Thomas Wölfers Baustatik-Blog

“Wilde” Lastweiterleitungen


In der Baustatik haben Sie ja zusätzlich zur Möglichkeit, einfach Ihre Strukturen komplett räumlich zu rechnen, auch die Option, einfach die Auflagerkräfte aus einer Position als Einwirkung in einer anderen Position anzusetzen. Wir nennen das die “Lastweiterleitung”.

Und bei der gibt es im Prinzip keine Einschränkungen – wie genau weitergeleitet wird, das visualisieren wir mit einer entsprechenden Graphik.

Und manchmal verblüfft mich diese Graphik – wie zum Beispiel bei dieser Weiterleitung:

lastweiterleitung


Eigenschaften abgreifen


Eine Funktion, nach der wir hin und wieder gefragt werden, ist eine zum "Eigenschaften abgreifen". Dabei soll ein Objekt die Eigenschaften eines anderen bekommen - natürlich nur selektiv.

So eine Funktion haben wir nicht, aber, wir haben was anderes - das meiner Ansicht nach auch deutlich besser ist. Die Idee ist, das Sie einfach das vorhandene Objekt kopieren und dann nur noch die Eigenschaften ändern, die sich unterscheiden. Es gibt 2 unterschiedliche Arten dies zu erreichen und dieses Video zeigt Ihnen beide.

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Das September-Update ist da


Das monatliche Update der Baustatik ist ab sofort verfügbar. Alle Details zum Update finden sich wie immer im Update-Protokoll. Das Update enthält unter anderem 2 ganz hilfreiche Erweiterungen,  die man aber auf den ersten Blick nicht findet. Darum habe ich ein kleines Video produziert, das diese beiden Dingen zeigt. Vorab: Es geht um eine schnellere Umschaltmöglichkeit für die Ergebnisdarstellung und um eine Vereinfachung für die Navigationspunkte.

Das Video finden Sie hier: Neuerungen im September-Update der Baustatik.


Statiksoftware unter MacOS auf einem Apple-Rechner betreiben


Unsere Baustatik ist ein reines Windows-Programm und kann nicht unter MacOS – dem Betriebssystem von Apple – betrieben werden. Da sind wird aber keine Ausnahme. Um genau zu sein: Mir ist kein einziges ernst zu nehmendes Statikprogramm für den deutschsprachigen Markt bekannt, das mit MacOS betrieben werden kann.

Jetzt ist es aber so, das die Apple Hardware schon in einigen Büros verwendet wird – ich höre hin- und wieder das Argument, diese Geräte seien “hübscher”.

Wie aber betreibt man dann Windows-Programme wie die “Baustatik” auf solchen Computern? Gut das Sie fragen, denn rein zufällig habe ich gerade eine kleine Liste dazu zusammengestellt.

3 1/2 Wege, um Statik-Programme unter MacOS zu nutzen

1) Mit einer virtuellen Maschine

Eine VM ist ein durch Software simulierter Computer, der als “Anwendung” innerhalb des eigentlichen Betriebssystems läuft. Sie haben also ein Programm das unter MacOS läuft und so tut, als wäre es ein Stück PC-Hardware. In dem können Sie dann Windows installieren. So eine virtuelle Maschine ist zum Beispiel VirtualBox ( https://www.virtualbox.org/ ). Eine ausführliche Anleitung wie man das installiert finden Sie hier.

Meine Meinung: Funktioniert gut. Als Plus der gleichzeitige Betrieb von Apple und Windows-Programmen, dafür verliert man unter Windows aber zum Teil erheblich an Performance.

2) Bootcamp

Bootcamp ist bei MacOS beigepackt. Dabei handelt es sich im wesentlichen um einen Satz an Treibern und ein Installationsprogramm, das es dem Mac ermöglicht, so zu booten, als wäre er eine PC-Hardware. Wenn man den Mac per Bootcamp startet, dann kann man sich entscheiden, ob man MacOS oder Windows booten möchte. Es läuft also nicht beides gleichzeitig, aber man kann beide Welten auf der gleichen Hardware verwenden.

Eine Anleitung zu Bootcamp finden Sie hier bei Apple.

Meine Meinung: Funktioniert gut. Performance prima. Leider eben kein gleichzeitiger Betrieb von Apple und Windows-Programmen.

3) Wine / CrossOver Mac

Wine ist ein “Windows Emulator” und CrossOver ist eine “hübsche” Verpackung dafür, die man aber eigentlich nicht braucht. Der Vorteil davon: Er stellt die Windows API unter MacOS in Software zur Verfügung – Sie brauchen also keine Windows-Lizenz, wenn Sie Wine zu Betrieb von Windows-Programmen verwenden. Der Nachteil: Die API ist nie wirklich vollständig und nie wirklich 100% kompatibel.

Meine Meinung: Funktioniert nicht. Hat auch noch nie funktioniert. Zumindest nicht mit der “Baustatik”.

