Christine Mittmanns Baustatik Blog

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Ergebnisgraphiken mit dem Navigationspunkt- Set Generator


Sie möchten auch für Ergebnisse einige Navigationspunkte vorbereiten. Dafür legen Sie entweder eine 2. Datei im Navigationspunkt- Set Generator an oder erweitern die schon vorhandene Datei.

Für die Ergebnisse müssen nicht nur die gewünschten Sichtbarkeiten, sondern die jeweiligen Ergebnisse ausgewählt werden.

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Es muss für jede Norm und jedes gewünschte Ergebnis ein neuer Satz angelegt werden.

So könnte die Liste aussehen.

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Nach dem abspeichern des Satzes können Sie in der Dokumenten- Ansicht diese Vorlage wieder aufrufen.

Dazu klicken Sie mit rechts auf Navigationspunkt, um im Kontext “Navigationspunkt erzeugen“ anzuwählen.

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Ein entsprechendes Fenster öffnet sich und Sie können das gewünschte Set öffnen.

Da ich ein räumliches Rahmensystem gewählt hatte, bekomme ich nur dafür die gespeicherten Sets.

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Haben Sie das gewünschte Set ausgewählt und den Button “Navigationspunkte aus Set erzeugen“ angeklickt, öffnet sich die Auswahl für welche Berechnung sie die Navigationspunkte anlegen möchten.

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Fazit: Sie müssen sich die Arbeit machen und dieses Vorgehen für die FEM- Programme und Normen wiederholen.


Navigationspunkt Set-Generator


Immer wieder kommt die Frage:

Wie kann ich mir Navigationspunkte, die in jeder Statik gleich sein sollen, als Vorlage zusammenstellen?

Dafür haben wir unseren Navigationspunkt Set-Generator. Damit können verschiedene Sätze von Graphiken gespeichert und bei Bedarf wieder geladen werden. Das erfordert allerdings eine gewisse Vorbereitung.

Es beginnt damit, dass Sie sich überlegen, was in Ihrer Graphik im Ausdruck sichtbar sein soll.

Sie öffnen den Navigationspunkt Set- Generator, über den Kontext der Navigationspunkte.

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Neben den Symbolen für Datei öffnen und speichern finden Sie hier die Symbole, um einen neuen Satz anzulegen, zu kopieren und zu löschen.

Bei einem ‚Satz‘ handelt es sich um die abstrakte Beschreibung einer Grafik. In einem Satz werden die Sichtbarkeiten von Objekten, Beschriftungen, Symbolen sowie ggf. Ergebnissen zusammengefasst. Aus einem Satz wird später für den aktuellen Bildausschnitt eines konkreten Systems eine Grafik in Form eines Navigationspunkts angelegt.

In dem entstehenden Verzeichnis können mehrere Sätze vorhanden sein.

Ein neuer Satz wird angelegt und erscheint mit dem Namen: Satz Nummer 1. Name: Hier kann der Name geändert werden.

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Dieser Name wird als Überschrift der Navigationspunkte im Ausdruck verwendet.

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Mit dem Pull down bei “Schalter“, lassen sich verschiedene Optionen auswählen. Da Sie sich zu Anfang überlegt haben, was in den Graphiken sichtbar sein soll, wählen Sie “Aktuelle Sichtbarkeiten übernehmen“.

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Im nächsten Schritt könnte der 1. Satz= System kopiert werden. Wie bei jeder Kopie, sind die Sichtbarkeiten mit dem 1. Satz identisch.

Die Sichtbarkeiten können für jeden Satz individuell gewählt werden. Dazu den jeweiligen Satz anklicken und die gewünschten Sichtbarkeiten ein/ ausschalten.

Optional kann aus einem Satz je ein Navigationspunkt pro Lastfall erzeugt werden.

Dafür den Satz auswählen und den Haken bei “Mit diesem Satz Navigationspunkte für Lastfälle anlegen“ setzen.

