Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Alles was Sie über Windows 10 wissen müssen


Microsoft hat vor einigen Tagen die neue Version von Windows eingeführt: Windows 10. Um kurz die Übersicht zu behalten: Hier die letzten Windows-Versionen in der Reihenfolge des Auftretens:

  • Windows XP
  • Windows Vista
  • Windows 7
  • Windows 8
  • Windows 8.1
  • Windows 10

Die meisten unserer Kunden verwenden Windows 7, ein anderer Teil Windows 8/8.1 und nur noch eine verschwindend kleine Menge an Rechnern wird noch mit XP oder Vista betrieben. Und jetzt also Windows 10.

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Was kostet das Update:

Das Update ist für Nutzer alter Windows-Versionen kostenlos, solange man sich seine Kopie innerhalb der nächsten 12 Monate besorgt. Danach wird die Sache kostenpflichtig.

Was für Hardware braucht man:

Wenn man bisher mit Windows Vista/7/8 gearbeitet hat, reicht die vorhandene Hardware auch für Windows 10 aus.

Was ändert sich in der Benutzung:

Das kommt drauf an, mit was man vorher gearbeitet hat:

  • Windows XP: Die Umstellung ist durchaus größer. Es gibt keinen “Start”-Button mehr, aber statt dessen an gleicher Stelle einen anderen Button, der das Start-Menü öffnet, Darin befinden sich neben ein paar anderen Dingen weiterhin die Zugangsmöglichkeiten zu den installierten Programmen.
  • Windows 7: Die Umstellung ist minimal: Das Start-Menü ist nun einfacher per Drag&Drop konfigurierbar und kann auch Elemente unterschiedlicher Größe enthalten – und die können auch animierte Inhalte haben, also zum Beispiel aktuelle Nachrichten mit Schlagzeilen und Bildern anzeigen.Der Desktop funktioniert im Prinzip wie gehabt – wenn auch viele Detailänderungen und kleinere Neuerungen zu finden sind. So gibt es zum Beispiel generell die Möglichkeit der Sprachsteuerung, man kann sich auf andere Arten am Rechner anmelden etc. etc. – im wesentlichen kann man aber auch eigentlich so weiter arbeiten, wie bisher. Nur eben mit einem moderneren System.
  • Windows 8/8.1: Windows 10 hat sich vom “Kachel” zwar nicht verabschiedet, verpackt die Sache aber in 2 Modi: Befindet man sich vor einem Tablett, gibts den “Tablett” Modus, der so aussieht, wie der Startbildschirm von 8. Ist man auf einem Desktop, sieht die Sache sehr ähnlich aus wie Windows 7 – es gibt also wieder einen normalen Desktop mit Start-Menü und Taskbar: Insbesondere für Desktop-Benutzer entfällt eine ganze Menge Quälerei (Für Tablett-Benutzer war 8.1 eigentlich recht ordentlich).. Dazu gehört zum Beispiel die Tatsache das einige Anwendungen wie das Mail-Programm oder der Kalender nicht mehr zwingen Bildschirmfüllen ausgeführt werden müssen: Man kann die einfach in einem Fenster am Desktop verwenden.

Soll ich umsteigen?

Wenn Sie immer noch XP verwenden: Auf jeden Fall, und auch aus anderen Gründen. Und kaufen Sie sich bei der Gelegenheit auch mal einen neuen Rechner Smiley

Wenn Sie Vista verwenden: Dito. Aber ohne neuen Rechner…

Wenn Sie 7 verwenden: Es gibt zwar schöne neue Dinge im 10er – aber wenn Sie Windows im wesentlichen für den Start von Baustatik, Outlook und ein paar anderen Programmen verwenden und sich nicht für die automatische Synchronisation von Einstellungen über mehrere Rechner hinweg oder Cloud-Dienste wie OneDrive interessieren: Eigentlich nicht – außer, das die Umstellung gering ist und Sie zur Zeit ein neues modernes System, das länger als das 7er gewartet wird völlig kostenlos bekommen würden…

Wenn Sie 8/8.1 verwenden: Wenn Sie 8/8.1 auf einem Tablett verwenden: Da gibt es nicht viele Gründe, außer, das Sie eine modernes System mit längerer Lebenszeit kostenlos bekommen. (Und viele, viele, viele “neue” Details dazu.). Wenn sie 8/8.1 auf einem Desktop verwenden: Unbedingt umsteigen. Je schneller, desto besser.


