Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Wie man Progamme aus der Taskleiste startet


Unter Windows 7 kann man Icons zum starten von Programmen relativ einfach in der Taskleiste unterbringen. Dazu klickt man einfach im Start-Menü auf das gewünschte Programm und wählt den Befehl "Pin to Taskbar". (Heist auf deutsch irgendwie anders, habe aber gerade nur ein englisches 7 laufen...).

Unter XP ist das ein bisschen komplizierter. Es gibt aber trotzdem 2 Wege das zu tun:

1.) Mit einem Icon in der Taskleiste

  • Rechtsklicke auf Tasksleiste -> Symbolleisten -> "Schnellstart" einschalten. Das macht die Schnellstart-Leiste sichtbar. Die enthält von Haus aus ein paar Icons (u.a. eines für den Internet Explorer) und befindet sich direkt rechts neben dem Start-Button.
  • Nochmals rechtsklick auf Taskleiste und ""Taskleiste fixieren" ausschalten. Dadurch kann man die Schnellstart-Leiste breiter machen. (Die bekommt dann "Anfasser" mit denen man die Größe verändern kann.)
  • Dann "Taskleiste fixieren" wieder einschalten. (Ansonsten verschiebt man die recht leicht irrtümlich mit der Maus)
  • Jetzt das gewünschte Programm suchen (Also die Datei aus "Program Files", nicht einen Link aus dem Start-Menü.) Das Programm zieht man dann mit der rechten Maustasten in den Bereich der Schnellstart-Leiste und lässt die Maus dann los. Es geht ein Menü auf, und man wählt "Verknüpfung hier anlegen".

2.) Als Menü in der Taskleiste

  • Dazu legt man zunächste einen Ordner an. Wo, ist egal. Der Name des Ordners wird später der Name des Menüs.
  • In diesem Ordner legt man Verknüpfungen zu allen Programmen an, die im Menü drin sein sollen.
  • Jetzt klickt man mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste, wählt "Symbolleisten" und dann "Neue Symbolleiste". Es geht ein Fenster auf, in dem man einen Ordner auswählen kann. Man wählt den, in dem man die Verknüpfungen angelegt hat.

"Interessantes" Problem beim installieren von Software


Bin heute mit einem Kunden über ein "interessantes" Problem beim installieren der Baustatik gestolpert - das aber mit Sicherheit auch bei anderen Installationsprogramm auftreten wird. Im wesentlichen lief es darauf hinaus, das die Installation fast vollständig durchgeführt wurde, aber dann am Ende doch abgebrochen und rückgängig gemacht wurde. Mit ein bisschen Nachforschung gab es folgende Fehlermeldung:

Das Protokoll für die Quelle Baustatik Installer kann nicht geöffnet werden. Möglicherweise haben Sie keinen Schreibzugriff. --> Die Schnittstelle ist unbekannt.

Nun ist es so, das wir einfach den Microsoft Systems Installer (MSI) verwenden: Wir haben keinerlei Einfluss auf die angezeigten Fehlermeldungen und sonstige Ereignisse - das wird komplett von Windows erledigt. Mit Hilfe des Kunden war es dann aber möglich, die eigentliche Ursache des Problems herauszufinden: Auf dem betroffenen Rechner lief der Ereignisprotokoll-Dienst nicht.

Das Ereignis-Protokoll ist eine Datenbank in der Windows "wichtige" Ereignisse protokolliert. Dazu gehören unter anderem An- und Abmeldungen und auch Installationsvorgänge. Damit das Ereignisprotokoll "geht" muss der zugehörige Dienst laufen - und das war auf dem betroffenen Rechner nicht der Fall. Das ist aber eher ungewöhnlich: Von Haus aus läuft dieser Dienst immer, und ich kenne auch kein Programm das ausgerechnet diesen Dienst ausschaltet - das macht nämlich einfach keinen Sinn. Schaltet man den Dienst jedenfalls wieder an, läuft der Installer auch durch.

Dann trat beim Kunden aber ein anderes Problem auf, das überhaupt nichts mit der Baustatik zu tun hat: Man _konnte_ diesen Dienst nicht starten. Beim versuch das zu tun, ergab sich folgende Fehlermeldung:

ERROR_WMI_INSTANCE_NOT_FOUND
4201 The instance name passed was not recognized as valid by a WMI data provider
.

Dabei scheint es sich um ein Problem zu handeln, das bei korrumpierten Windows-Installationen auftritt. Den Grund dafür konnte ich nicht herausfinden (es scheint diverse zu geben) - aber es gibt zumindest einen recht umfangreichen Thread, in dem Lösungen beschrieben werden, die bei betroffenen geholfen haben. Der ist hier.

Es wäre zwar schön den eigentlichen Grund herauszufinden - aber wenn es zumindest eine Problemlösung gibt, ist das wohl besser als nichts...


Software deinstallieren: Liste leer


Manchmal will man ein Programm manuell vom Rechner entfernen. Das geht im Allgemeinen so, das man per "Start -> Systemsteuerung -> Software" die Liste der installierten Programme öffnet und das betroffene Programm auswählt. Dann drückt man auf die Schaltfläche zum entfernen/deinstallieren, und das Programm wird entfernt.

nur geht das leider nicht immer. Manchmal öffnet sich zwar die Liste der installierten Programme - nur sind da keine Programme drin. Statt einer ausführlichen Liste gibt es nur eine handvoll Einträge oder auch gar keine. Das ist kein besonders gutes Zeichen, denn das beduetet, das die Windows Installer Datenbank kaputt ist. Dabei handelt es sich um eine Datenbank, in der Windows Informationen über installierte Programme mitführt. Diese Datenbank wird beim installieren neuer Programme, beim installieren von Updates und beim entfernen vorhandener Programme verwendet.

