Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Updates: In Zukunft beschleunigt

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Die Baustatik hat schon seit geraumer Zeit einen Mechanismus für “automatische” Updates. Dabei ist die Automatik zur Zeit darauf beschränkt, das das Programm beim Start nach neuen Updates sucht, und diese gegebenenfalls zum runterladen anbietet. Dabei gibt es im wesentlichen 2 Fälle: Entweder, man muss die komplette aktuelle Version runterladen, oder es gibt ein “echtes” Updates, was die zu herunterladende Datei etwas kleiner macht. Im besten Fall lädt man dann ca. 120 MB runter, im schlechtesten ca. 200 MB.

Manchmal veröffentlichen wir auch “Zwischenversionen”, die sind dann auch ca. 120 MB groß.

Das wird sich in Zukunft ändern – allerdings noch nicht beim nächsten Update: Die Sache ist noch nicht weit genug fertiggestellt. Trotzdem ist relativ klar, was passieren wird, und das ist das folgende:

  • Es wird weiterhin ein “großes” Setup-Programm geben, und dessen Größe wird sich nicht maßgeblich ändern. Dieses Programm kommt immer bei Erstinstallationen zur Anwendung, und ferner immer dann, wenn sich unser Toolset verändert hat. (Das ist größenordnungsmäßig 1 mal in 2 Jahren.)
  • Es wird einen echten Mechanismus für automatische Updates geben: Der hält eine vorliegende Installation der Baustatik ohne zutun des Anwenders auf dem jeweils aktuellsten Stand,
  • Es wird keine Zwischenversionen mehr geben. Bei kurzfristig notwendigen kleineren Änderungen wird die Versionsnummer der Baustatik genau so hochgezählt, wie bei einer “echten” neuen Version. Diese Nicht-Zwischenversion kann man dann ganz normal von unserem Server runterladen und über die bestehende Installation “drüber” installieren –genau so, wie das bisher bei normalen Updates der Fall war. ABER:
  • Das wird im Normalfall nicht notwendig sein, da die Zwischenversion automatisch installiert wird, sobald sie verfügbar wird.
  • Es wird weiterhin monatliche Updates geben auf die wie weiterhin mit den gewohnten Mechanismen (RSS-Feed, eMail, Webseite) hinweisen. Diese wird man wie gewohnt manuell von der Webseite runterladen können. ABER:
  • Diese Versionen werden ebenfalls automatisch installieren.

Insgesamt läuft es also darauf hinaus: Nach einer Erstinstallation wird es nicht mehr notwendig sein, nochmals irgend einen Installationsvorgang für die Baustatik durchzuführen – die hält sich dauerhaft und automatisch selbstständig auf dem neuesten Stand.

(Das wird in einigen Umgebungen nicht gehen: Zum Beispiel in Netzwerken bei denen die Rechner per Domain-Policy vor der Installation von Software geschützt sind, oder natürlich bei Rechnern die nicht am Internet hängen..In solchen Fällen muss weiterhin das Setup-Programm manuell von der Webseite runtergeladen und installiert werden – das ist aber nichts wirklich neues…)

Wie gesagt: Weiss noch nicht genau ab wann, aber sicher nicht beim nächsten Update und ebenso sicher nicht erst im Spätsommer…

Bye Bye, Version …

Bisher zeigte die Baustatik im Startlogo und auf dem “Hilfe –> Info über” Fenster ihre Version in 4 Feldern formatiert an. Das erste Feld war immer eine “1”. Danach kam die eigentliche Versionsnummer (123, 124, 125 …) über die wir auch bei Support-Anrufen und ähnlichen Gelegenheiten gesprochen haben, und danach kam das Jahr und der Monat der Veröffentlichung dieser Version. Also so was wie

1.124.2013.3

Das gibt es ab dem nächsten Update nicht mehr. Angezeigt wird dann nur noch die eigentliche Nummer und das Datum, an dem die Version veröffentlicht wurde. Also so was:

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Der Hintergrund dabei ist der, das wir eine ganz grundsätzliche Änderung an der Baustatik vornehmen – und zwar wie sie installiert und auf dem neuesten Stand gehalten wird. Dafür musste das Verhalten der Versionsangabe verändert werden, und darum hat sich auch diese Anzeige geändert.