64bit–warum umstellen?


Nur noch etwa 10% der Rechner unserer Kunden sind 32bit-Systeme, alle anderen laufen mit einer 64bit Windows-Variante. In diesem Kontext habe ich mir heute ein paar Telemetriedaten aus Fehlermeldungen angesehen und dabei was interessantes festgestellt: Diese 10% der Rechner produzieren etwa 40% aller bei uns gemeldeten Fehler im Programm – und in nahezu allen Fällen handelt es sich um Fehler, an denen wir nichts ändern können. Und ändern können wir darum nichts, weil diese Fehler fast alle darauf zurückzuführen sind, das dem Programm der Speicher ausgeht.

Manchmal sind es tatsächlich ganz einfach zu große Systeme, also welche, die mit der unter 32bit zur Verfügung stehenden Speichermenge einfach nicht mehr gerechnet werden können. Manchmal laufen neben der Baustatik noch diverse andere Programme, sodass diese auch für eine kleineres System einfach nicht mehr genügend Speicher vom Betriebssystem bekommt. Und in anderen Fällen gehen einfach die Window-Handles aus, obwohl eigentlich noch genug Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen würden: Der Wechsel von 32 auf 64bit entfernt deutlich mehr Einschränkungen, als die reine Menge an Arbeitsspeicher.

Wir beantworten natürlich auch die Fehlermeldungen die aus Einschränkungen bei der Verwendung der 32bit Version resultieren – nur ändern können wir nicht wirklich was: Das muss der Anwender selbst tun, und zwar durch den Wechsel zu einer modernen 64bit Version von Windows Smiley . Und das möglichst schnell…


Ein paar hilfreiche Links


Hier ein paar hilfreiche Links, wenn es Problem bei der Installation von Software gibt – ganz allgemein, aber heute aufgekommen, weil ein Kunde ein genau passendes Problem hatte:

Das .NET Framework Repair Tool

FixIT für Probleme bei Installation und Deinstallation

Manuelle Reparatur des Windows-Installer Dienstes

In meinem speziellen Fall lag folgendes vor: Beim installieren der Baustatik funktionierte zwar der Teil, mit dem die vorliegende Installation beseitigt wird, aber der Teil, der die aktuelle Version installieren sollte brach beim Versuch den BaustatikUpdateService zu installieren mit der Meldung ab: “Auf den Windows Installer Dienst konnte nicht zugegriffen werden”.

Die Meldung bedeutet aber nicht unbedingt, das der Windows-Installer ein Problem hat. In meinem Fall war es so, das der Installer seinerseits einen Dienst installieren und starten sollte – den BaustatikUpdateService – aber das nicht gelang. Nun ist der “installieren” Teil davon unaufwendig, es wird einfach nur eine einzelne Datei kopiert. Das “starten” sollte in der Theorie auch einfach sein – dazu wird das Dienstprogramm gestartet und in der Registry als Dienst eingetragen.

Und genau dieser Schritt ging nicht. Nun ist es so, das der Start des Programms eigentlich nur aus 2 Gründen nicht klappen kann: Entweder, das Binary an sich ist kaputt – was im vorliegenden Fall unwahrscheinlich war – oder eine Abhängigkeit davon ist defekt. Die Abhängigkeit ist in diesem Fall der Service-Installer des .NET Frameworks, und genau daran lag es dann auch: Das NetFxRepairTool reparierte die Registrierung dafür, und danach klappte die Installation dann auch.


Der Browser und die Phishing-Mails


Wir betrieben für D.I.E. Software einen eigenen Mailserver – und der ist relativ “strikt” was das Ausfiltern von unerwünschten Mails betrifft: Ich bekomme praktisch nie irgendwelche Spam- oder Phishing Mails… weniger als eine pro Monat ist sicher keine ganz falsche Schätzung. Heute kam aber eine durch, angeblich von der Deutschen Bank:

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Ich bin natürlich neugierig, und habe auf “Klicken Sie hier” geklickt. Outlook zeigt einem da schon an, das man nicht zur Webseite der Deutschen Bank kommt, sondern irgendwo anders hin – und von dort aus wird man dann auf die eigentliche Phishing-Seite weitergeleitet. Und die sieht dann in den unterschiedlichen Browsern (jeweils neueste Version unter Windows 8.1) so aus:

