Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Thomas Wölfers Baustatik Blog

Wenn die Installation nicht klappt: "Setup fehlgeschlagen"


Wenn Sie diese Meldung beim Installieren der Baustatik sehen, dann hat die Installation nicht geklappt:

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Und ja, ist mir klar das diese Meldung Mist ist. Wir haben da aber leider nicht besonders viel Einfluss drauf – im Wesentlichen kommt das aus dem Windows-Installer.

Was das jedenfalls bedeutet ist: Ihre Windows-Installation ist nicht in Ordnung, es fehlen Windows-Updates. Sie werden das Problem einfach dadurch los, das Sie einmal sicherstellen, das alle Windows-Updates installiert sind. Das sollten Sie schon aus Sicherheitsgründen tun, nicht nur, um unsere Software installieren zu können.

Und wenn Sie schon dabei sind, dann sollten Sie vielleicht einmal versuchen herauszufinden _warum_ bei Ihnen Windows-Updates fehlen – denn die werden eigentlich vollautomatisch installiert….


Probleme mit der Baustatik unter Windows 7 behoben


Letzte Woche Freitag haben wir die neueste Version der Baustatik veröffentlicht. Dabei handelte es sich um ein "großes" Update, bei dem auch die von uns mitgelieferten Pakete von Microsoft wie das .NET Framework upgedatet werden mussten.

Benutzer die noch Windows 7 einsetzen(*) hatten an verschiedenen Stellen Probleme mit dieser Programmversion. Im großen und ganze funktionierte alles, nur die Dienste, bei denen mit unserer Webseite "services.die.de" kommuniziert werden musste funktionierten nicht. So bekam man beispielsweise beim Abruf von neuen Lizenzen, beim abbuchen von Zeit mit dem TimeServer oder auch beim auflisten von online verfügbaren Makros eine Fehlermeldung. Die sagen ungefähr so aus:

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Alles in allem kein besonders großes Drama: Die Lizenzen kann man auch manuell herunterladen und die Zeitumbuchung ist auch telefonisch möglich. Trotzdem ärgerlich.

Die Probleme treten ab jetzt nicht mehr auf. Sie müssen dazu nichts installieren.

Was war passiert?

Mit dem Update wurde auch das verwendete .NET Framework upgedatet. Vorige Versionen der Baustatik verwendeten Version 4.6.1, die aktuelle Version verwendet 4.8. Die vorherige Version des Framework verwendete für die Verschlüsselung Version 1.2 von TLS. Das ist die Verschlüsselung, die bei der Kommunikation mit unserem Webserver verwendet wurde. Auf dem Webserver war eingestellt, das mindestens Version 1.2 verwendet werden muss. Das war auch kein Problem, da das die kleinste von allen verwendete Version war.

Beim Framework 4.8 (eigentlich schon seit 4.7, aber das haben wir nie verwendet) wollte man klüger sein und eben keine fest eingestellt Version mehr verwenden. Statt dessen verwendet man die "Default" Version des zugrunde liegenden Betriebssystems. Damit will man sicherstellen, das automatisch bessere Versionen verwendet werden, wenn die über das Betriebssystem verfügbar gemacht werden.

Im Fall von Windows 7 wurde das Gegenteil erreicht: Windows 7 kann zwar auch Version 1.1 und 1.2, aber der "Default" ist 1.0. Das ist dann auch die Variante die die Baustatik beim kommunizieren mit unserem "Services" Server verwendete – und da dieser nur Verbindungen per 1.2 annahm, wurden die Verbindungen abgelehnt. Daher die Fehlermeldungen und Probleme.

Wir haben auf dem Webserver  nun eingestellt, das auch (schlecht verschlüsselte) Verbindungen per TLS 1.0 erlaubt sind. Dadurch haben Anwender mit Windows 7 kein Problem mehr.

Was bedeutet das?

Für Kunden mit aktuellen Windows-Versionen ändert sich nichts: Dort wird sowieso von Haus aus mit TLS 1.2 kommuniziert. Wer noch Windows 7 einsetzt, kommuniziert mit schlechter Verschlüsselung. Das kann man aber ändern: Man kann die Default-Verschlüsselung von Windows 7 auch auf einen anderen Wert als TLS 1.0 stehen. Wie das geht steht mit einem dazu passenden Wizard hier:

Update to enable TLS 1.1 and TLS 1.2 as default



(*) Sollten Sie wirklich nicht länger tun. Der Support von Microsoft endet Anfang 2020. Tun Sie selbst einen Gefallen und kümmern Sie sich möglich bald um ein Windows-Update. Und bei der Gelegenheit: Direkt auch eine SSD-Festplatte besorgen. Smile


Gerade getestet: Windows 7


Würde ich nicht empfehlen, aber trotzdem ist es noch weit verbreitet: Windows 7 (mit SP1). Habe daher gerade ausprobiert….

