Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Windows XP, Windows Vista: Umsteigen!


Wer noch immer eine alte Version von Windows einsetzt – und das sind eigentlich nicht nur XP und Vista, sondern eigentlich auch schon Windows 7 – der sollte sich jetzt dringend an den Umstieg machen.

Ganz besonders dringend ist das natürlich bei Windows XP: Das System wird von Microsoft selbst schon lange nicht mehr unterstützt, und auch die Baustatik wird für XP nicht länger gewartet: Seit geraumer Zeit erhalten Anwender mit XP keinerlei Updates mehr für die Baustatik. Was aber noch viel dramatischer ist: Sie erhalten auch keine Sicherheitsupdates mehr von Microsoft – und das schon seit Jahren. Es ist wirklich dringend notwendig, XP-Installationen los zu werden!

Die gleiche Situation tritt demnächst auch für Vista-Benutzer in Kraft: Das System verliert seitens Microsoft seinen Support im April dieses Jahres. Spätestens dann sollte man auf eine modernere und sicherere Variante umsteigen. (Auch der Support der Baustatik für Vista wird nicht mehr lange weiterlaufen. Natürlich kann man dann noch mit einer alten Version der Baustatik weiterarbeiten, aber Updates wird es dann nicht mehr geben.)

In allen Fällen empfehle ich den Umstieg auf Windows 10: Mit weitem Abstand das sicherste System, das Microsoft je gebaut hat – und auch das System, das von uns aus am besten unterstützt wird.


So schaffen Sie Platz auf der Festplatte


Ich habe schön öfter darauf hingewiesen, das man das Programm CCleaner besser nicht installiert: Es schafft zwar “Platz”, tut das aber, indem es fröhlich irgendwelche Dinge löscht, von denen es gar nichts wissen kann – und das zerstört gerne die Installation von ansonsten prima funktionierenden Programmen. Die dann danach nicht mehr funktionieren. Das trifft auch auf unsere Software zu.

Nun hatte ich vor kurzem ein Gespräch mit einem Kunden, der dieses Programm nur ungern löschen wollte, “weil es die Festplatte so gut aufräumt.”

Das ist zwar ein Argument, nur: Dafür braucht man kein eigenes Programm. Windows kann das von alleine. (Man braucht übrigens auch keines um .ZIP-Dateien anzulegen oder zu öffnen: Das kann Windows auch von alleine, und zwar besser, als die meisten Add-Ons.)

Und so schafft man mit Windows Bordmitteln mehr Platz auf der Festplatte. (Beschreibung fürs aktuelle Windows 10, das geht aber bei praktisch allen Vorgängern genauso, oder zumindest sehr ähnlich.)

1.) Windows Explorer öffnen und auf “Dieser PC” klicken. Das öffnet rechts die Anzeige der vorhandenen Festplatten.

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2.) Mit der rechten Maustaste auf den Datenträger klicken, um den es geht. Das öffnet ein Menü, und in dem Menü “Eigenschaften” auswählen. Das öffnet dieses Fenster:

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3.) Jetzt auf “Bereinigen” klicken. Dann erscheint für kurze Zeit ein Fortschrittsmelder, und dann die “Datenträgerbereinigung”:

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Ab hier ist die Sache wohl selbsterklärend. (Man kann gefahrlos alles löschen, was die Datenträgerbereinigung anbietet – egal ob von Haus aus ein Haken dran ist, oder nicht.)


Schauen Sie sich Ihre neuen Alben an


Windows 10 Benutzer kennen das: “Schauen Sie sich Ihre neuen Alben an”. Diese Meldung kommt in (mir unklaren) kurzen Abständen immer wieder. Im meinem Fall so ungefähr ein bis zweimal pro Woche. Windows will damit auf die automatisch zusammengestellten Alben aus neuen Photos hinweisen. Das ist sicher gut gemeint, geht mir aber ziemlich auf den Keks. Zum einen kenne ich die Photos um die es geht – die habe ich ja selbst gemacht, zum anderen will ich meine Bilder eigentlich lieber selbst sortieren und ordnen.

