Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Kleine Erweiterung beim Ausdruck des Durchlaufträgers


Wie bei allen Dokumenten der Baustatik erfolgt die Konfiguration des Ausdrucks auch beim Durchlaufträger mit Hilfe der Ausgabesteuerung. Dort gibt man an, welche Tabellen und Graphiken in welcher Form ausgegeben werden sollen.

Ich wäre bereit zu behaupten das die Ausgabe im Normalfall völlig prima ist, ohne das man da irgend was dran umstellen muss. Und andere Personen sind sicher bereit, mir da zu widersprechen. Smile

Aus diesem Grund hat die Kollegin Mittmann ja unter anderem eine ganze Reihe an Beispielen für die Möglichkeiten des Ausdrucks auch beim Durchlaufträger angelegt. Die findet Sie zur Beispiel (als Word oder PDF, unter der Überschrift 'Beispiele für den Ausdruck') hier, und auch im von uns mitgelieferten Beispielprojekt sind solche Beispiel enthalten.

Es gibt aber ein Problem bei der Ausgabe des Durchlaufträgers das schon länger bekannt war und das jetzt endlich mit dem kommenden Update beseitigt sein wird.

Die Systemgraphik des Durchlaufträgers enthielt immer alle Einwirkungen, die auf den Träger aufgebracht wurden. Und zwar ebenfalls automatisch. Das ist sehr praktisch, weil man dadurch ganz einfach ein Bild vom Träger mit allen Lasten drauf bekommt.

Und dagegen ist auch nichts einzuwenden, abgesehen von einem Fall. Und zwar dem, bei dem die Graphik mit allen Lasten einfach nicht auf ein Blatt passt, weil schlicht zu viele Lasten angreifen. Passiert nicht oft, passiert aber. Bisher war die Sache blöd, denn man konnte schlicht gar nichts tun: Wenn die Graphik nicht passte, dann hatte man leider Pech.

Ab dem nächsten Update ist das anders: Man kann dann in der Ausgabesteuerung einstellen, was mit den Einwirkungen beim ausgeben der Graphik passieren soll: Dafür gibt es nun 5 mögliche Arten der Behandlung:

  • Es werden alle Graphiken mit ausgedruckt. (Der Normalfall)
  • Es werden keine Graphiken mit ausgedruckt.
  • Es wird eine Graphik pro Lastart ausgedruckt
  • Es wird eine Graphik pro Last-Typ ausgedruckt
  • Ein wird eine Graphik pro Last-Ebene ausgedruckt

Bei den letzten drei Optionen werden also mehrere Graphiken mit jeweils einer Untermenge der Einwirkungen ausgegeben.

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Dabei nicht vergessen: Man kann das Element "System und Einwirkungen" (so wie alle Elemente) auch mehrfach mit unterschiedlichen Einstellungen ausgeben lassen.


Übersichtlichere Normenauswahl ab dem nächsten Update


Im Laufe der Zeit ist die Liste der von der Baustatik unterstützen Normen immer mehr gewachsen und dem entsprechend hat sich auch das Fenster zur Auswahl der gewünschten Normen beim anlegen eines neuen Dokumentes immer wieder mal gewandelt.

Ab dem nächsten Update ist das nochmal etwas anders, und wie ich finde, auch etwas übersichtlicher geworden. Man kann nun oben das gewünschte Land auswählen und darunter gibt es eine zweiteilige Liste: Oben stehen die aktuell gültigen Vorschriften, darunter die ebenfalls unterstützten aber veralteten – die man bei Bedarf zum Nachrechnen verwenden kann.

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Selbst definiertes Fenster-Layout automatisch für neue Projekte verwenden


In der Baustatik gibt es eine Vielzahl von Fenstern, die von Haus aus in einem vorgegebenen Layout angezeigt werden. Die Layouts werden pro Benutzer, Computer und Projekt automatisch gespeichert. Man kann auch selbst ein Layout speichern und laden – dazu gibt es die Befehle im Menü "Fenster".

Allerdings: Immer wenn ein neues Projekte angelegt wird, erhält dieses zunächst das von uns vorgegebene Layout. Will man grundsätzlich ein anderes, dann bleibt einem nach dem anlegen des Projektes nichts anderes übrig, als das gewünschte von Hand zu laden.

Ab dem nächsten Update geht das mit mehr Comfort: Man kann dann im Order "Vorlagen" per Fenster –> Fenster-Konfiguration –> Fenster-Konfiguration speichern" ein Layout unter dem Namen "default,.docking" speichern.

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Danach wird dieses Layout auf jedes neu angelegte Projekt angewendet: Man braucht danach also nie wieder eine Layout-Datei für ein neues Projekt laden.


