Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

So stellt man die Größe von exportierten Bildern ein

Kurze Antwort: Gar nicht. Smiley

Lange Antwort: Bisher ist es bei der Baustatik so, das Bilder die für den Export des Ausdrucks erzeugt werden, eine maximale Größe von 16x17 cm haben. Das ist ein fest im Programm eingestellter Wert, von dem sich hier niemand mehr so richtig erinnern kann, wo er herkommt….

Ab dem nächsten Update ist das anders: Unter Optionen –> Einstellungen –> Allgemeines –> Druck-Export kann man dann eine gewünschte Maximalgröße (in mm) eingeben. Ein als “seitenfüllend” ausgegebenes Bild hat dann maximal diese Größe. Bei der Angabe der Größe muss man berücksichtigen, was für ein Blattformat für die Ausgabe verwendet werden wird – und wie breit die Seitenränder werden sollen. Daraus resultiert dann eine Maximalgröße – und so groß kann man die Graphiken dann machen.

Wie gesagt: ab dem nächsten Update.

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Hilfe: Wie werde ich die Hilfsnetze wieder los?

In der Baustatik hat man Arbeitsebenen – und in diesen können Hilfsnetze eingeblendet werden, die man zur Konstruktion verwenden kann.Und genau wie Arbeitsebenen haben auch Faltwerkselemente selbst ein Hilfsnetz: Das ist für die Konstruktion von Elementen innerhalb des Faltwerkelementes gedacht, also zum Beispiel von Lasten, die innerhalb eines FWE definiert werden.

Das ist manchmal hilfreich und manchmal nicht – aber leider kann man diese Hilfsnetze nicht abschalten. Bzw.: Konnte man nicht, denn seit dem letzten Update ist das sehr wohl möglich.

Wen also die Hilfsnetze stören, der wird die unter Optionen –> Einstellungen –> Faltwerk los:

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Probleme bei der Netzerzeugung besser finden

In der Baustatik ist die FE-Netzgenerierung weitestegehend vollautomatisch integriert: Im Normalfall muss man sich nicht um das FE-Netz kümmern, denn das Programm erzeugt das einfach automatisch bei Bedarf. Man kann sich also um die eigentlich wichtigen Aspekte kümmern, statt sich mit irgend welchen Netzerzeugungs-Parametern herumzuschlagen.

Das geht auch ziemlich gut, aber eben leider nicht immer. Wenn es aber nicht geht, dann liegt das im allgemeinen an einem geometrischen Eingabefehler. Den aber findet man nicht immer ganz so einfach – schon allein deshalb weil man im Gesamtsystem oft nicht besonders viel “erkennen” kann. Das Programm versucht zwar auf die Stelle hinzuweisen, aber ganz ehrlich: Schon bei diesem noch nicht besonders komplexen System ist es keine besondere Freude, Knoten 155 im Faltwerkselement 24 aufzuspüren…:

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Wenn so etwas passiert, dann kann man seit der letzten Version den “Aktions” Button mit der Beschriftung “Zeigen” verwenden:

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Der öffnet ein neues Fenster mit einem Ansichtsfilter: Und der stellt sicher, das nur die beteiligten Objekte dargestellt werden – und bei der Gelegenheit auch direkt in einer Ansicht, in der man sie gut erkennen kann:

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Sobald diese Darstellungsform vorhanden ist, erkennt man das Problem sofort: Das Polygon des Faltwerkelementes schneidet sich selbst: Kann nicht gutgehen Smiley

So stellt man die Strichstärke für Höhenlinien ein

In der Baustatik kann man Ergebnisse die in Flächen auftreten auf viele verschiedenen Arten darstellen: Zum Beispiel als Farbverlauf, als Zahlenfeld in verschiedenen Geschmacksrichtungen und unter anderem auch als Höhenlinien.

Die Höhen an denen Höhenlinien angezeigt werden, kommen dabei aus einem von 2 möglichen Verfahren: Entweder, man überlässt die Positionierung der Baustatik – dann bekommt man “ungefähr” und soweit möglich “10” Stück davon. Alternativ kann man auch selbst festlegen (Optionen –> Höhenlinien bearbeiten) an welchen Größen Höhenlinien ausgegeben werden sollen.

Und wie so viele andere Dinge kann man natürlich auch die Strichstärke der Höhenlinien einstellen, allerdings ist das ein bisschen “komisch”, denn manchmal ist die Option zum einstellen dieses Wertes nicht sichtbar. Das hat aber einen Grund… und der lautet: Egal wie man es macht, es ist falsch Smiley

Das Fenster zum einstellen der Darstellungsoptionen für die Ergebnisdarstellung ist recht umfangreich. Es enthält derart viele Optionen, das wir dieses Fenster schon mehrfach umgearbeitet haben. Das primäre Problem darin ist immer: Es gibt einfach jede Menge an Optionen, mit denen man die Ergebnisdarstellung beeinflussen kann – und es gibt jede Menge Ergebnisse für die es Optionen gibt.

