Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Monatliches Update jetzt verfügbar

Ab sofort steht das monatliche Update zum Download auf unserem Server bereit. (Der Mechanismus für automatische Updates sollte bei älteren Programmversionen darauf hinweisen, bei neueren sollte er das Update auch bereits automatisch runterladen.)

Die komplette Liste der Änderungen und Neuerungen findet sich wie immer im Update-Protokoll. Hier eine kurze Übersicht der wichtigsten Änderungen:

  • Per Rechtsklick auf das Projekt, einen Ordner oder eine Datei kann man den Windows-Explorer an der entsprechenden Stelle auf der Festplatte öffnen.

  • Die darzustellende Seite von Verlegebereichen ('Oben', 'Unten', 'Beide') sind nun für jedes Darstellungsobjekt getrennt einstellbar.

  • Beim Export nach DXF wird nun ein zusätzliche Layer mit allen Knoten exportiert.

Nachdem wir zur Zeit hauptsächlich an der Lastweiterleitung arbeiten, enthält dieses Update hauptsächlich kleinere Änderungen und Ausbesserungen von kleineren Fehlern. Trotzdem handelt es sich um ein Update, das nicht über den “einfachen” Mechanismus mit extrem kleinen Dateien verteilt wird, sondern um eines, das mit “allen beteiligten” Dateien ausgeliefert wird. Der Grund ist der Mechanismus für die automatischen Updates: Der ist nur im “großen” Paket enthalten, hat aber auch ein paar Tuning-Maßnahmen erfahren: Darum war die Auslieferung der “großen” Pakete notwendig geworden….

 

Etwas ruhig hier …

… aber dafür gibt es einen Grund: Seit ich aus dem Urlaub zurück bin, baue ich am “Umbau” unserer internen Kundendatenverwaltung – und die dort anfallenden Themen sind nicht so richtig interessant… Smiley

In kürze geht es aber mit der Lastweiterleitung weiter, und dann gibt es auch wieder Dinge, von denen ich hier berichten kann.

Ach ja: Das monatlich Update für Anfang Juni fiel aus … – aber zum Anfang Juli kommt auf jeden Fall eines heraus.

Kleine Erweiterung beim Ausdruck

Ab dem nächsten Update enthält der Ausdruck der Tabellen in der Baustatik für Platten, im Fall der Ausgabe von Ersatztrapezlasten, eine neue Spalte: vMittel. Dabei handelt es sich um die mittlere Belastung eines Lagers für die Wandbemessung und Lastzusammenstellung der Fundamente.

In der graphischen Darstellung wurde dieser Wert schon immer (optional) mit ausgegeben, ab dem nächsten Update ist er auch in der numerischen Ausgabe enthalten.

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So speichert die Baustatik die Einstellungen

In der Baustatik kann man eine ganze Menge an Dingen einstellen: Farben, neue Materialien, Druckerränder – alles ist konfigurierbar. Wo aber landen diese Konfigurationsinformationen?

Im wesentlichen: Auf der lokalen Festplatte, in einem Versionsspezifischen Ordner der pro Anmelde-Account angelegt wird. Der Ordner befindet sich auf der Platte unter:

\Users\[NameDesAccounts]\AppData\Local\D.I.E. CAD und Statik Software GmbH\D.I.E. Baustatik\[Version der Baustatik].

 

Dabei ist es so, das die Baustatik bei jedem Programmstart überprüft, ob der Ordner vorliegt oder nicht: Tut er das nicht, dann sucht die Baustatik den Order der Vorgängerversion und kopiert dessen Inhalt – und überschreibt danach Dateien, die möglicherweise überschrieben werden müssen.

Die “wichtigsten” Einstellungen finden sich dabei im Unterordner “de-De” in der Datei “settings.xml”. Wenn man zum Beispiel immer wieder mal die Blattränder einstellen muss, kann man diese Datei auch einfach sichern, und dann die Sicherung bei der Neueinrichtung eines neuen Rechners kopieren.

