Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Windows 8.1: Geht auch


Weil heute die Frage aufkam, ob unsere Programme auch unter Windows 8 (und 8.1, das ja in kürze das aktuelle sein wird) laufen: Ja, tun sie.

Wer mag, der kann auf der Startseite eine Gruppe für unsere Programme anlegen, das sieht dann ungefähr so aus:

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Laufen tut das ganze natürlich weiterhin auf dem Desktop:

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Windows Server 2012 R2–Backup anhalten


Laut der Dokumentation hält man ein laufendes Backup an, indem man das Windows Server Backup Tool startet, und dann auf “Backup Schedule” klickt. Das sollte einen Dialog öffnen, mit dem man die Zeiten für das automatische Backup festlegen kann. Außerdem sollte es da einen Button zum anhalten eines gerade laufenden Backups geben.

Blöderweise kann man da aber gar nicht draufdrücken, wenn gerade ein Backup läuft. Bzw.: Man kann zwar draufklicken, erhält dann aber nur eine Fehlermeldung, das gerade ein Backup durchgeführt wird. Wenn man das anhalten will, macht man folgendes:

In der “Messages” Liste auf den obersten Eintrag klicken: Das sollte einer sein, in dem drin steht, das gerade ein Backup läuft, und das xyz-Prozent davon abgeschlossen wurden. Der Doppelklickt öffnet dann zusätzliche Eigenschaften dieses Vorgangs in einem separaten Fenster – und das hat einen “Cancel” Button, mit dem das Backup angehalten werden kann.


So installiert man “manuell”


Zum installieren der Baustatik muss man normalerweise nur das Programm “setup.exe” starten, der Rest geht mehr oder minder automatisch. Mehr oder minder bedeutet, das man die “üblichen” Fragen beantworten muss, also zum Beispiel, in welchen Ordner installiert werden soll. Die kann man im allgemeinen aber alle einfach mit “OK” beantworten.

Die eigentliche Installation der Baustatik erfolgt über den Windows-Installer. Der verarbeitet “MSI-Pakete”, in denen sowohl die zu installierenden Daten, als auch die Anweisungen drin stehen, was genau mit den Daten passieren muss.

Nun gibt es Spezialfälle, bei denen man die Installation selbst manuell durchführen will. Das passiert zum Beispiel dann, wenn die Software zentralisiert im ganzen Netzwerk installiert werden soll – Tools, die sowas tun, möchten im allgemeinen das MSI-Paket, und nicht ein eigenständiges “setup.exe” haben.

Das kann man mit dem Installationsprogramm der Baustatik aber leicht erreichen. Um an das MSI-Paket heranzukommen, legt man sich zunächst mal einen Ordner an, in dem die zugehörigen Daten abgelegt werden sollen, z.b. “c:\temp”.

Dann extrahiert man das msi-Paket mit dem Parameter /extract. Dem hängt man den Pfad an, in den extrahiert werden soll:

setup.exe /extract:c:\temp

Danach findet man in diesem Ordner die zugehörigen Dateien. Das sind:

  • Die Installer für die “Voraussetzungen”, also zum Beispiel das .Net Framework und die C-Runtime
  • Die Datei “data.cab”, die die eigentlichen Daten enthält
  • Und die Datei “data.msi” – das MSI-Paket, das man zum installieren verwenden kann

Im einfachsten Fall könnte man das MSI-Paket dann mit dem Installer-Programm “msiexec” installieren, das würde beispielsweise so gehen:

msiexec.exe /x c:\temp\data.msi


“Komische” Windows-Add Ons von Dritten


Ich stelle häufiger fest, das Kunden – meist ohne es zu wissen – “merkwürdige” Add-On Tools auf Ihren Windows-Systemen installiert haben. Dazu zählen diverse Firewall-Programme, Registry-Cleaner und Kompressions-Programme wie “WinRar”.

