Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

“Interessante” Effekte beim importieren von DWG-Daten

Seit dem letzten Update wurde der Import von DWG in der Baustatik sehr stark verbessert. Eine der Verbesserungen betrifft dabei die Farben der Zeichnungselemente. Bisher war es so, das die importierten Daten feste Farben bekamen. Die konnten man unter Optionen –>Einstellungen einstellen, aber im wesentlichen gab es eben nach dem importieren hellblaue Hilfslinien.

Durch das Update werden nun die Farben so importiert, wie sie im DWG drinstehen. Das bedeutet, das die importierten Hilfslinien dann die Farben bekommen, die sie auch im DWG hatten. Eine Ausnahme ist dabei die Farbe Weiß: Weil man die auf dem ebenfalls weißen Hintergrund der Baustatik gar nicht sehen könnte, werden die Farben von weißen Elementen umgestellt – und zwar auf schwarz. (Interessanterweise macht AutoCAD genau das gleich, nur umgekehrt: Dort werden schwarze Linien beim importieren weiss.)

Zusätzlich zur Farbe haben die Elemente aber – als Teil der Farbe – auch eine Transparenz-Definition: Ein 100% transparentes Element ist völlig durchsichtig – also völlig unabhängig von der Farbe nicht sichtbar. Das behandelt die Baustatik zur Zeit noch nicht, und dies hat die Konsequenz, das transparente Elemente nach dem importieren nicht mehr sichtbar sind Trauriges Smiley

Wir werden das natürlich ändern und uns darum kümmern, das 100% transparente “Farben” beim importieren automatisch “nicht transparent” eingestellt werden. Bis dahin kann man sich aber behelfen: Direkt nach dem Import sind die importierten Hilfslinien und Punkte automatisch ausgewählt. Zu diesem Zeitpunkt öffnet man kurz die Eigenschaften-Ansicht – die zeigt dann die gemeinsamen Eigenschaften der gerade ausgewählten Elemente, also der Hilfslinien. Eine dieser Eigenschaften ist die Farbe: Und wenn die dann “weiss” oder volltransparent ist, stellt man die dort kurz um – dann bleiben die Linien auch sichtbar.

Betriebssysteme: Wer ein Update braucht

Auf Basis der aktuellen Daten verwenden nur noch unter 5% unserer Kunden eine Windows-Version, die wir vermutlich im Laufe des nächsten Jahres nicht länger unterstützen werden: Die “Ferien” bis zum 6. Januar wäre da natürlich eine gute Gelegenheit, die eigene Windows-Kopie auf den aktuellen Stand zu bringen.

Zunächst stellt sich aber natürlich die Frage: Warum werden wir den Support für einige Windows-Versionen einstellen, und welche Auswirkungen hat das?

Das warum ist eigentlich einfach erklärt: Die von uns zum entwickeln der Baustatik verwendeten Programme werden natürlich auch weiterentwickelt, und im Zuge dieser Entwicklung werden alte oder sehr alte Versionen von Windows von diesen Tools nicht mehr unterstützt. Wenn wir also auf dem neuesten Stand – oder zumindest in der Nähe davon – bleiben wollen, dann müssen wir auch die mehr oder weniger aktuellsten Versionen dieser Programme einsetzen: Das führt dazu, das ganz automatisch ältere Windows-Versionen “rausfallen”.

Die Auswirkungen davon sind dann aber nicht so, das man gar nicht mehr arbeiten kann, nur weil man ein “altes” Windows einsetzt: Man wird dann ab irgend einem Zeitpunkt nur keine Updates von uns mehr installieren können. Was natürlich schade ist, weil wir ja bekanntlich oft Updates veröffentlichen, und da auch immer viele neue Funktionen drin sind.