… und was es mit der eigentlichen Änderung auf sich hat: Dazu in kürze mehr. Aber sicher nicht mehr heute…  Smiley

Erweiterung beim Export nach CAD

Die Baustatik kann schon länger Daten nach DXF exportieren: Ursprünglich wurden nur Achsen exportiert, seit einigen Monaten auch Elemente wie die Stabnamen und Punkte.

Ab dem nächsten Update geht das deutlich weiter: Man kann zum Beispiel so etwas erzeugen und in AutoCAD (o.ä.) importieren:

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Dabei sind die einzelnen Elemente in Layern unterteilt. Schaltet man beispielsweise nur die Layer mit den Achsen ein, erhält man so eine Graphik:

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Zusätzlich kann man dann auch die 3d-Körper der Stäbe und Faltwerkselemente einschalten. Das sieht dann so aus:

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Die verwendeten Farben der Elemente stammen dabei aus den ursprünglichen Farben, also aus denen, die in der Baustatik verwendet wurden.

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Druckausgabe mit Bildern in Graustufen

Die Baustatik produziert schön anzusehende Ausdrucke die auch jede Menge Graphiken enthalten können. Diese Graphiken können dabei entweder in Farbe oder in Graustufen ausgegeben werden. Welche Ausgabeart verwendet wird, stellen Sie in den Allgemeinen Einstellungen ein.

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Dabei gibt es die Optionen “Schwarzweis”, “Farbig” und “Je nach Drucker”. Die Option “Je nach Drucker” erzeugt dann also farbige Graphiken, wenn der ausgewählte Drucker in Farbe ausgeben kann und solche in Graustufen, wenn er das nicht kann.

Ab dem nächsten Update kann man die Druckausgabe auch in das .docx-Dateiformat von Word exportieren: Auch bei diesem Export wird die Einstellung “Druckmodus” berücksichtigt. Hat man die Option auf “Je nach Drucker” gestellt bekommt man immer farbige Bilder (Word “kann” ja Farbe Smiley) – Will man also Graustufen, muss man hier “Schwarzweiss” auswählen.

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Dach: Besserer “Ausdruck”

Beim Dach aus der Baustatik werden seit einiger Zeit auch Graphik der Cpe-Werte mit ausgegeben. Aus bislang unbekannten Gründen klappte das aber bei der PDF-Ausgabe nicht immer so, wie gewünscht: Wenn die CPE-Graphik Teil des Ausdruck war, das kam es in einigen Fällen – die wir bisher nicht reproduzieren konnten – dazu, das die Seite mit der Graphik nur zur Hälfte ausgedruckt wurde; die andere Hälfte blieb weiß.

Darum hatten wir zunächst als schnelle Lösung eine Option eingebaut, mit der man die Ausgabe der CPE-Werte über die Ausgabesteuerung unterbinden konnten:

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Ich glaube allerdings, das wir das Problem nun doch endlich gefunden und beseitigt haben: Der Ausdruck und auch die Ausgabe nach PDF (oder Word) sollte jetzt auch immer mit den CPE-Werten gehen, wenn man die denn in der Ausgabesteuerung einschaltet. Das Resultat sind dann ungefähr so aus:

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Happy Birthday, Blog

Heute vor 11 Jahren gab es mein erstes Blog-Posting.Zu dieser Zeit war Windows XP SP2 gerade in der Testphase, und die Baustatik noch gar nicht veröffentlicht. Seitdem ist viel passiert: Wir bereiten uns darauf vor, von uns aus den Support für Windows XP völlig aus dem Programm zu nehmen – Microsoft hat das schon lange getan. Die Baustatik hat (fast) alle alten XFEMily-Module ersetzt und jeden Monat werden tausende neuer Baustatik-Dokumente erzeugt.

All das und viel mehr habe ich in mehreren tausend Blogposts begleitet – und das habe ich auch in Zukunft vor. Abgesehen von Hinweisen auf Neuerungen in der Baustatik wird das Thema diesen Jahres wohl Windows 10 werden: Das soll “irgendwann im Sommer” erscheinen, und Microsoft erhofft sich eine größere Akzeptanz für das System, als die, die es für Windows 8 und 8.1 gab.