Derlei Programme haben im allgemeinen zwei Dinge gemeinsam:

  1. Sie tun etwas, das Windows sowieso tut
  2. Sie funktionieren nicht richtig, und bringen Dinge durcheinander

Registry-Cleaner braucht man beispielsweise grundsätzlich nicht. Im Gegensatz zum allgemeinen Glauben spielt es keine Rolle wie “groß” die Windows-Registry ist: Auch wenn man Einträge entfernt, wird Windows darum nicht “performanter” werden. Wenn man aber “wild” einfach irgendwas aus der Registry rauswirft, dann wird hinterher öfter mal irgendwas nicht mehr funktionieren. Darum: Hände weg von “Registry-Cleanern”, “Windows Optimizern” und ähnlichen Kram.

Ebenso: Firewalls. Windows hat seit XP SP 3 (!) – also schon eine ganz geraume Zeit – eine ziemlich gut funktionierende Firewall. Man braucht keine zusätzliche, und schon gar keine andere. (Das gleiche gilt meines Ermessens auch für Anti-Malware Programme: Eigentlich schon seit Windows Vista gibt es das keinen echten Bedarf über die bei Windows beigepackten Funktionen hinaus.)

Dann gibts die Sache mit den “Kompressionsprogrammen”. Nun gibt es eine Vielzahl an Kompressionsformaten – das am allermeisten verbreitete ist dabei “.ZIP”. Damit kommt Windows ebenfalls seit Windows Vista prima klar, und ich habe auch noch nie ein Problem mit der Art und Weise erlebt, wie Windows .ZIP-Dateien behandelt. (Wenn man auch andere komprimierte Formate hat, dann wird man wissen welche das sind – und speziell dafür eigene Tools installieren: Denen sollte man aber das ZIP-Format nicht überlassen…). So konnte beispielsweise heute ein Kunde das letzte heruntergeladene Update der Baustatik nicht installieren, weil es in einem ZIP-Ordner lag – die ZIP-Datei aber nicht von Windows selbst, sondern von WinRAR verwaltet wurde. Resultat: Ging nicht. Nimmt man einfach die eingebaute Funktion, klappt hingegen alles wunderbar….

Lange Rede kurzer Sinn: Wenn man ein Tool nicht dringend benötigt, weil Windows die entsprechende Funktion nicht beigepackt hat und wenn man nicht ganz genau weiss, was das Tool tut (Wenn alles, was man über eine Firewall sagen kann ist: “Das hat irgendwas mit Sicherheit zu tun” – dann weiss man nicht genug…): Einfach nicht installieren – und die Sache wird mit Sicherheit einfacher. Smiley


So wechselt man auf SSD


SSD-Festplatten, das sind Festplatten ohne bewegliche Teile, können einen PC enorm beschleunigen. Wer einmal erfahren hat wie flüssig sich ein PC mit SSD verhält, will nicht mehr zurück. Es geht hier nicht um irgendeine “messbare” Beschleunigung, sondern um eine ganz konkret spürbare.

Darum meine dringende Empfehlung an jeden der eine PC-Neuanschaffung plant: Lieber eine etwas kleinere (weil teurere) SSD-Festplatte wählen als eine mehrere Terabyte große Platte die man sowieso nie voll bekommt.

Aber auch bei vorhandenen PCs die halbwegs aktuell sind, also mit Windows 7 ausgeliefert wurden, ist es sinnvoll die gemächliche mechanische Festplatte zu ersetzen.

Der Arbeitsaufwand einer Neuinstallation schreckt aber ab: Man hat in der Regel nicht alle Treiber, CDs und Passwörter zur Hand hat, und zweifelt auch daran, das nach der Umstellung wieder alles so läuft, wie zuvor.

Dank Windows 7 muss das aber gar nicht sein, jedenfalls wenn man die Professional oder Ultimate Variante verwendet. Hat man indess seinerzeit nur die Home Variante erworben, ist es eine Überlegung wert per http://windows.microsoft.com/de-DE/windows7/products/windows-anytime-upgrade zu Professional zu wechseln.

Windows 7 bietet nämlich die Möglichkeit ein sogenanntes Systemabbild auf eine USB-Festplatte oder ein Netzlaufwerk zu erstellen. Das ist eine Sicherung, die Windows mit allen installierten Programmen, Treibern und sonstigen Daten enthält. Das Systemabbild kann man dann bei einem PC ohne funktionierendes Betriebssystem einspielen und Windows danach “einfach so” wieder starten.