Geht unser (neues) Installationsprogramm noch unter Windows 7?

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.. ja, tut es. Und läuft die Baustatik dann auch noch?

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Läuft auch. Wie erfreulich.

… ist aber auch sowas, das Sie loswerden sollten. Und wenn alles losgeworden ist, dann sollte noch ein 64bit Windows 10 da sein. Smile


Der 32bit–Support wird eingestellt


Die nächste Version der Baustatik wird die letzte sein, bei der wir noch eine 32bit Variante zur Verfügung stellen werden. Danach wird es die Baustatik nur noch als 64bit Version geben.

Die allermeisten Anwender sind davon nicht betroffen – ob Sie betroffen sind oder nicht, hängt nur von eine einzigen Sache ab: Davon, ob Sie ein 32bit oder eine 64bit Version von Windows verwenden.

Kurzgesagt: Wenn Sie eine 32bit-Version verwenden, dann ist es an der Zeit, selbige abzuschaffen und auf 64bit Windows umzusteigen.

So finden Sie heraus, ob Ihre Windows-Version 32 oder 64bittig ist

Starten Sie die "Systemsteuerung" und dort das Programm "System". Das zeigt unter den "Basisinformationen" an, ob Sie ein 32 oder ein 64bit System verwenden:

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Je nachdem, ob Sie ein Windows 7, ein Windows 8.1 oder ein Windows 10 verwenden sieht die Anzeige in der Systemsteuerung immer ein bisschen anders aus – diese Information ist aber immer vorhanden.

Wenn es sich nicht um eine 64bit Version handelt: Nicht warten, umsteigen Smile


Schöne neue Zwischenablage im aktuellen Windows 10


Die aktuelle Version von Windows 10 – eigentlich schon seit dem letzten Herbst aktuell – ist per automatischen Updates jetzt auch endlich auf meinem Arbeitsplatz-PC gelandet. Und die bringt (mindestens) ein schönes neues Feature mit: Die neue Zwischenablage.

Damit auch Sie in den Genuss der neuen Zwischenablage kommen brauchen Sie Version 1809 (1803 ist zu alt) – und welche Version Sie haben können Sie in der Einstellungen nachsehen:

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Wenn Sie diese Version noch nicht haben: Man kann das Update ein bisschen erzwingen, wenn man in den Einstellungen bei den Updates auf "Nach Updates suchen" klickt, auch, wenn "Alles auf neuestem Stand" angezeigt wird…

Sobald man die Version hat, kann man die neue Zwischenablage einschalten. Das geht hier (Einstellungen –>Startseite –> System –> Zwischenablage):

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Wer mag, der kann seine Zwischenablage auch auf seinen anderen Rechnern zur Verfügung haben: Dazu "Auf allen Geräten synchronisieren" einschalten.

Und was tut das nun?

Ganz einfach: Immer, wenn Sie bisher Strg+V gedrückt haben, um einen Inhalt aus der Zwischenablage einzufügen, drücken Sie nun die Windows-Taste und V. Das öffnet ein kleines Fenster, und in dem sind alle Elemente drin, die im Laufe der Arbeit in der Zwischenablage gelandet sind. Davon können Sie dann eins auswählen und es einfügen.

Genau: Die Zwischenablage kann nun mehr als einen Eintrag haben. (STRG+V geht noch wie früher.)


Windows 10–Update für April 2019


A Windows 10 desktop featuring the April 2019 Update's new light theme

Alles, was drin ist hier.

Ich weise auch gerne nochmal darauf hin: Wer immer noch mit Windows 7 arbeitet: Es wird wirklich dringend Zeit, das abzustellen. Der Support dafür läuft nur noch bis Anfang 2020. Bei der Gelegenheit: Wer immer noch mit einem 32bit System arbeitet: Auch das sollte man abstellen…


Windows 7: Es wird Zeit umzusteigen


Noch etwa ein Viertel der Baustatik Anwender verwenden Windows 7: Das sollte sich aber besser demnächst ändern, denn heute in einem Jahr – also am 14.01.2020 – wird es von Microsoft keine weiteren Updates dafür mehr geben. Auch keine Sicherheitsupdates. Jetzt wäre also ein guter Zeitraum, Rechner die noch mit Windows 7 betrieben werden mit einer aktuellen Version von Windows auszustatten.


Windows XP, Windows Vista: Umsteigen!


Wer noch immer eine alte Version von Windows einsetzt – und das sind eigentlich nicht nur XP und Vista, sondern eigentlich auch schon Windows 7 – der sollte sich jetzt dringend an den Umstieg machen.

