Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

So stellt man die Schriftart für die Kopf- und Fußzeilen ein

Der Ausdruck der Baustatik ist sehr stark konfigurierbar: Von Haus aus liefern wir verschiedene Layout-Vorlagen mit, man kann aber auch eigene anlegen. Aber egal welche Vorlage man nimmt, das Aussehen von Kopf- und Fußzeilen ändern sich im Ausdruck nicht. Der Inhalt der Kopf- und Fußzeilen ist dabei einfach per Editor einstellbar -  die verwendete Schriftart und Größe aber eben nicht.

Trotzdem kann man Schriftart und –größe der Kopf- und Fußzeilen natürlich auch einstellen – und zwar genauso, wie die von allen anderen Elementen im Ausdruck. Man benötigt dazu den Druckformatvorlagen-Editor:

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In diesem Editor kann man Schriftgrößen, Farben, Zeilenabstände und alle anderen Eigenschaften aller ausdruckbarer Elemente einstellen. Die Eigenschaften für die Kopf- und Fußzeilen finden sich unter der Bezeichnung “Header” bzw. “Footer”.

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Der Windstaudruck und die Postleitzahlen

An verschiedenen Stellen in der Baustatik kann man seit einiger Zeit verschiedene Parameter für Schnee- und Windlasten auf Basis der Postleitzahl der Bauwerks berücksichtigen lassen. So zum Beispiel in dem Fenster, das sich mit diesem Kommando hier öffnen lässt:

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In einigen Randfällen war das bisher aber nicht ganz richtig: Je nachdem, welche Berechnungsvariante man verwendet, müssen noch ein paar zusätzliche Parameter als nur die PLZ angegeben werden. Die kann man ab dem nächsten Update dann auch eingeben – in unserem Fall die Gebäudehöhe und die Geländekategorie:

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TimeServer im Internet–jetzt auch in der Schweiz

Anwender der Baustatik (das folgende betrifft nur die Baustatik: Wenn Sie noch alte ‘XFEMily’ Programme verwenden, gehts nicht…) mit einem Work&Cash Vertrag konnten schon seit einiger Zeit auch ohne einen lokal installierten TimeServer (Das rote ‘D’) arbeiten: Dazu gibt es nämlich einen Timeserver-Dienst im Internet.

Das galt aber nicht für unsere Anwender aus der Schweiz: Wie diese über unseren Schweizer Partner versorgt werden, hatten diese Anwender auch keinen Datenbankeintrag für den Internet-Timeserver. Das hat sich nun aber geändert.

Damit die Sache “einfach so” durchgezogen werden konnte, mussten Zeitpakete in die Datenbank eingetragen werden, und genau das haben wir auch getan: Darum hat jeder Schweizer Kunde in dieser Woche 1 Stunde Arbeitszeit mit Work&Cash gutgeschrieben bekommen, und diese Stunde befindet sich auf den jeweiligen Internet-Konten.

Was ist nun zu tun, wenn man auch als Schweizer das Internet-Konto verwenden will? Kommt drauf an, was man alles möchte… Smiley

Zunächst mal muss man gar nichts ändern. Wer so weiterarbeiten will wie bisher – kein Problem: Das geht problemlos.

Wer selber Zeit in Rechner ein- und austragen möchte: Das geht ab sofort auch in der Schweiz mit der “Kontoführung per Internet”.

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Wer ganz auf den lokalen TimeServer verzichten möchte, muss folgendes tun:

  • Zunächst muss die lokal vorhandene Zeit ins Internet-Konto übertragen werden. Dazu verwendet man die “Kontoführung per Internet”.
  • Wenn die Zeit übertragen ist, muss man die Baustatik so konfigurieren, das Sie den Internet-basierten Zeitserver verwenden.
    Wie das geht, steht hier. (Hinter dem Link kommt ein etwas älterer Text, der besagt, das dies “In Zukunft” gehen würde – es geht aber natürlich schon jetzt.)

So findet man die Anzahl der beteiligten Elemente am System

Vor kurzem hatte ich eine kleine “Fragestunde” mit einem Kunden, und eine Frage an die ich mich direkt erinnern kann war:

“Wie kann ich herausfinden, wie viele Elemente von welchem Typ ich habe? Das wäre beim umbennen für die Namensgebung gar hilfreich zu wissen.”

Man kann natürlich in die Tabellen-Ansicht gehen und dort einfach pro Typ nachsehen, wie viele Zeilen verwendet werden. Es geht aber auch einfacher, und zwar mit Hilfe –> Systeminformationen.