Im wesentlichen sind wir also an die Unterstützung gebunden, die uns durch unsere Tools vorgegeben sind, und das hat folgende Konsequenzen für notwendige Updates:

Wenn Sie Windows XP verwenden: Es geht kein Weg dran vorbei: Sie brauchen ein neues Windows. Windows XP an sich wird dann nicht länger von uns unterstützt. (Das betrifft ca. 3% aller Kunden bzw. Anwender.)

Wenn Sie Windows Vista verwenden: Sie müssen auf Vista SP2 updaten. Das Update ist kostenlos und kann hier bei Microsoft runtergeladen werden. (Das betriff weniger als 0.2 % aller Kunden bzw. Anwender.)

Wenn Sie Windows 7 verwenden: Sie müssen auf Windows 7 SP1 updaten: Das Update ist kostenlos und kann hier bei Microsoft runtergeladen werden. (Das betrifft weniger als 0.2 % aller Kunden bzw. Anwender.)

Wenn sie Windows 8 verwenden: Sie müssen gar nichts tun. Ich empfehle aber das kostenlose Update auf Windows 8.1.

Wie an anderer Stelle schon erwähnt haben wir keinen konkreten Zeitplan für die Umstellung – ich wollte nur nochmal daran erinnern, das die auf jeden Fall kommen wird, weil die vor uns liegende ruhige Zeit ein günstiger Zeitpunkt fürs updaten ist.

“LICFOLDER” ist kein gültiger kurzer Dateiname–was nun ?

Im Rahmen der Installation legt das Installationsprogramm der Baustatik einen Ordner namens “LICFOLDER” im Wurzelverzeichnis der Systemplatte (meistens ‘C’) an. Das tut das Installationsprogramm schon seit sehr langer Zeit – dieser Ordner wird für das kopieren der kundenspezifischen Lizenzdateien auf den Zielrechner benötigt und auch dann angelegt, wenn keine Lizenzen kopiert werden. Der Grund dafür ist ein wenig kompliziert, aber im wesentlichen läuft es darauf hinaus, das der “normale” Teil der Installation bei allen Installationen – egal ob kommerzielle Version, Studentenversion, Demoversion oder Update – identisch ist. Zusätzlich zu diesem für alle möglichen Versionen identischen Teil, gibt es auch noch einen Teil der Installation, der zunächst diesen Ordner anlegt, dann alle .lic Dateien vom Installationsmedium dort hinein kopiert – und dann, wenn denn welche vorhanden sind, diese in die richtigen Verzeichnisse kopiert. Das Installationsprogramm weiss (aus verschrobenen technischen Gründen die hauptsächlich damit zusammenhängen, wie der Windows Installer funktioniert) erst dann ob .lic Dateien vorliegen, wenn es in den LICFOLDER reinsehen kann.(Das ist immer nur dann der Fall, wenn man von einer CD installiert. Das weiss das Installationsprogramm aber auch nicht…)

Jedenfalls muss dieser Ordner angelegt werden, und bei einigen Kunden trat in letzter Zeit folgende Fehlermeldung auf: “LICFOLDER” ist kein gültiger kurzer Dateiname. Diese Meldung wird im wesentlichen vom Windows-Installer erzeugt. Auf den ersten Blick könnte man meinen, das der Fehler irgendwas mit dem Dateisystem zu tun hat – das es sich also zum Beispiel um ein Dateisystem handelt, das keine “langen” Dateinamen kann, und den gewünschten “langen” Namen auch nicht in einen kurzen umwandeln kann. Das ist es aber leider nicht Trauriges Smiley

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In der Praxis war es bei den Kunden so, das ein Antivirusprogramm bei der Installation dazwischengefunkt hatte, und das der Ordner darum nicht angelegt werden konnten – und die Installation fehlschlug.Die Lösung ist einfach: Wenn das auftritt, kurz für die Installation das Antivirenprogramm ausschalten. (Was die ganze Sache mit dem Antivirenprogramm natürlich ein bisschen ad absurdum führt, aber zumindest eine kurzfristige Lösung bietet.)