Lastweiterleitung: Eine kleines Problem

Bei der Lastweiterleitung geht es ja darum, die Auflagerreaktionen aus einem Dokument “einfach so” an ein weiteres Dokument weiterzuleiten. Dabei kann es natürlich auch Ketten geben: Dach –> Durchlaufträger –> Stütze –> Dach … etc.

Dabei können dann “interessante” Probleme auftreten, denn diese Ketten können natürlich leicht zyklisch werden. Dann leitet zum Beispiel ein Durchlaufträger seine Auflagerkräfte in einen weiteren und der wiederum seine in den ursprünglichen. Das geht natürlich nicht – denn dann wäre das Gesamtsystem natürlich nicht mehr berechenbar.

Bei der für die Baustatik geplanten Weiterleitung werden solche Fälle natürlich überprüft und führen gegebenenfalls zu Fehlermeldungen. Die gibt es natürlich auch schon, während die Weiterleitung noch definiert wird.

Und das äußert sich dann zum Beispiel so:

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Erste sichtbare Elemente für die Lastweiterleitung

Die Lastweiterleitung zwischen den Einzelbauteilen ist zur Zeit der Teil der Baustatik, an dem am meisten gearbeitet wird. Ein kleines bisschen was davon kann man nun auch schon sehen… nämlich, wie man ungefähr die weiterzuleitenden Lasten auswählen wird. Und zwar ungefähr so:

Es wird ein Objekt-Typ “Importierte Einwirkung” geben, und eine solche importierte Einwirkung hat verschiedene Eigenschaften. Dazu gehört natürlich das Dokument, aus dem die weiterzuleitende Last stammt, sowie das Lager, das diese Einwirkung produziert.

Ist man beispielsweise in den Eigenschaften einer importierten Einwirkung im Durchlaufträger, könnte das ganze in etwa so aussehen:

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Links wählt man das Dokument aus, das importiert werden soll, rechts wird das ausgewählte angezeigt. Außerdem kann man dort auch das gewünschte Lager auswählen – und damit das wirklich einfach geht, wird selbiges in der Vorschau mit markiert. (Das kann sich alles noch ändern, aber im Prinzip wird die Sache so aussehen.)

Probleme mit Systemkomponenten

Die Baustatik verwendet diverse Systemkomponenten und auch einige der “beweglichen” Teile: Das sind zum Beispiel die Laufzeitsysteme des Microsoft C++ Compilers. Diese Komponenten werden von sehr vielen Programmen verwendet, und die Installer dafür werden von Microsoft zur Verfügung gestellt: Eigentlich kann man damit nichts falsch machen.

Wie ich vor kurzem erfahren habe, stimmt das aber nicht. Bei einem Kunde kommt ein “Elster” Programm zum Einsatz – und immer, wenn dieses Programm aktualisiert wird, dann installiert es ebenfalls eine “C++” Laufzeitumgebung. Blöderweise entfernt es dabei gleich auch noch alle anderen davon – was es definitiv nicht tun sollte, denn unsere Baustatik läuft danach nicht mehr. Es Wunder, es fehlen schließlich “Teile”.

Falls das bei Ihnen auch passiert, können Sie die benötigten Komponenten aber von unserem Server runterladen und installieren. Sie benötigen:

Bei einem 32bit Rechner:

http://downloads.die.de/installers/vcredist_2010_x86.exe

http://downloads.die.de/installers/vcredist_2013_x86.exe

 

Bei einem 64bit Rechner:

http://downloads.die.de/installers/vcredist_2010_x86.exe

http://downloads.die.de/installers/vcredist_2013_x86.exe

http://downloads.die.de/installers/vcredist_2010_x64.exe

http://downloads.die.de/installers/vcredist_2013_x64.exe

Einwirkungen beim importieren zusammenfassen

Die Baustatik hat seit dem letzten Update im Fenster zum importieren von Auflagerreaktionen eine neue Option: “Mit vorhandenen Einwirkungen zusammenfassen”.