Google Chrome:

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Firefox:

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Apple Safari:

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und schließlich, Internet Explorer:

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Wenn man hier auf “Weitere Informationen” klickt, bekommt man auch welche:

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Hilfe–meine Datei ist zu groß: Die Versionsverwaltung


In der Baustatik gibt es eine Versionsverwaltung. Die ist dafür da, damit man immer auf ältere Versionen eines Dokumentes zurückgreifen kann, ohne das man dafür extra eine separate Datei anlegen muss. Will man also auf die “Version von Sonntag mit Holz”, dann muss man nicht auf der Festplatte nach der Datei “Version_von_Sonntag_mit_Holz.S03” suchen, sondern man öffnet einfach die Versionsverwaltung und lädt diese Version.

Man muss diese “Versionen” auch nicht “extra” speichern: Sobald die Versionsverwaltung aktiviert ist, bekommt man jedes mal wenn man das aktuelle Dokument speichert auch eine neue Version.

Weil die Versionsverwaltung Features von Windows benutzt, die unter XP nicht verfügbar sind, muss man diese extra einschalten. (Sobald wir XP nicht mehr unterstützen wird diese Option von Haus aus eingeschaltet sein – bzw.: es wird die Option zum ausschalten nicht mehr geben…):

Man findet die Option zum einschalten der Versionsverwaltung bei den Optionen unter dem Begriff: “Eingabedatei im komprimiertem …”. (Die Bezeichnung enthält den Text Versionsverwaltung absichtlich nicht, denn diese Option tut noch mehr, als nur die Versionsverwaltung einzuschalten.)

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Bei eingeschaltete Versionsverwaltung landen alle Versionen des Dokumentes in der gleichen Datei: Wenn man also die aktuelle Eingabedatei auf einen anderen Rechner kopiert, dann kopiert man automatisch auch alle alten Versionen davon mit. Praktische Sache.

Das führt natürlich dazu, das die Dateien etwas größer werden, als sie unbedingt sein müssten. Allerdings nicht so viel größer, das man sich Sorgen machen müssten, denn intern werden die Daten auch noch komprimiert. Trotzdem: Die Dateien wachsen schneller, als ohne die Versionsverwaltung. Nun sind auch große Dateien im allgemeinen kein Problem – allerdings mit einer Ausnahme, und das ist der Versand per eMail. Grund: Viele eMail-Provider schränken die maximal Größe von eMails künstlich ein, oft kann man keine Mails mit mehr als 10 MB im Anhang versenden. (Tipp: Suchen Sie sich in einem solchen Fall besser einen anderen Provider Smiley. Unabhängig davon empfehle ich in einem solchen Fall die Verwendung von OneDrive und eine Freigabe der Datei per Mail… )

Will man die Datei nun einfach nur kleiner bekommen, gibt es 2 Möglichkeiten:

a) Die brachiale Methode
b) Die Methode ab dem nächsten Update

Bei der brachialen Methode müssen Sie folgendes tun:

  • Datei im Explorer in .ZIP umbenennen (Es handelt sich nämlich in Wirklichkeit um ZIP-Archive)
  • ZIP-Datei öffnen
  • Datei mit der größten Nummer rauskopieren und im Explorer mit der “richtigen” Dateierweiterung versehen
  • Fertig

Ab dem nächsten Update geht das auch eleganter: Sie öffnen dann das Fenster, mit dem Sie bisher eine alte Version landen konnten: Das hat dann einen zusätzlichen Button “entfernen” – und man kann dann auch mehrere Versionen auswählen. Man kann sich denken was passiert: Der “entfernen” Button löscht alle ausgewählten Versionen aus der Datei (die “aktuelle” kann man nicht löschen”") – und die Datei wird entsprechend kleiner.


Betriebssysteme: Wer ein Update braucht


Auf Basis der aktuellen Daten verwenden nur noch unter 5% unserer Kunden eine Windows-Version, die wir vermutlich im Laufe des nächsten Jahres nicht länger unterstützen werden: Die “Ferien” bis zum 6. Januar wäre da natürlich eine gute Gelegenheit, die eigene Windows-Kopie auf den aktuellen Stand zu bringen.

