So übernehmen Sie Auflagerpunktlasten aus Excel


Wenn Sie in Kooperation mit anderen Bauingenieurbüros arbeiten, dann müssen Sie Teile von Struktur oder Berechnung von diesen Büros übernehmen. Das ist natürlich einfach, wenn die Partner auch die Baustatik verwenden. Es ist aber auch nicht besonders unhandlich, wenn das nicht der Fall ist.

Ein Beispiel von dem wir häufiger hören: Der Partner hat Auflagerlasten berechnet die nun als Punktlasten für eine Bodenplattenberechnung verwendet werden sollen. Die Auflagerpunktlasten stehen als Excel-Sheet bereit - aber wie bekommt man die nun in die Baustatik, ohne alles abtippen zu müssen?

Dieses Video erklärt, wie Sie genau dieses Problemstellung lösen können.

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So legen Sie den Drehpunkt für die Rotation im Raum fest


In der Baustatik können Sie Ihre dreidimensionale Struktur einfach mit der Maus am Bildschirm in die gewünschte Position rotieren. Die Struktur rotiert dabei um einen Fixpunkt und diesen Punkt nennen wir Drehpunkt. Von Haus aus befindet der sich im Zentrum Ihrer Struktur, Sie können aber einen beliebigen Punkt als Drehpunkt festlegen.

Mit diesem Video lernen Sie, wie Sie diesen Punkt festlegen und auf welche Weise Sie ihn später wieder zurück ins Zentrum befördern.

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So geben Sie eine einzelne Graphik aus - auch in A0


In der Baustatik haben Sie mehrere Möglichkeiten, einzelne Graphiken auszugeben. Wenn Sie also nur kurz einen Übersichtsplan in A2 benötigen oder eine Graphik im A0 Format als PDF oder auf einen Plotter ausgeben möchten, dann ist das kein Problem.

Dieses Video zeigt Ihnen 3 Arten, wie Sie einzelne Graphiken ganz außerhalb des normalen Ausdrucks produzieren können. Und zwar sowohl mit als auch ohne die von Ihnen eingestellten Seitenformatierung des normalen Ausdrucks zu verwenden.

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Darum geht es bei der Variantenkonstruktion in der Baustatik


Ich hatte schon ein paar mal darauf hingewiesen und es gab auch schon ein kleines Preview-Video, aber davon ab haben wir bisher noch nicht besonders viel zum Thema “Integrierte Variantenkonstruktion” gesagt. Das will ich jetzt nachholen, oder eigentlich, vorab holen – denn das ganze wird es ja erst in einem zukünftigem Update geben.

Worum geht es und warum noch eine Variantenkonstruktion?

Die Variantenkonstruktion erleichtert Ihnen ganz grundsätzlich die Arbeit, wenn Sie oft ähnliche, aber nicht völlig gleiche Systeme zu behandeln haben. Das können Regalsysteme, Hallen und auch Decken sein – oder sogar ganze Garagen oder Dächer.

So ist zum Beispiel der Dokument-Typ “Dachberechnungen” aus der Baustatik eigentlich im Kern eine Variantenkonstruktion: Letztlich wird das Gesamtsystem auch dort durch die Eingabe nur weniger Parameter erzeugt – und zwar inkl. aller Einwirkungen. Bei Bedarf kann man das dann sogar noch in den räumlichen Rahmen exportieren und dort mit wenigen weiteren Parametern zu einem kompletten räumlichen System zusammensetzen. Speziell im zweiten Schritt werden dabei aber mehr und mehr manuelle Eingaben notwendig.

Ein anderes Beispiel für Variantenkonstruktion bieten wir mit der Baustatik ja schon länger in Form des bidirektionalen Import/Export-Mechanismus für Excel an.


Variantenkonstruktion mit Excel


Auch hier entsteht das Gesamtsystem durch die Eingabe nur weniger Parameter (in diesem Fall in Excel) und wird dann per Zwischenablage in die Baustatik transferiert.


