Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Betriebssystem-Update wäre jetzt notwendig


Die allermeisten der Baustatik-Anwender verwenden ein “aktuelles” Betriebssystem: Etwa 75% verwenden Windows 7 mit aktuellem Service-Pack, 24% verwenden Windows 81 und Windows 10, und nur 1% verwenden Windows XP oder Windows 8. (Und irgendwo gibt es auch mindestens einen Windows-Vista User…)

Das Windows XP schon seit langem von Microsoft nicht mehr unterstützt wird, darauf habe ich schon mehrfach hingewiesen: Wer noch immer XP benutzt, sitzt eigentlich auf einem einzigen großen Sicherheitsleck, denn es gibt seit langer Zeit keine Sicherheitsupdates mehr für XP, und es wird auch in Zukunft keine geben. Man sollte wirklich updaten.

Seit gestern ist aber auch der Support für Windows 8 ausgelaufen, und wer noch 8 verwendet, sollte schleunigst – mindesten auf 8.1 updaten. Das Update ist kostenlos und über den Windows-Store erhältlich. Mit 8.1 bekommt man dann auch wieder einen langjährigen Support von Microsoft: 8.1 wird bis 2023 unterstützt. Alternativ kann man auch kostenlos auf Windows 10 umsteigen – das gilt übrigens auch für die Windows Vista und Windows 7 Nutzer – in dem Fall gibt es Support bis ins Jahr 2025.

Ich empfehle:

  • Wenn Sie XP verwenden: Ein Update auf Windows 10 durchführen. (Vermutlich ist der Rechner dann auch schon recht alt – es könnte nicht schaden in dem Fall auch mal über neue Hardware nachzudenken.) Unabhängig davon: Sie erhalten bei XP auch keine Updates mehr von uns – und die neuen Baustatik-Versionen können einige sehr interessante Dinge, die man bei XP eben einfach nicht bekommt.
  • Wenn Sie Vista verwenden: Auf Windows 10 updaten
  • Wenn Sie Windows 7 (Mit SP1) verwenden: Man muss nicht zwingend tätig werden. Allerdings gibt es das Update auf Windows 10 zur Zeit noch kostenlos, aber das wird nicht so bleiben. Der Support wird 2020 beenden, mit dem Update auf 10 gewinnt man also außerdem noch 5 Jahre.
  • Wenn Sie Windows 8 verwenden: Auf jeden Fall auf 8.1, oder besser auf 10 updaten.
  • Wenn Sie Windows 8.1 verwenden: Es ist nicht dringend notwendig, etwas zu unternehmen. Es gilt aber auch, das man eben jetzt noch ein kostenloses Update auf 10 bekommt. Außerdem kann man mit 10 definitiv besser arbeiten, als mit 8.1. Ich würde daher updaten.

Details zum Support-Lebenszyklus von Windows finden Sie hier.


Schluss mit Werbung im Web


Ich habe ja jede Menge Verständnis für Webseiten-Betreiber, die ihr Geld mit der Platzierung von Werbung auf Webseiten verdienen: Ich hatte ja mal hobbymäßig an einer solchen Seite mitgearbeitet (mache das aber schon lange nicht mehr.)

Ich muss allerdings gestehen: Die Menge an Mist die man dabei beim surfen so auf den Rechner bekommt – und die ganz nebenbei das surfen extrem verlangsamt – hat für mich nun den Punkt erreicht, bei dem ich einfach nicht mehr bereit bin mir das weiterhin anzutun: Mich stört schon ewig die auf praktisch jeder Webseite überhaupt untergebrachte Google-Werbung, die mir ständig irgendwelche Produkte unter die Nase hält, die ich gerade gekauft habe. (Google macht das ja angeblich so unglaublich clever – mir verschließt sich allerdings was daran clever sein soll, immer und immer wieder Esszimmertische anzubieten, nur weil ich gerade einen gekauft habe. Ich kaufe sicher auf absehbare Zeit keinen Zweiten. Und auch keinen zweiten Schredder. Und keinen zweiten großen Flachbildschirm-TV.)

Wie auch immer: Letzthin war ich dann auf einer Seite, bei der gleich 3 (!) Werbevideos drauf waren, die selbstredend auch alle gleichzeitig starteten. Das die Dinger von selbst starten ist ohnehin ein Frevel, aber drei gleichzeitig davon hat mir dann echt den Rest gegeben: Ich will einfach keine Werbung mehr im Web. Habe keine Probleme damit, Betreiber für ihre Inhalte zu bezahlen, wenn sie mir die Gelegenheit dazu geben, aber Werbung: Will ich einfach keine mehr.

