Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Interessantes Video


Mit Rico Mariani. Es dauert fast 1.5 Stunden, ist aber sehr interessant, wenn man sich für Hintergründe bei Windows interessiert. Video.

Rico: I'm a great fan of Stallmann...


Macht Sinn: Hin und wieder defragmentieren


Mein "neuer" Rechner ist jetzt etwa 7 Monate alt - und das anmelden am System, zu Anfang eine Sache von 1-2 Sekunden, dauerte mitlerweile fast eine Minute. Das war aber tatsächlich extrem einfach zu korrigieren: Ich habe einfach einmal den in Windows eingebauten Defragmentierer angeworfen - jetzt dauert die Anmeldung wieder nur eine Sekunde.

Kann also nur empfehlen, das eigene System tatsächlich hin- und wieder mal zu defragmentieren. Den Defragmentierer finden Sie unter

Start -> Systemsteuerung -> Verwaltung -> Computerverwaltung -> Datenspeicher -> Defragmentierung


64bit XP Magie


Unter Windows gibt es die "hosts" Datei, in der man statisches DNS Mapping betreiben kann, indem man dort den zu einer IP-Adresse gehörenden Namen einträgt. Das brauche ich zum Beispiel regelmässig, um Testversionen von Webseiten auf "www.die.de" anzusehen, die eben noch nicht auf www.die.de liegen.

Unter 64bit Windows XP ist die Datei aber schlicht und ergreifend nicht da. Um genau zu sein: das "Drivers" Verzeichnis, indem sich das "etc" Verzeichnis befindet, in dem sich die Datei befindet, ist schon nicht da. Zumindest wird sie im Explorer nicht angezeigt, ganz egal an welchen Optionen man dreht.

Trotzdem ist die Datei aber da - man muss nur drauf kommen, sie einfach anzufordern - zum Beispiel, indem man den kompletten Pfad dahin im Datei-Öffnen Dialog von Notepad eintippt. Dann wird die Datei ganz brav geladen, und kann bearbeitet werden. Man muss also eigentlich nur fest dran glauben das das Ding da ist - dann kann man es auch bearbeiten... :-)

Mail-Quelltext in Outlook 2003 lesen


Im Gegensatz zu Outlook Express hat Outlook 2003 keinen "View Source" Befehl, mit dem man direkt den Quelltext und die Header von eMails ansehen kann. Statt dessen muss man die Mail zunächst öffnen (durch einen Doppelklick), und kann sich dann über "Ansicht -> Optionen" den Quelltext der Mail ansehen. Leider zeigt Outlook 2003 aber nur die Header der Mail an.

Man kann sich aber auch den komplette Quelltext der Mail anzeigen lassen, indem man einen Registry-Key setzt. Gebraucht wird: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Outlook\Options\Mail

Dort legt man einen neue Eintrag vom Typ DWORD mit dem Namen "SaveAllMIMENotJustHeaders" und dem Wert "1" an. Für Mails, die man danach erhält, kann man dann auch den Quelltext einsehen. Warum das so umständich sein muss, und warum das Fenster zum anzeigen des Quelltextes so winzig ist, ist mir ein Rätsel: Outlook Express ist in dieser Hinsicht deutlich besser.

Windows, Office und die Updates


Wer "Windows Update" verwendet, um seinen Rechner auf dem neuesten Stand zu halten, der tut gut daran. Schon allein aus Sicherheitsgründen sollte man die automatischen Updates verwenden, und sich Windows darüm kümmern lassen, das es sich selbst auf dem neuesten Stand hält.

Seit einiger Zeit gibt es aber eine deutlich bessere Alternative: Microsoft Update. Auch das kann automatisch betrieben werden und sich selbst darum kümmern, das das System immer auf dem neuesten Stand ist. Im Gegensatz zum normalen Windows Update kümmert sich Microsoft Update aber noch zusätzlich um Updates für die Office-Programme wie Outlook und Word, sowie um weitere Software wie zum Beispiel SQL Server. Ich kann den Umstieg nur empfehlen.


Der Windows-XP Desktop-Toolbar


Windows XP hat viele nette Features, von denen ich oft erlebe, das viele Menschen sie nicht kennen. Eines davon ist der "Desktop Toolbar".

Eigentlich ist das gar kein Toolbar, sondern ein Button - und der öffnet ein Menü. Sinn der Sache ist folgender: Man hat auf dem Desktop irgendwelche Links oder Dateien, die man häufig benötigt. Gleichzeitig arbeitet man aber normalerweise mit einem maximierten Fenster - man kann den Desktop also gar nicht sehen, geschweige denn auf irgendwas, das darauf liegt, klicken. Mit einem Wort: Man kommt eben nicht an die "wichtige" Readme.txt, wenn gerade ein Fenster maximiert ist.

Außer, man benutzt den Desktop-Toolbar. Den aktiviert man wie folgt:

  • Rechter Mausklick auf den Taskbar. (Das ist das ding unten am Rand, wo auch der Startbutton und die Uhr drin ist.)
  • Der Klick öffnet ein Objektmenü. Da drin gibts ganz oben den Befehl "Toolbars". Draufklicken.
  • Das öffnet ein Untermenü, und da drin steht "Desktop". Draufklicken.
  • Jetzt gibt es links vom Info-Bereich im Taskbar (also links von der Uhr) einen neuen "Button" mit dem Text "Desktop"
  • Da kann man nun draufklicken, und das öffnet ein Menü. In dem befinden sich dann Befehle, mit denen man alle Elemente erreichen kann, die sich auf dem Desktop befinden.

