenschaften ganz einfach kopieren. Und zwar über die Zwischenablage. Und das geht so:

Zunächst wählt man die Daten aus, die man gerne hätte. Das geht auf alle bekannten Arten, zum Beispiel durch die Auswahl der entsprechenden Tabelle in der Tabellen-Ansicht:

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Die kopiert man dann in die Zwischenablage:

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… und das wars schon: In Excel fügt man das ganze dann einfach wie gewohnt in eine Tabelle ein. (Siehe Bild oben).

Das monatliche Update der Baustatik ist verfügbar

Ab sofort ist das monatliche Update der Baustatik im Download-Bereich unseres Webservers verfügbar. Wenn Sie an den automatischen Updates teilnehmen, erhalten Sie dieses Update automatisch innerhalb der nächsten 24 Stunden. (Um genau zu sein: ca. 10 Minuten nach dem nächsten Start Ihres Computers Smile)

Alle Details zum Update finden sich wie immer im Update-Protokoll. Die wichtigsten Neuerungen gibt es aber auch hier in der Kurzübersicht:

  • Die Lastweiterleitung ist nun auch im Fundament verfügbar: Man kann Einwirkungen direkt aus der Berechnung der Stütze in das Fundament einfließen lassen.
  • In der Projekt-Ansicht kann man die angezeigten Dokumente nun nach verschiedenen Kriterien sortieren.
  • Navigationspunkte können nun im Ausdruck so beschriftet werden, das sie beim Falten von Zeichnungen als Schriftkopf erscheinen.

Nächstes Update kommt leicht verzögert

Das nächste monatliche Update für die Baustatik kommt mit einer kleinen Verzögerung. Aus völlig nicht-technischen Gründen haben wir den Zeitpunkt dafür auch “irgendwann nächste Woche” verschoben. (Die vollkommen nicht-technischen Gründe haben in erster Linie was mit einer Vermischung aus Karneval und Urlaub zu tun Smile )

Die Baustatik speichert nun automatisch

Seit dem letzten Update der Baustatik verhält sich das Programm an einer Stelle etwas anders als früher: Jedes mal, bevor eine Berechnung durchgeführt wird, speichert die Baustatik die aktuellen Eingabedaten vollautomatisch ab. Dein einzelnen Versionen der Eingabedaten landen dabei in der Versionskontrolle – man kann also jederzeit auch wieder zu einer älteren Version der Eingabedaten zurück kehren.

Damit man die Versionskontrolle verwenden kann, muss das “Komprimierte Format” in den Programmeinstellungen eingeschaltet sein. Diese Option ist schon seit geraumer Zeit von Haus aus eingeschaltet – aber wer sie mal ausgeschaltet hat und nun nicht mehr findet: Diese Einstellung befindet sich hier:

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Kommende Attraktionen: Lastweiterleitung ins Fundament

Im nächsten Update wird das recht sicher drin sein: Die Lastweiterleitung ist dann so erweitert worden, das man auch Lasten ins Fundament weiterleiten kann.

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Anders als bei den bisher bekannten Varianten kann man sich allerdings schon bei der Schnelleingabe für den Import aus einer Stütze entscheiden:

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Die von den schon existierenden Varianten bekannte Methode mit der Definition eines Lastimport-Objektes gibt es aber natürlich auch.

Position des Schriftkopfes bei großen Graphiken

Manchmal möchte man bei der Baustatik sehr große Graphiken ausdrucken. So hilft es bei Ergebnissen von Platten oft, das ganze graphisch im A0 Format auszugeben. In einem solchen Fall möchte man den Plan natürlich falten können – und zwar so, das man hinterher im eingehefteten Zustand den zugehörigen Text lesen kann: Also im Prinzip wie bei einem Schriftkopf.

Bisher ging das nicht so recht, da es keine Steuerungsmöglichkeit für die Positionierung der Beschriftung gab. Ab dem nächsten Update ist das anders.

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Man stellt dann in der Ausgabesteuerung den Wert für “Ort der Bildüberschrift” auf “Unter dem Bild”. Als Wert für “Graphik zentrieren” stell man “Ja” ein. Das führt dazu, das die Beschriftung in der rechten unteren Ecke erscheint, wo man sie auch im gefalteten Zustand lesen kann.