Der einfachste Weg die Werbung loszuwerden ist die Installation eines Werbe-Blockers. Das hat aber (mindestens) 2 Probleme. Nummer 1: Es ist bekannt, das es Hersteller solcher Blocker gibt, die sich dafür bezahlen lassen, bestimmte Werbung eben doch durchzulassen. Nummer 2: Ich will keine Software auf meinem Rechner, die ein Problem lösen, das mit Bordmitteln auch gelöst werden kann. (Ganz besonders keine “Windows-Tuning” Software: Die ist in 100% aller Fälle eher schädlich als hilfreich.)

Das Bordmittel

Die Lösung per Bordmittel funktioniert so: Man verändert die DNS-Records für die Werbe-Server einfach so, das Sie an eine andere Stelle zeigen. Zum Beispiel: Angenommen ein solcher Server hat den Namen “google-ads.com” und dessen IP-Adresse ist “5.35.253.21” (Stimmt beides nicht, ist aber für die Erklärung egal.). Wenn man sich nun darum kümmert, das der Browser statt dessen denkt, die IP-Adresse sei “127.0.0.1” (das ist die des eigenen lokalen Rechners), dann versucht der Browser die Werbung von “google-ads” beim eigenen Rechner abzuholen. Da ist aber keine (und da läuft normalerweise nicht mal ein Webserver – oder haben Sie einen laufenden Webserver auf Ihrer Workstation ?). Ergebnis: Der Browser kann die Werbung nicht abholen, und darum auch nicht anzeigen.

Diese Veränderung der Zuordnung von Name zu IP-Adresse geht dabei ganz einfach: Unter Windows gibt es dazu nämlich das “Hosts” File. Das ist eine Text-Datei, in der man Paare von Servername und IP-Adressen ablegen kann, und alles was in dieser Datei abgelegt ist, hat Vorrang vor dem normalen DNS-Auflösungsverfahren. Sprich: Man kann für beliebige Server die IP-Adressen umbiegen.

Alles, was man jetzt noch tun muss ist, man muss die Namen von Werbeservern herausfinden und diese im Host-File mit der IP-Adresse 127.0.0.1 eintragen.

Ist natürlich etwas unhandlich, da man im Prinzip zunächst diese Werbeserver manuell einsammeln muss – aber eben nur im Prinzip, weil es nette Menschen gibt, die das bereits für einen erledigt haben. Smiley

Und diese netten Menschen warten eine Hosts-Datei, die sie kostenlos weitergeben. Nimmt man diese Hosts-Datei und ersetzt die eigene durch die andere: Ende der Werbung. Netterweise liefern die sogar gleich einen Installer mit: Man muss also nicht selbst manuell nach dem Ort der Hosts-Datei suchen, sondern überlässt das einfach dem Installer. Im Gegensatz zu Werbeblocker-Software wird hier also kein Programm installiert, sondern nur eine Textdatei ersetzt.

Und wer in diesem Text bisher durchgehalten hat, der will vermutlich auch wissen, wo es das ding gibt… Smiley Bitte sehr: Das Hosts-File von mvps.org gibts hier.


Blogs nun auch mit SSL


Wir haben die Umstellung unseres Web-Angebotes auf SSL nun abgeschlossen: Das letzte Problem waren unsere Blogs. Die hatten zwar schon SSL, aber es gab ein Restproblem mit der Blog-Software. Bei der erfolgt die Anzeige aller Bilder nämlich über einen Bilder-Handler. Das bedeutet im wesentlichen, das das Bild nicht direkt als Quelle im IMG-Tag angegeben wird, sondern es wird statt dessen der parametrisierte Handler aufgelistet. Und der ist – zumindest in der Version die wir verwenden- fest kodiert, und zwar mit einer HTTP-URL.

Nun habe ich damals beim einrichten der Blog-Webseite den Fehler gemacht das ganze nicht auf dem Quellcode der Blogsoftware beruhen zu lassen (was gegangen wäre), sondern ich habe die Binäre Distribution verwendet. Das war damals einfacher, macht aber heute Änderungen schwieriger. Mit der Quellcode-Variante hätte man das Programm einfach so ändern können, das es eine HTTP-UPR ausgibt, bei der binären Variante geht das aber leider nicht.