Bei der ersten Variante dieses Fensters gab es viele Anwender die “einfach aufgegeben” haben, die richtige Option zu finden – der Umfang an Möglichkeiten schreckte da wohl ein bisschen ab. Darum gab es irgendwann eine 2. Variante, bei der die Optionen zunächst mal nach dem Ergebnistyp sortiert wurden, für den sie da waren. Danach gab es noch eine weitere Untergliederung, bei der so Dinge wie Schriftgrößen und Strichstärken auch noch rausgezogen wurden. Und die aktuelle Variante tut noch etwas: Sie zeigt nur noch die Optionen an, die für die aktuelle Graphik von belang sind.

Und damit sind wir an der Stelle angekommen, wie man die Optionen für die Strichstärke von Höhelinien findet: Die Anzeige der Höhenlinien muss eingeschaltet sein, damit die Option für deren Strichstärke sichtbar ist:

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Darum sind die Updates kleiner

Ich hatte am Freitag über eine Änderung bei den Updates für die Baustatik geschrieben – und der Titel des Beitrages enthielt das Wort “beschleunigt”.

Natürlich hatte ich vergessen zu schreiben, warum die Sache in Zukunft eigentlich schneller werden wird. Trauriges Smiley - das hole ich jetzt nach.

Im wesentlichen gibt es 2 Gründe:

  1. Man muss nicht mehr darauf warten, bei das Update runtergeladen wurde: Das Programm meldet sich erst, wenn das Update da ist, ODER installiert das Update ohnehin vollautomatisch.
  2. Der Download ist deutlich kleiner als früher, weil wir für diese kommenden Updates dann keine kompletten Installationspakete mehr verwenden: Das Update für einen 32bit-Rechner enthält dann auch keine 64bit Komponenten mehr und umgekehrt. Allein das macht die Sache knapp 50% kleiner. Darüber hinaus haben wir uns auch noch ein paar andere Dinge einfallen lassen, um die Update-Pakete kleiner zu machen. Statt zwischen 120 und 200 MB werden die irgendwo zwischen 1 und 17 MB liegen, im “schlimmsten” Fall werden sie 50 MB groß sein. (Die Ausnahme ist natürlich das normale Setup für Erstinstallationen – das ist weiterhin so groß, wie es auch jetzt schon ist.)

Updates: In Zukunft beschleunigt

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Die Baustatik hat schon seit geraumer Zeit einen Mechanismus für “automatische” Updates. Dabei ist die Automatik zur Zeit darauf beschränkt, das das Programm beim Start nach neuen Updates sucht, und diese gegebenenfalls zum runterladen anbietet. Dabei gibt es im wesentlichen 2 Fälle: Entweder, man muss die komplette aktuelle Version runterladen, oder es gibt ein “echtes” Updates, was die zu herunterladende Datei etwas kleiner macht. Im besten Fall lädt man dann ca. 120 MB runter, im schlechtesten ca. 200 MB.

Manchmal veröffentlichen wir auch “Zwischenversionen”, die sind dann auch ca. 120 MB groß.

Das wird sich in Zukunft ändern – allerdings noch nicht beim nächsten Update: Die Sache ist noch nicht weit genug fertiggestellt. Trotzdem ist relativ klar, was passieren wird, und das ist das folgende:

  • Es wird weiterhin ein “großes” Setup-Programm geben, und dessen Größe wird sich nicht maßgeblich ändern. Dieses Programm kommt immer bei Erstinstallationen zur Anwendung, und ferner immer dann, wenn sich unser Toolset verändert hat. (Das ist größenordnungsmäßig 1 mal in 2 Jahren.)
  • Es wird einen echten Mechanismus für automatische Updates geben: Der hält eine vorliegende Installation der Baustatik ohne zutun des Anwenders auf dem jeweils aktuellsten Stand,
  • Es wird keine Zwischenversionen mehr geben. Bei kurzfristig notwendigen kleineren Änderungen wird die Versionsnummer der Baustatik genau so hochgezählt, wie bei einer “echten” neuen Version. Diese Nicht-Zwischenversion kann man dann ganz normal von unserem Server runterladen und über die bestehende Installation “drüber” installieren –genau so, wie das bisher bei normalen Updates der Fall war. ABER:
  • Das wird im Normalfall nicht notwendig sein, da die Zwischenversion automatisch installiert wird, sobald sie verfügbar wird.
  • Es wird weiterhin monatliche Updates geben auf die wie weiterhin mit den gewohnten Mechanismen (RSS-Feed, eMail, Webseite) hinweisen. Diese wird man wie gewohnt manuell von der Webseite runterladen können. ABER:
  • Diese Versionen werden ebenfalls automatisch installieren.

