Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Kommende Attraktionen: TWK 2017


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In einem der nächsten Updates für die Baustatik verfügbar: Die Schnelleingabe für die schweizer TWK 2017 – Technische Weisungen für die Konstruktion und Bemessung von Schutzbauten. Zur Zeit wird noch stark dran gearbeitet – das sollte irgendwann im Spätsommer verfügbar werden.


Projekt geschlossen ausdrucken


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In der Baustatik 

kann man ganze Projekte geschlossen ausdrucken. Das zugehörige Fenster bot bisher nur die Möglichkeit, einzelne Dokumente zu verschieben, um die Reihenfolge beim Ausdruck festzulegen. Ab dem nächsten Update geht das auch für mehrere Dokumente gleichzeitig.

Bei der Gelegenheit haben wir auch die Auswahlmöglichkeit an sich etwas erweitert: Man kann dann auch alle Dokumente auf einen Schlag auswählen, um sie zum Ausdruck hinzuzufügen oder daraus zu entfernen. Das gibt es ein neues Objektmenü, das Sie durch einen Rechtklick auf die Dokumenten-Liste öffnen können.


Änderungen an den Systemanforderungen


Im Laufe dieses Jahres – der genaue Zeitpunkt ist noch nicht geklärt – werden wir eine Veränderung an den Systemanforderungen für den Einsatz der Baustatik durchführen.

Dafür gibt es einen guten Grund: Von Microsoft gibt es eine neue Version des .NET Frameworks und diese neue Version bringt Funktionen mit sich, die wir sehr gern an unsere Kunden weitergeben möchten. Hauptsächlich geht es dabei um den Support für High-DPI, also hochauflösende Monitore bzw. Graphikkarten.

Man kann die Baustatik zwar mit solchen Geräten einsetzen, allerdings klappt die Skalierung einiger Elemente manchmal nicht richtig und teilweise werden Elemente im Benutzerinterface auch schlicht unscharf. Das hat damit zu tun, dass die Benutzerschnittstelle des kompletten Betriebssystems bei hochauflösenden Monitoren skaliert werden muss: Würde man dies nicht tun, könnte man nichts mehr lesen – die Buchstaben und Icons wären einfach zu klein dafür.

Das neue .NET Framework bietet nun endlich eine verbesserte Unterstützung für hohe Auflösungen: Und die wollen wir nutzen.

Allerdings kann man das neue Framework nur bei einigermaßen aktuellen Betriebssystemen verwenden. Dies sind:

  • Windows 7 mit Service Pack1
  • Windows 8.1
  • Windows 10 ab dem Anniversary Update (RS1)

Bisher unterstützen wir auch noch Windows 8 und Windows Vista mit dem neuesten Service-Pack: Kunden die diese Betriebssysteme verwenden sollten sich nun wirklich daran machen, auf aktuelle Windows-Versionen umzusteigen: Irgendwann im Laufe dieses Jahres werden wir keine Updates für diese Betriebssysteme mehr anbieten. Wenn Sie einen Kollegen kennen, der noch so etwas altes einsetzt: Bitte ein bisschen in die richtige Richtung schubsen Smile


So kopiert man Eingabedaten nach Excel


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In der Baustatik konnte man die Eingabedaten (und auch die Ergebnisse) schon immer nach Excel exportieren: Dazu muss man nur die ganze normale Ausgabe ins Spreadsheet exportieren. Will man nur die Eingabedaten haben, dann schränkt man die Ausgabe eben auf die Eingabewerte ein.

Das ist oft hilfreich, hat aber 2 kleine Nachteile:

  • Man muss die Ausgabesteuerung dazu bemühen und
  • Man erhält nur die echten “Eingabedaten”, aber keine berechneten Eigenschaften dieser Daten. Dazu zählt zum Beispiel die Resultierende bei Lasten und auch der Ort dieser Resultierenden

Ab dem nächsten Update geht das einfacher, und man kann dann auch die berechneten Eigenschaften ganz einfach kopieren. Und zwar über die Zwischenablage. Und das geht so:

Zunächst wählt man die Daten aus, die man gerne hätte. Das geht auf alle bekannten Arten, zum Beispiel durch die Auswahl der entsprechenden Tabelle in der Tabellen-Ansicht:

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Die kopiert man dann in die Zwischenablage:

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… und das wars schon: In Excel fügt man das ganze dann einfach wie gewohnt in eine Tabelle ein. (Siehe Bild oben).