Darum produzierte das Blog weiterhin fröhlich Webseiten, die zwar per HTTPS erreichbar waren, aber ihrerseits Referenzen auf HTTP-URLs verwendete. Wegen diese Referenzen wurden die Blog-Beiträge darum von allen Browsern als nicht vollständig sicher eingestuft (zu Recht) – und die Adressleiste enthielt darum auch nicht die “grüne” Farbe bzw. das Schloss-Symbol, mit dem die sichere Verbindung gekennzeichnet wird.

Das ist aber nun geklärt- und auch die Blog-Seiten und Beiträge sind vollständig per SSL erreichbar. (Anders als auf der normalen Webseite www.die.de erzwingen wir aber zur Zeit die sichere Verbindung nicht: Wer will, kann also noch “unsicher” surfen.)

Wer sich für die technische Lösung interessiert: So haben wir es gemacht….

Das wesentliche Problem ist, das das ASP.NET Programm das HTML erzeugt, das dann, wenn alles fertig ist, an den Client geschickt wird. Am eigentlichen Prozess der HTML-Erzeugung konnten wir nichts beeinflussen. Man musste das HTML also verändern, nachdem es von der Blog-Software erzeugt wurde, und unmittelbar bevor es an den Client gesendet wurde.

Das ist aber bei ASP.NET kein Problem: Dazu muss man nur ein IHttpModule  implementieren und in web.config eintragen. Die Implementierung ist in diesem Fall trivial: Im “Init” hängt man einen Eventhandler an das PostRequestHandlerExecute Event. Dort, falls es sich beim “CurrentHandler” um die Page handelt, hängt man an den Response-Filter einen neuen Filter.

Der Filter erbt von Stream und muss die gängigen Methoden überladen, die einzig wichtige ist aber “Write”. Dort hat man den kompletten Puffer mit dem HTML, und kann dort – in diesem Fall – den Text einfach mit string.Replace() ersetzen, und dann das eigentliche Write aufrufen.


Alles was Sie über Windows 10 wissen müssen


Microsoft hat vor einigen Tagen die neue Version von Windows eingeführt: Windows 10. Um kurz die Übersicht zu behalten: Hier die letzten Windows-Versionen in der Reihenfolge des Auftretens:

  • Windows XP
  • Windows Vista
  • Windows 7
  • Windows 8
  • Windows 8.1
  • Windows 10

Die meisten unserer Kunden verwenden Windows 7, ein anderer Teil Windows 8/8.1 und nur noch eine verschwindend kleine Menge an Rechnern wird noch mit XP oder Vista betrieben. Und jetzt also Windows 10.

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Was kostet das Update:

Das Update ist für Nutzer alter Windows-Versionen kostenlos, solange man sich seine Kopie innerhalb der nächsten 12 Monate besorgt. Danach wird die Sache kostenpflichtig.

Was für Hardware braucht man:

Wenn man bisher mit Windows Vista/7/8 gearbeitet hat, reicht die vorhandene Hardware auch für Windows 10 aus.

Was ändert sich in der Benutzung:

Das kommt drauf an, mit was man vorher gearbeitet hat:

  • Windows XP: Die Umstellung ist durchaus größer. Es gibt keinen “Start”-Button mehr, aber statt dessen an gleicher Stelle einen anderen Button, der das Start-Menü öffnet, Darin befinden sich neben ein paar anderen Dingen weiterhin die Zugangsmöglichkeiten zu den installierten Programmen.
  • Windows 7: Die Umstellung ist minimal: Das Start-Menü ist nun einfacher per Drag&Drop konfigurierbar und kann auch Elemente unterschiedlicher Größe enthalten – und die können auch animierte Inhalte haben, also zum Beispiel aktuelle Nachrichten mit Schlagzeilen und Bildern anzeigen.Der Desktop funktioniert im Prinzip wie gehabt – wenn auch viele Detailänderungen und kleinere Neuerungen zu finden sind. So gibt es zum Beispiel generell die Möglichkeit der Sprachsteuerung, man kann sich auf andere Arten am Rechner anmelden etc. etc. – im wesentlichen kann man aber auch eigentlich so weiter arbeiten, wie bisher. Nur eben mit einem moderneren System.
  • Windows 8/8.1: Windows 10 hat sich vom “Kachel” zwar nicht verabschiedet, verpackt die Sache aber in 2 Modi: Befindet man sich vor einem Tablett, gibts den “Tablett” Modus, der so aussieht, wie der Startbildschirm von 8. Ist man auf einem Desktop, sieht die Sache sehr ähnlich aus wie Windows 7 – es gibt also wieder einen normalen Desktop mit Start-Menü und Taskbar: Insbesondere für Desktop-Benutzer entfällt eine ganze Menge Quälerei (Für Tablett-Benutzer war 8.1 eigentlich recht ordentlich).. Dazu gehört zum Beispiel die Tatsache das einige Anwendungen wie das Mail-Programm oder der Kalender nicht mehr zwingen Bildschirmfüllen ausgeführt werden müssen: Man kann die einfach in einem Fenster am Desktop verwenden.

