Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Verbesserungen beim Importieren von IFC-Daten für BIM


Ab dem nächsten Update gibt es weitere Verbesserungen beim Importieren von IFC-Dateien. (Ich kann an dieser Stelle auch bereits ankündigen das wir im darauf folgenden Update auch mehr Dateien lesen können werden als bisher. Hin und wieder gibt es momentan Probleme, die werden dann weniger.)

So sieht das Fenster für den IFC-Import in Zukunft aus:

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In der Vorschau wird dabei der Teil des Systems dargestellt, der gerade ausgewählt ist. Auswählen reicht – man muss keinen Haken setzen. Ist man also auf der obersten Ebene, dann Sie das so aus:

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Wenn nur ein Teilsystem ausgewählt ist, gibt es auch nur noch dieses in der Vorschau:

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Das IFC-Dokument wird als Baumstruktur dargestellt, genau so, wie es auch ursprünglich modelliert worden war. Innerhalb des Baumes können Sie auch direkt erkennen, was die Baustatik mit den einzelnen Elementen beim importieren tun wird – oder zumindest versuchen wird.

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Es gibt drei unterschiedliche Icons: Wird das Icon für Faltwerkselemente angezeigt, dann wird die Baustatik versuchen, ein Faltwerkselement aus den IFC-Daten zu erzeugen. Bei einem "Stab" Icon, werden die Daten in einen Stab konvertiert. Beim dritten Icon werden nur Hilfspunkte und Hilfslinien erzeugt.

Die einzelnen Elemente im Baum haben jeweils ein Objektmenü. Damit können Sie das Element oder alle Unterelemente davon auswählen und abwählen.

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Bei Bedarf kann man auch alle Elemente aus- und abwählen, oder aber, Sie wählen "Objekte" aus – dann werden nur diejenigen Elemente des Baums ausgewählt, bei denen Faltwerkselemente oder Stäbe entstehen, aber nicht solche, bei denen nur Hilfspunkte und Hilfslinien vorliegen.

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Sobald eines oder mehrere Elemente im Baum ausgewählt wurden (Haken gesetzt) zeigt die Vorschau nur noch diese Elemente an. Außerdem wird dann die Größe der zu importierenden Strukturen beim aktuellen Skalierungsfaktor berechnet und angezeigt.

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Neben dem Skalierungsfaktor können Sie auch noch eine Rotation um die Z-Achse angeben, oder das Gesamtsystem in die XZ-Ebene (für einzelne Wände) transformieren. Darüber hinaus können Sie noch die Z-Achse spiegeln lassen und einen Verschiebungsvektor für den Import angeben.

Zuletzt gibt es noch die Optionen für den "Import von…". Dabei geht es darum, was das Programm mit Elementen tun soll, die tendenziell in echte Baustatik-Objekte umgewandelt werden können. Von Haus aus wird alles einfach nur in Hilfspunkte und Hilfslinien konvertiert. Platten, Scheiben, Balken und Stützen können aber in Faltwerkselemente und Stäbe umgewandelt werden.

Das ist zwar schön – Sie müssen aber bedenken, das die IFC-Datei im Allgemeinen keine Achsdaten enthalten wird. Das sind aber die Daten, die für die Bildung des statischen Systems notwendig sind. Es wird nach dem Import daher immer notwendig sein, die korrekte Lage der importierten Elemente untereinander und im Raum zu kontrollieren und zu korrigieren. Weil dem so ist möchten Sie eventuell die automatische Umwandlung vermeiden und grundsätzlich nur Hilfspunkte generieren. Genau das ist mit dieser Option möglich.

Wenn aber echte Baustatik-Objekte erzeugt werden sollen, dann gibt es noch die Option "Achsen aufeinander abstimmen". Wenn diese Option eingeschaltet ist, dann versucht die Baustatik aus den vorliegenden Daten irgendwie brauchbare Achsdaten zu erzeugen – auch dann, wenn die vorliegenden Daten nur reines raten zulassen.