Kommende Attraktionen


Nachdem wir den großen Berg der Lastweiterleitung in der Baustatik vollständig abgearbeitet haben (mal abgesehen von Kleinigkeiten, die wir wie immer im Laufe der Zeit Stück für Stück einarbeiten werden), gibt es momentan 2 größere Themen bei der Entwicklung: Ich fürchte allerdings, beides wird im nächsten Update noch nicht zu sehen sein. Folgendes wird gerade gebaut:

  • In in die Baustatik integrierter Ersatz für die alten Stahlbeton-Querschnittsprogramme
  • Ein Speziallösung für in der Schweiz zu berechnende Schutzräume

Mehr dazu demnächst ….


Kommende Attraktionen: Lastweiterleitung ins Fundament


Im nächsten Update wird das recht sicher drin sein: Die Lastweiterleitung ist dann so erweitert worden, das man auch Lasten ins Fundament weiterleiten kann.

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Anders als bei den bisher bekannten Varianten kann man sich allerdings schon bei der Schnelleingabe für den Import aus einer Stütze entscheiden:

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Die von den schon existierenden Varianten bekannte Methode mit der Definition eines Lastimport-Objektes gibt es aber natürlich auch.


Position des Schriftkopfes bei großen Graphiken


Manchmal möchte man bei der Baustatik sehr große Graphiken ausdrucken. So hilft es bei Ergebnissen von Platten oft, das ganze graphisch im A0 Format auszugeben. In einem solchen Fall möchte man den Plan natürlich falten können – und zwar so, das man hinterher im eingehefteten Zustand den zugehörigen Text lesen kann: Also im Prinzip wie bei einem Schriftkopf.

Bisher ging das nicht so recht, da es keine Steuerungsmöglichkeit für die Positionierung der Beschriftung gab. Ab dem nächsten Update ist das anders.

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Man stellt dann in der Ausgabesteuerung den Wert für “Ort der Bildüberschrift” auf “Unter dem Bild”. Als Wert für “Graphik zentrieren” stell man “Ja” ein. Das führt dazu, das die Beschriftung in der rechten unteren Ecke erscheint, wo man sie auch im gefalteten Zustand lesen kann.


Fenster-Layouts und RDP: Ein Workaround


Das Problem beim Kunden: Immer wenn er per RDP mit dem Büro verbunden ist und mit der Baustatik arbeitet, sind die Fenster vom zweiten Monitor nicht sichtbar, weil in der RDP-Session nur ein Monitor verfügbar ist.

Um zu verstehen was da passiert, braucht man ein bisschen Hintergrundwissen.

Windows kümmert sich drum, das Top-Level Windows auf den sichtbaren Bereich geschoben werden, wenn man sich mit einer Session verbindet, und das Bildschirm-Layout ein anders ist, als es zum Zeitpunkt der Session-Eröffnung war.

Wenn die Session einfach neu aufgemacht wird, kümmern sich die Programme selbst drum, wo ihre Fenster landen. Viele nehmen da einfach den Default, und Windows kümmert sich dann wieder drum. Das Ergebnis ist dann zwar etwas unbefriedigend, aber die Fenster sind dann auf jeden Fall im sichtbaren Bereich des Bildschirms.

Die Baustatik macht das aber anders: Sie merkt sich alle Fensterpositionen, auch von den Unterfenstern. Darum kann man z.b. die Meldungs-Ansicht auf einen zweiten Monitor schieben und die erscheint dann beim nächsten Programmstart auch wieder dort. Man kann auch das Fenster für Knoten-Eigenschaften an eine beliebige Position schieben, und auch das kommt dann in Zukunft immer an dieser Stelle hoch.

Die Baustatik kümmert sich auch drum, das das Hauptfenster beim Start in einem sichtbaren Bereich eines vorhandenen Monitors liegt. Wenn der gespeicherte Bereich nicht in einem sichtbaren Bereich liegt, wird das Fenster einfach auf dem vorhandenen Hauptmonitor angezeigt.

Nachdem man im Normalfall so einen Wechsel des Monitor-Layouts nicht besonders oft hat - sondern eben nur, wenn sich die Auflösung des vorhandenen Monitors oder die Anzahl vorhandener Monitore ändert, ist das auch weiter kein Problem.

Nun macht die Baustatik das auch noch etwas komfortabler: Sie merkt sich das Fenster-Layout nämlich pro Projekt und Computer. Der Effekt davon ist, dass man im Büro mit einem Projekt arbeiten kann und dort ein spezielles Fenster-Layout verwendet. Dann kann man das Projekt mit nach Hause nehmen - und dort ein eigenes Layout haben. Die beiden Varianten (eigentlich beliebig viele) überschreiben sich nicht: Jeder Computer hat also pro Projekt sein eigenes Layout.