Soll ich umsteigen?

Wenn Sie immer noch XP verwenden: Auf jeden Fall, und auch aus anderen Gründen. Und kaufen Sie sich bei der Gelegenheit auch mal einen neuen Rechner Smiley

Wenn Sie Vista verwenden: Dito. Aber ohne neuen Rechner…

Wenn Sie 7 verwenden: Es gibt zwar schöne neue Dinge im 10er – aber wenn Sie Windows im wesentlichen für den Start von Baustatik, Outlook und ein paar anderen Programmen verwenden und sich nicht für die automatische Synchronisation von Einstellungen über mehrere Rechner hinweg oder Cloud-Dienste wie OneDrive interessieren: Eigentlich nicht – außer, das die Umstellung gering ist und Sie zur Zeit ein neues modernes System, das länger als das 7er gewartet wird völlig kostenlos bekommen würden…

Wenn Sie 8/8.1 verwenden: Wenn Sie 8/8.1 auf einem Tablett verwenden: Da gibt es nicht viele Gründe, außer, das Sie eine modernes System mit längerer Lebenszeit kostenlos bekommen. (Und viele, viele, viele “neue” Details dazu.). Wenn sie 8/8.1 auf einem Desktop verwenden: Unbedingt umsteigen. Je schneller, desto besser.


64bit–warum umstellen?


Nur noch etwa 10% der Rechner unserer Kunden sind 32bit-Systeme, alle anderen laufen mit einer 64bit Windows-Variante. In diesem Kontext habe ich mir heute ein paar Telemetriedaten aus Fehlermeldungen angesehen und dabei was interessantes festgestellt: Diese 10% der Rechner produzieren etwa 40% aller bei uns gemeldeten Fehler im Programm – und in nahezu allen Fällen handelt es sich um Fehler, an denen wir nichts ändern können. Und ändern können wir darum nichts, weil diese Fehler fast alle darauf zurückzuführen sind, das dem Programm der Speicher ausgeht.

Manchmal sind es tatsächlich ganz einfach zu große Systeme, also welche, die mit der unter 32bit zur Verfügung stehenden Speichermenge einfach nicht mehr gerechnet werden können. Manchmal laufen neben der Baustatik noch diverse andere Programme, sodass diese auch für eine kleineres System einfach nicht mehr genügend Speicher vom Betriebssystem bekommt. Und in anderen Fällen gehen einfach die Window-Handles aus, obwohl eigentlich noch genug Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen würden: Der Wechsel von 32 auf 64bit entfernt deutlich mehr Einschränkungen, als die reine Menge an Arbeitsspeicher.

Wir beantworten natürlich auch die Fehlermeldungen die aus Einschränkungen bei der Verwendung der 32bit Version resultieren – nur ändern können wir nicht wirklich was: Das muss der Anwender selbst tun, und zwar durch den Wechsel zu einer modernen 64bit Version von Windows Smiley . Und das möglichst schnell…


Ein paar hilfreiche Links


Hier ein paar hilfreiche Links, wenn es Problem bei der Installation von Software gibt – ganz allgemein, aber heute aufgekommen, weil ein Kunde ein genau passendes Problem hatte:

Das .NET Framework Repair Tool

FixIT für Probleme bei Installation und Deinstallation

Manuelle Reparatur des Windows-Installer Dienstes

In meinem speziellen Fall lag folgendes vor: Beim installieren der Baustatik funktionierte zwar der Teil, mit dem die vorliegende Installation beseitigt wird, aber der Teil, der die aktuelle Version installieren sollte brach beim Versuch den BaustatikUpdateService zu installieren mit der Meldung ab: “Auf den Windows Installer Dienst konnte nicht zugegriffen werden”.