Zunächst stellt sich aber natürlich die Frage: Warum werden wir den Support für einige Windows-Versionen einstellen, und welche Auswirkungen hat das?

Das warum ist eigentlich einfach erklärt: Die von uns zum entwickeln der Baustatik verwendeten Programme werden natürlich auch weiterentwickelt, und im Zuge dieser Entwicklung werden alte oder sehr alte Versionen von Windows von diesen Tools nicht mehr unterstützt. Wenn wir also auf dem neuesten Stand – oder zumindest in der Nähe davon – bleiben wollen, dann müssen wir auch die mehr oder weniger aktuellsten Versionen dieser Programme einsetzen: Das führt dazu, das ganz automatisch ältere Windows-Versionen “rausfallen”.

Die Auswirkungen davon sind dann aber nicht so, das man gar nicht mehr arbeiten kann, nur weil man ein “altes” Windows einsetzt: Man wird dann ab irgend einem Zeitpunkt nur keine Updates von uns mehr installieren können. Was natürlich schade ist, weil wir ja bekanntlich oft Updates veröffentlichen, und da auch immer viele neue Funktionen drin sind.

Im wesentlichen sind wir also an die Unterstützung gebunden, die uns durch unsere Tools vorgegeben sind, und das hat folgende Konsequenzen für notwendige Updates:

Wenn Sie Windows XP verwenden: Es geht kein Weg dran vorbei: Sie brauchen ein neues Windows. Windows XP an sich wird dann nicht länger von uns unterstützt. (Das betrifft ca. 3% aller Kunden bzw. Anwender.)

Wenn Sie Windows Vista verwenden: Sie müssen auf Vista SP2 updaten. Das Update ist kostenlos und kann hier bei Microsoft runtergeladen werden. (Das betriff weniger als 0.2 % aller Kunden bzw. Anwender.)

Wenn Sie Windows 7 verwenden: Sie müssen auf Windows 7 SP1 updaten: Das Update ist kostenlos und kann hier bei Microsoft runtergeladen werden. (Das betrifft weniger als 0.2 % aller Kunden bzw. Anwender.)

Wenn sie Windows 8 verwenden: Sie müssen gar nichts tun. Ich empfehle aber das kostenlose Update auf Windows 8.1.

Wie an anderer Stelle schon erwähnt haben wir keinen konkreten Zeitplan für die Umstellung – ich wollte nur nochmal daran erinnern, das die auf jeden Fall kommen wird, weil die vor uns liegende ruhige Zeit ein günstiger Zeitpunkt fürs updaten ist.


So legt man einen Autostart-Eintrag unter Windows 8(.1) an


Programme die sich im “Autostart” Teil des Start-Menüs befinden, werden von Windows bei der Anmeldung eines Benutzers automatisch gestartet. Dabei gibt es eine Sektion die für einen bestimmten Benutzer zuständig ist (Programme werden nur dann automatisch gestartet, wenn sich dieser Benutzer anmeldet) und eine, die für alle Benutzer zuständig sind (Programme werden automatisch gestartet, egal welcher Benutzer sich anmeldet.).

Das ist eine praktische Sache – oder war es bis Windows 7: Denn bei Windows 8 gibt es das Startmenü nicht mehr, und damit auch keinen einfachen Zugriff auf den Autostart-Ordner.

Was als tun, wenn man bei Windows 8.1 ein Programm(verknüpfung) im Autostart-Ordner anlegen will? Man tut folgendes….

1.) Für “alle” Benutzer

Man drückt die Windows-Taste und “R”. Das öffnet den “Ausführen” Dialog.(Den kann man im Desktop auf öffnen, indem man mit der rechten Maustaste auf das Windows-Symbol klickt, und dann “ausführen” auswählt.). Dort tippt man ein: “shell:common startup”. Das öffnet den benötigten Ordner, und dort legt man dann die Verknüpfung an.

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2.) Für ein bestimmten Benutzer

Der gesuchte Ordner befindet sich unter c:\Users\BENUTZERNAME\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Programs\Startup


Kleiner Nachtrag für zu kleine Schrift


Im Beitrag ‘Hilfe – die Schrift am Monitor ist zu klein’ habe ich für die “aktuellen” Windows-Versionen aufgelistet, welche der Einstellungen man verwenden kann, um für die Baustatik vernünftige Ergebnisse bei der Schriftgröße der Windows-Texte wie zum Beispiel in Menüs zu erhalten.