Insgesamt läuft es also darauf hinaus: Nach einer Erstinstallation wird es nicht mehr notwendig sein, nochmals irgend einen Installationsvorgang für die Baustatik durchzuführen – die hält sich dauerhaft und automatisch selbstständig auf dem neuesten Stand.

(Das wird in einigen Umgebungen nicht gehen: Zum Beispiel in Netzwerken bei denen die Rechner per Domain-Policy vor der Installation von Software geschützt sind, oder natürlich bei Rechnern die nicht am Internet hängen..In solchen Fällen muss weiterhin das Setup-Programm manuell von der Webseite runtergeladen und installiert werden – das ist aber nichts wirklich neues…)

Wie gesagt: Weiss noch nicht genau ab wann, aber sicher nicht beim nächsten Update und ebenso sicher nicht erst im Spätsommer…

Bye Bye, Version …

Bisher zeigte die Baustatik im Startlogo und auf dem “Hilfe –> Info über” Fenster ihre Version in 4 Feldern formatiert an. Das erste Feld war immer eine “1”. Danach kam die eigentliche Versionsnummer (123, 124, 125 …) über die wir auch bei Support-Anrufen und ähnlichen Gelegenheiten gesprochen haben, und danach kam das Jahr und der Monat der Veröffentlichung dieser Version. Also so was wie

1.124.2013.3

Das gibt es ab dem nächsten Update nicht mehr. Angezeigt wird dann nur noch die eigentliche Nummer und das Datum, an dem die Version veröffentlicht wurde. Also so was:

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Der Hintergrund dabei ist der, das wir eine ganz grundsätzliche Änderung an der Baustatik vornehmen – und zwar wie sie installiert und auf dem neuesten Stand gehalten wird. Dafür musste das Verhalten der Versionsangabe verändert werden, und darum hat sich auch diese Anzeige geändert.

… und was es mit der eigentlichen Änderung auf sich hat: Dazu in kürze mehr. Aber sicher nicht mehr heute…  Smiley

Erweiterung beim Export nach CAD

Die Baustatik kann schon länger Daten nach DXF exportieren: Ursprünglich wurden nur Achsen exportiert, seit einigen Monaten auch Elemente wie die Stabnamen und Punkte.

Ab dem nächsten Update geht das deutlich weiter: Man kann zum Beispiel so etwas erzeugen und in AutoCAD (o.ä.) importieren:

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Dabei sind die einzelnen Elemente in Layern unterteilt. Schaltet man beispielsweise nur die Layer mit den Achsen ein, erhält man so eine Graphik:

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Zusätzlich kann man dann auch die 3d-Körper der Stäbe und Faltwerkselemente einschalten. Das sieht dann so aus:

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Die verwendeten Farben der Elemente stammen dabei aus den ursprünglichen Farben, also aus denen, die in der Baustatik verwendet wurden.

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Druckausgabe mit Bildern in Graustufen

Die Baustatik produziert schön anzusehende Ausdrucke die auch jede Menge Graphiken enthalten können. Diese Graphiken können dabei entweder in Farbe oder in Graustufen ausgegeben werden. Welche Ausgabeart verwendet wird, stellen Sie in den Allgemeinen Einstellungen ein.

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Dabei gibt es die Optionen “Schwarzweis”, “Farbig” und “Je nach Drucker”. Die Option “Je nach Drucker” erzeugt dann also farbige Graphiken, wenn der ausgewählte Drucker in Farbe ausgeben kann und solche in Graustufen, wenn er das nicht kann.

Ab dem nächsten Update kann man die Druckausgabe auch in das .docx-Dateiformat von Word exportieren: Auch bei diesem Export wird die Einstellung “Druckmodus” berücksichtigt. Hat man die Option auf “Je nach Drucker” gestellt bekommt man immer farbige Bilder (Word “kann” ja Farbe Smiley) – Will man also Graustufen, muss man hier “Schwarzweiss” auswählen.

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Dach: Besserer “Ausdruck”

Beim Dach aus der Baustatik werden seit einiger Zeit auch Graphik der Cpe-Werte mit ausgegeben. Aus bislang unbekannten Gründen klappte das aber bei der PDF-Ausgabe nicht immer so, wie gewünscht: Wenn die CPE-Graphik Teil des Ausdruck war, das kam es in einigen Fällen – die wir bisher nicht reproduzieren konnten – dazu, das die Seite mit der Graphik nur zur Hälfte ausgedruckt wurde; die andere Hälfte blieb weiß.

Darum hatten wir zunächst als schnelle Lösung eine Option eingebaut, mit der man die Ausgabe der CPE-Werte über die Ausgabesteuerung unterbinden konnten:

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Ich glaube allerdings, das wir das Problem nun doch endlich gefunden und beseitigt haben: Der Ausdruck und auch die Ausgabe nach PDF (oder Word) sollte jetzt auch immer mit den CPE-Werten gehen, wenn man die denn in der Ausgabesteuerung einschaltet. Das Resultat sind dann ungefähr so aus:

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