Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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So definieren und multiplizieren Sie Einzeleinwirkungen im Durchlaufträger


Die Durchlaufträger-Schnelleingabe der Baustatik sieht keine Einzeleinwirkungen vor, aber natürlich kann das Programm auch solche Lasten berücksichtigen. Dieses Video zeigt, wie Sie in einem per Schnelleingabe definierten Träger nachträglich Einzeleinwirkungen definieren und diese bei Bedarf über den Träger hinweg multiplizieren.



Änderung am Verhalten bei der nichtlinearen Berechnung


Wenn Sie mit der Baustatik einen nichtlineare Berechnung in einem Rahmen/Faltwerk/Platte durchführen, dann wurden bisher immer alle nichtlinearen Lastfallgruppen durchgerechnet – ganz gleich, ob eine davon instabil wurde oder nicht.

Das ist ab dem nächsten Update anders: Die Berechnung hält dann an. Man kann danach alle Teile des Programms wie gewohnt bedienen und auch alle Ergebnisse anfordern: Die fehlgeschlagene Gruppe wird wie gewohnt markiert und bemängelt – die folgenden allerdings nicht: Sie liefern einfach nur keine Daten mehr.

Bin mir noch nicht so sicher, ob wir das tatsächlich so lassen werden – aber ich denke zumindest die Sache mit dem Abbruche wird so bestehen bleiben. Jeder der schonmal mit sehr vielen nichtlinearen Gruppen arbeiten musste wird das sicherlich positiv finden. Mich würden aber alle Meinungen dazu stark interessieren: Wenn SIe eine haben, dann bitte mit mir per Emil Kontakt aufnehmen. Dankeschön!


So definieren Sie einen gevouteten Durchlaufträger


Die Durchlaufträger-Schnelleingabe der Baustatik sieht keine Vouten vor, aber natürlich kann das Programm auch solche Formen berücksichtigen. Dieses Video zeigt, wie Sie in einem per Schnelleingabe definierten Träger nachträglich den Endquerschnitt ändern aber den Startquerschnitt beibehalten.



Probleme beim speichern oder laden: Ransomware-Schutz


Mit einem der letzten Updates hat Microsoft im Windows Defender einen Ransomware-Schutz eingebaut. Der ist von Haus aus nicht in allen Fällen eingeschaltet – wir hatten aber bereits eine kleine Anzahl Kunden, wo das doch der Fall war. Und der äußert sich dann schon etwas merkwürdig, denn beim eingeschalteten Schutz dürfen Programme NICHT MEHR in den "Dokumenten" Ordner schreiben – also in den Ordner, den nun in den letzten 20 (?) Jahren mühevoll als Ordner für Anwendungsdaten etabliert wurde.

Im Fall der Baustatik führt das je nach Version zu einem von 2 Problemen: Entweder das Programm startet erst gar nicht (gibt aber eine Meldung von sich, das es in einem Ordner nichts speichern kann) oder beim beenden des Programms gibt es Fehlermeldungen die ebenfalls mit dem speichern von Daten zusammenhängen.

Es gibt 3 Möglichkeiten das loszuwerden, und alle befinden sich im Bereich "Windows Sicherheit":

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Hier geht man auf den Viren & Bedrohungsschutz und dort auf Ransomware-Schutz verwalten:

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Eine Möglichkeit ist: Man schaltet den "Überwachten Ordnerzugriff" aus:

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Das hat natürlich den Nachteil, naja, das der Schutz eben vollkommen ausgeschaltet ist. Will man eigentlich nicht. Also angenommen, die Sache ist angeschaltet, wie unten abgebildet: Was tut man dann?

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Jetzt gibt es eigentlich noch zwei Geschmacksrichtungen, die unterschiedliche starken Schutz bieten.

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Wenn Sie auf "Geschützte Ordner" klicken, dann erhalten Sie eine Liste dieser Ordner. "Geschützt" bedeutet in diesem Zusammenhang: Ordner, in die nicht reingeschrieben werden kann. Da könnten man zum Beispiel den Ordner für die eigenen Dokumente rauswerfen – also z.b., wenn Sie als "Peter" angemeldet sind: c:\Users\Peter\Documents

Damit ist dann natürlich der komplette "Dokumente" Ordner wieder ungeschützt. Macht weniger Ärger wenn nichts schlimmes passiert, sonst ist das aber vielleicht nicht so gut.

Besser ist eher "App durch überwachten Ordnerzugriff zulassen". Was einem dieser merkwürdige Satz sagen will: Wenn Sie da draufklicken, dann können Sie einzelne Programme freischalten. Die freigeschalteten Programme dürfen dann trotz des Schutzmechanismus in die angegebenen Ordner schreiben. Im Fall der Baustatik würde man also hier die Baustatik hinzufügen und das Problem ist weg.


