Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Faltwerks-Programm: Mehr zu Projekten und Bauteilen

Mehr Informationen zum Faltwerksprogramm. Doch ...

Vorab aber eine wichtige Information: Ich kann noch kein Veröffentlichungsdatum nennen, und alle Informationen beruhen auf der Version an der momentan gearbeitet wird. Ich denke das alle vorgestellten Funktionen so wie ich sie beschreibe auch im fertigen Produkt 'drin' sein werden - aber ich möchte das nicht garantieren...

Der vorherige Eintrag zum Faltwerksprogramm ist hier.


Wie bereits beschrieben haben Sie es im Faltwerksprogramm mit unterschiedlichen Bauteilen zu tun. Jedes dieser Bauteile setzt sich aus unterschiedlichen Objekten zusammen. So besteht ein (frei definierter) Stahlquerschnitt beispielsweise aus Blechen die zwischen Knoten angeordnet sind. Diese Objekte wiederum haben Eigenschaften: Die Knoten halten zum Beispiel Informationen über die Position (und damit die Länge) der Bleche, während die Bleche zum Beispiel eine Dicke haben.

 

Nun brauchen Sie natürlich Befehle um diese Bauteile und die darin enthaltenen Objekte zu manipulieren. Und das sind im Faltwerksprogramme eine ganze Menge an Befehlen. Viele, viele, viele Befehle. Und die stecken alle in Menüs und Werkzeugleisten. Natürlich können Sie einfach ein Objekt anklicken und erhalten dann ein Objektmenü – doch dazu mehr in einem späteren Eintrag.

 

Zunächst ist es einmal so, das die Befehle über die Menüleiste am oberen Rand des Fensters erreichbar sind. Das ist nicht weiter überraschend – allerdings hat es diese Menüleiste in sich, und zwar Aufgrund der Menge der Befehle: Das Ding würde reichlich unübersichtlich werden, wenn wir tatsächlich einfach alle Befehle darüber verfügbar machen würden. (Stellen Sie sich einfach vor, Sie hätten ein Menü in dem alle Befehle aller unserer Statikprogramme zusammen auftauchen würden. Zu voll? Genau!)

 

Aus diesem Grund gibt es nicht nur eine Menüleiste, sondern eine Menüleiste die von Bauteil zu Bauteil unterschiedlich ist. Im Normalfall werden Sie das gar nicht bemerken: Die richtigen Befehle sind einfach ‚da’. Wenn Sie zum Beispiel in einem Fenster arbeiten in dem ein Stahlquerschnitt angezeigt wird – dann enthält das Menü eben Befehle rund um diese Querschnitte. Sind Sie in einem Fenster mit ‚Faltwerks-Bauteilen’ – dann haben Sie eben die zugehörigen Befehle im Menü.

 

Dabei gibt es aber zwei Probleme: Zum einen ist ja nicht sichergestellt das wir auch wirklich alle Befehle an die Stelle tun, an der Sie die gern hätten (auch wenn wir uns wirklich viel Mühe damit geben...) – zum anderen können Sie auch selbst Befehle anlegen (auch dazu ein andermal mehr) und die können wir natürlich von Haus aus nicht in ein Menü packen.

 

Darum hat das Faltwerksprogramm einen eigenen Menü-Editor: Damit können Sie, so das gewünscht ist, einfach selbst bestimmen was in welchem Menü enthalten sein soll. Sie können dabei für jedes Bauteil ein eigenes Menü erstellen (und natürlich auch die Objektmenüs aller Objekte selbst definieren.)

 

Der Menüeditor sieht so aus:

 

 

Ganz oben wählen Sie aus, für welchen Bauteil-Typ das Menü gedacht ist. Links haben Sie eine Liste der verfügbaren Menüs und eine Möglichkeit ein neues Menü anzulegen oder ein vorhandenes zu löschen. In der Mitte haben Sie eine Liste der Befehle die momentan im Menü enthalten sind – und rechts haben Sie eine Liste der zur Verfügung stehenden Befehle.

 

Praktische Sache.

Was ich beim erklären der Fensterverwaltung im Faltwerk vergessen habe zu erwähnen: Die Dialoge sind, sofern das sinnvoll ist, in der Größe veränderbar. Das sieht man zum Beispiel am Menü-Editor: Der hat rechts unten einen ‚Anfasser’. Daran können Sie ziehen – und das Ding wird größer. Sie können dann die einzelnen Listen deutlich besser sehen: Je größer der Monitor, um so besser die Übersicht.

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