Die Meldung bedeutet aber nicht unbedingt, das der Windows-Installer ein Problem hat. In meinem Fall war es so, das der Installer seinerseits einen Dienst installieren und starten sollte – den BaustatikUpdateService – aber das nicht gelang. Nun ist der “installieren” Teil davon unaufwendig, es wird einfach nur eine einzelne Datei kopiert. Das “starten” sollte in der Theorie auch einfach sein – dazu wird das Dienstprogramm gestartet und in der Registry als Dienst eingetragen.

Und genau dieser Schritt ging nicht. Nun ist es so, das der Start des Programms eigentlich nur aus 2 Gründen nicht klappen kann: Entweder, das Binary an sich ist kaputt – was im vorliegenden Fall unwahrscheinlich war – oder eine Abhängigkeit davon ist defekt. Die Abhängigkeit ist in diesem Fall der Service-Installer des .NET Frameworks, und genau daran lag es dann auch: Das NetFxRepairTool reparierte die Registrierung dafür, und danach klappte die Installation dann auch.


Der Browser und die Phishing-Mails


Wir betrieben für D.I.E. Software einen eigenen Mailserver – und der ist relativ “strikt” was das Ausfiltern von unerwünschten Mails betrifft: Ich bekomme praktisch nie irgendwelche Spam- oder Phishing Mails… weniger als eine pro Monat ist sicher keine ganz falsche Schätzung. Heute kam aber eine durch, angeblich von der Deutschen Bank:

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Ich bin natürlich neugierig, und habe auf “Klicken Sie hier” geklickt. Outlook zeigt einem da schon an, das man nicht zur Webseite der Deutschen Bank kommt, sondern irgendwo anders hin – und von dort aus wird man dann auf die eigentliche Phishing-Seite weitergeleitet. Und die sieht dann in den unterschiedlichen Browsern (jeweils neueste Version unter Windows 8.1) so aus:

Google Chrome:

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Firefox:

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Apple Safari:

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und schließlich, Internet Explorer:

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Wenn man hier auf “Weitere Informationen” klickt, bekommt man auch welche:

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Hilfe–meine Datei ist zu groß: Die Versionsverwaltung


In der Baustatik gibt es eine Versionsverwaltung. Die ist dafür da, damit man immer auf ältere Versionen eines Dokumentes zurückgreifen kann, ohne das man dafür extra eine separate Datei anlegen muss. Will man also auf die “Version von Sonntag mit Holz”, dann muss man nicht auf der Festplatte nach der Datei “Version_von_Sonntag_mit_Holz.S03” suchen, sondern man öffnet einfach die Versionsverwaltung und lädt diese Version.

Man muss diese “Versionen” auch nicht “extra” speichern: Sobald die Versionsverwaltung aktiviert ist, bekommt man jedes mal wenn man das aktuelle Dokument speichert auch eine neue Version.

Weil die Versionsverwaltung Features von Windows benutzt, die unter XP nicht verfügbar sind, muss man diese extra einschalten. (Sobald wir XP nicht mehr unterstützen wird diese Option von Haus aus eingeschaltet sein – bzw.: es wird die Option zum ausschalten nicht mehr geben…):

Man findet die Option zum einschalten der Versionsverwaltung bei den Optionen unter dem Begriff: “Eingabedatei im komprimiertem …”. (Die Bezeichnung enthält den Text Versionsverwaltung absichtlich nicht, denn diese Option tut noch mehr, als nur die Versionsverwaltung einzuschalten.)

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Bei eingeschaltete Versionsverwaltung landen alle Versionen des Dokumentes in der gleichen Datei: Wenn man also die aktuelle Eingabedatei auf einen anderen Rechner kopiert, dann kopiert man automatisch auch alle alten Versionen davon mit. Praktische Sache.