Diese Befehl öffnet ein Fenster in dem genau die gesuchten Angaben drinstehen:

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Hilfe–meine Lasten sind zu klein

Aus mit nicht ganz klaren Gründen (vermute, das ist einfach nur Zufall) hatten wir ein letzter Zeit eine Handvoll Kunden, bei denen die Anzeige der Einwirkungen nicht mehr so richtig geklappt hat: Statt der normalen Symbole für die Lasten gab es nur noch einfache Striche – sonst nichts:

Bild D.I.E

In allen Fällen war das aber leicht zu lösen: Die Parameter für die Skalierung der Einwirkungsdarstellung waren einfach “komisch” gesetzt, Diese Parameter finden sich unter Optionen –> Einstellungen –> Faltwerk und dort im Bereich “Einwirkungsgrößen”. Dort kann jeweils eine Wert für die “größte” und die “kleinste” Einwirkung (je Typ der Einwirkung) angegeben werden. Die angegebenen Werte sind Werte in mm am Bildschirm und sollten für die “größten” jeweils bei ca. 9 und für die “kleinsten” jeweils bei ca. 3 mm liegen. Wenn man das sowas wie “0.004” eingibt, dann werden die Lasten entsprechend “klein” und werden am Bildschirm nur noch als Strich dargestellt.

Also korrigieren – Problem gelöst.

So wird man das Hilfsraster los

Jedes mal, wenn man in der Baustatik eine Flächenlast oder ein Flächenlager graphisch erzeugt, blendet die Baustatik ein Hilfsraster ein: Das stammt entweder aus der gerade aktiven Arbeitsebene, oder es stammt aus dem Faltwerkselement das belastet oder gelagert wird. Das Raster ist in einigen Fällen hilfreich, stört aber in anderen.

Man kann das Raster natürlich über die Schaltfläche der Arbeitsebene wieder loswerden (indem man “Keine Arbeitsebene” auswählt) – aber das muss man dann jedes mal machen, wenn das Raster in den Weg kommt.

Statt dessen kann man auch einfach das automatische einblenden des Rasters unterbinden: Dazu gibt es eine Option bei den Einstellungen:

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So ändert man die Farben beim DWG-Import

Wenn man CAD Daten importiert, dann legt die Baustatik für die importierten Punkte und Linien “Hilfspunkte” und “Hilfslinien” an. Die haben natürlich eine Farbe – aber wo diese Farbe herkommt, ist interessant: Es gibt nämlich 3 Möglichkeiten, wo die Farbe herkommen kann, und alle 3 stammen aus den Darstelllungs-Eigenschaften der Hilfspunkte und –linien.

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Dort gibt es die Option “Farbmodus”, und der Farbmodus kann 3 Werte annehmen.

Original-Farbe
Im Fall “Original-Farbe” wird die Farbe verwendet, die das Objekt auch in der CAD-Zeichnung hatte. Das ist schön um die Daten wiederzuerkennen, leidet aber darunter, das weiße oder sonstwie helle Linien und Punkte auf dem weißen Hintergrund der Baustatik-Arbeitsfläche nicht gut zu sehen sind.

Automatisch
Im Modus “automatisch” werden die Farben weitestgehend so vergeben, wie sie auch in der CAD-Zeichnung vorlagen. Solche Farben, die auf dem Hintergrund der Baustatik-Arbeitsfläche schlecht zu sehen wären, werden allerdings durch andere Farben ersetzt.

Einfarbig

In diesem Modus bekommen die Hilfselemente die Farbe, die weiter oben im Fenster unter “Farbe” eingestellt ist.

So findet man Dateien wieder

Die Baustatik merkt sich automatisch mit welchen Projekten und Dokumenten man zuletzt gearbeitet hat, und öffnet diese beim nächsten Start auch wieder automatisch. Irgendwann hat man dann “vergessen”, wo sich die Datei eigentlich auf der Festplatte befand – was dann?

Dazu gibt es seit der aktuellen Version der Baustatik einen speziellen Befehl im Projekt-Menü: “Windows Explorer öffnen”.

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Wählt man diesen Befehl aus, dann öffnet die Baustatik ein neues Windows-Explorer Fenster, und dieses Fenster zeigt bereits den “richtigen” Ordner an – also den Ordner, in dem sich das ausgewählte Dokument befindet:

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Diese Update-Varianten gibt es

Wie die ersten Kunden übers Wochenende festgestellt haben, gibt es eine “neue” Variante, in der wir die Baustatik-Updates durchführen… und es sind wirklich eine ganze reihe teilweise extrem unterschiedlicher Möglichkeiten. Darum hier ein kurzer Blick auf alle die es gibt:

  • Update per CD: Das ist die älteste Variante die wir haben: Der Anwender erhält eine CD mit einer neue Programmversion drauf. Im günstigsten Fall legt man die CD ein, Windows erkennt das Installationsprogramm und startet es. Im etwas weniger günstigen Fall muss man das Programm “setup.exe” von der CD selbst starten. Der Update-Vorgang an sich verläuft so: Zunächst untersucht das Installationsprogramm, ob bereits eine Version der Baustatik installiert ist – und ob diese älter ist, als die Version von der CD. Ist das der Fall, wird die vorliegende Version zunächst vollständig deinstalliert. Dabei bleiben Kunden-Daten wie die Eingabedateien und Lizenzen natürlich erhalten. Danach wird eine komplette neue Version der Baustatik (inkl. der alten XFEMily-Programme) installiert.
  • Update per manuellem Download: Das funktioniert im Prinzip genau wie das Update per CD. Der wesentlichen Unterschied ist der, das das Installationsprogramm manuell aus dem Download-Bereich unserer Webseite runtergeladen werden muss.
  • Update per automatischem Download: Diese Variante gibt es seit Version 127. Dabei überprüft ein von der Baustatik unabhängiges Programm (der BaustatikUpdateService) ob auf unserem Server eine neuere Programmversion vorliegt, als die, die lokal installiert ist. Außerdem überprüft das Programm, ob ein Update aus rechtlichen Gründen möglich ist – ob also noch eine Lizenz vorliegt, die für das Update gültig ist. Ist das der Fall, lädt der Updateservice das Update herunter und speichert es auf der lokalen Festplatte im Umfeld der normalen Baustatik-Installation. Die Baustatik überprüft beim Start, ob solch ein Update vorliegt und schlägt die Installation davon vor. Der Vorteil ist hier, das man nicht auf den Download warten muss, weil der ja bereits stattgefunden hat. Außerdem ist das Installationspaket deutlich kleiner als die “CD” Variante, weil bei dieser Methode nur das jeweils benötigte 32 oder 64-bittige Programmvariante heruntergeladen wird – die CD und manuell runterladbaren Versionen enthalte immer sowohl den 32- als auch den 64bit Teil.
  • Update per Patch: Dabei überprüft der Baustatik-Update-Service, ob für die lokal installierte Version der Baustatik ein Patch bereitsteht. (Früher haben wir sowas per “Zwischenversion” verteilt.). Ist das der Fall wird der Patch runtergeladen und in die laufende Kopie der Baustatik eingespielt. Hier ist der Vorteil, das man überhaupt nicht tätig werden muss: Der komplette Update-Vorgang erfolgt vollautomatisch im Hintergrund. Obendrein sind die Patches im vergleich zum Komplettpaket winzig, da nur diejenigen Dateien heruntergeladen werden, die sich auch tatsächlich geändert haben. Im besten Fall werden hier also nur 2 KB statt 200 MB heruntergeladen.

Die letzte Variante ist dabei die, die wir einsetzen, wann immer das geht: Nur wenn sich Systemvorraussetzungen ändern oder der Update-Service selbst verändert werden muss, kommt der vorletzte Mechanismus zum Einsatz. (Das hält natürlich niemanden davon ab, auf eine der ersten Varianten zurück zu greifen.)

Monatliches Update jetzt verfügbar

Ab sofort steht das monatliche Update zum Download auf unserem Server bereit. (Der Mechanismus für automatische Updates sollte bei älteren Programmversionen darauf hinweisen, bei neueren sollte er das Update auch bereits automatisch runterladen.)

Die komplette Liste der Änderungen und Neuerungen findet sich wie immer im Update-Protokoll. Hier eine kurze Übersicht der wichtigsten Änderungen:

  • Per Rechtsklick auf das Projekt, einen Ordner oder eine Datei kann man den Windows-Explorer an der entsprechenden Stelle auf der Festplatte öffnen.

  • Die darzustellende Seite von Verlegebereichen ('Oben', 'Unten', 'Beide') sind nun für jedes Darstellungsobjekt getrennt einstellbar.

  • Beim Export nach DXF wird nun ein zusätzliche Layer mit allen Knoten exportiert.

Nachdem wir zur Zeit hauptsächlich an der Lastweiterleitung arbeiten, enthält dieses Update hauptsächlich kleinere Änderungen und Ausbesserungen von kleineren Fehlern. Trotzdem handelt es sich um ein Update, das nicht über den “einfachen” Mechanismus mit extrem kleinen Dateien verteilt wird, sondern um eines, das mit “allen beteiligten” Dateien ausgeliefert wird. Der Grund ist der Mechanismus für die automatischen Updates: Der ist nur im “großen” Paket enthalten, hat aber auch ein paar Tuning-Maßnahmen erfahren: Darum war die Auslieferung der “großen” Pakete notwendig geworden….