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Zur Kontrolle, die Sätze speichern.

In der Dokumenten–Ansicht die Option –> Navigationspunkt –> Normale Ansicht mit einem rechten Klick öffnen.

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Im nächsten Fenster das gewünschte Set auswählen und erzeugen.


Die Importoptionen Teil 4


Das ist die Fortsetzung von: Die Importoptionen Teil 1, Teil 2, Teil 3.

Die Rotation macht es möglich, die importierten Lasten mit 90, 180 und 270° um einen Punkt rotieren zu lassen. Dazu nimmt das Programm die Koordinaten aus dem Quelldokument und rotiert diese um den Nullpunkt.

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Beginnt das Quellsystem mit 0,0,0 so werden die zu importierenden Lasten um eben diesen Nullpunkt rotiert.

Das könnte so aussehen.

Impo-ged.1


Das macht es eventuell erforderlich, bei Quellkoordinaten, die nicht bei 0,0,0 beginnen, im Nachgang für das Zieldokument eine Verschiebung für den Lastimport auszuwählen.

Ohne Verschiebung könnte so etwas dabei rauskommen. Die Quellkoordinaten beginnen bei 0,5- 0,5- 0.

Impo-ged.


Mit dem Faktor können die Lasten multipliziert werden. Diese Angabe bezieht sich auf alle Lasten in diesem Lastimport.

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Mit den Nachkommastellen kann festgelegt werden, mit wie vielen Nachkommastellen die Lastgrößen importiert werden.

Um die Nachkommastellen im Quelldokument sichtbar zu machen, sollte in den Optionen → Ergebnisdarstellung → die Nachkommastellen erhöht werden.

lu145527h8kt7_tmp_411c2e3e7e181d2c


Im Zieldokument sollte eingestellt sein, Optionen → Einstellungen → Darstellungsart

lu145527h8kt7_tmp_ae77a2673c172aa5


Die Importoptionen Teil 3


Fortsetzung zu Die Importoptionen Teil 1 und Die Importoptionen Teil 2 .

Eine Variante ist noch die Längenänderung. Das bedeutet, es gibt eine Möglichkeit die Längen der Einwirkungen zu ändern.


lu145527h8kt2_tmp_7f8cc7d3bbb7d552


lu145527h8kt2_tmp_54e60692fd99094f

Mit der Längenänderung können importierte Lasten im Zieldokument der Geometrie angepasst werden.

Hier ist zu beachten, das alle Lasten in diesem Import davon beeinflusst werden. Es müssten eventuell verschiedene Importe angelegt werden.

lu145527h8kt2_tmp_fdd5372e4b8d4c7f

Die Längenänderung ist hilfreich , wenn zu importierende Lasten nur für 1m berechnet wurden, doch im Zieldokument dafür eine andere Länge erforderlich ist.

Diese Änderung hat keinen Einfluss auf die Einwirkungsgröße.


Die Importoptionen Teil 2


Fortsetzung von Die Importoptionen Teil 1

Mit der Verschiebung können Lasten an jeden gewünschten Punkt im Zielsystem positioniert werden.

lu117764nu93m_tmp_6c4684b68b2b406d

Wird keine Verschiebung ausgewählt, so geht das Programm davon aus, dass die Koordinaten des Quelldokuments identisch mit denen im Zieldokument sind.


lu117764nu93m_tmp_fe64118c176146c8


Sie können die Verschiebung manuell, sowie mit dem Button “Auswählen“ definieren.

Handelt es sich beim Zieldokument um eine Platte, ist es sinnvoll die Arbeitsebene der Platte einzuschalten. Dies ermöglicht eine genaue Positionierung.

lu117764nu93m_tmp_db0ada20c45cdef


Die Importoptionen Teil 1



Wer mit dem Lastimport arbeitet, der hat den Reiter Importoptionen bestimmt schon gesehen.