 


Die Tools auf meiner Schnellstartleiste


Man kann die Taskleiste von Windows (das Ding, wo der "Start" Button und die Uhr drin ist) an allen Bildschirmrändern plazieren. Befindet sich die Leiste oben oder unten am Rand, kann man sie in der Höhe verändern, befindet sie sich rechts oder links, kann man die Breite verändern.

Teil der Taskleiste ist die "Schnellstartleiste". Die kann man anzeigen, indem man mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste klickt, und dann die entsprechende Option aus den Werkzeugleisten auswählt. Bei mir ist die Taskleiste links am Rand des Bildschirms. Die folgenden Tools sind in der Schnellstartleiste - ein deutliches Zeichen, das ich die andauern benutze. (RSS Bandit ist nicht drin, weil der per Autostart startet, und Visual Studio 2003 ist nicht drin, weil ich das einmal am Tag von Hand starte und nie wieder schliesse.)

  • Calc - der Windows Taschenrechner (Erweiterte Version hier)
  • Cmd.exe - der Windos Command Prompt (Den ich zunehmend für Monad verwende)
  • IE - der Internet Explorer (Warte sehnsüchtig auf den fertigen IE7)
  • Outlook - der große Bruder von Outlook Express. Weiss schon gar nicht mehr, wie ich ohne den leben arbeiten konnte.
  • Word.  Gibts eigentlich nicht mehr zu zu sagen.
  • PaintShop Pro - Für alles, was mit Bildern zu tun hat.
  • Putty - Ein SSH-Client für Windows. (Für die Verwaltung der Linux Kisten)
  • Remote Desktops - Ein Snap-In für die MMC. (Für die Verwaltung der Windows Server Kisten)
  • Notepad2 - Der beste Notepad Ersatz den ich kenne.
  • VmWare Workstation - Ich habe unter anderem eine virtuelle XP Maschine und einen virtuellen Windows 2003 Server im Betrieb
  • Windows Explorer - der aus mir völlig unklaren Gründen im normalen Startmenü irgendwo unter "Zubehör" versteckt ist
  • Windows Mediaplayer 10 - mit dem ich Zugriff auf alle meine CDs habe, die auf einem Windows 2003 Server liegen.

Keine Postings in den letzten Tagen - Was war los ?


Hier im Büro gehts noch immer um den Serverumbau und -umzug: Und diese Woche sind ein paar kleinere und größere Katastrophen passiert. Nicht, das ich nicht damit gerechnet hätte: Es geht immer etwas schief, wenn man im großen Maßstab die laufende IT umstellt - ärgerlich wars aber doch. Und beschäftigt hat es mich eben auch: Daher keine Posts im Blog. Alles in allem gabs aber eigentlich nichts, das im Zuge des Umzuges so richtig berichtenswert gewesen wäre. Außer vielleicht der Tatsache, das nun nur noch der zentral Webserver (auf dem auch dieses blog läuft) umgezogen werden muss...

Achso: Eines habe ich gelernt, und zwar zum Thema Active Directory. Das Active Directory braucht auf jeden Fall einen integrierten DNS Server auf dem Host, auf dem der AD Server läuft. Soweit nichts neues. Wenn der Server auch als Router eingesetzt wird, dann hat man in der Kiste zwei Netzwerkkarten stecken - und da kann man je Menge Dinge falsch machen. Es gibt aber eines, das man auf gar keinen Fall tun darf: Für keine der Netzwerkkarten darf einer externer DNS-Server konfiguriert werden. Alle Karten müssen für DNS auf den Host zeigen, auf dem der AD Server läuft. Und sonst nirgendwo hin.

Man braucht natürlich irgendwo trotzdem noch die externen DNS Server, denn irgendwo muss der lokale die Informationen ja herbekommen: Dazu trägt man die DSN Server des ISP in der Forwarder-Liste des lokalen DNS Servers ein: Und zwar nur dort, und sonst nirgends. Macht man das nicht, kann man sich auf jede Menge sehr unschöner Fehlermeldungen im Eventlog des Servers gefasst machen - und einen Server, der innerhalb von wenigen Stunden ( < 48 ) immer schlechter funktioniert, sodas letzthin alle am AD teilnehmenden Hosts nicht mehr richtig funktionieren. Unschön, sehr unschön.... ;-)


Cut und Paste mit dem Terminal Server


Die Verwaltung unseres Webservers erfolgt per "Remote Desktop Connection". Auf dem Server läuft dazu ein Terminal Server - wenn man sich mit dem verbindet, dann erhält man einen ganz normalen Windows-Desktop. Dieser läuft aber in einem Fenster auf dem lokalen Rechner. Damit kann man den Server dann ganz so verwalten, als würde man direkt davor sitzen.

Zwischen dem lokalen Rechner und dem, der im Fenster erreichbar ist, kann man dabei auch per Cut&Paste Daten austauschen. Also zum Beispiel Texte oder Dateien. Das ist per Default eingeschaltet - wenn man das aber mal ausgeschaltet hat, dann ist die zugehörige Einstellung schwer zu finden.

Wenn Cut&Paste mit dem Terminal Server nicht mehr geht, dann ist folgendes zu tun: Im Programm "Terminal Services Configuration" auf dem Server, braucht man die Eigenschaften der RDP-Tcp Verbindung. Auf dem zugehörigen Dialog gibt es dann einen Reiter "Client Settings", und dort findet sich rechts unten die Option mit dem Namen "Clipboard mapping". Die muss man ausschalten - dann gehts wieder.