Nachdem ich die Meldung gefühlte 1000 mal weggeklickt habe, habe ich mich nun endlich drum gekümmert, wie man die loswerden kann. Und das ist erstaunlicherweise wirklich einfach. Es geht so:

  • Windows-Einstellungen öffnen (z.b. per Rechtsklick auf das Notifizierungs-Symbol rechts unten neben der Uhr
  • “System” anklicken
  • Benachrichtigungen und Aktionen anklicken

Jetzt bekommt man rechts im Fenster mehrere Listen. Eine hat die Überschrift “Benachrichtigungen diese Absender abrufen”. Darin gibt den Eintrag “Fotos”. Den schaltet man aus. Dann ist Ruhe mit den “neuen Alben”.

Nichts zu danken, war mir ein Vergnügen. Smiley


Fast ausgestorben: 32bit


Aus völlig anderen Gründen habe ich heute einen Blick auf die Verteilung von 32bit Systemen bei unseren Kunden geworfen. Und Die gibt es fast nicht mehr.

Im Oktober 2014 waren noch 24% aller mit der Baustatik im Einsatz befindlichen Systeme mit einem 32bit Betriebssystem ausgestattet. Jetzt sind es nur noch 8 Prozent.

Warum das für uns wichtig ist? Weil wir und eine Menge Wartungsarbeit sparen können, sobald wir 32bit nicht mehr unterstützen müssen: Wir brauchen keine 32bit Build mehr. Wir müssen keine 32bit Testfälle mehr durchrechnen (ein paar Tausend pro Tag) und wir brauchen auch kein 32bittiges Installationsprogramm mehr. Kann dann alles wegfallen.

Wir haben dafür noch keinen Zeitpunkt festgelegt, aber wenn die Anzahl der 32bit-Systeme irgendwo unter 5% gefallen ist – also irgendwann im nächsten Jahr – werden wir den Support dafür wohl einstellen. Wer jetzt noch so ein System hat: Ist ein guter Zeitpunkt, das endlich loszuwerden Smiley


Programme die man echt nicht braucht


Ich hatte ja schon an anderer Stelle darauf hingewiesen, das man Programm zum “optimieren” oder “reinigen” einer Windows-Installation besser vermeidet: Die machen nach unserer Erfahrung eher Dinge kaputt, als sie zu verbessern.

Seit gestern habe ich noch so einen Kandidaten – aber bei dem ist die Sachlage sogar noch dramatischer: Es handelt sich um das Programm “raptr”. Dabei handelt es sich um ein Programm, das sich in erster Linie an PC-Spieler wendet. Ist es installiert, dann hängt es sich in andere laufende Prozesse rein – so auch in die Baustatik – und der Effekt (bei der Baustatik) ist dann der, das willkürliche Programmabstürze innerhalb einer DLL von Raptr auftreten, wenn man in der Baustatik arbeiten will.

Tolle Sache.

Man könnte nun meinen, das sei ja kein Problem, denn welcher Bauingenieur würde schon so ein Spiele-Teil auf seinem Arbeitsrechner installieren. Und damit hätte man vermutlich recht. Nur leider wird das Programm in einigen Fällen quasi vollautomatisch und ohne zutun des Anwenders installiert. Und zwar deshalb, weil es im Rahmen der Treiberinstallation von ATI Graphikkartentreibern mit installiert wird. Und offenbar auch bei Updates dieser Treiber.

Wir haben das Ding hier zum Beispiel auch auf einem unserer Server gefunden Trauriges Smiley

Wer ebenfalls eine ATI Graphikkarte hat: Einfach mal nach dem Raptr suchen, und gegebenenfalls bei ATI beschweren…


Wo ist der Autostart-Ordner?


Seit Windows 8 (also auch bei 8.1 und 10) ist der Autostart-Ordner nicht mehr ganz so einfach zu finden wie früher: Da befand er sich einfach im Start-Menü, und das gibt es bei den Nachfolgern von Windows 7 nicht mehr, zumindest nicht mehr in der Form wie bei 7 und dessen Vorgängern.