Hier geht es um die allgemeinen Funktionen.

Mit den “Zu importierenden Einwirkungen“ legen Sie fest, welche Einwirkungen sie aus dem Quelldokument importieren möchten.


lu69128kg1v5_tmp_d9d7fbbdce540517


Für die Lastweiterleitung werden aus dem Quelldokument die Auflagerkräfte der Streckenlager als Ersatztrapezlast verwendet.

Mit der Option „Alle Trapezlasten in Gleichlasten konvertieren“ werden bei Bedarf die Ersatztrapezlasten aus dem Quelldokument umgerechnet und als Gleichlasten ins Zieldokument importiert.


lu69128kg1v5_tmp_79c3486c80e3a949

lu69128kg1v5_tmp_c6a96422c0d659df


Fortsetzung folgt Smile


Lastweiterleitung Dach in Durchlaufträger, mehrere Lager auf Pfette



Ein weiterer Sonderfall ist, wenn die Auflagerkräfte aus mehreren Lagern eines Daches angesetzt werden sollen.

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Hier können gleichzeitig alle Lager ausgewählt werden.

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Es handelt sich hierbei um Einzellasten, die mit dem Lagerabstand aus dem Dach, angesetzt werden.


Lastweiterleitung Dach in Durchlaufträger, Sparren als Einzellast


Wo es Standardfälle gibt, gibt es auch Sonderfälle.

Einer dieser Sonderfälle ist, dass Sie keine Streckenlast auf dem Durchlaufträger möchten, sondern Einzellasten.

Dazu wird bei der Interpretation auf Einzellager umgestellt. Es kann nur ein Lager ausgewählt werden.

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Das Ansetzen der Einzellast hat zur Folge, dass zurzeit für jede weitere Last ein neuer Lastimport mit dem gewünschten Sparrenabstand erforderlich ist.

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In einer der kommenden Programmversionen wird es die Möglichkeit geben, die Lasten automatisch mit dem Sparrenabstand aufzubringen.


Lastweiterleitung Dach in Durchlaufträger, Sparren als Streckenlast


Der Standardfall

Sie möchten schnell und zuverlässig die Auflagerkräfte aus dem Dach auf einen Durchlaufträger (Pfette) weiterleiten. Dann habe ich hier einige Tipps.

Nachdem Sie ein Dach eingeben und berechnet haben, legen Sie einen Durchlaufträger mit der Schnelleingabe an.

In der Dokumenten- Ansicht des Durchlaufträgers öffnen Sie den Lastimport.


Im Standardfall ist es gewünscht, dass die Last aus der Pfette als Streckenlast auf dem Durchlaufträger weitergeleitet wird.

Wie Sie sehen, gibt es einige Möglichkeiten etwas einzustellen.

Im Eingabedialog für den Lastimport gibt es Angaben aus der Quell Datei, sowie für die Ziel Datei.


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Für den Standardfall, sollten bei Durchlaufträger Parallel die Pfetten ausgewählt sein.

Bei Interpretation fällt die Auswahl auf Streckenlager.

Es kann nur ein Lager ausgewählt werden.


Die folgende Graphik wurde von mir erweitert, um zu zeigen wie sich die Ergebnisse im Durchlaufträger darstellen.

 

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Achten Sie bitte darauf, dass nur Dateien, die sich im gleichen Projekt befinden, für den Import zur Verfügung stehen.

Alle per Lastimport importierten Lasten werden in grün dargestellt.


Stab - Exzentrizität



Unter Umständen ist es erforderlich, einen Stab ausmittig von seinen Systemknoten anzuschließen. Dafür gibt es die Option Stab- Exzentrizität.


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Die Angabe der Ausmitte, kann für das lokale oder globale Koordinatensystem des Stabes festgelegt werden.

Die Festlegung der Exzentrizität ist in X, Y, Z für die positive + und negative - Richtung möglich.


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