Ist diese Datenbank defekt dann macht das über kurz oder lang Ärger. Man kann zwar im Prinzip mit dem Rechner arbeiten, aber beim installieren/deinstallieren von Software werden immer wieder Probleme auftreten.

Wenn ich über einen solchen Fall stolpere, denn installiere ich Windows neu. Bin mir nicht sicher, ob das der beste Weg ist, aber einen anderen habe ich bisher nie gefunden.

Nun kann man aber nicht immer "einfach mal schnell" Windows neu installieren, nur weil man mit einem speziellen Programm arbeiten möchte: Zum Glück gibt es in einigen Fällen Work-Arounds.

Im Fall der Baustatik äußert sich das wie folgt: Man will ein Update installieren, aber der Installationsvorgang klappt nicht. Darum versucht man dann eine ältere Version zu installieren, aber das geht auch nicht - statt dessen bekommt man eine Meldung, das bereits eine "neuere" Version installiert wurde. Nur läuft die jetzt nicht mehr. Darum will man diese Version vom Rechner entfernen - und das geht nicht, weil die Liste der installierten Programme leer ist.

Wie gesagt: Die "ordentliche" Lösung besteht meiner Ansicht nach daraus, Windows neu zu installieren. Die "schnelle" Lösung bei der Baustatik (und bei allen anderen Installationsprogrammen, die den Windows Installer verwenden) sieht so aus:

Man startet das Installationsprogramm des Updates. Das zeigt dann (mit etwas "Glück") ein Fenster an, in dem nachgefragt wird, ob man die vorhandene Installation reparieren oder entfernen möchte. Hier wählt man "entfernen" aus - und das Programm wird dann auch tatsächlich vom System entfernt. Danach startet man das Installationsprogramm des Updates nochmal - und dann läuft die Installation einfach durch.

(Die Windows Installer Datenbank ist dann aber natürlich immer noch kaputt... Aber wenigstens kann man dann wieder arbeiten.)


Wie leert man das Ereignisprotokoll


Wenn man versucht ein neues Programm zu installieren, dann kann folgende Fehlermeldung auftreten: "Das Ereignisprotokoll ist voll". Im Allgemeinen wird das Installationsprogramm nach dieser Meldung abbrechen und die Software nicht installieren.

Was bedeutet diese Fehlermeldung, und wie wird man die wieder los?

Windows hat seit XP (eigentlich seit NT) einen Mechanismus, der systemrelevante Ereignisse protokolliert. Dazu gehören zum Beispiel Anmeldevorgänge, das umbenennen eines Rechners oder auch das Installatieren von Software. Diese Ereignisse werden in einer Datenbank gespeichert und können mit einem Windows-Programm names Ereignisanzeige angesehen werden. Bei XP hat diese Datenbank eine Größenbeschränkung - es werden also nicht beliebig viele Ereignisse "für immer" gespeichert. Das führt dazu, das die Datenbank irgendwann "voll" wird - und genau dann bekommt man die erwähnte Fehlermeldung.

So wird man das wieder los:

1.) Start -> Systemsteuerung

2.) Verwaltung öffnen

3.) Ereignissanzeige öffnen

4.) Protokolle löschen


Praktisch: Dateien nach Typ sortieren


In Windows 7 gibts im Explorer eine praktische Option: Man kann den Inhalt eines Ordners nach Dateityp sortiert darstellen lassen: Bringt schnell mehr Übersicht wie ich finde:


Zeit für Updates


Ich hatte schonmal darauf hingewiesen, aber es wird sicherlich nicht schaden das nochmals zu tun:

  • Windows XP SP 2 wird von Microsoft ab dem 13 Juli dieses Jahres nicht mehr unterstützt. Man sollte nun langsam wirklich mindestens auf SP 3 umsteigen - oder vielleicht direkt auf Windows 7
  • Windows Vista (RTM) wird ab dem 13. April nicht mehr unterstützt: Auch hier steigt man langsam aber sicher mindestens auf Vista SP1 um.
  • Der "verlängerte" Support (das ist die Variante, bei der es im wesentlichen _nur_ noch Sicherheitsupdates gibt), für Windows 2000 wird ebenfalls am 13. Juli des Jahres eingestellt. Wer noch Windows 2000 einsetzt sollte sich bis dahin wirklich was anderes zulegen. (Auf jeden Fall bei Rechnern die am Internet hängen.)

Das nächste Update der Baustatik (und der "älteren" Programme, die in das Installationsprogramm der Baustatik integriert sein werden) wird Windows XP SP2 als Minimum vorraussetzen: Eine Installation auf älteren Windows-Versionen (Windows 95, 98, ME, SE und XP bis SP1) ist dann nicht mehr möglich.

Wirklich ein guter Zeitpunkt das verwendete Betriebssystem auf einen aktuellen Stand zu bringen.


Zeit für ein neues Windows


Wer noch immer mit "uralt" Windows-Versionen arbeitet, der sollte sich langsam darauf einstellen, das Updates anstehen: Ab Mitte des Jahres fällt der Support für Windows 2000 vollständig - es gibt ab dann auch keine Sicherheitsupdates mehr von Microsoft. Gleichzeitig wird auch der Support für Windows XP mit Service Pack 2 eingestellt: Es wird also wirklich langsam Zeit, auf XP mit SP3 umzusteigen - oder vielleicht besser gleich auf Windows 7.


Nochmal Windows 7


Heute eher zufällig gefunden, aber super-praktisch: Man kann eine Vhd-Datei (das ist eine virtuelle Festplatte von Virtual PC oder HyperV) einfach als Laufwerk mounten: