Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Sehr praktisch: Windows Server Update Services


WSUS 3.0 - was ist das eigentlich? Die Windows Server Update Services sind ein kostenloses Softwarepaket, mit dem sich das Updaten von Windows-Rechnern zum einen verwalten und zum anderen beschleunigen läst. Im Wesentlichen geht es dabei darum, das man eine lokale Datenbank anlegen kann, in der alle verfügbaren Updates (also die, die es auch bei Microsoft Update gibt) enthalten sind. Den Rechnern im eigenen Netz teilt man dann mit, das sie Ihre Updates nicht länger von Microsoft Update (oder Windows Update) abholen sollen, sondern eben vom eigenen Update Server.

Das hat verschiedene Vorteile:

  • Die Updates werden nicht länger von allen Rechnern einzeln aus dem Web abgeholt - statt dessen wird jedes Update nur noch einmal runtergeladen.
  • Weil die Update lokal vorliegen, geht das installieren der Updates deutlich schneller. Besonders dann, wenn ein neuer Rechner installiert wird.
  • Man kann einzelne Updates von der Verteilung ausschliessen - will man also nicht, das bestimmte Updates installiert werden, kann man dafür zentral Sorge tragen.
  • Man kann die Computer im Netz zu Gruppen zusammenfassen und die auf unterschiedliche Arten updaten (z.b. zu unterschiedlichen Zeiten, oder mit unterschiedlicher Software.)
  • Man kann Testsysteme bauen, auf denen man Updates zunächst ausprobiert, bevor man die "automatischen" Updates auf allen Systemen zum Zuge kommen lässt.

Noch ein kleiner Hinweis: Auf der Download-Seite steht was von "20 GB" Platzbedarf - das stimmt aber nicht mehr so ganz: Ich brauche hier momentan knapp 40 GB dafür.


Windows Live Hotmail: Jetzt mit großer Inbox


Für Hotmail gibts ab heute auch ein Update: Das neue kostenlose Hotmail hat unter anderem eine größere Inbox (5 GB statt 2 GB) und neben diversen anderen neuen Features auch eine Option, mit der man direkt in die Inbox springen kann, statt erst die "Today" Seite zu sehen zu bekommen. Mehr Infos hier.


Eingabeaufforderung hier öffnen


Heute bei Raymond gefunden: Unter Vista enthält das Kontext-Menü im Explorer mehr Befehle, wenn man zusätzlich zum Rechtsklick auch die Shift-Taste drückt.  (Scheint nur auf den rechten Bereich des Explorers zuzutreffen.)

Im Fall von Ordnern gibt es zwei zusätzliche Befehle: "Eingabeaufforderung hier öffnen" - von früher aus den PowerToys unter dem Namen "Command Prompt her" bekannt, und "Als Pfad kopieren". Letzteres kopiert den kompletten Pfad zum Verzeichnis als Text in die Zwischenablage. Sehr praktisch für Skripte und ähnliche Anwendungen.

 


Windows Vista: Rahmen vom Snipping-Tool loswerden


Das Snipping-Tool ist auch so eines der netten Programme, die ich bei Vista schätze: Dabei handelt es sich im Wesentlichen um ein Werkzeug, mit dem man Screenshots machen oder auch einfach nur Teile des Bildschirms in die Zwischenablage bekommt. Ich benutze das eigentlichen dauernd - praktisch alle Bilder, die im Blog in letzter Zeit aufgetaucht sind, habe ich damit gemacht.

Eines hat mich aber gestört: Markiert man einen Bereich, dann hat die Markierung einen Rand (was nicht weiterverwunderlich ist) - aber dieser Rand taucht dann auch im Bild in der Zwischenablage auf. Heute hats dann gereicht und ich habe nachgesehen. Und ja - man kann den Rand ausschalten, auch wenn der Text der zugehörigen Option alles andere als klar ist. Zu finden ist der Schalter unter "Extras -> Optionen", und hat dort den meiner Ansicht nach völlig unverständlichen Namen "Freihand des markierten Bereichs nach dem Ausschneiden anzeigen".

Wie auch immer: Schaltet man die "Freihand" aus, dann gibts keinen Rahmen mehr.


Windows Vista: Was ist der "Protected Mode"


Unter Vista läuft der Internet Explorer 7 im Protected Mode - und das ist eine gute Sache, die von Microsoft leider ein bisschen zu wenig beschrieben wurde. Es gibt zwar die technische Referenz, die richtet sich aber in erster Linie an Softwareentwickler. Normale Anwender bleiben da ein bisschen außen vor. Darum will ich hier einmal versuchen, die Sache auch für Menschen begreifbar zu machen, die selbst keine Software programmieren.