Im Prinzip geht es so: Systemabbild erstellen, Festplatte gegen SSD austauschen, Systemabbild einspielen, glücklich sein. Damit das wirklich glatt läuft hier eine Schritt-für-Schritt Anleitung:

1. Voraussetzungen checken: Ihr PC muss über Windows 7 Professional oder Ultimate verfügen. Überdies sollte sich nur eine Festplatte im PC befinden, sonst ist das ein Fall für einen Fachmann. Ein DVD-Brenner nebst Rohling sowie eine USB-Festplatte mit ausreichend Speicherplatz werden für die Sicherung benötigt.

2. Platzbedarf analysieren: Prüfen Sie zunächst wieviel Speicherplatz auf Ihrer Festplatte belegt ist. Übliche Größen für SSD-Festplatten sind 240 GB oder 480 GB. Die SSD sollte auf jeden Fall noch Reserven beinhalten und nicht gleich zu Beginn randvoll sein. Eine ordentliche SSD mit S-ATA Anschluss hat eine Geschwindigkeit von rund 500 MB pro Sekunde und kostet 50-80 cent pro GB.

3: Plattengröße anpassen: Verkleinern Sie die Festplatten-Partition mit der Datenträgerverwaltung auf ca. 90% der anzuschaffenden SSD. Die Datenträgerverwaltung finden Sie über Start –> Systemsteuerung –> System und Sicherheit –> Verwaltung –> Computerverwaltung –> Datenträgerverwaltung

4: Systemreparaturdatenträger erstellen: Über Start –> Alle Programme –> Wartung läßt sich eine DVD erzeugen. Mit dieser DVD können Sie den PC nach dem Tausch der Festplatte starten um das Systemabbild einzuspielen.

5. Systemabbild erstellen: Über Start –> Alle Programme –> Wartung –> Sichern und Wiederherstellen können Sie ein Systemabbild erstellen. Theoretisch ist es möglich auf DVD-Rohlinge oder ein Netzlaufwerk zu sichern. Am einfachsten ist jedoch die Sicherung auf eine USB-Festplatte durchzuführen.

6. Firmware Update installieren (optional): Prüfen Sie auf der Internet Seite des SSD-Herstellers ob es ein Firmware Update für das von Ihnen erworbene Modell gibt. Damit verringern Sie die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen mit Ihrer Hardware. Das Firmware Update sollten Sie unbeding auf der leeren SSD von Ihrem bestehenden Windows aus einspielen. Stöpseln Sie diese bei ausgeschaltetem Rechner an ein freies Strom- und S-ATA Kabel an und führen das Firmware Update durch wie vom Hersteller beschrieben.

7. Festplatte tauschen: Nachdem Sie den Rechner vom Strom getrennt haben, stöpseln Sie einfach Strom- und S-ATA Kabel von der alten Festplatte ab und schließen dort die neue SSD an.

8. Systemabbild einspielen: Legen Sie die Systemreparatur-DVD aus Schritt 4 ein und booten Sie davon. Wählen Sie die Sicherung von der USB-Festplatte zur Wiederherstellung aus. Entfernen Sie danach die DVD aus dem Laufwerk. Windows sollte nun wie gewohnt starten - nur schneller.

9. Im Falle des Falles: Sollte das eintreten was man bei Computern nie ganz ausschliessen kann, nämlich dass Probleme auftreten - keine Panik! Stecken Sie einfach die alte Festplatte wieder an das Kabel wo sie vorher hing und es gibt keinen Grund warum der Rechner dann nicht wieder genauso funktionieren sollte wie vorher. Zudem haben Sie nun ein Backup, dass Ihnen beim nächsten Gewitter einen Tag Installationsarbeit ersparen kann. Smiley (Nur leider keine SSD)


Baustatik auf Apple-Rechnern


Hin und wieder werden wir das gefragt: Darum hier eine kurze Übersicht, wie es sich mit der Baustatikund Apple-Computern verhält.

Etwa seit 2006 verwendet Apple Intel CPUs in den eigenen Rechnern – und seit dem gibt es meines Wissens folgende drei Möglichkeiten, Intel-basierte Software (wie die Baustatik) unter Apple zu betreiben. Dabei geht es hier im “echte” Apple-PCs, also nicht um iPads oder iPhones.