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Diese Option löst ein Problem beim importieren von Einwirkungen, das tendenziell dazu führt, dass man mehr Einwirkungen erhält, als man gerne hätte. Die importierten Auflagerreaktionen befinden sich ja meist an Stellen, an denen sich auch schon andere Einwirkungen befinden. Wenn man nichts weiter tut – und bisher war das so – dann entsteht durch den Import der Auflagerreaktionen eine neue Einwirkung pro importierter Reaktion.

Schaltet man die neue Option ein, dann passiert das nicht mehr. Bevor die “neue” Last erzeugt wird überprüft das Programm dann, ob es bereits eine Einwirkung im gleichen Lastfall und an der gleichen Position gibt. Existiert eine solche Last, dann wird die existierende so verändert, das Sie auch die Anteile aus dem Import erhält: Insgesamt hat man also hinterher weniger Einwirkungen.

In Zukunft anderes Speicherverhalten

Die Baustatik konnte ihre Dokumente schon seit geraumer Zeit in 2 unterschiedlichen Formaten speichern: “Normal” und “Komprimiert”. Der für die Anwender sichtbare Unterschied ist dabei der, das im “normalen” Format pro Eingabedatei 3-4 Dateien angelegt werden. Im “komprimierten” Format aber nur eine einzige. (Eine anderen Auswirkung des “komprimierten” Formates ist die, das die eingebaute Versionskontrolle aktiv wird.)

Der Grund für die Unterscheidung war dabei, das wir noch viele Anwender mit Windows XP hatten, und das komprimierte Formate unter XP nicht verfügbar war. Ab Version 127 unterstützen wird Windows XP aber nicht mehr, und darum steht das komprimierte Format für alle Programmversionen > 127 auch immer zur Verfügung.

Ob das eine oder das andere Format verwendet wird, legt man unter Optionen –> Einstellungen fest, und der Vorgabewert war “Komprimiertes Format wird nicht verwendet”. Ab dem nächsten Update wird das anderes: Der Vorgabewert ist dann, “Komprimierung verwenden”.

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ACHTUNG: Wenn Sie auch noch Rechner mit XP verwenden und darauf eine “alte” Version der Baustatik betreiben und zwischen Rechnern Daten austauschen wollen, dann müssen Sie das komprimierte Format ausschalten, denn die unter XP betriebene Version der Baustatik kann dieses Format nicht lesen.

Was ist der “BaustatikUpdateService”

Wir hatten das natürlich mit Antiviren-Programmen ausprobiert – interessanterweise auch mit Avira – und bei uns gab es im Test keine Probleme damit. Trotzdem gibt es offenbar Kunden, die seit der Installation von Version 127 folgende Meldung erhalten:

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Wie soll ich sagen: Ich mag Avira nicht besonders, da ich im Zusammenhang mit diesem Programm immer wieder sehr unschöne Störungen erlebe. (Ich empfehle an dieser Stelle – und nicht zum ersten Mal – die Verwendung der Sicherheitssoftware, die von Microsoft sowohl in Windows 7 als auch in Windows 8 mit beigepackt wird…)

Wie dem auch sein mag: Auch wenn Avira sich über den “BaustatikUpdateService.exe” beschwert: Das Programm ist völlig in Ordnung, und wird von uns mit voller Absicht als Windows Service im Rahmen der Installation mit installiert. Wie der Name des Programms schon sagt: Es kümmert sich um die Updates der Baustatik.

Bisher war es so, das die Baustatik bei jedem Programmstart einmal überprüft hat, ob ein Update vorliegt. Jetzt tut das der “BaustatikUpdateService” einmalig beim Start des Rechners (und danach alle 8 Stunden, sofern man den Rechner nicht ausmacht.). Anders als früher die Baustatik lädt der UpdateService die Updates auch automatisch herunter und installiert diese, ohne das man groß dafür tätig werden müsste. (In Ausnahmefällen erhält man ein ähnliches Fenster wie früher, das sollte aber nur extrem selten der Fall sein.)

Darum: Bitte ja, Avira sollte dieses Programm einfach arbeiten lassen.