Warum also noch eine Variantenkonstruktion

Die Variantenkonstruktion mit Excel ist zwar extrem mächtig, leidet aber unter einigen Dingen:

  • Man benötigt zusätzlich zur Baustatik das Programm Excel 
  • In einer Varianten-Bibliothek müssen pro Variante dann sowohl eine Excel- als auch eine Baustatik-Datei vorliegen
  • Das erschwert die Verwaltung, die man besser mit dem “Neues Dokument” Fenster durchführen könnte, wenn man nur eine einzelne Baustatik-Datei benötigt
  • Das ganze ist etwas schwerfällig und eher für seht umfangreiche Varianten gut geeignet.
  • Man muss doch über starke graphische Abstraktionsfähigkeiten verfügen, um nur anhand von Spreadsheet-Zellen eine Vorstellung des Tragwerks zu haben: Das macht die Erzeugung der Varianten doch etwas schwieriger, als man sich das wünschen würde.

All diese Probleme löst die integrierte Variantenkonstruktion der Baustatik. Im wesentlichen funktioniert die so: Die Textfelder, bei denen Sie die Eigenschaften von Objekten definieren (also zum Beispiel die X/Y und Z-Koordinaten von Knoten) können dann nicht nur Zahlen aufnehmen, sondern darüber hinaus auch mit Formeln bestückt werden. Diese Formeln können sich dabei sowohl auf andere Eigenschaften, als auch auf (zusätzliche neue) Dokumenten-Variable beziehen.

Dadurch kann man zum Beispiel einen Knoten so definieren, das er “in X um N Meter von Knoten A” entfernt liegt. ‘N’ ist dabei entweder eine Variable aus den Dokument-Variablen, oder eben ein Wert, der unmittelbar in der Formel selbst eingegeben wird. Die Position des 2. Knotens ist dadurch von 2 Faktoren abhängig: Dem eingegebenen Wert und der Position des anderen Knotens.

Ebenso kann man mit Einwirkungen und anderen Objekte verfahren. Hier erkennt man auch, warum ich eingangs das Beispiel mit dem Dach gebracht habe: Man kann sich leicht vorstellen, wie die einzelnen Stützknoten im Dach einfach aus der Position des linken unteren Lagers, sowie eine Länge und einer Höhe entstehen.

Ein derart vordefiniertes Dokument speichert man dann so ab, das es im Vorlagen-Fenster für “Neue Dokumente” angezeigt wird. Zukünftige ähnliche Strukturen sind dann ganz einfach definiert werden, indem Sie von nur wenigen Daten direkt innerhalb der Baustatik eingeben. Diese Daten verändern das parametrisierte Gesamtsystem und schaffen eine neue Variante.

Und darum geht es bei der integrierten Variantenkonstruktion.


Preview: So ändern Sie Eigenschaften von Eigenschaften


Ab Version 261 der Baustatik haben Sie eine tolle neue Funktion zur Verfügung, die Ihnen das Leben mit der Baustatik ganz erheblich bequemer machen wird: Es gibt dann einen Button, mit dem Sie ganz einfach von einem Eigenschaften-Fenster die Eigenschaften-Fenster der untergeordneten Eigenschaften öffnen können. Also zum Beispiel das Fenster mit den Eigenschaften des Startknotens vom Fenster der Eigenschaften eines Stabes aus.

Dieses kurze Video zeigt Ihnen, wie das geht.

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Preview der eingebauten Variantenkonstruktion


Im Laufe dieses Jahres wird die Baustatik um eine eingebaute Methode für die Variantenkonstruktion erweitert. Sie können dann ohne externe Programme eigene Variantenvorlagen mit der Baustatik erstellen. Und zwar ganz einfach, mit den Werkzeugen, die Sie zum größten Teil schon kennen. Der wesentliche Unterschied: Sobald die Variantenkonstruktion verfügbar ist, können Sie Koordinaten nicht nur in absoluten Zahlen, sondern auch mit Hilfe von Formeln darstellen.

Und diese Formeln können sich sowohl auf die Inhalte von Dokumenten-Variablen als auch auf die Eigenschaften anderer Elemente beziehen.