1.) Dual-Boot: Das geht mit einer Software von Apple namens Boot Camp. Im wesentlichen macht es die möglich, sowohl das Apple-Betriebssystem als auch Windows von einem Apple-Rechner zu starten. Dabei läuft entweder das Apple-System oder Windows. Das ist meiner Ansicht nach die einzig vernünftige Möglichkeit, die ohne Ärger (wenn man mal vom einrichten absieht) funktioniert und quasi keinerlei Einschränkungen hat. Bootet man Windows, dann hat man effektiv einen ganz normalen Windows-Rechner, der sich aber in einer Apple-Hardware-Hülle befindet.

2.) Windows in einer virtuellen Maschine: Das geht mit Virtualisierungssoftware wie zum Beispiel VMWare Fusion. Dabei läuft der Rechner ganz normal mit dem Apple-Betriebssystem, hat aber ein “Fenster”, in dem Windows läuft. Diese Kopie von Windows “glaubt”, sie laufe in einem ganz normalen eigenen Rechner, und in diesen virtuellen Rechner kann man dann auch die Baustatik installieren. Das funktioniert ganz gut (wenn auch mit ein paar Einschränkungen) – hat aber den Nachteil, das man bei weitem nicht die komplette Rechenleistung des eigentlichen Systems bekommt. Besonders wenn man größere Systeme mit hohem Speicherbedarf rechnen will, kann ich von sowas eigentlich nur abraten.

3.) Windows-Anwendungen direkt unter OS X laufen lassen – ohne Windows. Das geht mit dem Programm Crossover- und ist die günstigste der drei Methoden. Günstig darum, weil man dafür kein echtes Windows und damit auch keine Windows Lizenz benötigt. Der Nachteil: Es können nicht wirklich alle Windows-Programme betrieben werden – zumindest ist das die Aussage des Herstellers. Mit dem Programm selbst habe ich keine Erfahrung, aber mit ähnlich gelagerten sehr wohl. Ich glaube ich lehne mich nicht allzu weit aus dem Fenster wenn ich behaupte: Man hat Glück, wenn man ein paar Programme betreiben kann. Diese Lösung würde ich auf jeden Fall vermeiden.

Lange Rede kurzer Sinn: Wenn das schon unbedingt sein muss – auch wenn sich mir nicht erschließt, warum  - dann sollte man wenn irgend möglich Option 1.) wählen.


Alles was man (zunächst) über Windows 8 wissen muss


Die nächste Version von Windows hat den Namen “Windows 8”. Nachdem schon einige Zeit Betas und Previews verfügbar waren, gibt es seit Mittwoch für einen kleinen Kreis von Personen auch die endgültige Version. Im Handel (und auf neuen Rechnern) taucht das ganze erst später dieses Jahr auf – trotzdem hier schon mal eine Kurzübersicht, was man wissen sollte.

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Es gibt mehrere Versionen von Windows 8 – auf den ersten Blick weniger als bei Windows 7, allerdings ist die Sache doch deutlich komplizierter als bei allen Vorgängern.

Im Kern gibt es eigentlich nur eine Handvoll Versionen: Zunächst mal das von der EU “verordnete” Windows 8 N, dann das normale Windows 8 sowie Windows 8 Pro und schließlich Windows 8 Enterprise.

Die Variante mit “N” will niemand haben: Das “N” steht für “No Media” – kann also keine Musik oder Filme wiedergeben… Das “normale” ist im Wesentlichen der Nachfolger der “Home” Variante, und die “Pro” Variante diejenige, die ich für das normale Ingenieurbüro empfehlen würde. Die Enterprise-Variante enthält Komponenten die eher für sehr große Firmen gedacht sind.

Das klingt nun einfach – ist es aber leider nicht. Es gibt nämlich noch eine Variante: Windows RT. Und da fängt es an, ein wenig kompliziert zu werden.

Bei Windows ist man “schon immer” gewohnt, das die Nachfolgerversion praktisch alle Programme der Vorgängerversion betreiben konnte. Das ist hier NICHT der Fall. Der Grund dafür sind Tablett-PCs.

