Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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So bekommt man ein richtige Rechnung für Azure


Ich bin ein großer Fan von vielen Dingen, die Azure so bietet (habe auch kleinere Beschwerden) und kann sagen: Finde ich phantastisch, empfehle ich jederzeit weiter.

Mit einer Ausnahme und das ist das Abrechnungssystem. Das dafür zuständige Team scheint noch nie im Leben eine Rechnung gesehen zu haben, scheint nicht zu wissen wofür die gut sind und kümmert sich auch ganz allgemein nicht besonders drum, das man da irgendwie vernünftig drankommt.

Zunächst mal gibt es da mindestens 3 Sorten monatliche Rechnungen und dafür existiert keine Zusammenfassung. Die eine Sorte ist die "Service" Rechnung (für die normalen Dienste, wie AppService, VMs, etc.), die zweite ist die "Marketplace" Rechnung (für Dinge die man über den Marketplace bezieht, also z.b. irgend ein FTP-SAAS) und die dritte die für "Support" (Wenn man Fragen loswerden will und damit nicht bei StackOverflow bleiben möchte.).

2 davon werden in der Liste der Rechnungen im neuen Portal aufgelistet. Die dritte nicht, die steckt irgendwo anders. Hab vergessen wo, nachdem ich den Developer-Support gekündigt hatte, weil ich einfach nicht in der Lage war, ohne größeren Aufwand eine Rechnung dafür zu bekommen. Sicher ist: Die Developer-Support Rechnung, die auch so doll versteckt ist, die wird nicht per EMail versendet. Da kann man die zugehörige Option so oft einschalten wie man will: Geht nicht.

Von den anderen beiden wurde zumindest bis vor kurzem auch nur ein per Mail versendet. Auch wenn die Option zum Versand per EMail eingeschaltet war. Dann bekam man eine Mail in der drin stand, man habe ja die Option zum Email-Versand ausgeschaltet.

Ich habe keine Ahnung warum es so schwer sein sollte, alle drei in ein Dokument zu verpacken und sowohl als Download anzubieten als auch per EMail zu verschicken, aber bei Azure kann man das einfach nicht.

Was auch schwierig ist: Überhaupt ein richtige Rechnung zu bekommen. So ein, wo in der ersten Zeile der Firmenname drinsteht, und darunter die Firmenanschrift. Für alle die, die auch damit kämpfen: Es geht so:

1.) Der Namen der Firma muss man im alten Portal bei seinem privaten Profil unter "Organization" eingeben. Das ist die Stelle mit "Edit Details", unter der lächerlichen Fließtext-Angabe der eigenen Anschrift. Den restlichen Teil der Anschrift fass man besser nicht an – ich habe keine Ahnung wofür der verwendet wird.

profile

2.) Die Anschrift der Firma trägt man bei der "Payment Method" im neuen Portal ein: Also zum Beispiel bei den Kreditkarten-Daten.

payment-method

Man muss also nur einfach in 2 völlig voneinander unabhängigen Webseiten, jeweils an 2 gut versteckten Stellen 2 nichts miteinander zu tun habende Datensätze bearbeiten – schon klappt es auch mit der Rechnung. (Sage ich hier unter Vorbehalt – denn das ist, was aus dem Support-Case rauskam, der sich gestern bei mir gelöst hat. Obs stimmt, das kann ich erst nach dem Erhalt der nächsten Rechnung wirklich nicht Sicherheit sagen.)

Ansonsten, wie gesagt: Ich mag Azure.


Details zu den Importoptionen bei der Lastweiterleitung


Mit der Lastweiterleitung der Baustatik können Sie Lagerkräfte aus einer Position als Einwirkung in einer anderen Position verwenden. Dabei können Sie mit den Importoptionen noch Einfluss auf die Details der Weiterleitung nehmen.

Von meiner Kollegin Frau Mittmann gibt es nun eine vierteilige Blog-Strecke, die diese Optionen etwas näher erläutert.


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Importierte Lasten in normale umwandeln


Mit der Lastweiterleitung in der Baustatik können Sie schöne Sache machen – der Kräfteverlauf zwischen mehreren Bauteilen wird dadurch wunderbar automatisiert.

Bei diesem Beispiel landen beispielsweise die Lagerkräfte von 4 Bauteilen aus mehreren Stockwerken letztlich in einem Durchlaufträger: (Wie die Zusammenhänge sind können Sie an der Weiterleitungs-Ansicht rechts oben erkennen.)