Mal sehen, was in diesem Jahr sonst noch interessantes passiert…

Stäbe/Unterzüge aufteilen

Vor kurzem gab es eine Anfrage von einem Kunden, und die enthielt unter anderem diese Sequenz…

könnten Sie den Defaultwert bei „Stab oder Unterzug aufteilen“ nicht von 0 auf 2 setzen? Ich glaube allen Benutzern ist klar, dass durch 0 teilen nicht geht;).

Äh, ja. Können wir. Smiley

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… ab dem nächsten Update “drin”.

So erzeugt man eine .docx-Datei

Ab dem nächsten Update kann die Baustatik auch Ausdruck-Dateien im aktuellen Word-Format (*.docx) erzeugen: Man bekommt dann ein sauberes Word-Dokument das den kompletten Ausdruck enthält: In diesem Dokument kann man dann noch beliebige Änderungen durchführen, Word dazu veranlassen ein Inhaltsverzeichnis anzulegen und eben alles andere machen, was man ein Word eben so machen kann.

Und so erzeugt man eine solche Datei:

1.) Wie gewohnt in der Ausgabesteuerung festlegen, was man ausgeben und wie man es ausgeben will

2.) Datei –> Drucken –> Druckausgabe exportieren … und

3.) hier dann das “richtige” Format angeben:
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Export des Ausdrucks in Fremdprogramme

Die Baustatik konnte schon immer Daten in verschiedene Programme von Dritten exportieren: Ermittelte Bewehrung als DXF in CAD-Programme oder auch Tabellen nach Excel. Genauso kann man schon immer den Ausdruck “exportieren”. Dabei wird eine Datei im passenden Format des Fremdprogramms erzeugt, mit dem man die Datei dann noch nachbearbeiten kann, bevor man sie tatsächlich ausdruckt.

Das ist zum Beispiel mit einem Export nach PDF, nach VCmaster sowie nach HTML, OpenOffice und Word der Fall. Allerdings gab es beim Export nach Word schon einige Einschränkungen: Verschiedene Formatierungen wurde nicht (völlig) richtig abgebildet. Der Grund dafür besteht im wesentlichen daraus, das wir nicht das native Word-Format exportieren, sondern tatsächlich nur HTML – Word interpretiert dann das HTML und erzeugt auf dieser Basis dann ein “echtes” Word Dokument. Dabei gehen dann einfach Sachen verloren – mal ganz unabhängig davon, das die Verwaltung der in Word dann eingebetteten Bilder auch so seine Probleme hat.

Das ändert sich mit einem der nächsten Updates: Wird werden dann das native Word-Format der aktuellen Version(en) erzeugen, also Dateien mit der Erweiterung .docx. Dabei handelt es sich in Wirklichkeit um ZIP-Archive, in denen zum Beispiel die Bilder in einem eigenen Unterordner liegen, und die Stilbeschreibungen sowie das eigentlichen Dokument als separate XML-Datei vorliegen.

Die Formatierung wird dann wesentlich besser, und auch verschiedene andere Dinge werden dann möglich: So kann man bei den docx-Dateien beispielsweise auch den von Word zur Verfügung gestellten Mechanismus zum anlegen von Inhaltsverzeichnissen verwenden. Insgesamt wird das dann die beste Methode sein, um Baustatik-Dokumente noch nachzubearbeiten: Es ist das einzige Export-Format, bei dem tatsächlich alle von der Baustatik verwendeten Formatierungen komplett übernommen werden können.

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Nochmal norddeutsches Tiefland

Hatte ich gestern nicht erwähnt, aber auch im Lastgenerator ist der Postleitzahlen-Support erweitert worden: Gibt man hier

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die PLZ ein, dann wird nicht nur die Windzone, das Geländeprofil und die Geländehöhe gesetzt, sondern auch die Option fürs “Norddeutsche Tiefland” auf dem Reiter für den Schnee:

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… ist ab dem nächsten Update drin. Smiley

Norddeutsches Tiefland im Dach

Seit dem letzten Update kann man im Dach die Schneelast sk und den Geschwindigkeitsdruck auf Basis einer PLZ ermitteln lassen. Ab dem nächsten Update gilt das auch fürs “Norddeutsche Tiefland”: Nach Eingabe der PLZ stellt das Programm die Option dafür automatisch an bzw. aus.

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Das hindert einen natürlich nicht daran, die Option nachträglich und manuell wieder auf einen anderen Wert zu stellen.