3 1/2) Remote Desktop

Bei “Remote Desktop” handelt es sich im Wesentlichen um eine Client-Software, die per “RDP” (Remote Desktop Protocol) mit einem Windows-Rechner kommuniziert. Der Client sammelt die Eingaben (Maus, Tastatur) am Host-System (das, vor dem Sie sitzen) ein und schickt die ans Windows-System. Die Ausgabe (Bildschirm) des Windows-Systems wird im Fenster des RDP-Clients angezeigt. Im Prinzip so ähnlich wie Team-Viewer.

Der benötigte Server-Teil ist in Windows eingebaut und Sie können sich von jedem Rechner, für den Sie einen RDP-Client bekommen, damit verbinden. Es gibt auch einen MacOS und zwar hier.

Meine Meinung: Funktioniert. Hat aber 2 Nachteile. Zum einen brauchen Sie dann 2 Rechner – das macht also nur Sinn, wenn der “Windows” Rechner sowieso zum Beispiel im Server-Raum steht (also VM?). Zum anderen geht die Sache mit den mehreren Monitoren damit nicht. Darum ist das meiner Ansicht nach bestenfalls eine Notlösung.


So legen Sie zusätzliche Stellen für die Ausgabe von Ergebnissen fest


Die Baustatik legt normalerweise vollautomatisch eine sinnvolle Menge an Punkten fest, an denen die Ergebnisse der Berechnung angezeigt werden. Sie haben aber die Möglichkeit, zusätzlich manuelle Stellen festzulegen, an denen Ergebnisse ausgegeben werden sollen. Das geht ganz einfach. Dieses Video zeigt wie.


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Es gibt ein neues “rotes D”


Unser neues Logo ist ja quasi schon überall sichtbar – falls Sie das verpasst haben sollte, es sieht so aus:

image

Aber weil man an verschiedenen Stellen auch leicht unterschiedliche Darstelllungen, Abmessungen und Seitenverhältnisse braucht, gibt es das auch noch in ein paar leicht anderen Geschmacksrichtungen.

Auf verschiedenen Social-Media Seiten erscheint das Logo darum in dieser Form:


app-weisser-hintergrund

Das ganze gibt es auch noch in einer noch etwas weiter vereinfachten Form, speziell für Stellen, an denen Profilbilder benötigt werden. Und da sieht das dann so aus:

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Allerdings ist die wohl wichtigste Variante, speziell für Freunde und Anwender der Baustatik, das “rote D” Icon, das nun seit über 25 Jahren für den “DIE Timeserver” steht und in der Windows-Statusleiste zu sehen ist. (Und auch einigen andere der älteren Programme und der neueren Werkzeuge verwenden dieses Icon.).

Auch dieses Icon sieht in Zukunft anders aus, und zwar so:

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Also nicht erschrecken, wenn Ihre “rotes D” in Zukunft plötzlich einer kleiner Buchstabe ist, statt der gewohnte große.


So tragen Sie Ihre Anschrift in unsere Word-Vorlagen ein


In der Baustatik gibt es viele Möglichkeiten, die Berechnungen ausgeben zu lassen. Eine davon ist die Ausgabe als Word-Datei und um das einfach zu machen, schicken wir eine ganze Reihe an vorkonfigurierten Word-Vorlagen mit. In diesem Video lernen Sie, wie Sie in so einer Vorlage Ihre eigene Anschrift und Ihr eigenes Logo eintragen können.


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Weiterleitung vom Dach in den Durchlaufträger: Aber nur auf ein Feld


Eine häufige Frage lautet: "Kann man die Weiterleitung aus dem Dach in den Durchlaufträger so durchführen, das die weitergeleiteten Lasten nur auf einem Feld ankommen?".

Das geht ganz einfach. Anders als in anderen Programmen, können Sie die weitergeleiteten Einwirkungen in der Baustatik ja genau so bearbeiten, als wären es manuell eingegebene. Und das, obwohl die sich natürlich nachträglich wieder ändern können, wenn sich das Quellsystem ändert.

Dieses Video zeigt, wie das geht.


tipp-weiterleitung-dachVideo abspielen

Wir haben ein neues Logo


Nach 25 Jahren haben wir unser Logo modernisiert. So sieht das neue Logo aus:

 


Grundbewehrung als Matte definieren


Seit dem letzten Update gibt es eine Neuerung bei der Definition der Grundbewehrung: Sie können die nun auch über Matten- und Rundstahlangaben definieren.

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Die bisher möglichen Angaben über absolute oder prozentuale Angaben sind natürlich weiterhin möglich. Bei der neuen Methode – auch wenn die an sich schon ganz praktisch ist – handelt es sich aber in Wirklichkeit um Vorarbeiten für den Rissbreitennachweis. Die Änderungen kommen dort aber erst später zu tragen – das wird dann in einem zukünftigem Update drin sein.




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