Meine Empfehlung: Verwenden Sie kein separates Antivirenprogramm, und auch keine separate Firewall: Beides ist bei Windows (7, 8, 8.1) automatisch mit dabei, und gut genug für den Alltagsbedarf. Und beides erzeugt weder merkwürdige Meldungen, noch kommt es einem bei ganz normalen Installationsvorgängen in den Weg…

Monatliches Update nun verfügbar

Ab sofort ist das monatliche Update über unseren Download-Bereich verfügbar. Wegen der Feiertage erscheint das Update nicht zum Ende des Monats, sondern bereits jetzt – das nächste kommt also erst zum Ende Januar 2015.

Alle Details zum Update finden sich wie immer im Update-Protokoll. Neben einigen kleinen Änderungen ist das aber wohl das Import- und Export-Update. Die wichtigsten Änderungen in der Kurzübersicht:

  • ZEIG-Import wurde verbessert
  • Neben DWG können nun auch DXF-Daten importiert werden
  • Beim Import von DWG oder DXF braucht man zuvor keine Auflösung der Zeichnung per “Explode” durchzuführen
  • Der Import für DWG wurde stark verbessert: Es werden nun praktisch alle AutoDesk Elemente und alle Layer und Blöcke importiert; die Layer blieben im Rahmen der Sichtsbarkeitsansicht erhalten.
  • Beim Import werden nun zusätzliche Hilfspunkte an Schnittpunkten von Achsen (und gedachten Achsen) erzeugt
  • Man kann nun Knotendaten aus Excel direkt über die Zwischenablage importieren (STRG+C in Excel, STRG+V in der Baustatik)
  • Der Export von Strukturdaten nach DXF wurde verbessert
  • Man kann nun FEM-Daten im ISB-CAD Format exportieren
  • Man kann nun FEM-Daten im Strakon-Format exportieren
  • Man kann nun FEM-Daten in Form von DXF-Höhenlinien exportieren (z.b. für Bamtec und Strakon)
  • Man kann nun Knotendaten über die Zwischenablage exportieren (z.b. nach Excel oder Notepad)

Import und Export von Knotenkoordinaten aus Excel

Man kann in der Baustatik Knotenkoordinaten aus Excel importieren, und man kann die auch nach Excel exportieren: Leider nicht so, wie man vielleicht annehmen würde: Von Haus aus wäre der “offensichtliche” Weg, das man die Koordinaten in Excel markiert (und mit Strg+C kopiert) und dann in der Baustatik über Bearbeiten –> Einfügen (Strg+V) einfügt. Genauso könnte man annehmen, das man in der Baustatik die Knoten markiert und kopiert und dann in Excel einfügt.

Das geht leider (zur Zeit) nicht – Die “Kopieren” und “Einfügen” Geschichte ist ausschließlich für Daten der Baustatik selbst reserviert. Um Knotenkoordinaten aus Excel zu importieren, markiert und kopiert man die Excel in die Zwischenablage (also so, wie erwartet). Um die dann in die Baustatik einzufügen, verwendet man Erzeugen –> Punkte –> Aus Excel importieren.

Um Daten nach Excel zu exportieren verwendet man Datei –> Drucken –> Druckausgabe exportieren, und wählt als Export-Ziel dann “Excel” aus.

Ab dem nächsten Update ist das etwas anders:

Die alte Methode geht dann natürlich weiterhin, man kann aber auch einfach in Excel Knotendaten markieren und kopieren, und die dann in der Baustatik per Bearbeiten –> Einfügen einfügen. Smiley

Genauso kann man in der Baustatik Knoten auswählen und mit ‘Bearbeiten –> Kopieren’ in die Zwischenablage kopieren und dann in Excel (OpenOffice, Notepad…) per ‘Bearbeiten –> Einfügen’ einfügen.