2 neue Befehle für Knoten und Stäbe


Ab dem nächsten Update enthält die Baustatik 2 neue Befehle die im Umfeld des Aufteilens und Verschneidens von Stäben interessant sind.

Der eine Befehl ist im Objekt-Menü für Knoten enthalten, der andere im Objektmenü von Stäben.

1.) Knoten in Stab/Streckenlager einfügen

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Wenn ein Knoten geometrisch auf einem Stab oder Streckenlager liegt, dann können Sie das stabförmige Objekt mit dem Befehl in 2 Objekte aufteilen: Beide neuen Elemente verwenden denn eingefügten Knoten. Mit anderen Worten: Der vorhandene Stab wird in 2 Stäbe aufgeteilt, wobei der eine neue Stab den betreffenden Knoten als Endknoten und der andere den Knoten als Startknoten hat.

Auf dem Stab aufgebrachte Einwirkungen werden passend auf die beiden Stäbe verteilt.

2.) Schnittpunkte in Objekte einfügen

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Um den Befehl anwenden zu können benötigt man 2 sich schneidende Objekte. Der Befehl trennt diese Objekte am Schnittpunkt auf, und fügt dort einen neuen Knoten ein. (Im Prinzip ist das einfach zweimal der vorige Befehl – nur das vorher der Schnittpunkt noch ausgerechnet wird.) Auch hier werden aufgebrachte Laste auf die neue entstehenden Stäbe aufgeteilt.


Bessere Visualisierung verdrehter Lager


In der Baustatik konnte man Einzellager schon immer mit Hilfe mehrerer Methoden im Raum verdrehen.

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Die Verdrehung wurde dabei bei den Eigenschaften des Lagers in einer kleinen Graphik angezeigt. In der eigentlichen räumlichen Graphik fehlte aber ein visuelle Feedback für eingestellte Verdrehungen. Das ist ab dem nächsten Update anders: Man kann dann auch die Lagerverdrehung mit einem kleine Koordinatensystem visualisieren.

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Wann das Lager-Koordinatensystem angezeigt wird, ist wie gewohnt von einer Einstellung in der Sichtbarkeits-Ansicht abhängig.

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BIM: Import von IFC-Dateien in der Baustatik


Im Rahmen des Building Information Modeling können Sie in der Baustatik auch IFC-Dateien importieren. Dabei können Sie auswählen, welche Elemente aus den tendenziell eher großen Datenmengen übernommen werden sollen, und ob es notwendig ist, die Daten geometrisch zu skalieren.

Ich hatte bei allen Beispielen die ich bisher gesehen habe zwar erst einen einzigen Fall, bei dem eine Skalierung notwendig war, das scheint aber trotzdem ein notwendiges Feature zu sein.



Export von Berechnungsergebnissen nach DXF


Bei der Baustatik konnten Sie "schon immer" die AS-Ergebnisse in verschiedene Programme exportieren. Im einfachsten Fall gibt es dann nur eine AS-Graphik im CAD-System, in aufwendigen Fällen kann mit den exportierten Daten automatisch ein Bewehrungsplan erstellt werden.

Der Export von anderen Ergebnissen war bisher nicht möglich. Aufgrund einiger Anfragen haben wir uns die Problematik kürzlich mal wieder angesehen – und dabei festgestellt, das die Sache deutlich komplizierter ist, als man vermuten möchte.

Ein allgemeingültiger Export von Ergebnisdaten/Graphiken in andere Programme wird daher von uns wohl erst im nächsten Jahr in Angriff genommen. Bis dahin gibt es aber mit dem nächsten Update eine "kleine" Variante. Ich nehme aber an, das man damit auch schon einige Probleme lösen kann.

Die kleine Variante sieht sieht so aus: Wenn Sie in der Baustatik ein Ergebnis haben, und dieses Ergebnis in Form von Höhenlinien darstellen lassen….

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… und dann dieses nach DXF exportieren…

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… dann bekommen Sie eine DXF-Datei, in der diese Höhenlinien ebenfalls drin sind…

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… wie hier in der Abbildung mit DDS-CAD View demonstriert.

Jede Höhenlinie hat dabei einen eigenen Layer: Die können also blockweise nur die einschalten, die wirklich von Interesse sind:

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Kleine Erweiterung im Datei-Menü


Ab dem nächsten Update: Das Kommando "Speichern unter" hat jetzt ein Icon und das Kommando wird in der Werkzeugleiste neben dem "Speichern" Kommando und vor dem "Version mit Kommentar speichern" Kommando angezeigt.

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