Dieses Video gibt Ihnen eine ersten kleinen Einblick in die Möglichkeiten, mit denen Sie sehr bald noch effizienter arbeiten werden.

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So schalten Sie die Caps-Lock Taste aus


Ich habe in meinem ganzen Leben vor dem Computer noch nie einen Text mit CAPS LOCK –also nur in Großbuchstaben- eingeben müssen.

Ich bin aber schon ganz oft versehentlich auf die Caps-Lock-Taste gekommen und habe dann unwillentlich Text nur in Großbuchstaben (und anderen lustigen Zeichen) verfasst, was ich dann immer erst merke, wenn ich das nächsten Mal auf den Monitor sehe.

Das ärgert mich eigentlich schon seit Jahren. Eigentlich seit Jahrzehnten.

Der Kollege Gerstbreu hat das gleiche Problem und sich darum hingesetzt und herausgefunden, wie man das lösen kann: Und, kann man unter Windows, relativ einfach: Man muss nur folgenden Registry-Key anlegen. Danach hat die Caps-Lock Taste keine Auswirkungen mehr:

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Systemzusammenhang trotz Anzeigefilter im Auge behalten


Mit Anzeigefiltern können Sie sich mehr Übersicht verschaffen, denn darin werden dann nur die Objekte graphisch dargestellt, für die Sie sich interessieren. Das ist praktisch, kann aber dazu führen, das die Orientierung im Gesamtsystem verloren geht. Doch dafür gibt es eine einfache Lösung -  die halbtransparente Darstellung der restlichen Objekte, Dieses kurze Video zeigt Ihnen, wie das geht.

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Geräte-Empfehlung: Pulse-Eight USB-CSC Adapter


Ich habe im Büro schon immer mehrere Monitore und die sind im Laufe der Zeit auch noch gewachsen. Aktuelle habe ich 2 große LGs mit einer Auflösung von je 1340x2160, die ich mit 150% Skalierung betreibe. Damit habe ich viel Platz, kann angenehm arbeiten und trotzdem alles lesen.

Im Laufe der letzten 2,5 Jahre ist aber ein zusätzliches Element dazugekommen: Wir führen oft Meetings oder Webinare mit Teams oder Zoom durch und dafür habe ich einen zusätzliche Monitor angeschafft. Nur: Eigentlich ist da kein Monitor, denn aus Gründen der Bequemlichkeit, wollte ich ein sehr großes Gerät (Also: Große Bilddiagonale), das recht weiter entfernt von mir steht. Um genau zu sein: Es sollte auf der anderen Seiten meines Schreibtisches an der Wand stehen – das ist etwa 2.5 m von mir entfernt und führt bei Video-Calls dazu, das man fast das gleiche Gefühl hat, wie bei einem “richtigen” Gespräch.

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Das Gerät hat eine Diagonale von knapp 150 cm und damit kann man auch über die doch recht große Entfernung recht gut arbeiten.

Allerdings: Monitore in diesem Größen sind irre teuer. Darum habe ich keinen Monitor, sondern einen Fernseher gekauft und zwar diesen hier. Den kann man genau wie die normalen Monitore per HDMI an der Graphikkarte anschließen und auch sonst gibt es keine Probleme damit, so ein TV-Gerät am Rechner genau so zu verwenden, wie einen teuren Computer-Monitor. Natürlich abgesehen davon, das man noch einen vollwertigen Fernseh-Empfänger und die typischen Smart-TV-Funktionen einfach mitbekommt.

Allerdings gibt es einen Haken und der hat mich genervt: Computermonitore gehen einfach an, wenn man den Computer einschaltet und aus, wenn man den Computer ausmacht. Das funktioniert, weil die eben einfach bemerken, ob sie ein eingehendes Signal haben oder nicht – und dann darauf eben reagieren.

Bei einem modernen Fernseher ist das nicht der Fall: Der Fernseher kann über alle möglichen Kanäle Daten bekommen (LAN, Wlan, Bluetooth, Antenne, HDMI-Eingänge…) und reagiert darum absolut nicht darauf, ob irgendwo ein Signal ankommt oder nicht. Man muss das Geräte darum morgens per TV-Fernbedienung ein- und abends wieder ausschalten. Abgesehen davon das ich diesen manuellen Vorgang blöde fand, musste ich dazu natürlich auch noch immer die Fernbedienung in meinem ohnehin knappen Platz auf dem Schreibtisch unterbringen: Unpraktisch.