Hard- und Software-Voraussetzungen

Ich bin heute darauf angesprochen worden, das auf unserer Webseite keine Hard- und Software-Voraussetzungen für die Baustatik genannte werden. Das stimmt, aber dafür gibt es einen Grund… Smiley

An Softwarevoraussetzungen gilt: Man braucht ein “aktuelles” Windows. Wir kommen dabei zur Zeit auch noch mit Windows XP SP3 klar – und das ist von April 2008, hat also auch schon einige Jahre auf dem Buckel. (Wir werden allerdings nicht mehr sehr lange mit XP SP3 arbeiten können: Es ist wirklich Zeit, selbiges loszuwerden.)

Hat man also irgend ein Windows ab XP SP3, dann kann die Baustatik betrieben werden. Und wenn der Rechner das verwendete Windows betreiben kann, dann reicht es auch auf jeden Fall für die Baustatik.

Sowohl Hard- als auch Software-Voraussetzungen sind also erfüllt, wenn man ein aktuelles Windows hat. Egal ob 32 oder 64bit, und egal ob XP SP3 oder Windows 8.1.

Wie man sich vielleicht denken kann: Wer riesige Systeme (viele FE-Elemente, viele Lasten oder Lastfälle, viele Stäbe oder Faltwerkselemente….) möglichst schnell berechnen will, der braucht ein bisschen mehr – ich empfehle da grundsätzlich eine 64bit Version von Windows 8.1, mindestens 8 GB RAM, eine SSD-Platte und nicht unter 4 Kerne…. Aber eben nur dann, wenn die Anforderungen aufgrund der Systemgrößen groß sind.

Export aus der Baustatik: Noch eine Erweiterung

Ab dem nächsten Update kann man die AS-Werte auch in Form von CFE-Dateien nach Strakon* exportieren. Das geht dann zusätzlich zu den bisherigen Formaten für Nemetschek, und Glaser.

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*Der Herstellen von Strakon heißt ja lustiger weise “DICAD” – hat aber nichts mit “D.I.E: CAD ….” – also uns – zu tun Smiley. Sind aber trotzdem nette Menschen mit denen wir gerne zusammenarbeiten.

Export von Daten aus der Baustatik

Ab dem nächsten Update ist der Export von Daten aus der Baustatik umfangreicher als bisher. Beim Export nach DXF hat sich folgendes verändert:

  • Es werden nun auch die Bezeichnungen von Stäben mit exportiert
  • Stabachsen, Stabbeschriftungen und Plattenachsen liegen in unterschiedlichen Layern
  • Die “visuelle” Ausrichtung der Systeme ist beim einlesen des exportieren DXF in AutoCAD bereits richtig.
  • Zusätzliche zu den erzeugten Linien werden auch die Start- und Endpunkte der Achsen exportiert. Diese liegen ebenfalls in einem separaten Layer.

Außerdem gibt es eine neue Möglichkeit, FEM-Berechnungsdaten zu exportieren. Diese Möglichkeit ist in erster Linie für BAMTEC gedacht, kann aber auch mit anderen CAD Systemen verwendet werden. Dabei exportiert die Baustatik über Datei –> Exportieren –> Bewehrungsdaten exportieren auch in eine AS-Höhenlinien Datei. Das ist im Wesentlichen eine DXF-Datei, die 5 Layer enthält. Ein Layer enthält die Strukturdaten, einer die Höhenlinien für AsOx, einer die für AsUx, etc..

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In AutoCAD sieht das ganze dann ungefähr so aus:

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Zusätzliche Hilfspunkte–was ist das ?

Beim importieren von CAD-Daten bietet die Baustatik immer auch die Option “Zusätzliche Hilfspunkte erzeugen” an. Was tut diese Option – und warum ist das überhaupt eine Option?