Kompliziert wird es, wenn man nun von zu Hause per Remote Desktop auf den Computer im Büro zugreift. Hier tritt dann folgender Fall auf: Im Büro hat man beispielsweise 2 Monitore, zu Hause nur einen. Man würde sich also ein Fenster-Layout wünschen, das für einen Monitor gedacht ist: Das "Zu Hause" Layout. Nun ist man aber per RDP mit dem Rechner im Büro verbunden, und wenn die Baustatik nach dem Namen des aktuellen Rechners fragt, dann bekommt sie auch den Namen des Büro-Computers: Das ist ja auch der, auf dem man arbeitet - der Computer vor dem man sitzt ist ja im Prinzip nur ein Fenster das den anderen anzeigt.

Ergebnis: Man bekommt das Fenster-Layout des Bürocomputers. Alles was dort auf dem 2. Monitor wäre, kann man aber nicht sehen, weil man nur einen Monitor hat.

Der Fall war mir bis gestern noch nicht untergekommen. Jetzt aber eben schon, und in der Baustatik ist ab dem nächsten Update eine Änderung drin: Wenn man sich in einer RDP-Sitzung befindet, verwendet die Baustatik nicht mehr den Rechnernamen zum laden des Fenster-Layouts, sondern einen künstlichen Namen der auf dem Rechnernamen basiert und eine zusätzliche Kennung hat: Man kann dann also ein Fenster-Layout auch speziell für eine Sitzung per RDP auf eine spezielle Maschine haben.

Bis dahin gibt es aber einen Workaround: Im Fenster-Menü gibt es den Befehl "Fenster-Layout" und darin die Befehle "Fenster-Konfiguration laden" und "Fenster-Konfiguration speichern". Damit tut man folgendes: Im Büro die Baustatik starten und dann das Fenster-Layout speichern, zum Beispiel unter dem Namen "Büro". Dann später von zu Hause in der RDP-Sitzung das Fenster-Layout zunächst zurücksetzen, dann die Fenster so hinschieben, wie man sie gerne hätte und schließlich nochmals das Layout speichern - zum Beispiel unter dem Namen "RDP".

Ab jetzt kann man zwischen den beiden gespeicherten Konfigurationen umschalten – je nachdem, ob man im Büro oder in der RDP-Session ist. Ab dem nächsten Update geht das automatisch...


Kleine Korrektur: Berechnung in Zustand 2


Bei der Berechnung in Zustand 2 hatten wir aufgrund der Telemetriedaten ein kleines Problem gefunden, das wir uns zunächst nicht erklären konnten: Trotz automatischer Bildung der nichtlinearen Lastfallgruppen kam es in einigen Fällen bei der Berechnung dazu, das diese Versuchte Lastfälle zu verwenden, die der Rechenkern gar nicht kannte. Sehr merkwürdig.

Bei näherer Untersuchung stellte sich dann folgendes heraus: Der Generator für die nichtlinearen Lastfallgruppen erzeugt diese Gruppen auf Basis der Maxima-Berechnungen von Überlagerungsregeln, und aus denen werden dann die beteiligten Lastfälle mit Ihren Wichtungsbeiwerten entnommen. Damit werden dann die nichtlinearen Gruppen erzeugt. Nun kann es Fälle geben, bei denen in einer solchen Gruppe alle Beiwerte auf 0 stehen: Das ist natürlich kein “realistischer” Fall, aber es ist sehr wohl einer, der auftreten kann.

Lastfälle mit einem Skalierungsfaktor von 0 werden aber erst gar nicht an den Rechenkern übergeben: Es ist ja schon klar was bei der Berechnung rauskommen wird – nämlich auch 0. Und das war dann der Auslöser für diie Fehlermeldungen bei der Berechnung nach Zustand 2: Die glaubte nämlich das auch die Gruppen mit nur 0-Faktoren berechnet würden – was aber nicht der Fall ist.

Ab dem nächsten Update passiert das nicht länger: Dann werden solche Gruppen erst gar nicht erzeugt.


Neue Meldungen beim Durchlaufträger


Wenn beim Durchlaufträger zulässige Werte überschritten werden, dann wird das im Ausdruck protokolliert und in der Graphik sichtbar gemacht. Das sieht dann ungefähr so aus:


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Lässt man sich die betroffene Kurve aber nicht anzeigen, dann bemerkt man das Problem erst beim Ausdruck.

Ab dem nächsten Update ist das anders: Der Durchlaufträger gibt dann in solchen Fällen einen Warnhinweis in der Meldungsansicht aus:

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