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Die im Zuge der Lastübernahme im Durchlaufträger angreifenden Kräfte sind grün markiert und einfach zu erkennen. Von Hand eingegebene Einwirkungen haben eine andere Farbe.

Ändert sich nun etwas in den Stockwerken drüber, können Sie auch die Einwirkungen im unteren Durchlaufträger vollautomatisch aktualisieren lassen, manuell daran vorgenommene Änderungen bleiben erhalten. Das ist ja für die Baustatik nichts neues und schon seit geraumer Zeit verfügbar.

Nun gibt es aber manchmal den Fall, das man die Weiterleitung völlig deaktivieren möchte: Die im Durchlaufträger vorliegenden Einwirkungen sollen von der Lastübernahme völlig entkoppelt werden. Sich also so verhalten, als wäre sie von Hand eingegeben wurden.

Das geht seit dem letzten Update, und zwar mit einem Befehl aus dem Objektmenü der Lastimport-Objekte: "Löschen, außer den Einwirkungen".

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Der Befehl tut folgendes: Das Lastimport-Objekt wird gelöscht, aber die aus diesem Objekt entstandenen Einwirkungen nicht. Normalerweise werden die beim Löschen mit entfernt. Statt dessen werden die in diesem Fall in ganz normale Einwirkungen umgewandelt. Es gibt dann also keine Lastübernahme mehr und Änderungen oberhalb des Trägers haben keine Auswirkungen mehr auf die Daten im Träger. Optisch sieht das dann so aus:

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Man sieht: Weiterleitungs-Ansicht ist leer und die Einwirkungen sind wie normale Lasten gefärbt.

Rückgängig machen können Sie das auch – und zwar so wie immer: Entweder mit "Undo" oder mit der Versionskontrolle.


So bearbeiten Sie Navigationspunkte


Eine Frage die ich öfter höre ist: "Gibt es einen Befehl zum bearbeiten von Navigationspunkten? Ich muss da noch ein Lager reintun.". Und die korrekte Antwort ist: Nein, es gibt keinen Befehl zum bearbeiten von Navigationspunkten.

Aber das, was man eigentlich will, kann man trotzdem leicht erreichen.

Wenn Sie sich mal vorstellen, was so ein Befehl tun würde, dann sieht das in etwa folgendermaßen aus:

  • Man muss den zu bearbeitenden Navigationspunkt auswählen und "bearbeiten" drücken.
  • Das öffnet ein (graphisches) Fenster, das den aktuellen Inhalt des Navigationspunktes anzeigt.
  • Jetzt kann man irgendwie zusätzliche Elemente in das Fenster hinzufügen.
  • Und schließlich schließt man Fenster und speichert vorher die Änderungen.

Tja, und genau das kann man auch einfach so machen. Es gibt nur keinen Befehl, der diese Arbeitsschritte unter dem Text "Navigationspunkt bearbeiten" zusammenfasst.

Das Video zeigt nochmal Schritt für Schritt, was Sie tun müssen:



Alles wird schneller


Wir haben in den letzten Tage eine ganze Reihe an Performance-Verbesserungen an der Baustatik durchgeführt. Der Grund dafür lag in einem Problem im Durchlaufträger.

Normalerweise sind Durchlaufträger-Berechnung in der Baustatik "instant" – also quasi sofort fertig. Mit genügend Feldern, Streckenlasten und Momentenumlagerungen bekommt man die Sache aber trotzdem langsam. Ein Beispiel von einem Kunden brauchte auf meinem Rechner ganze 55 Sekunden vom Beginn des Rechnens bis zur Anzeige der Ergebnisse. Das ist dann doch schon eher lang.

Von diesem Beispiel ausgehende haben wir eine ganze Reihe an kleinerer und größerer Geschwindigkeitsoptimierungen vorgenommen. Die betreffen hauptsächlich den Durchlaufträger im allgemeinen, aber es gibt auch Schwerpunkte bei den Überlagerungen und bei nichtlinearen Lastfallgruppen. Überall, wo diese Elemente zum Einsatz kommen, wird die Sache schneller.

Das angegebene Beispiel braucht auf meinem Rechner nun nur noch 7 Sekunden – immer noch lang, aber doch eine sehr deutliche Verbesserung. Ist drin: Ab dem nächsten Update.

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Der Link zum Newsletter-abmelden ist komisch. Warum?


