Beton, der schwimmt, ist für Tragwerksplaner erst einmal ungewohnt – trotzdem sind genau solche schwimmfähigen Beton‑Senkkästen, sogenannte Phoenix‑Caissons, an der Küste bei Renesse als Teile der Deichlinie noch heute sichtbar.
Ursprünglich wurden diese massiven Hohlkästen in England gebaut, um als Bausteine der künstlichen Mulberry‑Häfen für die alliierte Invasion in der Normandie (D‑Day 1944) einen provisorischen Tiefwasserhafen zu bilden.
Später kamen einige dieser „Betonschiffe“ nach der Sturmflutkatastrophe von 1953 in Zeeland zum Einsatz, wo sie schwimmend an große Deichbrüche geschleppt und dort kontrolliert auf den Grund abgesenkt wurden.