Was ist damit gemeint? Das hier: Alle abgebildeten Fälle sind Darstellungen von Schnitten, die wir in IFC-Dateien an Schnittstellen zwischen Platten und Wänden gefunden haben. Was es nie gibt sind Achsen, beim kombinieren der Wände mit den Decken sind der Phantasie hingegen offenbar keine Grenzen gesetzt.

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Besonders schön ist natürlich der letzte Fall (Man darf bei der Betrachtung der Ansichten nicht vergessen, das diese Daten ja räumlich vorliegen!). Jedenfalls versucht die Baustatik, aus all diesen Fällen vernünftige Achsen zu erraten. Daher nochmal: Hinterher besser prüfen. Smile

Import in 2D-Dokumente

Natürlich können Sie die 3D-Daten aus dem BIM Modell auch in 2D-Modelle der Baustatik einladen. Dabei müssen gegebenenfalls Achsen und Ebenen transformiert werden.

Beim Import in die Platte ist es beispielsweise egal, auf welcher Z-Ebene die Ausgangsdaten liegen: Im Platten-Dokument liegen die importierten Elemente bei Z=0:

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Monatliches Update ab sofort verfügbar


Das monatliche Update der Baustatik ist ab sofort verfügbar. Wer die automatische Updates nicht von Hand abgestellt hat, bekommt das Update wie immer vollautomatisch.

In diesem Monat handelt es sich um ein "großes" Update, bei dem auch diverse Komponenten von Microsoft mit installiert werden müssen. In diesem Fall wird das Update nicht wie sonst "einfach so, ohne Zutun" installiert. Statt dessen wird es zwar automatisch runtergeladen und die Baustatik erinnert beim nächsten Start auch dran, Sie müssen der Ausführung des Installationsprogramms aber zustimmen.

Grund: Wir haben hier im Hause einen Wechsel der Entwicklungswerkzeuge durchgeführt und dafür ist die Installation neuer Laufzeitumgebungen bei Ihnen notwendig.

Was ist sonst drin: (Volle Details wie immer im Update-Protokoll)

  • IFC-Import verbessert
  • Imperfektionen können sich nun einfacher gegenseitig ausschließen
  • Erweiterungen bei den Spannungsnachweisen in der Stütze

Korrektur im Import von GEO-Dateien


Die Baustatik kann unter anderem auch GEO-Dateien des CAD-Systems ISB-CAD  von Glaser importieren. Dabei erhält man dann - in Abhängigkeit vom Inhalt der Datei – bereits fertig definierte Platten inklusive der Belastung.

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Das geht natürlich nur dann, wenn das Dokument in das importiert wird auch entsprechende Objekte unterstützt. Versucht man beispielsweise eine GEO-Datei in einen Trägerrost der Baustatik zu importieren, dann gibt es bisher eine Fehlermeldung: Der Trägerrost kann nämlich mit Platten (Faltwerkselementen) nichts anfangen.

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Ab dem nächsten Update ist das anders: Es gibt dann keine Fehlermeldung mehr, sondern es werden einfach nur noch die Daten importiert, die importierbar sind: Man bekommt also ein Dokument, das einfach nur die Knoten der GEO-Datei enthält.

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Kleine Verbesserung bei der Bemessungs-Details


Ab dem nächsten Update gibt es eine kleine Verbesserung im Fenster für die Bemessungs-Details: Die Details werden immer für einen anzugebenden Punkt in einem anzugebenden Faltwerkselement angezeigt. Der Punkt wird dabei über die Angabe von X und Y definiert. Statt dessen kann man dort in Zukunft auch einfach "Beim Maximum" auswählen: Die Baustatik sucht dann die Koordinate mit dem Maximalwert automatisch und verwendet diese.

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Spezielles für Italien


Kann jetzt gar nicht so genau sagen, warum das bisher anders war, aber ab dem nächsten Update sind jetzt auch die "bisher nicht übersetzten" Beschreibungen der Einwirkungsarten übersetzt.