Das betrifft natürlich nicht nur unsere Newsletter, sondern eigentlich die von allen Anbietern. So ein Link steht in er Mail drin und sieht dort zum Beispiel so aus:

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Geht man mit der Maus über den Link ('hier'), dann stellt man fest, das sich da etwas "komisches" hinter verbirgt. In diesem Fall sieht der konkrete Link nämlich so aus:

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Klar: Am Anfang geht die URL zum Webserver von D.I.E. und dort zu einem "unsubscribe" Programm. Das ist verständlich. Es gibt aber noch den komischen Parameter: Warum steht jetzt da so eine komische Zahlen-Buchstaben-Kombination?

Nun, die Sache ist die: Natürlich kann man die Newsletter einfach über die Newsletter-Seite verwalten: Da muss man dann seine Email-Adresse angeben, und kann dafür dann auswählen, welche Newsletter man haben will oder nicht.

Das Problem: Zum einen muss man dazu erst auf den Webserver gehen und seine Mail-Adresse eintippen – das ist etwas nervig. Zum anderen muss man wissen, mit welcher Email-Adresse man auf der Liste für den Newsletter steht. (Weil viele das wirklich nicht wissen, schreiben wir es immer in alle Newsletter mit rein.)

Man wünscht sich also eine Methode, mit der man sich einfach mit einem Klick vom Newsletter abmelden kann. Das Programm zum abmelden muss aber trotzdem wissen, welche Email-Adresse nun eigentlich abgemeldet werden soll. Und welche das ist, das wird eben über diesen Parameter festgelegt: Das ist die "ID" der Email-Adresse.


Video-Einführung in die Baustatik


Die Baustatik ist ein sehr umfangreiches Programm und ein einzelner Vortrag kann den Umfang gar nicht erschöpfend vorstellen, geschweige denn, erklärend tiefer darauf eingehen. Irgendwo muss man aber anfangen. Das haben wir in einem Webinar mit Prof. Münch, Lehrstuhl für Statik und Dynamik der TU Dortmund getan: Die Aufzeichnung davon ist ab jetzt verfügbar.

In 2 Teilen zu jeweils etwa 2 Stunden bekommen Sie mit diesen Vorträgen einen guten ersten Eindruck in die Möglichkeiten und den Umfang der Baustatik


Teil 1, u.a. mit dem Dach, der Stütze und dem Durchlaufträger inkl. der eingebauten Lastweiterleitung finden sie hier:


Teil 2, u.a. mit der FEM-Platte und dem räumlichen Faltwerk finden Sie hier:


Navigation mit Reitern vereinfachen


Die Fenster in der Baustatik können natürlich nebeneinander und untereinander angeordnet werden und sich den sichtbaren Platz teilen. Oft sind sie aber einfach nebeneinander in Reitern untergebracht und nur der aktuelle Reiter ist sichtbar - hat dafür aber den kompletten Fensterbereich zur Verfügung. Um sich in diesen Reitern orientieren zu können, gibt es 2 Hilfsmittel. Dieses Video zeigt beide auf.



Neues digitales Zertifikat


Wir signieren unsere Programme ja schon seit geraumer Zeit mit digitalen Zertifikaten. Die kann man sich auch anzeigen lassen und sehen da so aus.

Ab jetzt (in Kürze, vermutlich morgen) verwenden wir ein neues digitales Zertifikat, und zwar eines, das den neuen Sicherheitsrichtlinien von 2017 genügt. (Unser altes stammte von vorher und lief noch bis gerade eben mit den alten Richtlinien.)

Das interessante (und, um es klar zu sagen, in Teilen auch sehr nervige) an den neuen Richtlinien für EV Zertifikate: Die CA stellt das Zertifikat aus, liefert es aber nur noch auf Hardware und per gelber Post (bzw.: UPS) aus. Man braucht also tatsächlich ein bestimmtes Stück Hardware – in unserem Fall einen USB-Dongle – um die Software tatsächlich zu signieren. Das macht das Zertifikat erheblich wertvoller als zuvor: Denn da konnte man einfach eine Datei kopieren (wenn man dran kam) und hatte eine Kopie zu weiterverwenden.

Das geht nicht mehr.

Und so sieht es aus, unser USB-Token zum signieren: (Das mit dem blauen Licht ist das "Ding".)

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Lastweiterleitung: Geht auch in groß


Die Baustatik kann ja entweder komplett räumlich rechnen, oder aber 2d-Positionen per Lastweiterleitung verknüpfen. Wir zeigen immer nur 2 oder drei beteiligte Dateien, aber des geht natürlich auch mit vielen.

Zugegeben: Die Weiterleitungsansicht könnte dann etwas übersichtlicher sein. Hier ein Beispiel mit wirklich vielen Dateien.

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Für solche Fälle müssen wir uns wohl mal was einfallen lassen…




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