Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Darstellungseigenschaften: Ab jetzt dokumentspezifisch


Seit dem letzten Update sind die Darstellungseigenschaften dokumentspezifisch. So stand es im Update-Protokoll. Aber was bedeutet das und welche Konsequenzen hat das?

Die Darstellungseigenschaften

Sie können bei der Baustatik sehr viele Optionen einstellen, die die Darstellung der verschiedenen graphisch dargestellten Objekte beeinflussen. Dazu gehört die Farbe, die Symbolgröße, welche Objekteigenschaften beschriftet werden, die Sichtbarkeit an sich und viele weitere Dinge. Diese Sammlung an Eigenschaften werden Darstellungseigenschaften genannt. Im einfachasten Fall ändern Sie diese Eigenschaften über den Dialog ‘Optionen –> Einstellungen’.

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Eine Untermenge der Darstellungseigenschaften und zwar diejenigen, die die Sichtbarkeit der Elemente betreffen, können Sie in der Sichtbarkeits-Ansicht einstellten.

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Unabhängig davon gibt es 2 Ebenen, auf denen diese Parameter eingestellt werden können. Das geht zum einen global (“Alle Knoten grün”), zum anderen nur für ausgewählte Objekte (“Die Knoten unterhalb von 2.80 [m] blau”).

Diese Art der Einstellung ist in der Baustatik quasi schon immer möglich gewesen.

Die Änderung rückgängig machen

Die Änderung behandelt nun die Art und Weise, wie “globale” Einstellungen behandelt werden. Bevor ich darauf weiter eingehe: Sie können das “alte” Verhalten wieder herstellen, indem Sie diese Option verwenden. (Lassen Sie es besser bleiben, die neue Art ist deutlich besser.)

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Was nun anders ist

Bisher war es so, das die globalen Einstellungen tatsächlich global über alles funktionierten. Wenn Sie beispielsweise in einem Dokument die Sichtbarkeit von Stäben ausgeschaltet hatten – zum Beispiel, weil Sie sich nur Einzellager ansehen wollten – und dann ein neues Dokument geladen und angezeigt hatten, dann waren auch dort die Stäbe unsichtbar. Weil, globale Einstellung, ist eigentlich klar. Nur ist es das eben nicht, wenn zwischen dem ersten und dem 2. Vorgang der Feierabend oder das Wochenende lag – natürlich konnte man sich dann nicht mehr dran erinnern und “plötzlich” waren die Stäbe “weg”.

Das funktioniert jetzt anders. Die “globalen” Einstellungen, also die, die nicht an Darstellungsobjekten hängen, sind ab sofort nur noch innerhalb eines Dokumentes gültig. Das bedeutet: Wenn Sie in einem Dokument die Stäbe unsichtbar machen und dann in ein zweites Dokument wechseln, dann sind die Stäbe wieder sichtbar. Wechseln Sie zurück ins erste Dokument, sind die Stäbe wieder unsichtbar.

Eigentlich einleuchtend, mit ein paar wichtigen Konsequenzen:

  • Es gibt nun nicht mehr nur die “Standard”-Einstellungen, sondern “Standard”-Einstellungen und “Werkseinstellungen”. Standard-Einstellungen sind die Einstellungen, die Sie selbst vorgenommen haben und “Als Standard” gespeichert haben. Wenn Sie also zum Beispiel die Beschriftung von Knoten mit Ihrem Namen ausschalten und das “Als Standard” speichern, dann werden Knoten in zukünftigen Dokumenten eben initial nicht mehr beschriftet.  “Werkseinstellungen” sind die Einstellungen, die wir ausliefern.
  • Das bedeutet auch, Sie können Ihre Einstellungen nun entweder zum “Standard” zurücksetzen oder auf die Werkseinstellungen. Diese beiden Punkte machen sich in leicht verändertn Buttons auf dem Dialog “Einstellungen” bemerkbar.
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  • Ähnlich (eigentlich genauso) verhält es sich mit den Buttons in der Sichtbarkeits-Ansicht:
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