Die 4 Windows 8 Geschwister verhalten sich so, wie die Vorgänger: Man kann “echte” Windows 8 Programme ausführen, aber auch solche, die für Vorgängerversionen von 8 entwickelt wurden. Die “RT” Variante kann ausschließlich “echte” Windows 8 Programme verwenden.

Das betrifft alle bisher erschienenen Windows-Programme: Diese laufen auf allen Versionen von Windows 8, bis auf der RT Version.

Zweite große Änderung: Es gibt im Prinzip zwei Windows-Modi: Den “neuen” und den alten Desktop-Modus. Der Desktop-Modus ist bei RT nicht dabei – darum laufen auch alte Programme nicht.

Der “neue” Modus ist in erster Linie für “Touch” Geräte optimiert, kann aber auch mit Maus und Tastatur bedient werden. In diesem Modus sieht Windows auch völlig anders aus, als gewohnt. Und damit meine ich nicht, das es so ein Unterschied wie von 3.1 nach 95, oder wie von 95 nach 7 ist: Man findet in der neuen Oberfläche absolut keinerlei optische Merkmale, die auch nur ansatzweise irgendwie so aussehen, wie das bei den Vorgängern der Fall war.

Windows 8 startet auch mit dieser neuen Oberfläche – egal, ob man ein Tablett-PC, einen Laptop, oder einen Desktop verwenden. Ob man ein Touch-Gerät hat oder nicht ist auch egal.

Man kann von dieser Oberfläche aber per Mausklick direkt auf die Desktop-Oberfläche wechseln, und da verhält sich (fast) alles so wie bei Windows 7.

Das ist meiner Ansicht nach das eine was man wissen muss: Will man bisher eingesetzte Programme verwenden, dann darf man eben nicht das “RT” Windows nehmen. Will man ein Gerät, das man alternativ z.b. zum einem Samsung oder Apple-Tablett einsetzen will – kann man RT nehmen.


Welche Hardware braucht man


Ich habe schön länger keine Hardware-Referenz veröffentlicht, und weil heute ein Nachfrage kam, hier ein paar Komponenten, mit denen man einen prima Rechner für die Nutzung der Baustatik bauen kann. (Wenn man die nicht selbst baut, kann man diese Referenz auf jeden Fall zum Abgleich mit einem Komplettsystem verwenden…)

Alle angegebenen Preise sind ungefähre Netto-Hardware-Preise. (“Hardware-Preise” bedeutet: Da ist nichts drin enthalten was ein Dienstleister noch am Zusammenbau verdienen sollte. “Ungefähr” bedeutet: Das sind die Summen, die wir gerade tagesaktuelle ermittelt und gerundet haben. Die können morgen schon anders sein….).

Die Komponenten sind natürlich keine “Pflicht”, sondern nur in etwa die, die wir fürs Büro zur Zeit anschaffen würden.

Ein aktueller Rechner für die Baustatik sollte ungefähr folgendes haben:

CPUAMD Phenom X4 975, 4 Kerne à 3600 MHz       125,-
MainboardAsus M4A88T-M, 4 RAM-Sockel                        65,-
Arbeitsspeicher16 GB  (4x 4GB G.Skill Sniper low voltage)        85,-
Festplatte240 GB SSD Corsair Force GT (525MB/s)         240,-
DVD-BrennerAsus DRW-24B3LT                                           20,-
GrafikkarteSapphire HD5450, PCI-Express, 2x DVI             30,-
Netzteil400 W, Superflower Golden Green Pro 80plus    50,-
GehäuseUltron UG-80 ohne Netzteil                                 50,-
BetriebssystemMicrosoft Windows 7 Professional 64 bit          100,-
Maus/TastaturMicrosoft Wireless Desktop 800                         20,-
USB-Festplatte2 TB Hitachi                                                     110,-
Monitor24", 1920x1200 Pixel, HP-Compaq LA2405wg   210,-
  1105,-

Noch ein paar kleine Anmerkungen: Die ausgewählte Graphikkarte kann 2 Monitore bedienen – und ich würde auch jeden Fall auch die Verwendung von 2 Monitoren empfehlen. (Auch wenn in der Liste nur einer drinsteht – aber einen Monitor hat vermutlich schon jeder, und der wäre dann ja übrig… Smiley )

Für die Performance ist die SSD-Platte das wichtigste: Die sollte mindestens so groß sein, das man sowohl die Windows-Installation als auch alle Programme darauf installieren kann. (Die vorgeschlagene Platte sollte große genug sein, um außerdem auch noch jede Menge Eingabedaten darauf speichern zu können.)

