Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Verbesserung beim skalieren von Einwirkungen


Ab dem nächsten Update enthält die Baustatik eine neue Möglichkeit, mit der die Darstellung von Einwirkungen beeinflusst werden kann. Bisher wurden Einwirkungen immer logarithmisch skaliert. Ab dem nächsten Update steht dann auch eine lineare Skalierung zur Verfügung. Welche der beiden Skalierungsarten verwendet wird, können Sie unter 'Optionen –> Einstellungen –> Faltwerk –> Einwirkungsgrößen' auswählen.

Beide Möglichkeiten haben vor und Nachteile, und dabei handelt es sich um die Folgenden:

Die logarithmische Skalierung hat den Vorteil, dass Sie die unterschiedlichen Einwirkungsgrößen auch dann noch in der Graphik erkennen können, wenn sich die Größen sehr stark unterscheiden. Die dargestellten Verhältnisse entsprechen aber nicht der Realität: Das ist der Nachteil.

Man kann also auch unterschiedliche Größen bei "Kleinen" Lasten erkennen wenn sehr große da sind – aber eben nicht deren Verhältnisse. Das können Sie im folgenden Bild gut erkennen: Die obere Ansicht enthält Einwirkungen mit stark unterschiedlichen Größen, die untere Ansicht enthält Lasten mit einfachen linear verlaufenden Größenverhältnissen.

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In der nächsten Graphik sind die gleichen Einwirkungen zu sehen wie in der oberen – aber hier mit einer linearen Skalierung. Der Vorteil: Hier sind die Größenverhältnisse der Einwirkungen untereinander prima zu erkennen. Damit aber die kleinsten Lasten nicht einfach graphisch unter den Tisch fallen, muss auch eine "Mindestgröße" in der Darstellung eingehalten werden. (Ansonsten könnte man Lasten die nur 1/100 der größten haben gar nicht sehen.)

Aus dieser Mindestgröße ergibt sich dann aber leider das Problem, das die "kleinen" Einwirkungen kaum unterscheidbar sind. Es ist also wie so oft: Je nach Fall müssen Sie sich für die besser passende Option entscheiden. Eine allgemein richtige Einstellung gibt es leider nicht.

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Fast fertig: Einfachere Erdbeben-Berechnung in der Baustatik


Ab dem nächsten Update wird es vermutlich drin sein: Der Generator für die Erdbebenlasten. Dazu kommt in Kürze auch etwas mehr an Information in Bild, Text und Video – hier vorab: So ungefähr wird der Generator aussehen.

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Windows 7: Es geht zu Ende


Ich denke ich habe in diesem Jahr schon einmal drauf hingewiesen, aber nachdem ich gestern die Fehlermeldungsdaten mal durchgesehen habe viel mir auf – ich muss das wohl nochmal machen, eventuell etwas deutlicher:

Microsoft stellt den Support für Windows 7 im Januar 2020 ein. Das sind nur noch 2 Monate. Danach gibt es keine Updates mehr – auch keine Sicherheitsupdates. Sie sollten JETZT Ihren alten Rechner umstellen und auf Windows 10 wechseln.

Ehrlich: Das ist wichtig. Mache Sie es so schnell wie möglich.


Mehr Lager-Informationen in der Graphik


Ab dem nächsten Update kann man bei den Streckenlagern eine neue graphische Option einschalten:

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Ist die Sichtbarkeit der "Wand" eingeschaltet, und wurde das Lager mir Hilfe von Geometrieangaben definiert …

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… dann werden die Abmessungen der Wand in der Grafik mit visualisiert:

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Bei der Lager-Geometrie kann man derweil auch eine Baustoff-Art angeben. (In der Abbildung weiter oben wurde da "Mauerwerk" ausgewählt. Diese Angabe wird für die Farbauswahl der Visualisierung verwendet. Die Farben pro Baustoffart können bei den Darstellungsoptionen für Streckenlager ausgewählt werden:

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Wie gesagt: Alles ab dem nächsten Update.


Kleine Erweiterung beim BIM Import per IFC


Vor ein paar Tagen hatten ich erklärt, wie man die Funktionen zur Veränderung der Geometrie verwenden kann, um nach dem Import von IFC-Daten bei selbigen eine Achsenspiegelung durchzuführen.

Ab dem nächsten Update ist das Spiegeln der Achsen aber direkt beim Importieren von IFC-Daten vorgesehen.

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Manchmal geht es eben schneller als man denkt Smile


Der 32bit–Support wird eingestellt


Die nächste Version der Baustatik wird die letzte sein, bei der wir noch eine 32bit Variante zur Verfügung stellen werden. Danach wird es die Baustatik nur noch als 64bit Version geben.

Die allermeisten Anwender sind davon nicht betroffen – ob Sie betroffen sind oder nicht, hängt nur von eine einzigen Sache ab: Davon, ob Sie ein 32bit oder eine 64bit Version von Windows verwenden.