Eine zusätzliche Information fehlte aber: Unter Windows 7 kann es einem passieren, das die Option “Windows XP Style verwenden” eingeschaltet ist, aber nicht ausgeschaltet werden kann: In diesem Fall ist die eingeschaltete Option ausgegraut.

Das passiert dann, wenn man bei den Einstellungen fürs Aussehen den “XP-Stil” namens “Windows classic” verwendet hat: In diesem Fall ist eben “alles” XP-Stil, und darum ist die Option dann eingeschaltet – und man kann sie auch nicht ausschalten. Damit die Sache klappt muss man eine andere Stilart wählen. Dazu: Rechtsklick auf den Desktop –> Anpassen –> eine “Aero Stilart” wählen. (Dann ändern sich schon mal die Fensterrahmen). Danach zur Option gehen, diese ausschalten und “Übernehmen” drücken. Dann einmal ab- und wieder anmelden: Jetzt klappts auch mit der größeren Schriftgröße.


Hilfe–die Schrift am Monitor ist zu klein


… und darum kann ich die Menüs und Fensterbeschriftungen nicht lesen: Ein typisches Problem.

Das resultiert meist daraus, das eine Graphikkarte mit extrem hoher Auflösung auf einem dafür eigentlich zu kleinen Monitor eingesetzt wird. Nachdem die Schriftgrößen von Menus und Fenster (vereinfacht ausgedrückt) in Pixeln angegeben werden, werden die Schriften immer kleiner, je höher die Auflösung wird. Wenn also mit zunehmender Auflösung nicht auch die Monitor-Fläche größer wird, dann führt das unweigerlich dazu, das man die Schriften nicht mehr lesen kann.

Man kann sich aber behelfen, indem man Windows anweist, bestimmte Elemente in eine andere Größe zu skalieren. Das geht dummerweise bei jeder Version von Windows seit XP anders – und auch die von Windows angewendeten zugrunde liegenden Mechanismen sind unterschiedlich. Die Baustatik unterstützt auch nur einen der Mechanismen, und wie man den “richtig” einschaltet – so, das es eben mit der Baustatik geht – beschreiben ich an dieser Stelle.

1.) Bei Windows XP.

Da kann man das irgendwo in den Einstellungen für die Graphikkarte einstellen – ich weiss nicht genau wo, aber das spielt auch keine Rolle, weil die Baustatik die Skalierung von Windows XP NICHT unterstützt. Das Programm läuft natürlich auch wenn das eingeschaltet ist, man bekommt aber “interessante” Fenster-Layout, mit denen sich nicht besonders gut arbeiten lässt. Hier hilft es nichts: Wenn man die Schrift größer haben will – und die Baustatik funktionieren soll – dann dar man nicht die Schrift skalieren, sondern man muss die Auflösung runtersetzen.

2.) Bei Windows 7 (und, ich glaube, Windows Vista)

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Man stellt die Textgröße in der Systemsteuerung ein (Abbildung leider nur auf englisch, das Fenster erkennt man aber sicher auch wieder, wenn man deutschen Text verwendet.) Hier gibt es die Einstellung 100%, 125% und 150%. Die Baustatik kommt mit allen 3 Einstellungen klar.

ABER: Bei Windows 7 gibt es noch eine weitere Variante die man erreicht wenn man auf “Set Custom Text Size (DPI)” klickt.

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Klickt man da drauf, dann öffnet sich dieses Fenster:

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Mit diesem Fenster kann man auch andere Faktoren als 125 oder 150% einstellen. Außerdem gibt es da die Option “Use Windows XP style DPI scaling”. Wenn man diese Option einschaltet, dann skaliert Windows 7 die Schriften so, wie XP das zuvor getan hat. Ergebnis: Klappt bei der Baustatik nicht, und man bekommt wieder “interessantes” Fenster-Layout: Die Option muss also ausgeschaltet bleiben – dann geht’s.

3.) Bei Windows 8(.1)

Hier gibt es nur noch eine Variante, mit der man die Skalierung einstellen kann:

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Auch diese wird von der Baustatik unterstützt und auch bei großen Schriften haben alle Fenster das richtige Layout.