Nun ist es so, das TV-Geräte sehr wohl einen Steuermechanismus haben, mit dem man die ein- und ausschalten kann. Dieser Mechanismus heißt “CEC” und im Wesentlichen ist es so, das mit dem CEC-Protokoll über das ganz normale HDMI-Kabel eben zusätzliche Kontrollbefehle gesendet werden können: Die schalten das Gerät eben zum Beispiel ein- oder aus. Wenn Sie eine Spielekonsole an einem TV hängen haben und der Fernseher angeht, wenn Sie die Konsole einschalten, dann geht das per CEC. Ebenso, wenn Sie einen “Magenta” oder “Amazon” HDMI-Stick haben – auch die schalten das Gerät per CEC ein- oder aus.

Nun müsste die Graphikkarte beim einschalten einfach eine CEC “ein” und beim ausgehen ein CEC “aus” Signal schicken und das Problem wäre gelöst. Meine Graphikkarte weiß aber nichts über CEC. Praktisch keine Graphikkarte  kann das. Resultat: TV geht nicht mit dem Computer an und eben auch nicht mit ihm aus.

Tja.

Nun verfügen moderne Fernseher über die lustigsten Möglichkeiten und Optionen. In meinem Fall war das “Wake on WLan” um nur eine zu nennen. Aber keine davon löste das eigentliche Problem. Nach längerem Suchen haben ich aber eine Lösung gefunden und zwar den Pulse Eight USB-HDMI-CEC Adapter.

Der Adapter funktioniert so: Er hat zwei Verbindungen zum PC. Eine davon geht in einen USB-Slot und wird dafür verwendet, das Software auf dem PC mit dem Adapter kommunizieren kann. Die zweite ist einfach ein HDMI-Eingang. Man steckt also aus dem PC sowohl ein USB-Kabel als auch das normale HDMI-Kabel in den Adapter. Ausgehend hat er HDMI, das Kabel zum Fernsehen geht also dann aus dem Adapter raus und in den Fernseher rein.

Schaltet man den PC aus, dann bekommt der Adapter das per USB mit und sendet dem TV ein CEC-Aus. Schaltet man den PC ein, dann bekommt der Adapter das auch mit und schickt ein CEC-Ein an den Fernseher. Resultat: TV geht mit dem Computer sowohl an als auch aus. Funktioniert hervorragend und kann ich empfehlen.

Kurzer Hinweis, wenn Sie das selbst auch verwenden wollen

Die mit dem Gerät gelieferten Anleitungen sind eher dünn bis nicht existierend und die Webseite ist ein bisschen unaufgeräumt.  Wenn Sie das ganze unter Windows nutzen wollen, dann müssen Sie folgendes tun:

  • Adapter einbauen. Welche HDMI-Seite in welche Richtung geht, ist auf dem Adapter aufgedruckt. Es ist wichtig die Slots nicht zu vertauschen, also auf den Aufdruck achten.
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  • Dann die Treiber von der Herstellerseite runterladen und installieren. Dabei gibt es eine Fehlermeldung wegen “Eventghost”. Die können Sie ignorieren, es sei denn Sie wissen was Eventghost ist und wollen das benutzen. (Braucht man nicht für das beschriebene Resultat.)
  • Jetzt in den Installationsordner gehen und das dort befindliche CEC-TRAY.exe mit Ihrem Autostart-Ordner verknüpfen.
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  • Danach ging es bei mir: Möglicherweise muss man das CEC-TRAY auch einmal starten. Das Programm hat mehrere Reiter, aber man braucht nur den namens “Konfiguration”. Bei mir waren da aber von Haus aus plausible Optionen eingestellt. Ich vermute, wichtig wird das erst dann, wenn man mehr als ein Geräte (oder was anderes als einen Fernseher) am HDMI hängen hat.



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