Das führt natürlich dazu, das die Dateien etwas größer werden, als sie unbedingt sein müssten. Allerdings nicht so viel größer, das man sich Sorgen machen müssten, denn intern werden die Daten auch noch komprimiert. Trotzdem: Die Dateien wachsen schneller, als ohne die Versionsverwaltung. Nun sind auch große Dateien im allgemeinen kein Problem – allerdings mit einer Ausnahme, und das ist der Versand per eMail. Grund: Viele eMail-Provider schränken die maximal Größe von eMails künstlich ein, oft kann man keine Mails mit mehr als 10 MB im Anhang versenden. (Tipp: Suchen Sie sich in einem solchen Fall besser einen anderen Provider Smiley. Unabhängig davon empfehle ich in einem solchen Fall die Verwendung von OneDrive und eine Freigabe der Datei per Mail… )

Will man die Datei nun einfach nur kleiner bekommen, gibt es 2 Möglichkeiten:

a) Die brachiale Methode
b) Die Methode ab dem nächsten Update

Bei der brachialen Methode müssen Sie folgendes tun:

  • Datei im Explorer in .ZIP umbenennen (Es handelt sich nämlich in Wirklichkeit um ZIP-Archive)
  • ZIP-Datei öffnen
  • Datei mit der größten Nummer rauskopieren und im Explorer mit der “richtigen” Dateierweiterung versehen
  • Fertig

Ab dem nächsten Update geht das auch eleganter: Sie öffnen dann das Fenster, mit dem Sie bisher eine alte Version landen konnten: Das hat dann einen zusätzlichen Button “entfernen” – und man kann dann auch mehrere Versionen auswählen. Man kann sich denken was passiert: Der “entfernen” Button löscht alle ausgewählten Versionen aus der Datei (die “aktuelle” kann man nicht löschen”") – und die Datei wird entsprechend kleiner.


Betriebssysteme: Wer ein Update braucht


Auf Basis der aktuellen Daten verwenden nur noch unter 5% unserer Kunden eine Windows-Version, die wir vermutlich im Laufe des nächsten Jahres nicht länger unterstützen werden: Die “Ferien” bis zum 6. Januar wäre da natürlich eine gute Gelegenheit, die eigene Windows-Kopie auf den aktuellen Stand zu bringen.

Zunächst stellt sich aber natürlich die Frage: Warum werden wir den Support für einige Windows-Versionen einstellen, und welche Auswirkungen hat das?

Das warum ist eigentlich einfach erklärt: Die von uns zum entwickeln der Baustatik verwendeten Programme werden natürlich auch weiterentwickelt, und im Zuge dieser Entwicklung werden alte oder sehr alte Versionen von Windows von diesen Tools nicht mehr unterstützt. Wenn wir also auf dem neuesten Stand – oder zumindest in der Nähe davon – bleiben wollen, dann müssen wir auch die mehr oder weniger aktuellsten Versionen dieser Programme einsetzen: Das führt dazu, das ganz automatisch ältere Windows-Versionen “rausfallen”.

Die Auswirkungen davon sind dann aber nicht so, das man gar nicht mehr arbeiten kann, nur weil man ein “altes” Windows einsetzt: Man wird dann ab irgend einem Zeitpunkt nur keine Updates von uns mehr installieren können. Was natürlich schade ist, weil wir ja bekanntlich oft Updates veröffentlichen, und da auch immer viele neue Funktionen drin sind.

Im wesentlichen sind wir also an die Unterstützung gebunden, die uns durch unsere Tools vorgegeben sind, und das hat folgende Konsequenzen für notwendige Updates:

Wenn Sie Windows XP verwenden: Es geht kein Weg dran vorbei: Sie brauchen ein neues Windows. Windows XP an sich wird dann nicht länger von uns unterstützt. (Das betrifft ca. 3% aller Kunden bzw. Anwender.)

Wenn Sie Windows Vista verwenden: Sie müssen auf Vista SP2 updaten. Das Update ist kostenlos und kann hier bei Microsoft runtergeladen werden. (Das betriff weniger als 0.2 % aller Kunden bzw. Anwender.)

Wenn Sie Windows 7 verwenden: Sie müssen auf Windows 7 SP1 updaten: Das Update ist kostenlos und kann hier bei Microsoft runtergeladen werden. (Das betrifft weniger als 0.2 % aller Kunden bzw. Anwender.)

Wenn sie Windows 8 verwenden: Sie müssen gar nichts tun. Ich empfehle aber das kostenlose Update auf Windows 8.1.

Wie an anderer Stelle schon erwähnt haben wir keinen konkreten Zeitplan für die Umstellung – ich wollte nur nochmal daran erinnern, das die auf jeden Fall kommen wird, weil die vor uns liegende ruhige Zeit ein günstiger Zeitpunkt fürs updaten ist.




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