Der Protected Mode des IE7 ist nur unter Windows Vista verfügbar, weil er vom UAC abhängig ist, und selbiges gibt es nur unter Vista. (Ja schon klar: Einige Leute beschweren sich über die Prompts die UAC auslöst - gehäuft treten die aber nur beim ersten installieren des Rechners auf, also wenn man viel Software installiert. Im Normalbetrieb sind UAC - Prompts eher die Ausnahme und stören zumindest mich überhaupt nicht.). Mit anderen Worten: Vernünftig bleiben, und UAC nicht abschalten.

Im wesentlichen geht es beim Protected Mode darum, das der Browser mit Hilfe von UAC in einem Sicherheitskontext läuft, bei dem er nicht mehr ins Dateisystem schreiben kann. Gelingt einem Angreifer also ein Angriff - egal ob gegen den Browser oder gegen irgendeines der diversen Browser-AddOns - kann er, anders als bei XP, keine Dateien auf der Festplatte verändern oder anlegen. Die Angriffsfläche ist also deutlich geringer und der Angreifer kann wesentlich weniger Schaden anrichten, als das ohne Protected Mode der Fall ist.

Der Protected Mode ist also eine zusätzliche Schutzschicht, mit deren Hilfe dem Prozess der darin läuft, Rechte "künstlich" weggenommen werden - und das wiederum erschwert Angriffe über diesen Prozess. Der Protected Mode ist dabei keine Betriebsart die auf den Internet Explorer beschränkt sein muss - auch andere Anwendungen können diese Modus nutzen. (FireFox 3 wird das auch wohl irgendwann tun...)

 


Powershell ist fertig


Das ist irgendwie an mir vorbeigegangen: Die Windows Powershell ist nicht länger im Beta, sondern in Version 1 frei und kostenlos verfügbar. Bei der Powershell handelt es sich um einen extrem mächtigen Ersatz für das Kommandozeilen-Fenster. Bei TechNet gibts einen kleinen Aufsatz von mir dazu - der ist zwar schon etwas älter und basierte auf dem RC1, im großen und ganzen ist die Sache dort aber so erklärt, das der Text auch zur fertigen Powershell passt.

Jeder der hin- und wieder mit der Kommandozeile arbeitet, und Batch-Jobs oder WSH-Skripte schreibt, sollte sich etwas intensiver mit der neuen Shell befassen.


Hotfix: Einfach zu haben


Wenn man in einem KB Artikel von Microsoft einen Problembericht findet, der darauf hindeutet, das man das Problem mit dem eigenen Rechner auch hat - und wenn im Artikel ein Hotfix erwähnt ist, dann gibt es zwei Möglichkeiten an den Hotfix zu kommen.

1.) Microsoft anrufen, und sagen das man den Hotfix zum KB-Artikel mit der Nummer xyz haben will. Ich habe das schon mehrfach gemacht - stellt wirklich kein Problem dar, und meist gibts auch keine große Wartezeit. Einfach ist aber das hier:

2.) Formular zum Anfordern eines Hotfix per Web.


Neues Sicherheitstool: Haute Secure im öffentlichen Beta


Kann ich empfehlen: Haute Secure - läuft unter XP (32 bit) und Vista (32 und 64 bit). Allerdins gibts die Vista 64 Variante nicht über das automatische download: Wenn man die will, muss man erst einen (kostenlosen) Account anlegen und sich damit anmelden: Danach kommt man in den Download-Bereich, und da gibts dann einen extra Link für Vista 64.


Suche im Windows Vista Startmenü


Mir ist nun schon ein paarmal aufgefallen, das ein irre praktisches Feature in Vista offenbar nicht ganz so offensichtlich ist, wie ich das gedacht hätte: Es geht um das Suchfeld im Start-Menü. Damit kann man nämlich nicht nur in den indizierten Ordnern suchen, sondern auch im Startmenü selbst.

Will man zum Beispiel Notepad starten, öffnet man das Startmenü, klickt in das Suchfeld und gibt die ersten paar Buchstaben ein - z.b. Notep... (Wieviele Buchstaben mein eingeben muss ist davon abhängig, wie viele ähnlich heissenden Programme installiert sind. Sobald man genug Buchstaben eingetippt hat, taucht ein Link zum Programm ganz oben im Start-Menü auf: Alles was man dann noch tun muss ist die "Return" Taste zu drücken - und das Programm wird gestartet.




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