Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Diese Update-Varianten gibt es

Wie die ersten Kunden übers Wochenende festgestellt haben, gibt es eine “neue” Variante, in der wir die Baustatik-Updates durchführen… und es sind wirklich eine ganze reihe teilweise extrem unterschiedlicher Möglichkeiten. Darum hier ein kurzer Blick auf alle die es gibt:

  • Update per CD: Das ist die älteste Variante die wir haben: Der Anwender erhält eine CD mit einer neue Programmversion drauf. Im günstigsten Fall legt man die CD ein, Windows erkennt das Installationsprogramm und startet es. Im etwas weniger günstigen Fall muss man das Programm “setup.exe” von der CD selbst starten. Der Update-Vorgang an sich verläuft so: Zunächst untersucht das Installationsprogramm, ob bereits eine Version der Baustatik installiert ist – und ob diese älter ist, als die Version von der CD. Ist das der Fall, wird die vorliegende Version zunächst vollständig deinstalliert. Dabei bleiben Kunden-Daten wie die Eingabedateien und Lizenzen natürlich erhalten. Danach wird eine komplette neue Version der Baustatik (inkl. der alten XFEMily-Programme) installiert.
  • Update per manuellem Download: Das funktioniert im Prinzip genau wie das Update per CD. Der wesentlichen Unterschied ist der, das das Installationsprogramm manuell aus dem Download-Bereich unserer Webseite runtergeladen werden muss.
  • Update per automatischem Download: Diese Variante gibt es seit Version 127. Dabei überprüft ein von der Baustatik unabhängiges Programm (der BaustatikUpdateService) ob auf unserem Server eine neuere Programmversion vorliegt, als die, die lokal installiert ist. Außerdem überprüft das Programm, ob ein Update aus rechtlichen Gründen möglich ist – ob also noch eine Lizenz vorliegt, die für das Update gültig ist. Ist das der Fall, lädt der Updateservice das Update herunter und speichert es auf der lokalen Festplatte im Umfeld der normalen Baustatik-Installation. Die Baustatik überprüft beim Start, ob solch ein Update vorliegt und schlägt die Installation davon vor. Der Vorteil ist hier, das man nicht auf den Download warten muss, weil der ja bereits stattgefunden hat. Außerdem ist das Installationspaket deutlich kleiner als die “CD” Variante, weil bei dieser Methode nur das jeweils benötigte 32 oder 64-bittige Programmvariante heruntergeladen wird – die CD und manuell runterladbaren Versionen enthalte immer sowohl den 32- als auch den 64bit Teil.
  • Update per Patch: Dabei überprüft der Baustatik-Update-Service, ob für die lokal installierte Version der Baustatik ein Patch bereitsteht. (Früher haben wir sowas per “Zwischenversion” verteilt.). Ist das der Fall wird der Patch runtergeladen und in die laufende Kopie der Baustatik eingespielt. Hier ist der Vorteil, das man überhaupt nicht tätig werden muss: Der komplette Update-Vorgang erfolgt vollautomatisch im Hintergrund. Obendrein sind die Patches im vergleich zum Komplettpaket winzig, da nur diejenigen Dateien heruntergeladen werden, die sich auch tatsächlich geändert haben. Im besten Fall werden hier also nur 2 KB statt 200 MB heruntergeladen.

Die letzte Variante ist dabei die, die wir einsetzen, wann immer das geht: Nur wenn sich Systemvorraussetzungen ändern oder der Update-Service selbst verändert werden muss, kommt der vorletzte Mechanismus zum Einsatz. (Das hält natürlich niemanden davon ab, auf eine der ersten Varianten zurück zu greifen.)

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