In der Baustatik gibt es nicht nur die Verlegebereiche für Faltwerkselemente, sondern auch für Stäbe und Unterzüge ist eine entsprechende Eingabe möglich.
Ein Verlegebereich bestimmt die in den angegebenen Stäben und Unterzügen eingelegte Bewehrung zur Berechnung von Verformungsergebnissen im Zustand 2.
Dazu werden zuerst die gewünschten Stäbe und Unterzüge ausgewählt. Dies geschieht grafisch oder manuell.
Des Weiteren wird entschieden welche Bewehrungsangaben gewünscht werden. Querschnittsfläche [cm²] – Anzahl und Durchmesser [mm]
Mit der Stabzug- Behandlung wird festgelegt, ob jeder Stab/Unterzug für sich bemessen wird oder als Stabzüge zusammengefasst werden.
Im 2. Reiter Bewehrung, wird für oben und unten eine Grundbewehrung getrennt festgelegt.
Dazu sind die Angaben für eine beliebige Anzahl von Zulagen möglich. Diese Zulagen können durch die Angabe von Anfangs- und Endposition der gewünschten Stelle im Objekt zugeordnet werden. Die Bereiche der Zulagen dürfen sich überlappen.
Die Bewehrungsmenge kann entweder als Querschnittsfläche angegeben werden oder als Anzahl und Durchmesser der Bewehrungsstäbe (z.B. 2D12 für 2x ∅ 12mm).
Die grafische Darstellung zeigt mit der orangen Kurve die statisch erforderliche Bewehrung an. Die hellblauen Felder zeigen die Zulagen.
Im System stellen sich die Zulagen wie folgt dar:
Hinweis:
Jeder Stab bzw. Unterzug darf nur in einem 'Verlegebereich' aufgeführt werden. In derselben Richtung lückenlos hintereinander verlaufende Stäbe/Unterzüge können optional als Stabzüge bewehrt werden. Stäbe und Unterzüge deren eingelegte Bewehrung in keinem Verlegebereich definiert ist werden so betrachtet, als wäre in jedem N-tel genau die erforderliche Bewehrung eingelegt.