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Beim erzeugen zusätzliche Hilfspunkte geht es um einen Spezialfall des Geometrie-Imports: Nämlich den, bei den die zu importierenden Daten keine Achsen abbilden – das ist das, was man für die Baustatik benötigt – sondern Wände. Enthält die zu importierende Datei Achsen, dann liegen alle Daten so vor, wie man sie benötigt: Man kann mit Hilfe dieser Achsen dann sofort beginnen, Stäbe oder Plattenelemente zu definieren. Das ist bei “Wänden” natürlich anders: Hier benötigt man eigentlich die Achsen diese Wände, bzw. deren Schnittpunkte. Diese liegen aber meist in den CAD-Daten nicht vor. Eine solche Datei sieht dann nach dem Import ungefähr so aus:

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Fürs definieren der benötigten statischen Elemente hilft das aber nicht viel: Man muss alle Achsen erst einmal konstruieren, dann deren Schnittpunkt berechnen lassen – und kann erst dann mit der eigentlichen Arbeit fortfahren. M.a.W.: Man kann sich da den Import eigentlich gleich sparen, da die Konstruktion an sich ohnehin manuell erledigt werden muss.

Schaltet man die Option “Zusätzliche Hilfspunkte erzeugen” ein, passiert etwas anderes: Die gleiche Datei, mit eingeschalteter Option, sind dann so aus:

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Man bekommt nun Hilfspunkte an den Schnitten der Achsen!

Das Programm tut bei eingeschalteter Option folgendes: Zunächst werden parallele Kanten gesucht, die einen für Wände “plausiblen” Abstand haben. Dann wird eine gedachte Achse zwischen diesen Kanten errechnet, und schließlich werden alle errechneten Achsen mit allen anderen Kanten verschnitten. Daraus resultieren neue Schnittpunkte, und die werden dann genau so angelegt, als wären es “echte” Punkte aus den CAD-Daten. Wenn man dann in der Sichtbarkeits-Ansicht noch alle Layer ausschaltet, die nicht zu den “zusätzlichen Hilfspunkten” gehören, hat man ein Feld von Rastpunkten, das im Wesentlichen alle Achsen des benötigten Systems abbildet:

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Das ganze kann ein bisschen Zeitaufwendig werden – darum ist es auch eine Option die man einschalten muss…. (Teilweise klappt das erst ab dem nächsten Update: Die Option ist zwar “schon immer” vorhanden, aber fürs nächste Update wurde die nochmal etwas aufgestockt…)

Noch eine Erweiterung beim DWG/DXF-Import

Ab dem nächsten Update importiert die Baustatik deutlich mehr Daten aus DWG/DXF als das bisher der Fall war. Das führt natürlich dazu, das man hinterher auch viel mehr Daten hat – und viele davon will man gar nicht haben. Man muss sich also am besten schon beim importieren darum kümmern, das unerwünschte Zeichnungselemente erst gar nicht eingeladen werden, und das geht am besten, indem man unerwünschte Layer ausschaltet.

Das ging auf dem Reiter “Layer” schon immer. Neu ist nun, das man auch sehen kann, was in einem Layer enthalten ist. Dazu wählt man den Layer in der Liste aus: Die Daten aus dem ausgewählten Layer werden dann in der Vorschau farblich markiert:

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Zum importieren von DWG und DXF in die Baustatik

Ab dem nächsten Update wird es einen sehr umfangreichen Block an neuer Funktionalität im Bereich des CAD-Daten-Imports bei der Baustatik geben. Folgendes wird sich tun:

  • Man wird nicht nur DWG sondern auch direkt DXF-Daten importieren können
  • Es werden deutlich mehr AutoCAD Versionen unterstützt als bisher, und zwar alle von R12 (von 1992) bis zur aktuellen Version
  • Es werden deutlich mehr “Entities” unterstützt als bisher (Entity ist die Bezeichnung, die von AutoDesk für die eingebetteten Elemente verwendet wird. Also zum Beispiel Kreise, Kreissegmente, Linien und Polygone): Bisher war es oft notwendig, die Zeichnung in AutoCAD per “explode” in Punkte und Striche zu zerlegen. Das wird in Zukunft nicht mehr notwendig sind: Man kann die Zeichnung also einfach einladen, ohne auf eine Version achten zu müssen, oder irgendwelche Vorarbeiten zu leisten.
  • Alle Blöcke (wiederkehrende Elemente) und alle Proxies (meist aus Bibliotheken importierte Elemente) werden automatisch mit eingeladen
  • Es werden deutlich mehr Layer erkannt als bisher. (Und zwar eigentlich alle, außer denen, in denen nur Text ist. Texte werden weiterhin nicht mit eingeladen)