Fenster-Layouts und RDP: Ein Workaround

Das Problem beim Kunden: Immer wenn er per RDP mit dem Büro verbunden ist und mit der Baustatik arbeitet, sind die Fenster vom zweiten Monitor nicht sichtbar, weil in der RDP-Session nur ein Monitor verfügbar ist.

Um zu verstehen was da passiert, braucht man ein bisschen Hintergrundwissen.

Windows kümmert sich drum, das Top-Level Windows auf den sichtbaren Bereich geschoben werden, wenn man sich mit einer Session verbindet, und das Bildschirm-Layout ein anders ist, als es zum Zeitpunkt der Session-Eröffnung war.

Wenn die Session einfach neu aufgemacht wird, kümmern sich die Programme selbst drum, wo ihre Fenster landen. Viele nehmen da einfach den Default, und Windows kümmert sich dann wieder drum. Das Ergebnis ist dann zwar etwas unbefriedigend, aber die Fenster sind dann auf jeden Fall im sichtbaren Bereich des Bildschirms.

Die Baustatik macht das aber anders: Sie merkt sich alle Fensterpositionen, auch von den Unterfenstern. Darum kann man z.b. die Meldungs-Ansicht auf einen zweiten Monitor schieben und die erscheint dann beim nächsten Programmstart auch wieder dort. Man kann auch das Fenster für Knoten-Eigenschaften an eine beliebige Position schieben, und auch das kommt dann in Zukunft immer an dieser Stelle hoch.

Die Baustatik kümmert sich auch drum, das das Hauptfenster beim Start in einem sichtbaren Bereich eines vorhandenen Monitors liegt. Wenn der gespeicherte Bereich nicht in einem sichtbaren Bereich liegt, wird das Fenster einfach auf dem vorhandenen Hauptmonitor angezeigt.

Nachdem man im Normalfall so einen Wechsel des Monitor-Layouts nicht besonders oft hat - sondern eben nur, wenn sich die Auflösung des vorhandenen Monitors oder die Anzahl vorhandener Monitore ändert, ist das auch weiter kein Problem.

Nun macht die Baustatik das auch noch etwas komfortabler: Sie merkt sich das Fenster-Layout nämlich pro Projekt und Computer. Der Effekt davon ist, dass man im Büro mit einem Projekt arbeiten kann und dort ein spezielles Fenster-Layout verwendet. Dann kann man das Projekt mit nach Hause nehmen - und dort ein eigenes Layout haben. Die beiden Varianten (eigentlich beliebig viele) überschreiben sich nicht: Jeder Computer hat also pro Projekt sein eigenes Layout.

Kompliziert wird es, wenn man nun von zu Hause per Remote Desktop auf den Computer im Büro zugreift. Hier tritt dann folgender Fall auf: Im Büro hat man beispielsweise 2 Monitore, zu Hause nur einen. Man würde sich also ein Fenster-Layout wünschen, das für einen Monitor gedacht ist: Das "Zu Hause" Layout. Nun ist man aber per RDP mit dem Rechner im Büro verbunden, und wenn die Baustatik nach dem Namen des aktuellen Rechners fragt, dann bekommt sie auch den Namen des Büro-Computers: Das ist ja auch der, auf dem man arbeitet - der Computer vor dem man sitzt ist ja im Prinzip nur ein Fenster das den anderen anzeigt.

Ergebnis: Man bekommt das Fenster-Layout des Bürocomputers. Alles was dort auf dem 2. Monitor wäre, kann man aber nicht sehen, weil man nur einen Monitor hat.

Der Fall war mir bis gestern noch nicht untergekommen. Jetzt aber eben schon, und in der Baustatik ist ab dem nächsten Update eine Änderung drin: Wenn man sich in einer RDP-Sitzung befindet, verwendet die Baustatik nicht mehr den Rechnernamen zum laden des Fenster-Layouts, sondern einen künstlichen Namen der auf dem Rechnernamen basiert und eine zusätzliche Kennung hat: Man kann dann also ein Fenster-Layout auch speziell für eine Sitzung per RDP auf eine spezielle Maschine haben.

Bis dahin gibt es aber einen Workaround: Im Fenster-Menü gibt es den Befehl "Fenster-Layout" und darin die Befehle "Fenster-Konfiguration laden" und "Fenster-Konfiguration speichern". Damit tut man folgendes: Im Büro die Baustatik starten und dann das Fenster-Layout speichern, zum Beispiel unter dem Namen "Büro". Dann später von zu Hause in der RDP-Sitzung das Fenster-Layout zunächst zurücksetzen, dann die Fenster so hinschieben, wie man sie gerne hätte und schließlich nochmals das Layout speichern - zum Beispiel unter dem Namen "RDP".