Und damit die CPU und der Arbeitsspeicher Sinn machen sind die “64 bit” beim Betriebssystem wichtig: Es muss nicht unbedingt Windows 7 sein, und auch nicht unbedingt die “Professional” Variante (auch wenn ich beides empfehlen würde) – aber die 64bit sollten es auf jeden Fall sein.


Das nächste Windows: Windows 8


Ich hatte mir schon das “Developer Preview” im letzten Jahr angesehen – seit gestern gibt es aber die “Consumer Preview”, die eigentliche Beta-Version von Windows 8. Die haben wir natürlich sofort auf einem Testsystem installiert und angesehen.

Berichte übers neue Windows gibt es schon jetzt wie Sand am Meer: Darum werde ich erst gar nicht großartig auf die “Neuheiten” eingehen. Im Wesentlichen aber läuft es darauf hinaus: Das neue Windows ist eigentlich zwei Windows in einem. Zum einen gibt es die “neue”, “moderne”, Oberfläche, mit der man – soweit ich das bisher sagen kann – ganz angenehm surfen, Mails lesen, Musik hören oder Filme ansehen kann – also im wesentlichen, von kleineren Aktivitäten abgesehen, eher Inhalte konsumiert als produziert. Ich kann mir jetzt bereits gut vorstellen, das ich mir ein Tablett-PC mit Windows 8 fürs Wohnzimmer anschaffen werden.

Zum anderen gibt es den “alten“ Desktop, der sich nicht wesentliche von dem in Windows 7 unterscheidet. Das ganze wird dadurch zusammengeführt, das alle Programm – egal ob für die alte oder die neue Oberfläche – von der neuen Startseite aus gestartet werden: Und die gibt es nur in der “neue” Form. M.a.w.: Das alte “Start”-Menü ist weg. Vermutlich ist das kein großer Verlust – denn praktisch auf allen Rechnern die ich in den letzten Jahren gesehen habe, wurden die Programme über Icons auf dem Desktop gestartet, und nicht über das Start-Menü.

window 8 start

Was mich zunächst interessierte: Was passiert mit der Software von D.I.E..: Also habe wir einfach die aktuelle Version installiert und nachgesehen, was passiert. Und: Es passiert nichts aufregendes. Die Programme können “einfach so” installiert werden und laufen danach klaglos, genau wie auch unter XP, Vista oder Windows 7 (und den entsprechenden Server-Varianten).

Starten kann man die Programm danach entweder wie gewohnt über das “D” Icon auf dem Desktop – oder über ein Icon, das automatisch auf der neuen Startseite angelegt wird. (Siehe Bild).

Lange Rede kurzer Sinn: Laufen die Programme unter dem neuen Windows 8? Ja, tun sie.

(Die fertige Version von Windows 8 wird wohl gegen Herbst des Jahres verfügbar werden.)


64bit oder nicht


Seit Anfang Dezember letzten Jahres gibt es von der Baustatik eine 32bit und eine 64bit Version. Darum braucht man sich als Anwender aber nicht zu kümmern: Das Installationsprogramm kümmert sich von selbst darum, das man die "passende” Version erhält.

Es stellt sich aber die Frage: Wie findet man eigentlich heraus, ob es sich bei einem Programm um eine 32bit Variante, oder um eine 64bit Variante handelt. Und das geht so:

Zunächst mal muss schon das Betriebssystem 64bit verwenden. Tut es das nicht, dann läuft auch sicher kein 64bit Programm darunter. Ob das der Fall ist, kann man (z.B. bei Windows 7) in der Systemsteuerung unter “System” nachsehen.

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Dann startet man das Programm, für dessen bittigkeit man sich interessiert, und schaut dann in den Taskmanager.

Der markiert 32bit Prozesse mit “*32”.

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64bit Prozesse haben hingegen keine gesonderte Markierung:

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