Es gibt aber weiterhin Programme die automatisch beim anmelden am Rechner gestartet werden, so zum Beispiel unser TimeServer für Work&Cash. Manchmal will man am AutoStart-Verhalten auch etwas ändern – dazu muss man aber ein paar Dinge über den AutoStart nach Windows 7 wissen.

Der Autostart-Ordner ist seit Windows 8 ein versteckter Ordner, den man aber öffnen kann, wenn man dessen Pfad in die Adressleiste des Windows-Explorers eingibt. Und die lautet:

C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup

Auch neu seit Windows 8: Programme die im Autostart-Ordner sind, können für den Autostart deaktiviert werden. Sie werden dann eben nicht automatisch gestartet, obwohl sie sich im dazu passenden Ordner befinden. Das aktivieren und deaktivieren von Autostart-Programmen kann man über den Taskmanager, und dort auf dem Reiter “Autostart” vornehmen.

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Wechseln zu Windows 10? Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt!


Wenn Sie noch Windows 7, 8 oder 8.1 einsetzen und darüber nachdenken, auf Windows 10 umzustellen: Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt. Bis zum 29. Juli (also bis Freitag) gilt Microsofts Angebot noch: In den nächsten beiden Tagen bekommen Sie Ihre Kopie von Windows 10 für alle Geräte die Sie einsetzen noch kostenlos. Danach wird das Update kostenpflichtig.

Daher meine Empfehlung: Wenn Sie überhaupt darüber nachdenken, auf Windows 10 umzustellen: Tun Sie es jetzt Smiley


So löscht man einen Windows-Dienst


Windows-Dienste sind Programme, die immer im Hintergrund laufen können – und zwar unter Maschinen-Accounts, die speziell angegeben werden können – und diverse Aufgaben übernehmen. Im Normalfall regelt man die Art und Weise wie Dienste laufen mit der “Dienste” Anwendung von Windows. Das geht aber auch – und zwar auch etwas flexibler – von der Kommandozeile aus. Im besonderen kann man damit auch Dienste komplett entfernen, und sie eben nicht nur ausschalten.

Das Tool dazu hat den Namen “sc.exe”. Das Programm war früher einmal nur über das Windows-Ressource Kit zu haben, ist aber jetzt bei Windows einfach so dabei. (Seit welcher Version – keine Ahnung, aber bei meinem Windows 10 ist es eben beigepackt.)

Man muss im wesentlichen 2 Kommandos kennen:

  • sc query
  • sc delete [ServiceName]

Die Ausgabe des ersten Kommandos leitet man in eine Textdatei um, und in der sucht man dann den gewünschten Dienst. Jeder ist mit einem “Namen” und einem “Anzeigenamen” (Display-Name) aufgelistet. Was man braucht ist der Name. Den verwendet man dann bei “sc delete” als den Parameter für [ServiceName].

Schwups: Dienst gelöscht.


TuneUpUtilities–Just say No!


Ich kann es gar nicht oft genug sagen: Installieren Sie die “TuneUpUtilities” NICHT. Ich hatte gerade mal wieder ein Gespräch mit einem Kunden, der das doch getan hatte. Leider Pech gehabt: Dieses “Tool” führt Änderungen an einer normalen Windows-Installation vor, die eindeutig zu Folgeproblemen, teilweise in größerem Umfang führen.

Im Beispiel heute konnte man das Installationsprogramm der Baustatik nicht einmal mehr starten. Dabei ist das Installationsprogramm nichts ungewöhnliches: Es handelt sich um ein stinknormales Windows-Installer MSI File – die komplette Installation wird vom Windows Installer durchgeführt. Nur eben nicht, wenn die TuneUpUtilities installiert sind.

Kaum waren die deinstalliert, lief alles so, wie man das erwarten würde. Darum nochmal: Hände weg von TuneUpUtilities. Wer das aber schon installiert hat: Einfach deinstallieren – vermutlich verschwinden dann diverse Probleme die man mit dem Rechner hat auch gleich mit.