Ab jetzt kann man zwischen den beiden gespeicherten Konfigurationen umschalten – je nachdem, ob man im Büro oder in der RDP-Session ist. Ab dem nächsten Update geht das automatisch...

Das monatliche Update ist jetzt verfügbar

Das monatliche Update der Baustatik ist ab sofort im Download-Bereich verfügbar. Wenn Sie an den automatischen Updates teilnehmen, erhalten Sie die neue Version vollautomatisch im Zuge des nächsten Rechner-Starts. Alle Änderungen stehen wie immer im Update-Protokoll.

Die wichtigsten Änderungen in dieser Version sind Erweiterungen um neuen Normen:

  • Aluminium (EC9) ist nun in der Platte, im Rahmen, in der Scheiben sowie im ebenen Rahmen, im Trägerrost und im Durchlaufträger möglich.
  • Die aktuellen Glasbaunormen sind nun im Faltwerk, der Platte und der Scheibe möglich

Mehr Details dazu gibt es hier.

Kleine Korrektur: Berechnung in Zustand 2

Bei der Berechnung in Zustand 2 hatten wir aufgrund der Telemetriedaten ein kleines Problem gefunden, das wir uns zunächst nicht erklären konnten: Trotz automatischer Bildung der nichtlinearen Lastfallgruppen kam es in einigen Fällen bei der Berechnung dazu, das diese Versuchte Lastfälle zu verwenden, die der Rechenkern gar nicht kannte. Sehr merkwürdig.

Bei näherer Untersuchung stellte sich dann folgendes heraus: Der Generator für die nichtlinearen Lastfallgruppen erzeugt diese Gruppen auf Basis der Maxima-Berechnungen von Überlagerungsregeln, und aus denen werden dann die beteiligten Lastfälle mit Ihren Wichtungsbeiwerten entnommen. Damit werden dann die nichtlinearen Gruppen erzeugt. Nun kann es Fälle geben, bei denen in einer solchen Gruppe alle Beiwerte auf 0 stehen: Das ist natürlich kein “realistischer” Fall, aber es ist sehr wohl einer, der auftreten kann.

Lastfälle mit einem Skalierungsfaktor von 0 werden aber erst gar nicht an den Rechenkern übergeben: Es ist ja schon klar was bei der Berechnung rauskommen wird – nämlich auch 0. Und das war dann der Auslöser für diie Fehlermeldungen bei der Berechnung nach Zustand 2: Die glaubte nämlich das auch die Gruppen mit nur 0-Faktoren berechnet würden – was aber nicht der Fall ist.

Ab dem nächsten Update passiert das nicht länger: Dann werden solche Gruppen erst gar nicht erzeugt.

Neue Meldungen beim Durchlaufträger

Wenn beim Durchlaufträger zulässige Werte überschritten werden, dann wird das im Ausdruck protokolliert und in der Graphik sichtbar gemacht. Das sieht dann ungefähr so aus:


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Lässt man sich die betroffene Kurve aber nicht anzeigen, dann bemerkt man das Problem erst beim Ausdruck.

Ab dem nächsten Update ist das anders: Der Durchlaufträger gibt dann in solchen Fällen einen Warnhinweis in der Meldungsansicht aus:

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Zwischenupdate mit 2 kleinen Korrekturen

Gestern Nachmittag haben wir ein kleines Zwischenupdate (auf Version 155) veröffentlicht, das über die automatischen Updates verteilt wird. Wer an den automatischen Update teilnimmt erhält es automatisch beim nächsten Start des Computers. Das Update korrigiert zwei kleinere Ärgerlichkeiten:

  • Wenn man auf einem Eigenschaften-Dialog einen Wert verändert hatte, und dann auf dem gleichen Eigenschaften-Dialog einen beliebigen “Neu” Button drückte, und dann auf dem dadurch geöffneten Dialog “OK” drückte, wurde der zuvor eingegebene Wert verworfen. Das passiert nun nicht mehr. (Der Fehler war durch eine andere Änderung im letzten Update eingeführt worden.)
  • Wenn man einen Ausdruck per “Sofortbild” vornahm, blieb danach ein unbenannter Navigationspunkt im Dokument zurück. Das passiert ebenfalls nicht mehr.