Kurzgesagt: Wenn Sie eine 32bit-Version verwenden, dann ist es an der Zeit, selbige abzuschaffen und auf 64bit Windows umzusteigen.

So finden Sie heraus, ob Ihre Windows-Version 32 oder 64bittig ist

Starten Sie die "Systemsteuerung" und dort das Programm "System". Das zeigt unter den "Basisinformationen" an, ob Sie ein 32 oder ein 64bit System verwenden:

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Je nachdem, ob Sie ein Windows 7, ein Windows 8.1 oder ein Windows 10 verwenden sieht die Anzeige in der Systemsteuerung immer ein bisschen anders aus – diese Information ist aber immer vorhanden.

Wenn es sich nicht um eine 64bit Version handelt: Nicht warten, umsteigen Smile


Korrektur im Import von GEO-Dateien


Die Baustatik kann unter anderem auch GEO-Dateien des CAD-Systems ISB-CAD  von Glaser importieren. Dabei erhält man dann - in Abhängigkeit vom Inhalt der Datei – bereits fertig definierte Platten inklusive der Belastung.

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Das geht natürlich nur dann, wenn das Dokument in das importiert wird auch entsprechende Objekte unterstützt. Versucht man beispielsweise eine GEO-Datei in einen Trägerrost der Baustatik zu importieren, dann gibt es bisher eine Fehlermeldung: Der Trägerrost kann nämlich mit Platten (Faltwerkselementen) nichts anfangen.

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Ab dem nächsten Update ist das anders: Es gibt dann keine Fehlermeldung mehr, sondern es werden einfach nur noch die Daten importiert, die importierbar sind: Man bekommt also ein Dokument, das einfach nur die Knoten der GEO-Datei enthält.

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Kleine Verbesserung bei der Bemessungs-Details


Ab dem nächsten Update gibt es eine kleine Verbesserung im Fenster für die Bemessungs-Details: Die Details werden immer für einen anzugebenden Punkt in einem anzugebenden Faltwerkselement angezeigt. Der Punkt wird dabei über die Angabe von X und Y definiert. Statt dessen kann man dort in Zukunft auch einfach "Beim Maximum" auswählen: Die Baustatik sucht dann die Koordinate mit dem Maximalwert automatisch und verwendet diese.

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Kleine Erweiterung beim Ausdruck des Durchlaufträgers


Wie bei allen Dokumenten der Baustatik erfolgt die Konfiguration des Ausdrucks auch beim Durchlaufträger mit Hilfe der Ausgabesteuerung. Dort gibt man an, welche Tabellen und Graphiken in welcher Form ausgegeben werden sollen.

Ich wäre bereit zu behaupten das die Ausgabe im Normalfall völlig prima ist, ohne das man da irgend was dran umstellen muss. Und andere Personen sind sicher bereit, mir da zu widersprechen. Smile

Aus diesem Grund hat die Kollegin Mittmann ja unter anderem eine ganze Reihe an Beispielen für die Möglichkeiten des Ausdrucks auch beim Durchlaufträger angelegt. Die findet Sie zur Beispiel (als Word oder PDF, unter der Überschrift 'Beispiele für den Ausdruck') hier, und auch im von uns mitgelieferten Beispielprojekt sind solche Beispiel enthalten.

Es gibt aber ein Problem bei der Ausgabe des Durchlaufträgers das schon länger bekannt war und das jetzt endlich mit dem kommenden Update beseitigt sein wird.

Die Systemgraphik des Durchlaufträgers enthielt immer alle Einwirkungen, die auf den Träger aufgebracht wurden. Und zwar ebenfalls automatisch. Das ist sehr praktisch, weil man dadurch ganz einfach ein Bild vom Träger mit allen Lasten drauf bekommt.

Und dagegen ist auch nichts einzuwenden, abgesehen von einem Fall. Und zwar dem, bei dem die Graphik mit allen Lasten einfach nicht auf ein Blatt passt, weil schlicht zu viele Lasten angreifen. Passiert nicht oft, passiert aber. Bisher war die Sache blöd, denn man konnte schlicht gar nichts tun: Wenn die Graphik nicht passte, dann hatte man leider Pech.

Ab dem nächsten Update ist das anders: Man kann dann in der Ausgabesteuerung einstellen, was mit den Einwirkungen beim ausgeben der Graphik passieren soll: Dafür gibt es nun 5 mögliche Arten der Behandlung:

  • Es werden alle Graphiken mit ausgedruckt. (Der Normalfall)
  • Es werden keine Graphiken mit ausgedruckt.
  • Es wird eine Graphik pro Lastart ausgedruckt
  • Es wird eine Graphik pro Last-Typ ausgedruckt
  • Ein wird eine Graphik pro Last-Ebene ausgedruckt

Bei den letzten drei Optionen werden also mehrere Graphiken mit jeweils einer Untermenge der Einwirkungen ausgegeben.

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Dabei nicht vergessen: Man kann das Element "System und Einwirkungen" (so wie alle Elemente) auch mehrfach mit unterschiedlichen Einstellungen ausgeben lassen.




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