Ein kurzer Tipp zur "neuen" Profile-Tabelle


(Der übrigens auch die Tabellen für Einwirkungsarten und Materialien betrifft).

Bei den neuen Tabellen gibt es zwei Dinge auch die ich von Kunden angesprochen wurde und die vielleicht etwas erklärungsbedürftig sind:

Es geht um das aktivieren des „Edit“-Modus einer Zelle und die Übernahme der geänderten Daten.

Zum aktivieren: Das Problem ist hier in erster Linie ein optisches. Sie müssen nicht mehrfach in eine Zelle klicken um diese bearbeiten zu können. Sie können zwar zweimal reinklicken und wenn sie beim 2. Mal den Text treffen, dann verändert sich das Aussehen der Zelle so, das man sehen kann, das die Textbearbeitung nun möglich ist…. Aber das muss man gar nicht machen.

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Sie können einfach innerhalb der Zeile auf die Zelle klicken (irgendwo in der Zelle reicht) und dann direkt lostippen. Sobald das erste Zeichen getippt wurde verändert sich die Zelle und nimmt die „Editier“ Form an und enthält auch schon das getippte Zeichen. Das geht auch, wenn man per TAB in die Zelle gelangt ist – man muss also auch nicht zwingend mit der Maus reinklicken.

Der zweite Punkt ist die Übernahme der Daten. Das Verhalten ist hier so, das der „Editier“ Modus beendet werden muss, damit die Daten übernommen werden. Das muss aber zur Zeit so geschehen, das man sich dabei immer noch innerhalb der Tabelle befindet. Wenn man die Tabelle vorher verlässt, wird die Bearbeitung verworfen. Ein Klick auf OK verwirft den gerade eingegebenen Wert darum. Das haben wir heute geändert: Ab dem nächsten Update können Sie, ohne die Zelle in der Sie gerade getippt haben zu verlassen, auf „OK“ klicken. Die Daten werden dann übernommen. Wie gesagt aber erst ab dem nächsten Update.

Bis dahin können Sie sich aber behelfen, indem Sie die Zelle nach der Eingabe des gewünschten wertes mit TAB verlassen. Das übernimmt den Wert und wenn Sie danach auf OK klicken, kommt der auch an.


Verbesserungen beim IFC-Import


Ab dem nächsten Update wird die Baustatik einige Verbesserungen beim Import von IFC-Dokumenten erhalten haben. Dazu gehören unter anderem einen automatische Maßstabserkennung und die Möglichkeit, auch Objekte vom Typ "IfcPlate" direkt in Faltwerkselemente umzuwandeln. Bisher wurden IfcPlates nur als Hilfspunkte und Hilfslinien importiert – ab dem Update entstehen dann automatisch Faltwerkselemente.

Dieses Video demonstriert die neuen Funktionen.



Baustatik-Demo installiert: Wie startet man das Programm?


Diese Frage kam in den Sommerferien zweimal auf, darum hier eine kurze Erklärung, wie Sie die Baustatik starten, nachdem Sie das Demo installiert haben.

Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen legen wir auf Ihrem Desktop ein neues Icon "D.I.E. Anwendungen" an. Wenn Sie darauf doppelklicken, dann finden Sie ein weiteres Icon mit der Bezeichnung "Baustatik" und damit können Sie das Programm starten. (Es handelt sich darum um einen Ordner, weil sich dort bei Bestandskunden auch noch andere Programme von uns finden.)

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Außerdem legen wir natürlich im Windows Startmenü einen Eintrag an: Der hat ebenfalls die Bezeichnung "D.I.E. Anwendungen" und enthält auch einen Link zum starten des Programms:

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Und schließlich können Sie auch nach dem Programm suchen. Dazu müssen Sie den Suchtext "Baustatik" in das Suchfeld von Windows 10 eintippen und dann auf das Resultat klicken:

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Live-Informationen zu verbauten Querschnitten


Spezielle für Stabtragwerke hat die Baustatik ein eigenes Fenster mit Details zu verbauten Querschnitten: Das zeigt immer eine kleine Graphik sowie die Querschnittswerte des Querschnitts an, der im Balken unter der Maus verbaut wurde. Sie müssen dazu nichts anklicken – die Informationen kommen "ganz von selbst". Praktische Sache, wie ich finde.

Das kurze Video erklärt wie Sie das Fenster öffnen und was sonst zu tun ist.





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