Ganz besonders dringend ist das natürlich bei Windows XP: Das System wird von Microsoft selbst schon lange nicht mehr unterstützt, und auch die Baustatik wird für XP nicht länger gewartet: Seit geraumer Zeit erhalten Anwender mit XP keinerlei Updates mehr für die Baustatik. Was aber noch viel dramatischer ist: Sie erhalten auch keine Sicherheitsupdates mehr von Microsoft – und das schon seit Jahren. Es ist wirklich dringend notwendig, XP-Installationen los zu werden!

Die gleiche Situation tritt demnächst auch für Vista-Benutzer in Kraft: Das System verliert seitens Microsoft seinen Support im April dieses Jahres. Spätestens dann sollte man auf eine modernere und sicherere Variante umsteigen. (Auch der Support der Baustatik für Vista wird nicht mehr lange weiterlaufen. Natürlich kann man dann noch mit einer alten Version der Baustatik weiterarbeiten, aber Updates wird es dann nicht mehr geben.)

In allen Fällen empfehle ich den Umstieg auf Windows 10: Mit weitem Abstand das sicherste System, das Microsoft je gebaut hat – und auch das System, das von uns aus am besten unterstützt wird.


So schaffen Sie Platz auf der Festplatte


Ich habe schön öfter darauf hingewiesen, das man das Programm CCleaner besser nicht installiert: Es schafft zwar “Platz”, tut das aber, indem es fröhlich irgendwelche Dinge löscht, von denen es gar nichts wissen kann – und das zerstört gerne die Installation von ansonsten prima funktionierenden Programmen. Die dann danach nicht mehr funktionieren. Das trifft auch auf unsere Software zu.

Nun hatte ich vor kurzem ein Gespräch mit einem Kunden, der dieses Programm nur ungern löschen wollte, “weil es die Festplatte so gut aufräumt.”

Das ist zwar ein Argument, nur: Dafür braucht man kein eigenes Programm. Windows kann das von alleine. (Man braucht übrigens auch keines um .ZIP-Dateien anzulegen oder zu öffnen: Das kann Windows auch von alleine, und zwar besser, als die meisten Add-Ons.)

Und so schafft man mit Windows Bordmitteln mehr Platz auf der Festplatte. (Beschreibung fürs aktuelle Windows 10, das geht aber bei praktisch allen Vorgängern genauso, oder zumindest sehr ähnlich.)

1.) Windows Explorer öffnen und auf “Dieser PC” klicken. Das öffnet rechts die Anzeige der vorhandenen Festplatten.

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2.) Mit der rechten Maustaste auf den Datenträger klicken, um den es geht. Das öffnet ein Menü, und in dem Menü “Eigenschaften” auswählen. Das öffnet dieses Fenster:

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3.) Jetzt auf “Bereinigen” klicken. Dann erscheint für kurze Zeit ein Fortschrittsmelder, und dann die “Datenträgerbereinigung”:

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Ab hier ist die Sache wohl selbsterklärend. (Man kann gefahrlos alles löschen, was die Datenträgerbereinigung anbietet – egal ob von Haus aus ein Haken dran ist, oder nicht.)


Schauen Sie sich Ihre neuen Alben an


Windows 10 Benutzer kennen das: “Schauen Sie sich Ihre neuen Alben an”. Diese Meldung kommt in (mir unklaren) kurzen Abständen immer wieder. Im meinem Fall so ungefähr ein bis zweimal pro Woche. Windows will damit auf die automatisch zusammengestellten Alben aus neuen Photos hinweisen. Das ist sicher gut gemeint, geht mir aber ziemlich auf den Keks. Zum einen kenne ich die Photos um die es geht – die habe ich ja selbst gemacht, zum anderen will ich meine Bilder eigentlich lieber selbst sortieren und ordnen.

Nachdem ich die Meldung gefühlte 1000 mal weggeklickt habe, habe ich mich nun endlich drum gekümmert, wie man die loswerden kann. Und das ist erstaunlicherweise wirklich einfach. Es geht so:

  • Windows-Einstellungen öffnen (z.b. per Rechtsklick auf das Notifizierungs-Symbol rechts unten neben der Uhr
  • “System” anklicken
  • Benachrichtigungen und Aktionen anklicken

Jetzt bekommt man rechts im Fenster mehrere Listen. Eine hat die Überschrift “Benachrichtigungen diese Absender abrufen”. Darin gibt den Eintrag “Fotos”. Den schaltet man aus. Dann ist Ruhe mit den “neuen Alben”.

Nichts zu danken, war mir ein Vergnügen. Smiley