Vorher:

Mauerwerk UNI vorher



Nachher:


Mauerwerk UNI nachher

Kleine Erweiterung beim Ausdruck des Durchlaufträgers


Wie bei allen Dokumenten der Baustatik erfolgt die Konfiguration des Ausdrucks auch beim Durchlaufträger mit Hilfe der Ausgabesteuerung. Dort gibt man an, welche Tabellen und Graphiken in welcher Form ausgegeben werden sollen.

Ich wäre bereit zu behaupten das die Ausgabe im Normalfall völlig prima ist, ohne das man da irgend was dran umstellen muss. Und andere Personen sind sicher bereit, mir da zu widersprechen. Smile

Aus diesem Grund hat die Kollegin Mittmann ja unter anderem eine ganze Reihe an Beispielen für die Möglichkeiten des Ausdrucks auch beim Durchlaufträger angelegt. Die findet Sie zur Beispiel (als Word oder PDF, unter der Überschrift 'Beispiele für den Ausdruck') hier, und auch im von uns mitgelieferten Beispielprojekt sind solche Beispiel enthalten.

Es gibt aber ein Problem bei der Ausgabe des Durchlaufträgers das schon länger bekannt war und das jetzt endlich mit dem kommenden Update beseitigt sein wird.

Die Systemgraphik des Durchlaufträgers enthielt immer alle Einwirkungen, die auf den Träger aufgebracht wurden. Und zwar ebenfalls automatisch. Das ist sehr praktisch, weil man dadurch ganz einfach ein Bild vom Träger mit allen Lasten drauf bekommt.

Und dagegen ist auch nichts einzuwenden, abgesehen von einem Fall. Und zwar dem, bei dem die Graphik mit allen Lasten einfach nicht auf ein Blatt passt, weil schlicht zu viele Lasten angreifen. Passiert nicht oft, passiert aber. Bisher war die Sache blöd, denn man konnte schlicht gar nichts tun: Wenn die Graphik nicht passte, dann hatte man leider Pech.

Ab dem nächsten Update ist das anders: Man kann dann in der Ausgabesteuerung einstellen, was mit den Einwirkungen beim ausgeben der Graphik passieren soll: Dafür gibt es nun 5 mögliche Arten der Behandlung:

  • Es werden alle Graphiken mit ausgedruckt. (Der Normalfall)
  • Es werden keine Graphiken mit ausgedruckt.
  • Es wird eine Graphik pro Lastart ausgedruckt
  • Es wird eine Graphik pro Last-Typ ausgedruckt
  • Ein wird eine Graphik pro Last-Ebene ausgedruckt

Bei den letzten drei Optionen werden also mehrere Graphiken mit jeweils einer Untermenge der Einwirkungen ausgegeben.

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Dabei nicht vergessen: Man kann das Element "System und Einwirkungen" (so wie alle Elemente) auch mehrfach mit unterschiedlichen Einstellungen ausgeben lassen.


Übersichtlichere Normenauswahl ab dem nächsten Update


Im Laufe der Zeit ist die Liste der von der Baustatik unterstützen Normen immer mehr gewachsen und dem entsprechend hat sich auch das Fenster zur Auswahl der gewünschten Normen beim anlegen eines neuen Dokumentes immer wieder mal gewandelt.

Ab dem nächsten Update ist das nochmal etwas anders, und wie ich finde, auch etwas übersichtlicher geworden. Man kann nun oben das gewünschte Land auswählen und darunter gibt es eine zweiteilige Liste: Oben stehen die aktuell gültigen Vorschriften, darunter die ebenfalls unterstützten aber veralteten – die man bei Bedarf zum Nachrechnen verwenden kann.

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Baustatik Version 194 steht bereit


Das monatliche Update der Baustatik steht ab sofort zur Verfügung. Alle Details zum Update finden sich wie immer im Update-Protokoll. Wenn Sie an den automatischen Updates teilnehmen, dann erhalten Sie das Update automatisch ohne weiter tätig werden zu müssen.