Dabei sind uns schon ein paar “lustige” Dinge aufgefallen – hauptsächlich bei der Art und Weise, in der Zeichnungen vorliegen. Zum Beispiel diese hier:

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Das ist eigentlich eine 2D-Zeichnung mit Ansichten. Wie man schon im DWGTrueView sieht, sind da aber auch 3D-Daten drin. Wenn man das “einfach so” in die Baustatik einlädt, dann sieht das so aus:

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Die blauen Pfeile stammen von mir und sollen auf die 3D-Fragmente hinweisen, aus denen die Zeichnung in Wirklichkeit besteht. Man kann das aber natürlich auch in der Draufsicht darstellen, und ann bekommt man das hier:

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Wenn man dann noch beim importieren die Z-Achse auf 0 drückt, hat man sogar Daten, mit denen man was anfangen kann Smiley.

Dann hatte ich noch ein paar Rückfragen wegen Dingen, die eigentlich schon lange gehen – nichts davon ist eine Neuheit aus dem nächsten Update:

  • Wenn man einen Plan mit Wänden drin hat, aber eigentlich die Schnittpunkte der Achsen braucht: Macht die Baustatik automatisch, wenn man die Option “Zusätzliche Hilfspunkte” erzeugen beim importieren eingeschaltet hat. Das Programm sucht dann parallele Linien, berechnet eine “gedachte” Linie in der Mitte, und erzeugt einen Hilfspunkt an allen Schnittpunkten dieser gedachten Linie: Das sind genau die Achs-Schnittpunkte, die man braucht.
  • So was ähnliches passiert auch mit Linien die in der Zeichnung schon drin sind: Schneiden sich zwei Linien und ist am Schnittpunkt kein Hilfspunkt, dann rechnet die Baustatik den Schnittpunkt aus und erzeugt an dieser Stelle einen Schnittpunkt.
  • Man kann die importierten Daten auch verschieben: Nach dem importieren werden die soeben importierten Hilfspunkte und Linien automatisch ausgewählt. Will man die verschieben, geht das so wie immer: Bearbeiten –> Geometrie –> Verschieben. (Order rotieren, skalieren …). Damit man sieht das was passiert ist, muss man danach aber einmal rein- und wieder raus zoomen.
  • Man kann auch mehrere DWG-Dateien  in ein einzelnes Baustatik-Dokument einladen.

DXF und DWG

Wir erweitern gerade die Unterstützung für den Import von DWG und DXF-Dateien. Zum einen sollen in Zukunft auch wieder DXF-Dateien eingelesen werden, zum anderen sollen auch “aktuelle” Versionen von DWG eingelesen werden können, ohne das man die vorher mit DWGTrueView umwandeln muss – und zum anderen sollen auch anderen Elemente als Punkt und Linien eingelesen werden können.

Dazu brauchen wir ein bisschen Unterstützung durch unsere Kunden: Bitte senden Sie uns alles an DWG und DXF-Dateien, das Sie haben: Jede Datei hilft um den Support möglichst umfassen zu machen – ohne diese “echten” Dateien aus der Praxis fällt es uns ein bisschen schwer, den Programmteil wirklich vernünftig zu testen… Also: Bitte einfach alles was Sie an DWG und DXF – Files vorliegen haben in ein ZIP-Archiv packen und an mich (tw@die.de) schicken…

Vielen Dank!